DieterBrümmer
Aktives Mitglied
Beobachtungsbericht
Beobachtungsort: GMV Meppen
Beobachtungszeit: 27.05.2004, 22:10 - 22:30 Uhr MESZ
Beobachtungsgerät: 70/700 Skylux Lidlscope Refraktor "Melusine"
Okulare: K 20mm (35fach), K 4mm (175fach)
Sonstiges Zubehör: Kosmos "Der Mondführer"
Wetter: aufgeklart, keine Wolken sichtbar, nur ab und zu eine leichte Luftbewegung spürbar
Temperatur: Anfang: +8,8° C Ende: +8,6° C
Objekt: Mond
Themengebiet: Plato und seine Umgebung.
Bericht:
Auch heute habe ich mich wieder dem Mond gewidmet, wenn ich auch diesmal nur wenig Zeit zur Beobachtung verwendet habe, weil ich morgen doch früh raus muss. Der Mond hatte heute morgen das Stadium des Ersten Viertels erreicht und das dies schon eine Zeit her war, konnte man an der leichten Krümmung der Licht-/Schattengrenze erkennen. Die Region um Plato kam mir da ganz recht. Nachdem ich alles eingestellt hatte, begann ich mit der Beobachtung wieder mit der 175fachen Vergrösserung. Der Krater, der einem da sofort in´s Auge sticht in der Nordregion, ist Plato. Er zeigte sich mir in der Tat etwas dunkler im Kraterinnenboden als die andren bisher gesichteten, aber nicht so dunkel wie im Kosmos Mondführer abgebildet. Nun ja, die Sonneneinstrahlung ist da wohl für verantwortlich. Dazu sind seine Kraterwände doch ein wenig zerklüftet. Dieses etwas andre Aussehen von Plato, nun ja, da gibt es einige Spekulationen, ich halte die, wo beim Einschlag gleichzeitig Lava in seinem Boden mit einfloss, mit am wahrscheinlichsten. Der Krater ist im Westen der Alpen eingebettet. Sein Innenschatten war übrigens nicht sehr gross an der östlichen Kraterwand, was darauf schliessen lässt, dasz er nicht ganz so tief ist. Darüber befindet sich das Meer der Kälte (Mare Frigoris), unter ihm das Regenmeer (Mare Imbrium). An der östlichen Kraterwand befindet sich auch die Plato-Rille, die ich nur nach genauem Hinsehen in Sekundenbruchteilen erkennen konnte, allerdings auch nur die Biegung. Diese Rille ist aber auch sehr schwer zu sehen und ein weiterer Prüfstein für die Auflösung des Lidlscope. Südlich von Plato befinden sich einige Berge, davon sind als erstes die lockere Berggruppe der Teneriffe Berge zu nennen, wobei einige Berge sich noch im unbeleuchteten Teil befanden. Geht man südöstlich weiter von den Teneriffe Berge, so trifft man auf einen sehr grossen Berg namens Pico. Dieser Berg warf auch von allen Bergen den längsten Schatten gen Westen, wo die Spitze schon fast den unbeleuchteten Teil traf. Von Pico aus in südsüdöstlicher Richting trifft man auf einen weiteren, allerdings wesentlich kleineren Berg, der "Berg-Massiv" heisst und keine genauere Bezeichnung hat. Dieses Berg-Massiv ist 9 km breit und 1150m hoch in etwa. Vom Berg-Massiv kam ich dann in östlicher Richtung zum kleinen Krater namens Piazzi-Smyth, der fast völlig ausgefüllt war vom Innenschatten. Von dort aus im Südosten gleich nebenan ist der Berg Piton zu finden, der einen nicht ganz so grossen Schatten warf. Piton konnte ich schon gestern sehen. Nicht gesehen gestern, aber heute abend hab ich noch in südwestlicher Richtung von Piton aus den ebenfalls kleinen Krater Kirch. Was ich sonst noch gut erkennen konnte, waren einige herausragende und von der Sonne angestrahlten Bergspitzen von Bergen, die sich noch im unbeleuchteten Teil befanden. Nach diesen Eindrücken beendete ich die heutige Beobachtung.
Fazit:
Nicht ganz so viele Objekte hab ich heute beobachtet, aber dafür ganz interessante Berge, wo doch sonst sehr viele Krater das Mondbild bestimmen. Plato an den Westalpen ist in dem Bezug eine interessante Gegend. Und vergleicht mal Platos Innenkratergrund mit dem von andren, ihr werdet dann auch feststellen, dasz dieser im Gegensatz zu andren dunkler erscheinnt. Ein sonderbarer Krater, der sich von den andren abhebt. Die leichte Luftbewegung war zwar am Mondrand sichtbar am Wabbern, aber nicht ganz so tragisch wie gestern, wobei ich mit dem Wetter Glück hatte, sehr viel Wind wäre nicht so gut.
Beobachtungsort: GMV Meppen
Beobachtungszeit: 27.05.2004, 22:10 - 22:30 Uhr MESZ
Beobachtungsgerät: 70/700 Skylux Lidlscope Refraktor "Melusine"
Okulare: K 20mm (35fach), K 4mm (175fach)
Sonstiges Zubehör: Kosmos "Der Mondführer"
Wetter: aufgeklart, keine Wolken sichtbar, nur ab und zu eine leichte Luftbewegung spürbar
Temperatur: Anfang: +8,8° C Ende: +8,6° C
Objekt: Mond
Themengebiet: Plato und seine Umgebung.
Bericht:
Auch heute habe ich mich wieder dem Mond gewidmet, wenn ich auch diesmal nur wenig Zeit zur Beobachtung verwendet habe, weil ich morgen doch früh raus muss. Der Mond hatte heute morgen das Stadium des Ersten Viertels erreicht und das dies schon eine Zeit her war, konnte man an der leichten Krümmung der Licht-/Schattengrenze erkennen. Die Region um Plato kam mir da ganz recht. Nachdem ich alles eingestellt hatte, begann ich mit der Beobachtung wieder mit der 175fachen Vergrösserung. Der Krater, der einem da sofort in´s Auge sticht in der Nordregion, ist Plato. Er zeigte sich mir in der Tat etwas dunkler im Kraterinnenboden als die andren bisher gesichteten, aber nicht so dunkel wie im Kosmos Mondführer abgebildet. Nun ja, die Sonneneinstrahlung ist da wohl für verantwortlich. Dazu sind seine Kraterwände doch ein wenig zerklüftet. Dieses etwas andre Aussehen von Plato, nun ja, da gibt es einige Spekulationen, ich halte die, wo beim Einschlag gleichzeitig Lava in seinem Boden mit einfloss, mit am wahrscheinlichsten. Der Krater ist im Westen der Alpen eingebettet. Sein Innenschatten war übrigens nicht sehr gross an der östlichen Kraterwand, was darauf schliessen lässt, dasz er nicht ganz so tief ist. Darüber befindet sich das Meer der Kälte (Mare Frigoris), unter ihm das Regenmeer (Mare Imbrium). An der östlichen Kraterwand befindet sich auch die Plato-Rille, die ich nur nach genauem Hinsehen in Sekundenbruchteilen erkennen konnte, allerdings auch nur die Biegung. Diese Rille ist aber auch sehr schwer zu sehen und ein weiterer Prüfstein für die Auflösung des Lidlscope. Südlich von Plato befinden sich einige Berge, davon sind als erstes die lockere Berggruppe der Teneriffe Berge zu nennen, wobei einige Berge sich noch im unbeleuchteten Teil befanden. Geht man südöstlich weiter von den Teneriffe Berge, so trifft man auf einen sehr grossen Berg namens Pico. Dieser Berg warf auch von allen Bergen den längsten Schatten gen Westen, wo die Spitze schon fast den unbeleuchteten Teil traf. Von Pico aus in südsüdöstlicher Richting trifft man auf einen weiteren, allerdings wesentlich kleineren Berg, der "Berg-Massiv" heisst und keine genauere Bezeichnung hat. Dieses Berg-Massiv ist 9 km breit und 1150m hoch in etwa. Vom Berg-Massiv kam ich dann in östlicher Richtung zum kleinen Krater namens Piazzi-Smyth, der fast völlig ausgefüllt war vom Innenschatten. Von dort aus im Südosten gleich nebenan ist der Berg Piton zu finden, der einen nicht ganz so grossen Schatten warf. Piton konnte ich schon gestern sehen. Nicht gesehen gestern, aber heute abend hab ich noch in südwestlicher Richtung von Piton aus den ebenfalls kleinen Krater Kirch. Was ich sonst noch gut erkennen konnte, waren einige herausragende und von der Sonne angestrahlten Bergspitzen von Bergen, die sich noch im unbeleuchteten Teil befanden. Nach diesen Eindrücken beendete ich die heutige Beobachtung.
Fazit:
Nicht ganz so viele Objekte hab ich heute beobachtet, aber dafür ganz interessante Berge, wo doch sonst sehr viele Krater das Mondbild bestimmen. Plato an den Westalpen ist in dem Bezug eine interessante Gegend. Und vergleicht mal Platos Innenkratergrund mit dem von andren, ihr werdet dann auch feststellen, dasz dieser im Gegensatz zu andren dunkler erscheinnt. Ein sonderbarer Krater, der sich von den andren abhebt. Die leichte Luftbewegung war zwar am Mondrand sichtbar am Wabbern, aber nicht ganz so tragisch wie gestern, wobei ich mit dem Wetter Glück hatte, sehr viel Wind wäre nicht so gut.