Canonist
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Hallo zusammen.
Vergangenen Donnerstag, 7. März, war es hier einigermaßen klar und gut genug, um nach Pons-Brooks im Westen Ausschau zu halten. Jetzt habe ich die Bilder endlich auswerten können. Und was rauskommt, ist durchaus sehenswert: P-B propellert!
Auf dem Tableau finden sich Bilder von zwei Geräten: Links zunächst die vom RASA 11. Da ging es natürlich vornehmlich um den Schweif. Dafür, dass es an dem Abend keineswegs richtig klar, sondern eine hohe Wolkenschicht noch vorhanden war, kam für meine norddeutschen Stadtrandlagenverhältnisse gut was zum Vorschein. Mehr als 10 oder 15 sec. lohnen aber bei Einzelbildern nicht, dann ist der Hintergrund schon zu hell und der Kontrast leidet. So muss ich es letztlich ziemlich durch Bearbeitung herauskitzeln.
Neben dem hellen Haupt-Schweifstreamer fällt im Gegensatz zu den Tagen davor vor allem auf, dass der Staubanteil nahe der Koma deutlich größer geworden ist und nun für einen breiten Schweifansatz sorgt. Wenn man sich diesen genauer anschaut, finden sich zahlreiche feine Streamer darin, die meisten reichen nicht besonders weit hinaus, wie die kontrastverstärkte und erst recht natürlich die l-S-gefilterte Variante gut zeigen.
Warum es so viele Streamer gibt, machen die Aufnahmen des rechten Teils klar, aufgenommen am C14 fokal und mit 2xBarlow. P-B hat (bekanntermaßen) zahlreiche aktive Spots auf seinem Kern, die nun wie Geysire Gas und Staub spucken. Da sind offenbar zu jeder Zeit gleich mehrere Ausströmer aktiv. vier, vllt auch fünf sind wohl im Bild auszumachen. Staub und Gas legen sich zunächst in eine Art innere Schale um den false nucleus, die eindeutig links ihr Schwergewicht hat. Das scheint also die "Morgenseite" zu sein.
Das Propelleraussehen des Ganzen legt nahe, dass der Kern im Bild im Uhrzeigersinn dreht. Leider fehlen mir zeitlich nahe Beobachtungen, um Muster erkennen zu können, dazu war das Wetter einfach zu schlecht. Hat sonst jemand mal kernnah draufgeguckt?
Das lohnt auf jeden Fall, und in der kommenden Zeit sicher noch mehr.
CS
Rudolf
Vergangenen Donnerstag, 7. März, war es hier einigermaßen klar und gut genug, um nach Pons-Brooks im Westen Ausschau zu halten. Jetzt habe ich die Bilder endlich auswerten können. Und was rauskommt, ist durchaus sehenswert: P-B propellert!
Auf dem Tableau finden sich Bilder von zwei Geräten: Links zunächst die vom RASA 11. Da ging es natürlich vornehmlich um den Schweif. Dafür, dass es an dem Abend keineswegs richtig klar, sondern eine hohe Wolkenschicht noch vorhanden war, kam für meine norddeutschen Stadtrandlagenverhältnisse gut was zum Vorschein. Mehr als 10 oder 15 sec. lohnen aber bei Einzelbildern nicht, dann ist der Hintergrund schon zu hell und der Kontrast leidet. So muss ich es letztlich ziemlich durch Bearbeitung herauskitzeln.
Neben dem hellen Haupt-Schweifstreamer fällt im Gegensatz zu den Tagen davor vor allem auf, dass der Staubanteil nahe der Koma deutlich größer geworden ist und nun für einen breiten Schweifansatz sorgt. Wenn man sich diesen genauer anschaut, finden sich zahlreiche feine Streamer darin, die meisten reichen nicht besonders weit hinaus, wie die kontrastverstärkte und erst recht natürlich die l-S-gefilterte Variante gut zeigen.
Warum es so viele Streamer gibt, machen die Aufnahmen des rechten Teils klar, aufgenommen am C14 fokal und mit 2xBarlow. P-B hat (bekanntermaßen) zahlreiche aktive Spots auf seinem Kern, die nun wie Geysire Gas und Staub spucken. Da sind offenbar zu jeder Zeit gleich mehrere Ausströmer aktiv. vier, vllt auch fünf sind wohl im Bild auszumachen. Staub und Gas legen sich zunächst in eine Art innere Schale um den false nucleus, die eindeutig links ihr Schwergewicht hat. Das scheint also die "Morgenseite" zu sein.
Das Propelleraussehen des Ganzen legt nahe, dass der Kern im Bild im Uhrzeigersinn dreht. Leider fehlen mir zeitlich nahe Beobachtungen, um Muster erkennen zu können, dazu war das Wetter einfach zu schlecht. Hat sonst jemand mal kernnah draufgeguckt?
Das lohnt auf jeden Fall, und in der kommenden Zeit sicher noch mehr.
CS
Rudolf