Polsucherbeleuchtung selbstgebaut

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Saghon

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Hi all,

weil ich auch ständig zu geizig bin, habe ich mir jetzt eine Polsucherbeleuchtung selbstgestrickt.
Was haltet ihr davon? Kosten lagen so um die 5 Euronen.
2 Knopfzellen, ein Dreh-schaltpoti und ein Alu-Gehäuse. Die LED ist eine 3 mm low current.
Das ganze ist mit einem Klettband an der Montierung festgemacht.

Link zur Grafik: http://www.cg-5.de/assets/images/DSCN0699.JPG
 
Hallo,

kleiner Test für heute Abend: wenn Du im Dunkeln mit der Beleuchtung fertig eingenordet hast beweg doch mal die LED und schaue dabei gleichzeitig durch den Polsucher. Bei mir bewegt sich das Fadenkreuz dann relativ zum Stern und lässt mich raten, bei welcher LED-Position ich wirklich eingenordet habe.

Viele Grüße

Lars
 
Hallo Lars, hallo Saghon,

die Beleuchtung sieht ja perfekt aus. Warum sieht so etwas bei mir immer wie gebastelt aus. Ich muß allerdings die von Lars gemachte Beobachtung bestätigen. Aber es geht noch schlimmer. Ich habe für meinen Polsucher (EQ 5) eine Beleuchtung eingebaut. Im ersten Versuch habe ich mir gedacht, eine gleichmäßige Beleuchtung laßt sich durch mehrere LED erreichen und habe 6 kreisförmig eingebaut. Ergebnis war, ich habe die Markierungen sechs mal gesehen. Jetzt habe ich nur noch eine LED. Diese habe ich genau (so in etwa) vor dem Polsucher in die Montierung, Strahlrichtung zum Sucher, eingebaut. Wenn man den RA Teil der EQ 5 abnimmt (sind ja nur 2 Schrauben) hat man genügend Platz, um eine 3V Zelle, LED, einen Widerstand und einen kleinen Schalter unterzubringen. Alles zusammen habe ich auf eine Leiterplatte (natürlich mit Loch zum durchschauen für den Polsucher)montiert. Bei einen Vorwiderstand von 40 K schadet es auch nicht, wenn man mal das Ausschalten vergißt.

M.f.G.
Hans-Ulrich
 
Danke für die Blumen...

Ich habe mir bei der Konstruktion die Beleuchtung der GP-DX als Vorbild genommen. Allerdings konnte ich wegen der externen Lösung die Position der LED nicht ganz so elegant lösen. Aber ich überdenke das ganze nochmal. Ist ja mein erster Versuch. ;-)

Den Rest kann ich leider erst dann testen, wenn ich die Montierung ortsfest aufgebaut habe. Das wird wohl noch ein Paar Tage dauern.

Link zur Grafik: http://cg-5.de/assets/images/P00000021.jpg

 
Hallo Saghon,

das mit den Blumen war kein Problem und solange der Topf nicht mitgeflogen kommt ist es doch wohl auch OK.

Aber jetzt noch mal zur Beleuchtung. Nach meiner Erfahrung gestaltet sich die Anpassung der Helligkeit wesendlich unproblematischer, wenn man die Lichtquelle blinken lässt. Ich habe einen Leuchtpunktsucher so umgebaut ,das er mit zirka ein Hz blinkt. Dabei gibt es keine Probleme, egal wie hell oder dunkel das angepeilte Objekt ist.
Die Schaltung besteht aus einem 4093 (CMOS, 4 NAND, getriggert), zwei Widerständen , einer Tantalpille und einer 3V Knopfzelle. Diese wenigen Bauelemente lassen sich fast überall unterbringen.
Am Eingang (beide Eingänge verbunden) eines Gatters liegt die Tantalpille gegen Masse, ein Widerstand verbindet Eingang mit Ausgang, die Frequenz ist in etwa R*C. Ein Gatter fungiert als Treiber für die LED mit Vorwiederstand. Die beiden anderen Gatter Eingangsseitig auf Masse (sonst führen die Gatter auf Grund des hohen Einganswiderstandes ein Eigenleben).

M.f.G.

Hans-Ulrich

 
Ein Blinkrelais ist eine Idee, aber ich bin kein Freund davon... Ich werd die Montierung eh ortsfest aufbauen, da entfällt ein ständiges einnorden sowieso...

 
Hallo Saghon,

auf keinen Fall möchte ich mich mit fremden Federn schmücken. Weder die Idee mit dem Blinken noch die Schaltung stammt von mir. Aber die Idee, so eine einfache, Strom sparende Schaltung (< 0,1 mA) für diesen Zweck zu verwenden, habe ich wo anders noch nicht gesehen.

M.f.G.

Hans-Ulrich
 
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