coltrane
Aktives Mitglied
Jedes Jahr im Juni gehört es zu meinen liebsten
Herausforderungen den schwächsten Planeten
des Sonnensystems aufzuspüren. Der diesjährige
Versuch verlief so:
Ende Mai probierte ich es das erste Mal. Ich lernte
einfach die Aufsuchkarte im Himmelsjahr auswendig,
und versuchte mein Glück. Doch ohne Erfolg. Ich konnte
nicht mal das richtige Feld lokalisieren.
Am nächsten Tag nahm ich dann die Aufsuchkarte mit
zum Beobachtungsplatz. Aber wieder hatte ich Probleme.
Erst nach längerer Suche hatte ich das richtige Feld
im Okular. Nun erhöhte ich die Vergrößerung auf 133x,
und sah sofort ein schwaches Sternchen genau an der
richtigen Position aufblitzen. Ich war sicher, das muß
Pluto sein, und beendete damit die Beobachtung.
Anfang Juni dann der nächste Versuch bei klarem
Himmel, aber störendem Halbmond.
Nachdem das Fernrohr ausgerichtet war (dauert
mittlerweile nur noch Sekunden) konnte ich auch
dieses Mal wieder an der vermuteten Position etwas
erkennen. Ich war überrascht wie leicht es auch
diesmal wieder ging. Zur Kontrolle fuhr ich nochmal
zur Position der letzten Plutosichtung, und da traf mich
fast der Schlag. Der selbe Stern war ja immer noch da.
Die vermeintliche Pluto-Sichtung war damit ein Fehlschlag,
und auch die aktuelle Beobachtung war in Frage gestellt.
Es war also ein weiterer Versuch notwendig.
Dieser fand am 07. Juni statt, bei Grenzgröße 6,7 aber
schlechtem Seeing.
Ich studierte die Aufsuchkarte so genau wie noch nie,
nahm außerdem noch die Interstellarum-Karte mit dazu
(leichte Abweichung festgestellt), und begann die Suche.
An der fraglichen Position konnte ich aber nichts fest-
stellen, und das obwohl ich Sterne die mit 14. Größen-
klasse angegeben waren nach langem Vergleichen
eindeutig identifizieren konnte. ich spielte etwas mit
den Vergrößerungen herum und suchte weiter.
Irgendwann fiel mir an der erwarteten Position dann
doch noch ein sehr schwaches, nicht durchgehend
sichtbares Sternchen auf. Es schien mir sogar für Pluto
etwas zu lichtschwach, stand aber schon verdächtig
genau an der richtiten Position. An dieser Stelle blieb
mir nichts anderes übrig als auf den nächste Tag
zu warten.
Bei Grenzgröße 6,6 aber besserem Seeing probierte
ich es wieder. Und ich hatte Erfolg:
An der gestrigen Position war nichts mehr zu sehen.
Endlich konnte ich aufatmen.
Pluto war ein Stück weitergewandert und stand sehr
dicht an einem gleich hellen Stern, den ich am Vortag
auch schon gesehen hatte.
Allerdings war Pluto ziemlich schwach und nicht
durchgehend sichtbar. In meinem 10 Zoll Dobson habe
ich ihn doch heller erwartet. Ein 8-Zöller wäre in dieser
Nacht sicher an seine Grenzen gestoßen, und die in
Interstellarum angegebene Mindestöffnung von
120mm halte ich zumindest von Deutschland aus
für zu wenig. Aber vielleicht kann mir an dieser Stelle
ein anderer Freund des äußersten Planeten von
einer positiven Sichtung im kleinen Fernrohr berichten.
Herausforderungen den schwächsten Planeten
des Sonnensystems aufzuspüren. Der diesjährige
Versuch verlief so:
Ende Mai probierte ich es das erste Mal. Ich lernte
einfach die Aufsuchkarte im Himmelsjahr auswendig,
und versuchte mein Glück. Doch ohne Erfolg. Ich konnte
nicht mal das richtige Feld lokalisieren.
Am nächsten Tag nahm ich dann die Aufsuchkarte mit
zum Beobachtungsplatz. Aber wieder hatte ich Probleme.
Erst nach längerer Suche hatte ich das richtige Feld
im Okular. Nun erhöhte ich die Vergrößerung auf 133x,
und sah sofort ein schwaches Sternchen genau an der
richtigen Position aufblitzen. Ich war sicher, das muß
Pluto sein, und beendete damit die Beobachtung.
Anfang Juni dann der nächste Versuch bei klarem
Himmel, aber störendem Halbmond.
Nachdem das Fernrohr ausgerichtet war (dauert
mittlerweile nur noch Sekunden) konnte ich auch
dieses Mal wieder an der vermuteten Position etwas
erkennen. Ich war überrascht wie leicht es auch
diesmal wieder ging. Zur Kontrolle fuhr ich nochmal
zur Position der letzten Plutosichtung, und da traf mich
fast der Schlag. Der selbe Stern war ja immer noch da.
Die vermeintliche Pluto-Sichtung war damit ein Fehlschlag,
und auch die aktuelle Beobachtung war in Frage gestellt.
Es war also ein weiterer Versuch notwendig.
Dieser fand am 07. Juni statt, bei Grenzgröße 6,7 aber
schlechtem Seeing.
Ich studierte die Aufsuchkarte so genau wie noch nie,
nahm außerdem noch die Interstellarum-Karte mit dazu
(leichte Abweichung festgestellt), und begann die Suche.
An der fraglichen Position konnte ich aber nichts fest-
stellen, und das obwohl ich Sterne die mit 14. Größen-
klasse angegeben waren nach langem Vergleichen
eindeutig identifizieren konnte. ich spielte etwas mit
den Vergrößerungen herum und suchte weiter.
Irgendwann fiel mir an der erwarteten Position dann
doch noch ein sehr schwaches, nicht durchgehend
sichtbares Sternchen auf. Es schien mir sogar für Pluto
etwas zu lichtschwach, stand aber schon verdächtig
genau an der richtiten Position. An dieser Stelle blieb
mir nichts anderes übrig als auf den nächste Tag
zu warten.
Bei Grenzgröße 6,6 aber besserem Seeing probierte
ich es wieder. Und ich hatte Erfolg:
An der gestrigen Position war nichts mehr zu sehen.
Endlich konnte ich aufatmen.
Pluto war ein Stück weitergewandert und stand sehr
dicht an einem gleich hellen Stern, den ich am Vortag
auch schon gesehen hatte.
Allerdings war Pluto ziemlich schwach und nicht
durchgehend sichtbar. In meinem 10 Zoll Dobson habe
ich ihn doch heller erwartet. Ein 8-Zöller wäre in dieser
Nacht sicher an seine Grenzen gestoßen, und die in
Interstellarum angegebene Mindestöffnung von
120mm halte ich zumindest von Deutschland aus
für zu wenig. Aber vielleicht kann mir an dieser Stelle
ein anderer Freund des äußersten Planeten von
einer positiven Sichtung im kleinen Fernrohr berichten.