aro
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
zwischen dem Regengebiet gestern Nachmittag und heute morgen war es den Abend und die Nacht über bei uns klar. Und heute konnte ich aussschlafen, so dass ich die Zeit auch nutzen konnte ... Hier ein Kurzbericht:
Teleskop: Martini 10" f/5 Classic Dobson
Okulare: Maxvision 24mm/68°, Maxvision 16mm/68°, Celextron X-cel 10mm, Skywatcher Planetary 5mm
Literatur, Software, Online-Quellen:
- Carte du Ciel
- Albedo Markings of Mars with classical nomenclature, by Ralph Aeschliman
- Kosmos Sternatlas Kompakt
- Interstellarum Deep Sky Atlas
Ort: heim. Terrasse, Region D'dorf
Zeit: 23.05.2014, 2150-0100 MESZ
--
Dass es um kurz vor zehn noch nicht dunkel war, schadete bei Jupiter nicht. Alle vier Monde waren sichtbar, wobei Ganymed sehr nahe am Planeten stand und auch später noch vom Planeten bedeckt wurde. Ich muss zugeben, dass ich Callisto zunächst im 5mm-Okular übersehen habe weil der Mond sehr weit vom Planeten entfernt stand
Nun wandte ich mich dem Mars zu, der angenehm hoch im Süden stand. Trotz des zeitweise grottigen Seeings konnte ich die Große Syrte sowie die Polkappe erkennen. Im rechten Bereich des Planeten (punktgespiegeltes Bild) war ebenfalls ein sehr heller Bereich zu sehen. Könnten dies Wolken gewesen sein?
Der dritten Planet an diesem Abend war Saturn, den ich in dieser Oppositionsperiode (und mit dem 10" Martini überhaupt) zum ersten Mal beobachtete. Die Cassini-Teilung war auffällig und ich konnte insgesamt vier Monde ausmachen: Titan, Rhea, Tethys und Dione.
Nach den Planeten blieb ich zunächst noch in unserem Sonnensystem und suchte mittels des Interstellarum Deep Sky Atlas den Asteroiden Pallas (RE 10h18,1' / DE 14.0°). Erwartungsgemäß war hier nur ein Pünktchen zu sehen - aber er war da
Bei der guten Transparenz habe ich anschliessend noch einige "Deep-Sky-Highlights der Saison" besucht: Erwartungsgemäß machten die Kugelsternhaufen M3 und M13 den besten Eindruck bei meinem städtischen Himmel hier. Beide sahen im 7mm-Planetary wirklich schön aus und ich verweilte jeweils längere Zeit, um die vielen Punkte im Randbereich der neblig scheinenden Zentren zu beobachten.
Die Grenzgröße habe ich gestern nicht bestimmt, sollte aber nicht wesentlich über mag 5 gelegen haben. Stadt eben.
Trotzdem versuchte ich noch ein paar Galaxien: M51, M63, M101 waren nur schwach zu sehen. Bodes Galaxien M81/M82 machten (auch ohne SN in M82) schon einen besseren Eindruck.
Zum Abschluss probierte ich noch den Eulennebel M97 mit dem 16mm Maxvision und dem Baader O-III. Der Filter knipste den Himmelshintergrund schon angenehm aus. Allerdings gingen auch in meinem Kopf langsam die Lichter aus und so verschwand ich um 01.00 Uhr heute morgen im Bett.
Fazit:
Saturn war echt ein Erlebnis
zwischen dem Regengebiet gestern Nachmittag und heute morgen war es den Abend und die Nacht über bei uns klar. Und heute konnte ich aussschlafen, so dass ich die Zeit auch nutzen konnte ... Hier ein Kurzbericht:
Teleskop: Martini 10" f/5 Classic Dobson
Okulare: Maxvision 24mm/68°, Maxvision 16mm/68°, Celextron X-cel 10mm, Skywatcher Planetary 5mm
Literatur, Software, Online-Quellen:
- Carte du Ciel
- Albedo Markings of Mars with classical nomenclature, by Ralph Aeschliman
- Kosmos Sternatlas Kompakt
- Interstellarum Deep Sky Atlas
Ort: heim. Terrasse, Region D'dorf
Zeit: 23.05.2014, 2150-0100 MESZ
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Dass es um kurz vor zehn noch nicht dunkel war, schadete bei Jupiter nicht. Alle vier Monde waren sichtbar, wobei Ganymed sehr nahe am Planeten stand und auch später noch vom Planeten bedeckt wurde. Ich muss zugeben, dass ich Callisto zunächst im 5mm-Okular übersehen habe weil der Mond sehr weit vom Planeten entfernt stand
Nun wandte ich mich dem Mars zu, der angenehm hoch im Süden stand. Trotz des zeitweise grottigen Seeings konnte ich die Große Syrte sowie die Polkappe erkennen. Im rechten Bereich des Planeten (punktgespiegeltes Bild) war ebenfalls ein sehr heller Bereich zu sehen. Könnten dies Wolken gewesen sein?
Der dritten Planet an diesem Abend war Saturn, den ich in dieser Oppositionsperiode (und mit dem 10" Martini überhaupt) zum ersten Mal beobachtete. Die Cassini-Teilung war auffällig und ich konnte insgesamt vier Monde ausmachen: Titan, Rhea, Tethys und Dione.
Nach den Planeten blieb ich zunächst noch in unserem Sonnensystem und suchte mittels des Interstellarum Deep Sky Atlas den Asteroiden Pallas (RE 10h18,1' / DE 14.0°). Erwartungsgemäß war hier nur ein Pünktchen zu sehen - aber er war da
Bei der guten Transparenz habe ich anschliessend noch einige "Deep-Sky-Highlights der Saison" besucht: Erwartungsgemäß machten die Kugelsternhaufen M3 und M13 den besten Eindruck bei meinem städtischen Himmel hier. Beide sahen im 7mm-Planetary wirklich schön aus und ich verweilte jeweils längere Zeit, um die vielen Punkte im Randbereich der neblig scheinenden Zentren zu beobachten.
Die Grenzgröße habe ich gestern nicht bestimmt, sollte aber nicht wesentlich über mag 5 gelegen haben. Stadt eben.
Trotzdem versuchte ich noch ein paar Galaxien: M51, M63, M101 waren nur schwach zu sehen. Bodes Galaxien M81/M82 machten (auch ohne SN in M82) schon einen besseren Eindruck.
Zum Abschluss probierte ich noch den Eulennebel M97 mit dem 16mm Maxvision und dem Baader O-III. Der Filter knipste den Himmelshintergrund schon angenehm aus. Allerdings gingen auch in meinem Kopf langsam die Lichter aus und so verschwand ich um 01.00 Uhr heute morgen im Bett.
Fazit:
Saturn war echt ein Erlebnis