Polhöhenwiege für Meade SC 8"

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Mannfred18

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Moin Gemeinde,

ich habe da ein Meade SC ACF, 8". Durch diverses Angebaugeraffel (Okularauszug, Filterrad und Zoom-Okular) komme ich auf max. 70 Grad Höhenverstellung in Richtung Zenit.

Das Teleskop besitzt eine Gabelmontierung mit Goto-Funktion und steht relativ stabil.

Meine Frage: kann ich mit einer Polhöhenwiege Verbesserungen in der Beobachtung der Zenitregion erreichen?

Vielen Dank!

Manfred :)
 
Wenn Du nicht gerade am Nordpol aufbaust - ja.

Prinzipell ist das Problem, in der Gabel nicht voll durchschwenken zu können, auch mit einer Polhöhenwiege nicht zu lösen, es tritt nur an einer anderen Stelle auf, nämlich bei sehr hohen nördlichen Deklinationen - jedenfalls wenn sie auf die lokale geografische Breite eingestellt wird. Wenn man davon ausgeht, dass die interessanteren Objekte eher durch den Zenit gehen als durch Deklinationen oberhalb von + 75 Grad, hilft die Polhöhenwiege schon - auch wenn sie eigentlich einen ganz anderen Sinn hat.

Grüße,

Klaus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin Klaus,

vielen Dank für Deine Antwort. :)

Wenn sich das Teil in Richtung Zenit bewegen läßt, ist das für mich auch ausreichend.

Ich konnte die Bewegungsabläufe nicht richtig verinnerlichen und wollte auch kein Modell basteln um das auszutesten.

....am Nordpol bin ich eher im Sommer....wegen der Geschenke für Weihnachten... :/

Viele Grüße zurück! :)

Manfred
 
Hi Mannfred,

eines würde mich schon noch interessieren, mit vollautomatisierten Systemen bin ich alter Knacker nämlich etwas unterbelichtet.

Mit einer Wiege machst Du aus einer azimutalen Aufstellung grundsätzlich eine äquatoriale. Musst Du dann den ganzen Kladderadatsch nicht einnorden, damit einwandfrei nachgeführt wird? Wenn das der Fall sein sollte, tritt das Problem ja gerade beim Einnorden auf - denn dann wird der Tubus doch voll eingeschwenkt.

Grüße,

Klaus
 
Hallo Klaus,

das vollautomatsche Gerödel norde ich jetzt auch schon ein.

Das Stativ sollte ausnivelliert sein und dann drehe ich den Tubus exakt nach Norden - stelle alle Räder fest und starte die automatische Sternensuche. Dann Sterne justieren und fertig.

Mit der Polhöhenwiege müßte ich meinem Verständnis nach die ca. 50-52 Grad Breite in der Wiege einstellen und dann ebenso eine Einnordung vornehmen.

Ich werde mir vermutlich doch mal eine Pappschablone machen um die Bewegungen zu verstehen.

Ich hatte auch mal ein Bild gesehen....s.u. - ich hoffe das klappt.
Aber wie geschrieben, das Ding dreht sich so und dann noch schräg - da langts dann bei mir nicht um das ohne Muster zu verstehen..... :D

http://forum.astronomie.de/phpapps/...s/821754/LX90_mit_Feinfokussierung#Post821754

Grüße,

Manfred :)
 
Zitat von Mannfred18:
Hallo Klaus,

das vollautomatsche Gerödel norde ich jetzt auch schon ein.

Mit der Polhöhenwiege müßte ich meinem Verständnis nach die ca. 50-52 Grad Breite in der Wiege einstellen und dann ebenso eine Einnordung vornehmen.

Ich schon wieder.

Wenn Du die örtliche Polhöhe an der Wiege einstellst, musst Du beim äquatorialen Einnorden den Tubus genau in die Verlängerung der Stundenachse drehen. Das sieht erst mal seltsam aus, muss aber so sein: bei 90° stehen Teleskop und Stundenachse ja genau parallel. Und damit ist Dein Problem wieder da, dieses mal beim Einnorden.

Jetzt weiß ich auch nicht weiter.

Grüße,

Klaus
 
.....ich müßte also wissen, ob ich die gesamte Gabel mit der Polhöhenwiege im automatischen Nachführmodus bis in den Zenit benutzen kann.

Wenn das denn so nicht möglich wäre, kann ich ja auf dieses Teil verzichten.....ich bräuchte dann nur ein Bein vom Stativ einfahren und käme auch bis in den Zenit.

--> nur leider geht das dann mit der automatischen Nachführung eben auch nicht.... :Trost:

Manfred :)
 
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