Herbstlaub
Mitglied
11.08.2025 22:20 - 05:30Uhr
Kugelsternhaufen M11
Planeten:
Mond, Saturn, Neptun, Jupiter & Venus
12“ f/5 Dobson
Priesendorf
22:20Uhr M11: Der schöne Wildentenhaufen musste zum Start in Betracht gezogen werden. Beeinträchtigt durch die Dämmerung konnte ich mit 75-facher Vergrößerung und dem eingesetzten Skyglow-Filter gute Ergebnisse erreichen.
22:45Uhr Mondaufgang:
Und da war er wieder, der wie ein Flutlicht strahlende Freund Mond.
Ach was soll’s, auch damit muss man sich arrangieren
Also, Mondfilter rein und die Zeit bis zum aufgehenden Saturn & Neptun mit Beobachtungen der Mondoberfläche überbrücken.
00:25Uhr - 02:15Uhr Saturn & Neptun:
Saturn kam kurz nach Mitternacht langsam hinter einer Baumreihe hervor.
Schön ist er wieder, auch der Blick auf die Kante der Ringe finde äußerst beeindruckend.
So gegen 00:30Uhr war es nun soweit, meine erste Neptun-Beobachtung konnte begonnen werden.
Große Erwartungen hatte ich ja keine.
Von „mit 12“ geht da nicht viel“ bis „Triton konnte auf Anhieb klar und deutlich gesehen werden“ las ich verschiedenste Beobachtungsberichte.
Mit großer Vorfreude, ja gar Aufregung schubste ich meinen Dobson mit 107-facher Vergrößerung auf die blaue Murmel.
Und da war er nun, Stecknadelkopf groß, leicht hellblau, klar und definitiv als Planetenscheibchen erkennbar.
Und dann ging der Kampf um die beste Vergrößerung und Sichtbarkeit los.
Tatsächlich bemühte ich mich bis nach
02:00Uhr um die besten visuellen Eindrücke.
Mit 167-fachen Vergrößerung hat er mir am besten gefallen, da sehr scharf und hell genug.
Klar war auch 224-fach und mehr möglich, jedoch wurde dann die Abbildung recht schwammig.
Auch nach knapp 2 Stunden intensiver Beobachtung konnte ich Triton nicht erkennen.
Vielleicht lag es am hellen Mond?
In Summe für mich ein schönes „erstes Mal“ was auf jeden Fall Lust auf mehr macht.
Jetzt zog ich mich ein bisschen erschöpft mit einer kuscheligen Decke bei ca. 11°C Außentemperatur zurück auf meine Gartenliege, genoss den Perseiden-Schauer und ließ die gerade erfahrenen Eindrücke von Neptun auf mich wirken.
04:15Uhr zeigte die Uhr.
Als „Betthüpferl“ gönnte ich mir noch die wirklich beeindruckende Planetenkonstellation von Jupiter und Venus.
Bis 05:30Uhr konnte ich mich nicht von dieser wunderschönen Ansicht losreißen.
Wieder mal eine reizvolle, jedoch frische Sommernacht!
Wie nutzt ihr die aktuell tollen Nächte mit trockener und klarer Luft?
Konnte einer von euch schon mal Neptun‘s Mond Triton beobachten?
Freue mich auf eure Reaktionen.
Beste Grüße
Florian
Kugelsternhaufen M11
Planeten:
Mond, Saturn, Neptun, Jupiter & Venus
12“ f/5 Dobson
Priesendorf
22:20Uhr M11: Der schöne Wildentenhaufen musste zum Start in Betracht gezogen werden. Beeinträchtigt durch die Dämmerung konnte ich mit 75-facher Vergrößerung und dem eingesetzten Skyglow-Filter gute Ergebnisse erreichen.
22:45Uhr Mondaufgang:
Und da war er wieder, der wie ein Flutlicht strahlende Freund Mond.
Ach was soll’s, auch damit muss man sich arrangieren
Also, Mondfilter rein und die Zeit bis zum aufgehenden Saturn & Neptun mit Beobachtungen der Mondoberfläche überbrücken.
00:25Uhr - 02:15Uhr Saturn & Neptun:
Saturn kam kurz nach Mitternacht langsam hinter einer Baumreihe hervor.
Schön ist er wieder, auch der Blick auf die Kante der Ringe finde äußerst beeindruckend.
So gegen 00:30Uhr war es nun soweit, meine erste Neptun-Beobachtung konnte begonnen werden.
Große Erwartungen hatte ich ja keine.
Von „mit 12“ geht da nicht viel“ bis „Triton konnte auf Anhieb klar und deutlich gesehen werden“ las ich verschiedenste Beobachtungsberichte.
Mit großer Vorfreude, ja gar Aufregung schubste ich meinen Dobson mit 107-facher Vergrößerung auf die blaue Murmel.
Und da war er nun, Stecknadelkopf groß, leicht hellblau, klar und definitiv als Planetenscheibchen erkennbar.
Und dann ging der Kampf um die beste Vergrößerung und Sichtbarkeit los.
Tatsächlich bemühte ich mich bis nach
02:00Uhr um die besten visuellen Eindrücke.
Mit 167-fachen Vergrößerung hat er mir am besten gefallen, da sehr scharf und hell genug.
Klar war auch 224-fach und mehr möglich, jedoch wurde dann die Abbildung recht schwammig.
Auch nach knapp 2 Stunden intensiver Beobachtung konnte ich Triton nicht erkennen.
Vielleicht lag es am hellen Mond?
In Summe für mich ein schönes „erstes Mal“ was auf jeden Fall Lust auf mehr macht.
Jetzt zog ich mich ein bisschen erschöpft mit einer kuscheligen Decke bei ca. 11°C Außentemperatur zurück auf meine Gartenliege, genoss den Perseiden-Schauer und ließ die gerade erfahrenen Eindrücke von Neptun auf mich wirken.
04:15Uhr zeigte die Uhr.
Als „Betthüpferl“ gönnte ich mir noch die wirklich beeindruckende Planetenkonstellation von Jupiter und Venus.
Bis 05:30Uhr konnte ich mich nicht von dieser wunderschönen Ansicht losreißen.
Wieder mal eine reizvolle, jedoch frische Sommernacht!
Wie nutzt ihr die aktuell tollen Nächte mit trockener und klarer Luft?
Konnte einer von euch schon mal Neptun‘s Mond Triton beobachten?
Freue mich auf eure Reaktionen.
Beste Grüße
Florian