Pluto oder Lyra

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas fme
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

fme

Neues Mitglied
Ich stehe vor der Wahl zwischen einem Bresser Lyra oder Pluto. Ich bin Einsteiger und habe schon von vielen gehört lege 200,- drauf dann bekommst du was gutes aber da ich Student bin und eine Wohnung finazieren muss kann ich mir das nicht leisten.
Ich will eigentlich nur so ein bischen just for Fun Mondbetrachtung und Planeten anschauen.
Diese Teleskope (Lyra Pluto) kosten so ca. 180,- ich könnte max. 250,- ausgeben bitte sagt mir was es für alternativen gibt oder welches ich von den zwei nehmen sollte und ich kann wirklich max. nur 250,- ausgeben vieleicht auch 280 aber dann ist wirklich schluss.
Besten dank im Vorraus ich zähle auf euren Rat da ich kein Experte bin.
 
Hi,

ich finde, Du solltest Dich nach einem Teleskop Newton 114/900 umschauen. Die gibt es ab 199,- zum Beispiel bei Teleskop-Service, aber auch bei praktisch jedem anderen Astrohändler.
Und natürlich noch günstiger ab und an im Gebrauchtmarkt (auf komplettes Zubehör achten!)

Über dieses Teleskop wird in diesem Board sehr oft geschrieben. Gib einfach mal in der Suchfunktion 114/900 ein.

Clear Skies
Sven
 
Hallo

Ich muss Sven recht geben.Ich habe zwar selber ein Pluto,weil mich der Preis gelogt hat.Es kam das Erwachen:Die Okulare sind aus Plastik und denkbar schlecht und habe mir ein neuen Satz zugelegt.Der Sucher läßt ebenfalls zu wünschen übrig und wurde durch einen Besseren ersetzt.Also ich habe damals 199 € gezahlt und nochmals für Okulare und Sucher 250 € investiert um einigermaßen sehen zu können.Schau lieber unter www.teleskop-service.de nach wie es Sven geraten hat

liebe Grüße
 
Vielen dank für den Tipp

Wie sagt mann so schön ich bin gerade Heiß geworden und habe
eine neue Frage. Ich habe da nämlich auf der Seite die Ihr mir gezeigt habt was endeckt was mich angesprochen hat, ist im Preis etwas teurer hört sich aber gut an.
Hier die Beschreibung "Dobson GSO 580 - Öffnung 153mm - Brennweite 1200mm" vor allem der Preis liegt mit 300,-Euro noch geradeso an meiner Schmerzgrenze. Meine Frage, ist das Ding zu gebrauchen und wenn ja kommt da noch der Kauf von Zubehör auf mich zu?

Gruß FME <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Re: Vielen dank für den Tipp

Hi FME,

den GSO 580 hätte ich dir auch vorgeschlagen, weil du damit die größte Optik fürs Geld bekommst. Mit einem 150mm Spiegel sieht man schon einiges mehr, als mit einem 114 er.
Was du beim Dobson halt bedenken solltest ist, dass diese Art von Montierung denkbar schlecht für fotographische Zwecke geeignet ist. Es ist aber möglich, den Tubus später einmal, wenn doch Fotografie gewünscht ist, mittels Rohrschellen auf eine parallaktische Monti zu schnallen.

Was zusätzliches Zubehör betrifft, ist für den Anfang eigentlich alles dabei. Natürlich wirst du im Laufe der Zeit eventuell den Wunsch nach weiteren Okularen u. z.B.einem Nebelfilter, Sonnenfilter usw. verspüren. Aber das wäre bei jedem Teleskop früher oder später der Fall... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruß
Peter
 
Re: Vielen dank für den Tipp

Hallo FME

Meine Frage, ist das Ding zu gebrauchen und wenn ja kommt da noch der Kauf von Zubehör auf mich zu?

Hey, das sind aber 2 Fragen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />

Sie sind leicht zu beantworten:

1. Der GSO 580 bietet wahrscheinlich für 300.- Euros die beste optische Leistung, die Du kriegen kannst (ausnahme: vielleicht keiegst Du auch einen gebrauchten 680er (200/1200mm) zu dem Preis..)
Noch ein Vorteil: da es ein Dobson ist, hast Du Dich nicht mit wackeligen billig-Alustativen rumzuschlagen. Die Stative der "billigstgeräte" sind manchmal eher Stimmgabeln als Stative...!

und 2.

Der Kauf von Zubehör... Der wird NIE aufhören. Irgend etwas steht immer auf der Wunschliste.
(weitere Okulare, Barlowlinse, Filter, dann noch mehr (oder bessere) Okulare <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> , vielleicht einen besseren Sucher für's Teleskop, oder einen "Telrad",... dann vielleicht mal ein zweites Teleskop....)

Aber bei den GSO's ist immerhin ein recht taugliches Standardzubehör dabei. Damit kannst Du schonmal "ziemlich stark loslegen" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />

Was ich Dir als Zubehör UNBEDINGT empfehlen würde, ist etwas Lietratur. (was bringt das beste Teleskop, wenn man nicht weiss, wohin man damit zielen soll?) Über taugliche Bücher informiertst Du Dich am besten im Board "Software/Literatur".

Und, ein weiteres Zubehörteil, was für schmalen Gendbeutel viel Beobachtungsspass bringt, ist ein Selbstbau-Sonnenfinter mit "AstroSolar" Folie von Baader. Ein DIN A4 grosses Stück dieser Folie bekommst Du um die 20.-€. Diesen Filter kannst Du dann forne über's Teleskop stülpen und damit direkt in die Sonne gucken <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
Surf'Dich mal bei baader-planetarium.de zu den Sonnenbildern. Cool, wa?
 
Re: Vielen dank für den Tipp

Hallo Peter

Das GSO 580 is ein feines Gerät (hab es ja selber <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ), jedoch sollten noch Okulare hinzugekauft werden.

Ein 9 mm und ein 25 mm Plössl sind ja schon dabei.
Würde jedoch mindestens noch ein 6 mm Superplössl (43 Euro) und ne 2 fach Barlow (48 Euro) hinzukaufen (vieleicht doch noch etwas sparen ?).

Wenn es wirklich nich höher im Preis geht , ist die Variante welche meine Vorredner schön erwähnten bestimmt auch kein schlechter fang.
114/900 mm Newton auf Astro 3 (evtl. irgenwann mal ein Holzstativ aus Dachlatten selber basteln , könnte die Stabilität etwas erhöhen).
Dazu das 6 mm Superplössl und die 2 fach Barlow und du hast mit unter 300 Euro nen vernünftigen Einstieg geschaft.

Gruß
Micha
 
Re: Vielen dank für den Tipp

Hi,

die Idee mit dem Dobson ist ja so falsch nicht. Du müsstest Dir halt genau anschauen, was an Zubehör mit verkauft wird. Um die Leistung des Teleskops in den verschiedenen Bereichen gut nutzen zu können, braucht man so 3 Okulare. Mit der Zeit werden es sicher ein paar mehr Okulare, aber 3 geschickt ausgewählte Okulare decken das Spektrum erstmal gut ab.
Jedes Okular steht ja für eine Vergrößerung (Fernrohrbrennweite geteilt durch Okularbrennweite gibt Vergrößerung).
Zum Suchen von Objekten (Du willst ja auf Mond und Planeten aus) ist ein Okular mit schwacher Vergrößerung zu empfehlen, ich denke 25-32mm Brennweite ist korrekt. Manchmal liegen auch 20mm bei, geht auch, aber wenn man die Wahl...
Dann braucht man für Planeten ein Okular für "Schlechtwetter" um 120x, das ist für Tage an denen starke Luftunruhe das Bild "waberig-flimmrig" macht. Da kann man nicht höher vergrößern. Das wäre also für Dein Teleskop ein Okular um 10mm - ein oft beigelegtes 9mm ist auch OK.
Nun fehlt nur noch ein Okular für hohe Vergrößerung am Planeten. Bei 200x kann man mit etwas Übung und bei gutem Wetter alles erkennen, was diese Optik am Planeten zeigt. Das wäre also ein 6mm Okular. Höher würde ich für den Einstieg nicht vergrößern, lieber statt 6mm und 200x ein 7mm und 170x - aber 6mm ist eine geläufige Brennweite, wird zu haben sein.
Nimm nicht unbedingt die billigsten Okulare. Kellner und auf Kellner basierende Okulardesigns (hat nix mitm Hersteller zu tun, nur mit dem Erfinder) sind für die beiden schwachen Vergrößerungen (also um 25mm und 10mm oder 9mm) OK, aber für 6mm Brennweite finde ich die nicht mehr OK. Hier sollte ein Plössl versucht werden.
Die einfachen Huygens-Okulare würde ich hingegen ausschließen.

Was Literatur angeht: Eine Drehbare Sternkarte (z.B. Kosmos verlag, liegt oft in Buchhandlungen aus) ist zum kennenlernen des Sternenhimmels sehr schön. Dazu das Kosmos Himmelsjahr 2004 (erscheint immer im September des Vorjahres neu), welches Dir sehr verrät, welche astronomischen Ereignisse passieren, und welches Dir ausserdem für jeden Tag den Mondlauf und auch den Stand der Planeten verrät.
Dazu kann auch ein Astronomiebuch für Einsteiger nicht schlecht sein - aber das sind ja schon drei Wünsche auf einmal...
Kostenlos gibt es übrigens das Planetariums-Programm Cartes du Ciel zum download. Es gibt auch ein deutsches Sprachpaket.

Zum Thema Sonnenfilter: Ja, ein selbstgebauter Foliensonnenfilter ist eine feine Sache. Was einen Okularsonnenfilter so gefährlich macht, habe ich in diesem Bericht einmal aufgezeigt.

Clear Skies
Sven
 
Re: Vielen dank für den Tipp

hi,
ich hab selbst den GSO580. Er ist einfach toll. Beim Teleskop-Service bekommst du noch zwei Okulare dazu! Er hat wirklich eine gute schärfe und zeigt Krater auf dem Mond die wirklich sehr klein sind!

Es heisst zwar das seine maximale Sinnvolle vergrößerung 240x ist aber beid er venus zum beispiel kannst du auch eine 4mm okular verwenden (300x), beim Mond ist das aber nicht mehr so gut, es ist dann nähmlich sehr scjwer scharf zu stellen! Das einzige was du dir dazu noch besorgen könntest wäre der blauen Filter beim Teleskop-Service, das ist ein guter Filter für fast alle bereiche!


mfg cmk <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,
ja nachdem wo Deine Schmerzgrenze ist würde ich zwischen den beiden vorgeschlagenen Geräten wählen. Loslegen kannst du mit beiden direkt,
aber Zubehör kannst Du durchaus noch etwas gebrauchen.
Kurzum legst Du wert auf Größe des Teleskops, dann stell das Zubehör hinten an und nimm den Dobs.
Möchtest du hingegen lieber mit etwas besserem oder besser sortiertem Zubehör loslegen nimm den 114/900. Dann bleibt noch Geld über um eine gute sinnvolle Gesamtausstattung zusammenzukaufen.
CS
 
Ich würde dir auch zu einem 114/900er reflektor raten so einen hab ich auch und die Preise dafür sind z.B. bei Teleskop-Service extrem niedrig!!!
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben