Plejaden in 22 Sekunden

erik.wischnewski

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Liebe Sternfreunde,

ich habe mal wieder experimentiert und wollte wissen, was man erreichen kann, wenn man ohne Fernrohr und Montierung, einfach nur mit einem Fotostativ ohne Nachführung, den Sternenhimmel mit einer handelsüblichen Systemkamera aufnimmt. Eigentlich wollte ich den Orionnebel als Opfer meiner Schandtat nehmen, aber er hat sich hinter Bäumen versteckt. Also mussten die Plejaden dran glauben.

Canon EOS R5 Mark II, f=105 mm, Blende 2.8, ISO 51200, t=2.9 s, 11 Bilder. Bearbeitet mit PixInsight.

Habe aber auch mit den kostenlosen Programmen DeepSkyStacker und GraXpert getestet, was ein ähnliches Ergebnis ergibt, wenn man es nachträglich noch mit Photoshop, Affinity Photo oder ähnlicher Software abrundet.

Das Bild enthält Sterne bis V = 13.3 mag; bei 22 Sekunden Belichtung.

Clear Skies
Erik
 

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Hallo Erik,

für 22 Sekunden Integrationszeit schon vorzeigbar. Allerdings scheint mir die Aufnahme etwas zu sehr weichgezeichnet zu sein.

CS
Stefan
 
Hallo Stefan,

mir ging es vor allem darum, ohne Nachführung aufzunehmen. Also zu zeigen, was man mit der Kamera allein und dem Standardobjektiv erreichen kann. Ich werde mal 100 Bilder je 2 s aufnehmen. Habe auch 3.2 s probiert. Das ergibt kurze Striche, die BlurXTerminator aber beseitigt. Bei M42 dürften die Striche zu lang werden, M45 steht höher in der Deklination. Bei M31 könnten sogar 4 s klappen (bei f = 105 mm).

CS Erik
 
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