AndreasD
Aktives Mitglied
Hallo ATM Gemeinde,
jetzt habe auch ich endlich angefangen, meinen seit langem gehegten Wunsch nach einem 10" Reisedobson etwas Substanz zu verleihen.
Der Rohling und das Karbo kommen von Stathis. Als erstes hab ich, eher aus Interesse denn aus wirklicher Sorge, den Rohling auf Verspannung und Inhomogenitäten mit dem Polarisationstest geprüft.
Dazu kann man bekanntlich ein Notebook und einen Polfilter von der Spiegelreflex benutzen:
Link zur Grafik: http://duda-derwahl.de/ATM/poltest5.jpg
(Das Glas kommt später noch zum Einsatz...)
Betrachtet man durch die den Polfilter die weisse Fäche des Notebook Bildschirmes und dreht dann den Polfilter, erscheint bei einer bestimmten Orintierung der Bildschirm dunkel.
Link zur Grafik: http://duda-derwahl.de/ATM/polkreuz.jpg
Nimmt man den Polfilter vors Auge (oder vors Kameraobjektiv) und legt den Rohling dazwischen, so erscheinen Spannungen häufig in Form des "satanischen Kreuzes", bei meinem Rohling wie nicht anders zu erwarten natürlich kein Thema.
Link zur Grafik: http://duda-derwahl.de/ATM/poltest1.jpg
Zum Vergleich mal ein normales Trinkglas:
Link zur Grafik: http://duda-derwahl.de/ATM/poltest4.jpg
Ich finde es immer wieder toll, wenn sich die Praxis so verhält, wie die Theorie es vorhersagt.
Ich lese schon seit einiger Zeit meist still mit und möchte jetzt mit Beiträgen von meinen Erfolgen und Mißerfolgen rund um mein 10" Projekt anderen den Einstieg ins Spiegelschleifen erleichtern.
Ich habe vor, den Spiegel mit einem Fliesentool a'la Achim Strnad zu schleifen und heute mit dem Ausflexen der Fliesen und dem Aufgießen der ersten Fliesenkleberschicht begonnen. Obwohl ich es besser wußte, hab ich ohne Gehörschutz gearbeitet und nachher, wie nicht anders zu erwarten, haben mir natürlich die Ohren geklingelt. Also Leute, neben Arbeitshandschuhen und Schutzbrille die Mickeymausohren nicht vergessen.
Für den 10" Rohling habe ich ein 8" Tool geplant und zufällig einen Teller mit ebenjenem Durchmesser zum Anzeichenen im Geschirrschrank gefunden. Das Ausflexen hat auch prima geklappt (mit Billigflex und 115mm Diamanttrennscheibe - leider segmentiert). Geht superschnell, beide Fliesenscheiben waren in ca. 15 min mitsamt Fase und Rillen ausgeflext, super Anleitung Achim!!!
Link zur Grafik: http://duda-derwahl.de/ATM/fliesen1.jpg
Jetzt kommt meine Frage: ich habe getreu dem ATM Motto "nimm was du findest und bau ein Teleskop daraus" einige Fliesen, die ich bei uns auf dem Dachboden gefunden habe verwendet. Die sind zwar im Badezimmer auf dem Boden verlegt, beim Flexen hab ich aber gemerkt, daß sie auf der Oberfläche glasiert sind und darunter wesentlich weniger hart.
Link zur Grafik: http://duda-derwahl.de/ATM/fliesen2.jpg
Ich kenn mich ja nicht aus, aber das hört sich nicht danach an, daß die den ganzen Grob- und Feinschliff durchhalten (sie sind 7 mm stark, ich möchte einen f5 Spiegel schleifen, brauche also ca. 3,2 mm Pfeiltiefe).
Ich hab eigentlich vor sie trotzdem zu verwenden und wenn sie durch sind halt noch ein Tool anzufertigen. Spricht da was dagegen?
Viele Grüße,
Andreas
jetzt habe auch ich endlich angefangen, meinen seit langem gehegten Wunsch nach einem 10" Reisedobson etwas Substanz zu verleihen.
Der Rohling und das Karbo kommen von Stathis. Als erstes hab ich, eher aus Interesse denn aus wirklicher Sorge, den Rohling auf Verspannung und Inhomogenitäten mit dem Polarisationstest geprüft.
Dazu kann man bekanntlich ein Notebook und einen Polfilter von der Spiegelreflex benutzen:
Link zur Grafik: http://duda-derwahl.de/ATM/poltest5.jpg
(Das Glas kommt später noch zum Einsatz...)
Betrachtet man durch die den Polfilter die weisse Fäche des Notebook Bildschirmes und dreht dann den Polfilter, erscheint bei einer bestimmten Orintierung der Bildschirm dunkel.
Link zur Grafik: http://duda-derwahl.de/ATM/polkreuz.jpg
Nimmt man den Polfilter vors Auge (oder vors Kameraobjektiv) und legt den Rohling dazwischen, so erscheinen Spannungen häufig in Form des "satanischen Kreuzes", bei meinem Rohling wie nicht anders zu erwarten natürlich kein Thema.
Link zur Grafik: http://duda-derwahl.de/ATM/poltest1.jpg
Zum Vergleich mal ein normales Trinkglas:
Link zur Grafik: http://duda-derwahl.de/ATM/poltest4.jpg
Ich finde es immer wieder toll, wenn sich die Praxis so verhält, wie die Theorie es vorhersagt.
Ich lese schon seit einiger Zeit meist still mit und möchte jetzt mit Beiträgen von meinen Erfolgen und Mißerfolgen rund um mein 10" Projekt anderen den Einstieg ins Spiegelschleifen erleichtern.
Ich habe vor, den Spiegel mit einem Fliesentool a'la Achim Strnad zu schleifen und heute mit dem Ausflexen der Fliesen und dem Aufgießen der ersten Fliesenkleberschicht begonnen. Obwohl ich es besser wußte, hab ich ohne Gehörschutz gearbeitet und nachher, wie nicht anders zu erwarten, haben mir natürlich die Ohren geklingelt. Also Leute, neben Arbeitshandschuhen und Schutzbrille die Mickeymausohren nicht vergessen.
Für den 10" Rohling habe ich ein 8" Tool geplant und zufällig einen Teller mit ebenjenem Durchmesser zum Anzeichenen im Geschirrschrank gefunden. Das Ausflexen hat auch prima geklappt (mit Billigflex und 115mm Diamanttrennscheibe - leider segmentiert). Geht superschnell, beide Fliesenscheiben waren in ca. 15 min mitsamt Fase und Rillen ausgeflext, super Anleitung Achim!!!
Link zur Grafik: http://duda-derwahl.de/ATM/fliesen1.jpg
Jetzt kommt meine Frage: ich habe getreu dem ATM Motto "nimm was du findest und bau ein Teleskop daraus" einige Fliesen, die ich bei uns auf dem Dachboden gefunden habe verwendet. Die sind zwar im Badezimmer auf dem Boden verlegt, beim Flexen hab ich aber gemerkt, daß sie auf der Oberfläche glasiert sind und darunter wesentlich weniger hart.
Link zur Grafik: http://duda-derwahl.de/ATM/fliesen2.jpg
Ich kenn mich ja nicht aus, aber das hört sich nicht danach an, daß die den ganzen Grob- und Feinschliff durchhalten (sie sind 7 mm stark, ich möchte einen f5 Spiegel schleifen, brauche also ca. 3,2 mm Pfeiltiefe).
Ich hab eigentlich vor sie trotzdem zu verwenden und wenn sie durch sind halt noch ein Tool anzufertigen. Spricht da was dagegen?
Viele Grüße,
Andreas