Plejaden komplette beobachten - wie?

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Pete_Finnigan

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Hallo versierte Amateure und (meiner Meinung nach) Experten,

Vorwort:
Ich finde bei uns Amateur-Astronomen sollte man noch unterscheiden zwischen Hobby-Astronom (Einsteiger, Gelegenheits-Spechtler oder jene die nicht so viel Geld zur Verfügung haben), Amateur-Astronom (die versierteren unter uns) und Privat-Profis (jahrelang, regelmäßig aufgebaute Erfahrung). Ich zähl mich zu der ersten Gruppe. Und von daher...

zum Thema:
Ich möchte mir die Plejaden im Ganzen-Gebilde anschauen, was aktuell nicht möglich ist mit meinen Inventar.
Nun hab ich schon versucht hier im Forum mich schlauer zu machen, was ich ändern kann. Aber ich bekomm bei diesem Brainstorming kein roten Faden rein. Deshalb erbitte ich eure Hilfe!
1) Ist es mit meinem Teleskop überhaupt möglich, vom Blickfeld welche ja von der Öffnung definiert wird wohl, den Sternhaufen komplett im Okular dargestellt zu bekommen? (Wie errechne ich mir das)
2) Wenn ja, wie sollte ich das Ausrüstungsmäßig realisieren?
2.1) Mit einem Reducer
2.2) oder lieber mit einem andern Okular?

Ich wäre für jede voranbringene Erleuterung dankbar!
 
Hi Pete

theoretisch ist es knapp möglich. Das größtmögliche Feld hast Du bei einerm 1,25" Okularauszug mit einem 32mm Superplössel - oder weitwinkligeren Okularen mit kürzerer Brennweite. Das Wesentliche inkl. Formeln steht auf Wikipedia; wer ungern Rechnet bzw. wichtige Angaben wie Feldblendendurchmesser und die vom Teleskpo maximal ausgeleuchtete Fläche nicht hat, kann auch einfach den hier benutzen: http://www.sternfreunde-muenster.de/orechner.php

cs
Jürgen
 
Hallo Pete,

dein Teleskop in der Signatur ist in Bezug auf die Öffnung ein Allrounder mit Tendenz zum Schwerpunkt Mond und Planeten. Das heißt: Hohe Vergrößerungen sind machbar, schwache Vergrößerungen und ein möglichst helles Bild sind selbst mit langbrennweitigen Okularen nur eingeschränkt möglich. Das Gesichtsfeld ist moderat bis mittelmäßig, aber größer als bei anderen Planetenteleskopen, wie bei Maks.

Mit dem 5mm-Okular kannst du, sofern es die Stabilität der Montierung zulässt, im Prinzip nur Mond, Planeten und Doppelsterne beobachten. Das Einstellen ohne Übersichtsokular wird zum Geduldsspiel. Wobei ich stillschweigend voraussetze, dass ein 25mm-Okular beilag.

Du bräuchtest noch ein 10mm- und idealerweise ein 32mm-Plössl, um größtmögliche Gesichtsfelder und die größte Bildhelligkeit zu erzielen.

Mit einem 32er Plössl und 900mm Teleskopbrennweite gehen die Plejaden mit etwas Platz drumherum noch ins Gesichtsfeld. Für solche weit ausgedehnten Objekte sind jedoch Richfielder mit kurzen Brennweiten besser geeignet. Diese ermöglichen sehr große Gesichtsfelder und ein helleres Bild. Das Gesichtsfeld, das erreichbar ist, hängt primär von der Brennweite des Teleskop ab. Dann sind noch der Durchmesser des Okularauszuges wichtig (ein echter Richfielder hat einen 2" Auszug, der 90/900er nur 1 1/4").

Falls du dich auf großflächige Objekte spezialisieren möchtest (so lese ich deine Überschrift), muss man den 90/900er als klaren Fehlkauf ansehen. Ansonsten hat dieser Refraktor eine sehr gute optische Qualität.

VG Christian
 
Hallo Pete,

ist das 5mm Planetary dein einziges Okular? Für die Plejaden brauchst zu ein GF von ca. 3°. Ein 32mm mit 82° sGF sollte genügen. Vielleicht auch ein 32mm mit 70° sGF (sind dann nur 2.5°). In Stellarium kannst Du dein Teleskop eingeben, sowie deine Okulare und dir die Objektansicht durch dein Equipment anzeigen lassen.

Grüße
Matthias
 
Hallo Pete,

für solche Sachen würde ich ein gutes Fernglas im Vergrößerungsbereich um 16fach in Betracht ziehen. Natürlich bekommt man die Plejaden auch mit dem 90/900 irgendwie grenzwertig rein, aber meinem Empfinden nach ist der visuelle Eindruck einfach schöner, wenn noch etwas Umgebung dabei ist.

Grüße,

Klaus
 
Hallo Pete,

Du brauchst bei 900 mm Brennweite nur ein Okular einzusetzen, welches den Durchmesser Deines 1,25"-Okularauszugs weitgehend ausnutzt, z.B. ein 35 mm Plössl mit 29 mm Feldblende.

Gruß, Jan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Matthias,

ein 32mm Weitwinkel, wie du es beschreibst, macht meines Wissens nach nur mit einem 2" OAZ Sinn: Ein 32er Plössl erreicht doch bereits das größtmögliche mit 1 1/4"-Okuklarauszügen erreichbare Gesichtsfeld. Bei größeren Eigengesichtsfeldern tritt doch ein Tunnelblick auf. Darum bringt ja auch ein 40mm-Okular mit 1 1/4"-Steckdurchmesser keinen Gewinn an Gesichtsfeld gegenüber einem 32er.

Bitte korrigiert mich, falls ich falsch liege.

VG Christian
 
Hallo Christian,

die Teleskop-Brennweite und der Durchmesser des Okularauszugs bestimmen das maximal mögliche Gesichtsfeld. Die Okularbrennweite bestimmt, was für ein scheinbares Gesichtsfeld daraus werden kann. Dadurch bekommt man mit einem 40mm in 1,25" keine "echten" 50° mehr hin (durch Verzeichnung hingegen nominell schon), bei einem 32mm kommen wirklich etwa 50° herum und ein 25mm schafft durchaus 67° mit der typischen Verzeichnung. Mit 16mm bekommt man Okulare mit mehr als 80° hin und es gibt ja auch 100° mit 13mm. Diese Okulare zeigen bis auf kleine Differenzen den maximalen Himmelsausschnitt mit dem 1,25" Auszug.

Nun zu 900mm Brennweite. Je nach Bildfeldebnung des Teleskops gehen damit etwa 1,7° wahrer Himmel in den 1,25" Auszug hinein. Um die Plejaden halbwegs nett zu überblicken braucht man 2,5°. Insofern sollte man die Sache mit diesem Teleskop (oder ohne einen Umbau auf 2") abschreiben. Trotzdem finden sich noch ein paar Objekte, die auch mit 1,7° scheinbarem Gesichtsfeld schön anzusehen sind. Die meisten offenen Sternhaufen des Messier-Katalogs passen. H & Chi auch. Der Orionnebel passt genauso. Allerdings ist das typische 25mm Beilege-Okular nicht so weit davon entfernt.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

vielen Dank für die ausführliche Info.

VG Christian
 
Hallo Christian,

du hast natürlich recht. Ich habe schlicht den 1.25" Auszug nicht bedacht. Danke, Sven, für die Erläuterung.

Viele Grüße

Matthias
 
Super, danke an alle für die rege Beantwortung meiner Frage!

@ copernicus: Das Geduldspiel ist schon Routine bei mir. Aber die Ergebnisse haben mich bis jetzt immer entschädigt. :cool:
Ein 10er Kellner lag meinem Teleskop bei - hab ich also auch.
Was großflächige Objekte angehet, ist die Überschrift in diesem Fall offenbar zu irritiernd: Ich schau mir aktuell lieber Planeten an und nur an zweiter Stelle DSOs.

@ Klaus: Da hast du natürlich Recht und das hab ich auch schon ernsthaft in Betracht gezogen, aber meine "Hand" ist zu unruhig dafür. Ich möchte da doch gern mein Elektrostromlosen Fehrnseher verwenden. :D

@ Jon_Fremerey: 29mm Feldbelnde - Ein Thema, was ich noch nicht so ganz kapiere. Weil die Feldblenden-Dimension eines Okulars ja meißt auch nirgendswo angeführt wird, wie find ich die raus bzw. wo am Okular muss ich was ausmessen? Augenseiig, Tubus- bzw. Zenitspiegelseitig, oder gar ganz anders?

@ Sven: Ok...du gehörst definitiv in der Experten-Abteilung für mich, denn ich verstehe schon deine Aussagen, nur bedingt mit Mühe. Aber dennoch fasziniert mich diese Aussage:
Dadurch bekommt man mit einem ... 25mm ... durchaus 67° mit der typischen Verzeichnung.
Laut - wie vom Feldstecher empfohlen - Stellarium das schöner Bild im Vergleich zu einem 32 Superpössel. Oder versteh ich das richtig, dass es dann schon bei mir zum Tunnelblick kommt aufgrund einem zu geringen Durchmesser des Okularauszugs und ich mit nem 32er doch besser dran wäre?

 
Hallo Pete,

Zitat von Pete_Finnigan:
die Lage der Feldblende ist nicht fix. Manchmal ist auch der Innendurchmesser der Steckhülse die Feldblende, das sind dann bei 1,25" Okularen die 29mm.
29mm Feldblende bei 32mm Brennweite -> 50° sGF. Wenn Du entweder mehr Brennweite oder mehr sGF willst, muß die Feldblende größer sein. Das geht nur mit 2" Okularen, die haben max. 48mm Feldblende. Wer noch mehr will, z.B. 32mm + 100° SGF braucht 3".

Gruß Uwe
 
Hallo Pete,

einfach da einlesen:
http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare1.html
http://www.svenwienstein.de/HTML/das_okular.html
Aber zur Vereinfachung (mit dem erneuten Hinweis, auf die beiden Links) derselbe Himmelsausschnitt kann mit unterschiedlicher Vergrößerung mal scheinbar 50° mit mehr Vergrößerung auch scheinbar 65° und mit der doppelten Vergrößerung scheinbar 100° groß werden.
Bitte trotzdem den Links folgen, lesen und lernen.

Clear Skies
Sven
 
Moin zusammen!

Nur ein paar Gedanken zu dem Thema, da ich diesen 90/900er Refraktor auch besitze und ich meine Okulare grundsätzlich am Himmel ausmesse (draufdrucken können sie ja viel):

Maximale Feldblende mit 1,25": Da ist es eigentlich ziemlich Latte, pb man ein 32er PL mit 50° sGF einsetzt oder ein 24er Erfle mit knapp 70°. Das Gesichtsfeld am Himmel ist beidesmal gleich, Unterschiede gibt's in Vergrößerung und AP. So weit, so gut.
Ich hatte seinerzeit auch lange ein gutes 32er Plössl für die Minimalvergrößerung, bin jetzt aber auf ein 26er modifiziertes Plössl (Meade S.5000) mit nachgemessenen 60° sGF umgestiegen, weil hier der Einblick einfach angenehmer ist. Beim 32er hat man eben auch schon den leichten Tunnelblick, auch wenn das noch nicht so ausgeprägt ist wie bei höheren Brennweiten. Außerdem ist das leicht dunklere Bild bei leicht höheer Vergrößerung unter Stadtbedingungen besser.

Wie geschrieben: Ich messe meine Okulare am Teleskop selber aus, den Aufdrucken ist oftmals nicht zu trauen. Mit meinem 26er Okular und dem 90er Refraktor erreiche ich maximal 1,75° tatsächliches GF (wie Sven oben schon erwähnte). Damit passen die Hauptsterne der Plejaden gerade so eben allesamt ins Okular (siehe Bild unten!). Ästhetisch schöner wirkt es aber mit etwas Umgebung drumherum, aber dafür würde ich dann einen ausgesprochenden Richfielder nehmen.

Okay, einen Allround-Refraktor wie den 90/900 kann man nicht ohne Weiteres auf Richfield trimmen, das braucht's im Alltagsbetrieb auch gar nicht, außer sein/ihr spezielles Steckenpferd ist wirklich nur die RF-Beobachtung bei niedrigen Vergrößerungen. Für genauso unsinnig halte ich die Versuche, spezielle RF-Teleskope auf Krampf als Planetenkiller trimmen zu wollen. Das sollte man lassen.

Thema 2" (was für mich nicht überlebenswichtig ist): den SW 90/900 Achro kann man auf 2" umrüsten, da gibt es Auszüge für. Kostenpunkt AFAIR ab 180 EUR. Dazu ein 2"-Zenitspiegel mit ordentlichen Werten (ab 130 EUR) und je 2"-Okular ab 100 EUR im Schnitt oder mehr, je nach Güte. Bei diesen Preisen sollte man sich wirklich überlegen, ob der Aufwand einer Umrüstung den Nutzen (in diesem speziellen Fall) wert ist. Vor dem Problem stand ich auch, hab mich dann aber aus Nutzengründen entschlossen, den Refraktor original zu belassen. In 90-95% aller Beobachtungen reicht das vorhandene GF mit 1,25"-OAZ immer aus, und für den Rest nehme ich andere Teleskope.
 

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Moin Pete!

Nur kurz:
Wenn das auf dem Foto ein TS-Planetary 5 mm ist, dann ist das, was du da ausmißt, nur der Durchmesser des hinter dem eigentlichen Okular sitzenden Barlow-Elements, das fest eingebaut ist. Das Hauptokular ist ein einfacher Dreilinser in der Bauform eines Reversed Kellner (3 Linsen in zwei Baugruppen). Das scheinbare GF eines solchen Okulars liegt etwa bei 52°. 58° sGF sind draufgedruckt - und schon haben wir wieder einen Kandidaten für eine eigenhändige Kontrollmessung am Himmel... :biggrin:

BTW: Wir haben im Forum einen eigenen Bereich für Okulare und opt. Zubehör (Nebelfilter). Stell deine Fragen bitte dort, nicht im allgemeinen Einsteiger- oder Teleskope-Board. Danke für die Beachtung der Topics!
 
Ich danke euch für die einleuchtenden Erklärungen!
Ich hab nun eine Vorstellung von dem, was ich mir kaufen werde!
Die Links von Sven sind sehr aufschlussreich.
Und winnie bestätigt nun meinen jetzt gefassten Gedankengang vom Kauf eines 25er mit scheinbarem Gesichtsfeld >60°.
Wieder ordenlich was gelernt - es ist herrlich konstruktiv hier! :applaus:

PS: Es tut mir leid, aber es war mir nicht bewusst, dass es hier schon zu tief ins Spezielle geht, für diesen Topic. Ich werde mir dies zu Herzn nehmen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin Pete!

Kurzer Tip noch: das von mir angesprochene Meade Serie 5000 Plössl gibt's immer noch bei Bresser.de in der Grabbeltisch-Ecke für sage und schreibe 40 EUR + Versand. Diese Okularserie wird unter dem Namen leider nicht mehr hergestellt, obwohl das hervorragende Teile sind. Ich hab' drei Brennweiten davon... ;)

26 mm Plössl bei Bresser --> Klick mich!
 
Ich würde die Plejaden und "darunter" die Hyaden in einem Feldstecher beobachten. Ich nutze dafür einen simplen 7 x 42

Da bekommt man einen schönen Überblick...
 
Danke Micha, das ist echt günstig - hab ich nun noch schnell bestellt!
 
Kein Problem. Gib bitte Rückmeldung, wie dir das Okular gefällt! Das würde mich interessieren. Wie steht's bei dir mit einem ordentlichen Zenitspiegel? - oder benutzt du noch das mitgelieferte Modell, bei dem man nicht weiß, wo hin es zeigt?!
 
Lustig, dass du Fragst! Der ist auch gerad unterwegs. Ein TS 99% Reflektion - Ringklemmung - 1/12 Lambda. Ich erhoff mir Besserung von diesem. Aber - klar - ich berichte dir; vielleicht via PN (falls man mich freischaltet bis dato) oder eben ansosnten hier (per Link zum dann erstellten Thread).
 
Hallo Pete,

Gerne hier. Mich interessiert es auch. :)
 
Hallo -

jenseits aller (berechtigten) Berechnungen mit SGF, WGF, Tangentenbedingung-oder-nicht usw. würde ich (also ganz persönlich) bei einer ästhetisch motivierten Gesamtansicht dieses wunderschönen Sternhaufens n i e irgendwie eine seitenverkehrte oder gar auf dem Kopf stehende Abbildung zulassen. Also geht die Plejaden-Beobachtung entweder nur mit Fernglas (bei 5° Gesichtsfeld sollten auch in mäßigen Gläsern die inneren 2,5° scharf sein - aber der Haufen geht ja 'noch weiter', also besser was randscharfes), oder mit einem brauchbaren Amici-Prisma. Ich hab' mir mal extra für Plejaden u.ä. ein 2"-Williams geholt - ein Schnapper, weil nur bis 50x empfohlen (lt. Dekolli, sieht man bei 20x aber nix von): da ich für die großen Felder sowieso die kleinen Vergrößerungen brauche, ist das dafür ideal.
Fazit: manche Objekte gehen halt gedreht, gespiegelt oder sonstwie 'vermurkst' überhaupt nicht - die Faszination (gerade bei den Plejaden) ist für mich nur erlebbar, wenn das auch im Okular so rauskommt, wie's rein scheint… :smiley61:

seitenrichtiger Gruß
Manfred
 
Nun, alle meine bestellten Teile sind seid ein paar Tagen angekommen. Gestern (am letzten Urlaubstag) hatte ich dann wunderbar die Möglichkeit einen klaren Himmel zu nutzen.
Zum Meade Okular :
Also mein damals beigelegtes 25iger Kellner hab ich gestern in Rente geschickt. :biggrin:
Aber um Sachlich zu bleiben:

Vorteile: das scheinbare Gesichtsfeld ist herrlich groß - ich kann jetzt auch die gesamten Plejaden überblicken (was für mich bedeutet von Celaeno bis Alcyon & Pleione alles überblicken zu können). Zudem hab ich den erheblichen Eindruck, dass dieses Okular mir ein schärferes Bild liefert! (Ist es möglich, dass es das Auflösungsvermögen meines Teleskops besser ausnutzt?)

Nachteil: Man muss sein Auge ruhiger und vor der Austrittspupille mittig halten, damit man keinen Blackout bekommt (was mich aber nicht so stört).
Das alles war noch mit dem allten Zenitspiegel getestet, damit ich einen direkten Vergleich zum bisher verwendeten Okluar hab. Mit dem neuen 99%ler ist es sowieso noch mal besser, aber das wäre ein anderes Thema.
 
Nachtrag:
Ich hab bei den Vorteilen noch vergessen zu erwähnen, dass das hochschraubbare Augenmuschelgehäuse (nicht die Linse selbst) sehr praktisch ist für den Einblick, was den benannten Nachteil schmälert und auch der Umfeldabdunklung dienlich ist!
 
Moin Pete!

> Man muss sein Auge ruhiger und vor der Austrittspupille mittig halten

Ja, das hatte ich mir auch gedacht, als ich das Oku neu hatte. Ursache war dabei eher, den richtigen Abstand zum Okular einzuhalten, damit man auch das gesamte GF übersehen kann. Daran muß man sich gewöhnen. Bei maximalen Feldern wie hier ist es schnell mal zu, daß es zum Kidneybean-Effekt kommt. Vielleicht hilft auch der neue Zenitspiegel, denn der bietet etwas mehr Durchlaß als das mitgeleferte Teil.
 
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