Plato am 24.09.2021

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

janapier

Aktives Mitglied
2021-09-24-2218_1-capobj_lapl4_ap115_Drizzle30.png

Esprit 150
 
AHA, da ist er wieder mein Problemkrater. Extrem seeinganfällig und daher sind die vielen inneren Krater ein Problem.
Bei deiner Aufnahmen sind ja da schon einige zu erkennen.

Gruß,
Holger
 
Hallo,

wie hast du denn das Bild nachbearbeitet? Nach dem Bildertitel könnte es ja ein Rohsummenbild aus Autostakkert sein. Und da es noch ziemlich weich rüberkommt, wäre da noch Schärfungspotential drinnen. Wenns ein Autostakkert-Bild ist, kann man da ja die automatische Schärfung aktivieren. Häkchen bei "Blend in RAW for---". Benute das immer für die Vorschärfung mit Werten von 25 bis 40%..... Dann wird das Rohsummenbild und zusätzlich das geschärfte Bild mit der dem Zusatzt "-conv" abgespeichert....
LG Wolfgang
 
Das Bild besteht aus den besten 51% von 3000 Frames, die von einer ASI533MC im SER-Format aufgenommen wurden. Gestackt wurde von AutoStakkert. Die Nachbearbeitung erfolgte in PixInsight, und zwar mit Restoration Filter und Deconvolution. HistogramTransformation und CurvesTransformation kamen auch zum Einsatz. Das Ziel war es, ein weniger "künstliches" Bild zu erhalten. Bei der Bearbeitung ist sicher noch Luft nach oben, da ich erst vor ein paar Wochen mit dem Fotografieren angefangen habe.
 
Das Summenbild sieht so aus (steht noch Kopf);
roh.PNG
 
Hi,
dann bist du die Ausnahme von der Regel! Die meisten Einsteiger schärfen vor lauter Begeisterung zu stark ;).
Bei dem hohen Prozentsatz an gestackten Frames ist massig Fleisch zum Schärfen da. Wenn du es noch nicht versucht hast, würde ich dir das Schärfen in Autostakkert empfehlen. Kostet ja keine Zeit und man hat das ungeschäfte und geschärfte Bild zur Verfügung. Hier meine üblichen Mondeinstellungen:
Autostakkert.jpg

Normalerweise arbeite ich mit dem geschärften Bild dann in PS (Kontrast, etwas Nachschärfen) und PI (ganz leicht Mulitscale Linear Transform) zum Glätten weiter.

Gut zum Vergleichen, dass man nicht irgendwelche Artefakte schärft ist LROC

LG Wolfgang
 
Hier noch ein Vergleich das ungeschärfte Summenbild und das mit ähnlichen Einstellung von Autostakkert geschärfte Summenbild von meinen Plato aus dem Frühling:
Also keine weiteren Bearbeitungen wie oben beschrieben.

Vergleich roh_geschaerft-Autostakkert.jpg


Wenn man dann nachschärft und vergrößert kommt man auf ca. 50 "Kleinkrater" ....habs mal im Frühling gepostet..... Jedenfalls macht Autostakkert einen guten Job ohne dass man selber was machen muss.
LG Wolfi
 
Aber das Summenbild ist ja schon viel besser, bei mir ging da zuletzt auch nicht viel. Wenn die Bedingungen nicht mitspielen kann man schärfen wie man will, das wird nichts:
plato180921.jpg


Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,
ja, wenn das Seeing nicht mitspielt, ist jeder Schärfungsversuch zum Scheitern verurteilt. Den ganzen Sommer war der Mond für mich unbrauchbar.

Du hast aber trotzdem auch viel aus dem Rohbild rausgeholt.
Zum Verständnis: Hast du das Rohsummenbild aus Autostakkert mit Autostakkert geschärft oder ist das Rohbild mit anderen Programmen geschärft?
Wenn ich gleich mit dem Rohsummenbild in meine anderen Programme wechsle, bekomme ich eigentlich nie das hin, was Autostakkert mit seiner automaischen Schärferoutine macht;-). Vielleicht wenn ich mir ganz viel Zeit nehme und viel probiere..... aber für mich ist es einfacher und besser mit dem Autostakkert geschärften Bild zu starten. Bei 0% RAW-Einblendung ist das Bild aber total überschärft.....
 
Hallo,

ich verwende fitswork. Aber da hat jeder seine Vorlieben und wenn man das Programm beherrscht, werden die Ergebnisse wahrscheinlich ähnlich aussehen.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,

denke auch, dass man mit allen Programmen ein gutes Ergebniss erziehlen kann. Ich staune aber immer wieder, wie viel Details die Programme aus den Rohsummenbildern rausholen. Da müssen wir uns bei den Programieren, die das Möglich machen mal ganz herzlich bedanken, das solche Ergebnisse von den Amateuren möglich sind. Hab ja noch mit analogen Film Astrofotografie betrieben. Man stelle sich vor, wie die Astrofotos ohne die digitale Revolution aussehen würde ... lauter Bilder a´la Rohsummenbild...;).
 
Hallo Wolfgang,

ja das waren noch Zeiten. Anfang der 90ziger hatte ich mit analoger Kamera durch meinen 114/900mm Newton geknippst.
Nichts mit digitaler Vorschau ob das Ergebnis was geworden ist, nein da musste der Film noch zur Entwicklung in Fotostudio gebracht werden.

Dann ein paar Tage warten und hoffen, dass da überhaupt etwas drauf ist.

Gruß,
Holger
 
Hi Holger,

bei Farbdias musste ich auch warten, aber SW hab ich selber in der Dunkelkammer entwickelt und vergrößert. Das war zwar 99% Deep Sky aber es war immer spannend, ob man den Fokus getroffen hat oder ob die Filmplanlage ok war... Daher gings nach der Astronacht erst mal eine Stunde in die Dunkelkammer um die Negative zu entwicklen. Dann hat sich entschieden, ob man zufrieden oder frustriert Schlafen gegangen ist ;).

LG Wolfgang
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben