Portabler Dobson 130/650

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Hi Susa,

gebraucht sind die Winkelsucher eher selten zu finden. Sichte Mal die Angebote der Händler und schau Mal, was du eventuwell mit einem 32er Plössl dazu so aushandelst.
Der Peilsucher ist, gerade am Anfang, nicht so unwichtig wie Du glaubst, denn grob schon Mal die Region anpeilen ist gerade im Umgang mit Teleskop und Winkelsucher sehr praktisch.
Peiler und Winkelsucher sind zwar im ersten Moment scheinbar teuer, aber an jedem Teleskop zu gebrauchen, also eine zukunftssichere Sache.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Nochmals hallo Susa,

ein Fotostativ ist o.k. Aber du wirst schnell feststellen, dass die üblichen Neigeköpfe ab 100-facher Vergrösserung Nervensägen sind. Den Mond kannst du bei solchen Vergrösserungen aber noch von zuhause aus beobachten. Dann geht ein Tischstativ aus Metall auf einem Tisch, wie sie im Astro-Fachhandel für 25 Euro zu bekommen sind. Die haben vor allem eine Feinbewegung in der Höhe. Im Zenit liegt man zwar mit dem Kopf auf der Tischplatte, aber der Mond kommt ja nicht in den Zenit.

Du hast doch schon Programme für Sternkarten. Für mich persönlich ist es ein Problem, wenn im Sucher oder im Mak alles seitenverkehrt ist. Das Programm sollte seitenverkehrte Ausdrucke erlauben. Das hier macht das (aber nur bis Grenzgrösse 11 mag):
http://www.philharrington.net/tuba.htm

Also viel Spass! mit Gruss, Joachim
 
Hallo Susa,

viel Spaß und Erfolg mit deinem neuen Teleskop :-)

Gruß und CS,
Marcel
 
Hi Susa,
danke für das Zitat. Vllt sollte ich dazu noch etwas sagen oder die HP etwas modifizieren.
Die 5mm waren wirklich nur zu Testzwecken verwendet wurden u.a. auch um das Shifting zu testen. Die Übervergrößerung dient mir aber auch ein wenig zur Qualifizierung der Güte der Optik. Eine schlechte Optik liefert bei hohen Vergrößerungen schlechte Bilder und bricht schneller ein.

Praktisch habe ich am Travelmak 90 aber maximal nur ein 7mm Kasai Ortho am Mond genutzt, öfter das 9er Kasai.
Am Mond kann man viele Geräte in die Übervergrößerung treiben, da kann ich mit meinem 80mm Apo auch 222fach, aber es bringt nicht wirklich Gewinn. Ab ca. AP 0,7 = Vergrößerung = Öffnung mal 1,4 ist alles zu sehen was die Optik auflösen kann. Höhere Vergrößerungen bringen keine neuen Details, machen vorhandene bestenfalls etwas leichter sichtbar, weil größer. Übertreibt man es dann mit der Vergrößerung wird es sogar nachteilig, weil schwache Details so weit aufgebläht werden, dass sie durch den damit einhergehenden Kontrastverlust wieder verschwinden.

Überlege Dir das mit den 6mm und gehe besser auf 8mm.
Das ist praxistauglicher.
Das 32iger Plössl ist ein Muß m.E., ebenso der Peilsucher.

CS
 
Hai,

meine Einkaufsliste sieht jetzt wie folgt aus:

- 32mm TS Plössl (39 €)

- 9mm-Planetary oder Seben-Zomm (beides ab 39€ zu haben)
Von der Fotografie weiss ich, dass in der Regel Festbrennweiten bessere Qualität liefern als Zooms, deswegen tendiere ich eher zum 9mm-Planetary. Was meint Ihr?

- Telrad Peilsucher (56 €) Ich würde es gerne erstmal bei diesem Sucher lassen, und keinen zusätzlichen 9x50 dazu anschaffen. Wäre das fatal?

- Sternatlas kann ich mir morgen im Buchhandel abholen

Das sind knapp 136 € ohne Versandgebühren. Wieviel kann man da runterhandeln, wenn man alles bei einem Händler bestellt?
(Habe da gar keine Erfahrung)


Vielen Dank + ich glaube BALD ist alles geregelt.. :)
Susa







 
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Hi Susa,
wenn ein ordentlicher Reddotsucher dabei ist brauchst nichts anderes, ansonsten schon der Größe wegen den Bader Skysurfer III nehmen.
Mit 9mm machst sicher nichts verkehrt, wie gesagt 8 oder 7 gehen auch noch.
Handeln, schwer zu sagen. Ist auch ne Frage des jeweiligen Preises und des aktuellen Niveaus. Aber dazu bin ich für das Gerät nicht wirklich informiert über die Preislage.
CS
 
Hallo Einsteiger. Ich hatte als 1.Gerät den 130/650 Astromaster von Celestron mit parab.Spiegel war als Anfänger in der Stadt Hamburg (oestl.Rand) überhaupt NICHT zufrieden.
Sterne mit den Okularen auch nach fachger.Justage überhaupt nicht sauber abgebildet, viel zu dicke Fangspiegelstreben (kosten auch Licht) und hab mir doch tatsächlich gefrustet den 90mm MAK von Seben gekauft (na, jetzt wird wieder geschimpft!) ABER: man sehe und staune - mit dem Teil hab ich alles wunderbar schön scharf (unvergesslich der Jupiter und Mond aus der Stadt heraus) gesehen und begeisterte Zurufe der Familie die das auch genossen haben. Für Anfänger gerade in der Stadt ist ein 90er MAK aus meiner Sicht das Ideale. ALLES andere findet sich Später sowieso, nachdem man mit dem MAK viele schöne Astroabende verbracht hat. Ich hab inzwischen auch einen FH 100/600 für Widefield und einen 10"er LB. Aber der MAK bleibt gut!Gruß,Petzi
 
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Hi Petzi,
schön das Du Deine Erfahrungen schilderst, weil es so sicher immer wieder mal passiert. Aber, im das ist m.E. weniger dem Gerät geschuldet, denn anderen Dingen.

Ein schnelles Gerät, noch dazu unter streulicht einer Großstadt bedarf sorgsamer Okularwahl. ist die Austrittspupille zu groß gewählt, wird man wenig sehen.
Justage ist das A und O bei so einem kurzbrennweitigen Gerät. Stimmt die nicht wirklich exakt, geht Leistung schnell verloren. Die Streben sind wirklich dick - unverständlich dass Skywatcher das besser macht, wo es doch ein Haus quasi ist. Aber viel Licht kosten sie nicht. Rechne mal die Fläche der Streben gegen die Öffnung nach.

Daneben könnte Seeing eine Rollge gespielt haben, grade oder vllt sogar weil Du in der Stadt bist. Der Mak mit geringerer Öffnung löst es vllt nur nicht auf, sprich Du bemerkst es nicht.

Daneben gibts andere Möglichkeiten warum es so erlebt wurde. Vllt war das Gerät wirklich schlecht oder die Okulare nicht wirklich f/5 tauglich.

CS
 
hallo Petzi,

jetzt hast dus aber ordentlich gesagt - Freut mich dass du dabei geblieben bist und dann viel Freude erlebt hast und noch weiter haben wirst!

Die fetten Haltestreben kosten vor allem Kontrast, und ich habe sie auch schon an Skywatchern gesehen. Celestron bringt aber jetzt ein "Firstscope" mit f/4 und dazu Huyghens und Ramsden Okulare. Da wirds noch härter, dabei zu bleiben. Aber ich soll nicht so viel schimpfen.

lg Tommy
 
Hallo Petzi & alle anderen geduldigen Helferlein,

dein Erfahrungsbericht lässt nochmal doppelt Vorfreude aufkommen.
Leider ist der Mak hier noch nicht angekommen (hoffentlich morgen!!) –
aber nachdem ich ihn bestellt hatte, hatte ich einfach ein 'gutes Gefühl'.
Ich und mein Rad bleiben damit einfach ungeschlagen mobil.
Wenn sich das Seeing hier auf meinem Stadtdach als mies rausstellt,
kann ich mit dem Leichtgewicht immer noch rausradeln..

Welche Okulare benutzt du denn für deinen Mak?

Lg Susa

P.S. Ich freu' mich schon auf den Tag der offenen Tür in Bergedorf, habe aber gleichzeitig ein bisschen Schiss dort die richtig mächtigen Teleskope live zu erleben und dann Appetit auf mehr zu bekommen...
 
Hallo Petzi und Susa,

schön, dass sich der Mak nun also doch als ein passables Gerät für den gequälten Großstadt-Hobbyastronomen herausstellt. Ich wünsche schöne Beobachtungen! Ausgerüstet mit vernünftigen Okularen ist da ne Menge drin. Melde dich mal, wenn dein Krams angekommen ist!

Gruß und CS,
Marcel

P.S. @ *entfernt*GMS: Tunnelblick wird durch das Okular verursacht, nicht durch die Optik...Mit nem Plastik-Huygens oder billigen Kellner am Mak gibts tatsächlich schöne Röhrensicht, ausgestattet mit einem vernünftigen (Super-)Plössl jedoch nicht.
 
Hallo Marcel,

das ist richtig. Nur zeige mir ein 50 mm WW-Okular.
Was es nicht gibt kann man nicht propagieren und im Ergebnis kommt halt Tunnelblick raus und zwar so lange, bis man bei WW-Okularen landet, Deren Strahlengang feldblendenmäßig durch 1 1/4" Steck passt, also etwa 20 mm Brennweite. Da sind wir dann etwa bei 1,4 mm AP.
Der Mak ist sicher für die Großstatt geeignet, das bezweifelt niemand. Dennoch hat er Beschränkungen eingebaut die man mit anderen Teleskopen eben auch z.B. über passende Okulare herbeiführen kann um in der Großstadt zu beobachten, was da halt geht.
Die größere AP kann man sich ja notfalls noch über einen Brennweitenreduzierer holen, nicht aber das größere Feld, das bleibt halt eng.
Ich rate halt nicht zu diesen Teleskopen mit unnötigen Einschränkungen, kann aber durchaus sehr gut damit leben, dass es Leute gibt, die sie kaufen, weil ich nicht in irgendeinem Wettbewerb stehe.

Gruß und CS
*entfernt*
 
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Hallo Günther,

das Feld ist ausreichend groß. Ich rechne es dir gerne vor:

-Man nehme ein normales Plössl-Okular mit rund 50 Grad Eigengesichtsfeld und 32 mm Brennweite
-Vergrößerung: 1250 / 32 = 39,0625-fach
-Reales Gesichtsfeld = EIgengesichtsfeld Okular / Vergrößerung = 1,28 Grad
-Austrittspupille: 90 / 39,0625 = 2,3 mm

Absolut passabel, oder? Wenn man sogar noch in ein teureres und hochwertigeres Okular investiert, geht durchaus noch einiges mehr. In der Stadt nützen dem Beobachter große Felder mit großer AP wegen der bereits genannten Einschränkungen nichts.

Gruß und CS,
Marcel
 
Hallo Marcel,

was ist ausreichend? Für Dich 1,28° Feld, okay, schön für Dich. Ich will das nicht allgemein so übertragen, ich setzte bei der Einsteigerberatung mehr darauf, dass man die Möglichkeiten und die Grenzen der Teleskope erfasst.
Es geht nicht darum, ein Gerät oder ein System gut oder schlecht zu reden sondern um Information und Fakten.

Nimm das Okular an den 130/650er und Du hast 2,5° Feld, also Mal knapp verdoppelt.
Ach ja, 6,4 mm AP in der Stadt ist overdressed, okay, 2,3 mm sind aber echt zu mager.
Also nehmen wir Mal ein 25er Plössl für 5 mm AP, immerhin noch knapp 2° Feld.
Immer noch zu viel, mehr als 4 Mag Himmel ist nicht?
Okay, 20er Plössl, macht AP 4 und 1,5° Feld.
Wenn ich an dem 130/650er auf die maximal möglichen 1,28° des Mak will, muss ich ein 16er Plössl nehmen und wenn ich auf die 2,3 mm AP kommen will, brauche ich ein 11,5er Okular.
Ach ja, wir sind immer moch bei Plössl. Schon ab 25 mm Brennweite kann man auch in 1 1/4" mehr Feld bekommen, als das 32er Plössl es am Mak eben zulässt und ab ca. 20 mm Brennweite sind an beiden Geräten gar Okulare mit 80° Eigengesichtsfeld mögich. Das bedeutet aber am Mak schon 1,4 mm AP und 1° Feld maximal, während am Newton immerhin 2° Feld bei 4 mm AP geboten werden.
Irgendwo oberhalb von einem Zwischenwert der beiden Okulare kannst Du das liegengelassene Potenzial des Mak suchen, wenn wir schon diese beiden höchst unterschiedlichen Varianten mal nach dem erfolgten Kauf analysieren dürfen und wir haben bisher nur auf AP und erreichbares Feld geschaut. Die höhere Auflösung und die erreichbare höhere sinnvolle Vergrößerung der größeren Optik ist da noch gar nicht mit drin.
Nur mal um es anzureißen, mit dem Newton habe ich bei 130fach 1 mm AP, da liege ich mit dem MAK bei 100fach schon drunter.

Also sollte man ganz klar sagen dürfen, dass so ein kleiner, schnuckeliger Mak ganz sicher sehr leicht und transportabel zu montieren ist, wenig Mühe beim Transport macht und im konkreten Fall günstig erworben wurde.
Allroundfähig, selbst auf die Möglichkeiten der kleinen Öffnung und den schmalen Geldbeutel reduziert, ist er aber ganz und gar nicht, auch nicht in der Stadt.
Er ist ein Spezialist für ganz besondere Fälle, als solcher hat er auch seine Berechtigung und wer ihn mit diesem Wissen kauft, hat gut eingekauft.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Günther,

langsam wird deine "Nörgelei" nervig. Fassen wir es nocheinmal zusammen:

-Der Threadstarter lebt in der Stadt, ist wenig mobil und braucht folglich ein transportables Gerät
-Der Threadstarter lebt unter einem extrem aufgehellten Stadthimmel, der die Beobachtungsmöglichkeiten auf Sonne, Planeten, Mond und eventuell Doppelsterne und Veränderliche reduziert
-Daher bietet sich ein Gerät an, das speziell für diese Bereiche geschaffen ist
-Ein Gerät, das diese Eigenschaften in sich vereint (lange Brennweite, moderate Öffnung, Transportabilität, Preis) ist der Mak

Wo liegt nun dein konkretes Problem? Kannst du dieser einfachen Kette nicht folgen? Der 130/650er ist ebenfalls ein Spezialist, und aufgrund seines schnellen Öffnungsverhältnisses braucht es schon hochwertigere Okulare sowie einen Laser zur präzisen Justage. Das alles sprengt den Geldbeutel bei weitem. Um mit dem Newton vernünftige Vergrößerungen zu erreichen, sind kleine Okularbrennweiten nötig, die wiederum (bei preisgünstiger Ausfühung!) zumeist ein ungünstiges Einblickverhalten haben. Beim 90/1250er Mak hingegen nimst du ein 12,5 mm Okular und hast wunderbare 100-fache Vergrößerung, mit der du schon eine Menge entdecken kannst. VIel mehr empfihelt sich aufgrund des Stadthimmels sowieso nicht. Die AP von knapp unter 1 mm ist ebenso optimal, um noch vernünftigen Kontrast zu haben und gleichzeitg dem schlechten Himmel zu widerstehen.
1,28 Grad Feld sind mehr als genug und nach einem viel größeren Gesichtsfeld besteht überhaupt kein Bedarf. Wer braucht für Mond, Sonne, Planeten und Doppelsterne sowie Veränderliche riesige Gesichtsfelder...?
Speziell bei den bereits genannten Beobachtungszielen genügt ein Leuchtpunktsucher völlig und ermöglicht eine einfache Ausrichtung.

Niemand versucht dem Mak seine Spezialisierung strittig zu machen, die Nachteile wurden lang und breit erläutert und sind weniger schwerwiegend als all jene, die ein 130/650er Newton mit sich bringt. Unter einem guten Himmel ist das natürlich ein geniales Gerät. Nicht aber aus der Großstadt heraus.
Alternativ wäre natürlich noch der 114/900er Newton oder auch (etwas teurer) ein 150/1200er Dobson zu empfehlen, allerdings sind beide Geräte weit weniger transportabel und liegen außerhalb der finanziellen Möglichkeiten.

Aus der Abwägung der Vor- und Nachteile und bei Betrachtung der Umstände, unter denen der Threadstarter beobachten möchte, hat sich ein Mak als praktikabel erwiesen und ein weiteres Mitglied (Petzi) hat dieses Gerät unter vergleichbaren Bedingungen erfolgreich (selbst!) getestet. Wo liegt nun das Problem? Zu keinem Zeitpunkt wurde nach einem Allrounder a la 8" f/6 Newton gesucht, sondern stets nach einem Mond- und Planetenspezialisten.

Gruß und CS,
Marcel
 
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Hallo Marcel,

nur zur Erinnerung, das schrieb der Threadstarter:

Da ich mitten in HH-City wohne möchte ich ein Gerät, das ich noch mit Rad und Reiserucksack transportieren kann (habe kein Auto)...

Er scheint also ein Teleskop haben zu wollen welches er mit dem Rad
transportieren kann, offenbar weil er bessere Beobachtungsgegenden
erreichen möchte. Dort kann er dann so ziemlcih alles beobachten.

Du schreibst:
-Der Threadstarter lebt in der Stadt, ist wenig mobil und braucht folglich ein transportables Gerät
-Der Threadstarter lebt unter einem extrem aufgehellten Stadthimmel, der die Beobachtungsmöglichkeiten auf Sonne, Planeten, Mond und eventuell Doppelsterne und Veränderliche reduziert
-Daher bietet sich ein Gerät an, das speziell für diese Bereiche geschaffen ist
-Ein Gerät, das diese Eigenschaften in sich vereint (lange Brennweite, moderate Öffnung, Transportabilität, Preis) ist der Mak

Wo liegt nun dein konkretes Problem? Kannst du dieser einfachen Kette nicht folgen?

Nein, der Kette kann ich nicht folgen.
Wenn er in der Stadt beobachten will kanner das mit dem von
ihm angedachten 130/650mm Newton tun, mit dem von dir favorisierten Mak,
oder auch mit einem Refrator. Denn deine Schlußfolgerung,
daß der Mak für die Beobachtungsmöglichkeiten in der Stadt:
Der Threadstarter lebt unter einem extrem aufgehellten Stadthimmel, der die Beobachtungsmöglichkeiten auf Sonne, Planeten, Mond und eventuell Doppelsterne und Veränderliche reduziert
ideal sei weil er
Ein Gerät, das diese Eigenschaften in sich vereint (lange Brennweite, moderate Öffnung, Transportabilität, Preis) ist der Mak
ist schlicht abwegig.
1) Wiso sollte ein geringe Öffnung hilfreich sein?
Eine geringe Öffnung bedeutet geringes Auflösungsvermögen.
2) In wiefern sollte eine lange Brenweite hilfreich sein?
3) Wiso transportabel, wenn er in der Stadt "Sonne, Planeten,
Mond und eventuell Doppelsterne und Veränderliche" beobachten soll?
Dann kanner doch ein stationäres Teleskop wählen.

Alle von dir genannten Punkte kann er genausogut mit einem
130/650er Parabolspiegel-Newton erreichen.
Nur:
Man muß wissen wie man das macht, was man dabei beachten muß.
Zum Beispiel wie man die Austrittspupille errechnet.
Und genau an der Stelle hapert es leider immer wieder.

Wenn er unter einen dunklen Himmel rausfährt kann er mit dem Newton
zusätzlich ausgedehnte Objekte beobachten, die mit dem Mak
wegen seines eingeschränkten Gesichtsfeldes nicht erreichbar sind.
Und Objakte, die im Mak zu dunkel bleiben, da man mit dem
90/1250mm f/13,9 Mak keine große AP ereichen kann.

Niemand versucht dem Mak seine Spezialisierung strittig zu machen, die Nachteile wurden lang und breit erläutert und sind weniger schwerwiegend als all jene, die ein 130/650er Newton mit sich bringt. Unter einem guten Himmel ist das natürlich ein geniales Gerät. Nicht aber aus der Großstadt heraus.

An der Stelle offenbart sich dein Verständnisproblem:
Du must die AP entsprechend einstellen.
2mm AP sind gut in der Stadt? Dann nimm ein 10mm Okular am f/5 Newton,
denn 10 : 5 = 2

Oder aber, noch viel geschickter:
Nimm ein 20mm Okular und eine gute gebrauchte 2x Barlow.
Die verlängert die Brennweite des Newtons um den Faktor 2,
das virtuelle Öffnungsverhältnis wird dann f/10 und
20 : 10 = 2

Während die AP lso gleich groß ist wird die Randschärfe der Abbildung
durch die Barlow sehr positiv beeinflußt und der Augenabstand
ist bei Verwendung eines 20mm Plössls um 14mm, während er mit
einem 10mm Plössl um 7mm groß ist.

Wo liegt nun das Problem? Zu keinem Zeitpunkt wurde nach einem Allrounder a la 8" f/6 Newton gesucht

Echt nicht? Ich hatte nach lesen seines Beitrages das Gefühl,
daß der Threastarter dem aufgehellten Himmel zumindest gelegentlich
entfliehen wollte. Mit einem transportablem Teleskop, also
keinem 8"f/6, aber er hat wohl aneinen 130/650mm gedacht.

Das macht Sinn.

Wenn er aber in der Stadt hocken bleiben will, dann würde ich
vorschlagen nach einem gebrauchten 80/1200mm FH zu suchen.
Oder zur Not einem gebracuten 102/1000mm FH (mehr Auflösung,
aber weniger Bildästhetik).

Aber was solls, ist ja nicht meine Kohle. Soll er sich kaufen
was er will.

CS,Karsten
 
Hallo Marcel,

Karsten hat die Antwort so weit gegeben, nicht ich habe ein Problem, Du bist ein wenig festgefahren.
Der "Nörgler" in mir beachtet im Gegensatz zu Dir die von Threadstarter gewählte Überschrift:

PORTABLER DOBSON 130/650

Und der Nörgler in mir hat zu dem dann als "Schnäppchen" eingekaufen suboptimalen Gerät auch schon konkrete Zubehörempfehlungen abgegeben und sich nicht nur höchst persönlich aber ohne jegliche Hilfestellung gefreut.
Der Nörgler in mir hat Dir auch im anderen Board schon einen ganz konkreten und ernstzunehmenden Hinweis zu Deinen Zubehörplänen gegeben.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Marcel,

tut mir leid, aber Dein ...

Zitat von Shockwave123:
langsam wird deine "Nörgelei" nervig. Fassen wir es nocheinmal zusammen: ...
... läßt sich auch ganz anders lesen:
Dein "wir" ist ziemlich unangemessen - Du machst etliche typische Fehler von Anfängern, die noch keine praktische Erfahrung mit einem der besprochenen Geräte haben (z.B. wie hat man denn vor der "Laser-Ära" Newtons ohne teuren Laser justiert? :) ).
Da hattest Du mit einem "bei dem Text habe ich mir auch besonders viel Mühe gegeben...er zeigt wohl, wie naiv wir anfangs doch alle waren" schon mal weiser geschrieben ... ;)


Wie dem auch sei, ich wünsche sowohl der Fragestellerin, als auch Dir (Herzlichen Glückwunsch zum 18. Geburtstag!), noch viele schöne Blicke in den Himmel und viele, viele reale Erfahrungen, auch um allfällige weitere Geräteentscheidungen weise treffen zu können. Begeisterung und Dabeibleiben entwickeln sich allermeist hinter, nicht ganz so sehr vor dem Okular ... ;)

Gruß+cs,
Dietmar
(der den Sternenhimmel mit Vaters NoName-16x50 kennen- und lieben lernte, puh ;) )
 
Hallo,

das ist jetzt ein bisschen spitzfindig hier?!

Also ich weiss, dass der Mak ein eingeschränkter Spezialist ist.
Ich habe lange und viel gelesen, bevor ich ihn mir ersteigert habe.

Heute ist das Päckchen angekommen ! und ich hoffe, die Nacht wird
genauso klar wie gestern. Werde hier berichten..

Vg Susa
 
Hallo Susa,

Du wirst, da bin ich mir ziemlich sicher, viel Spass mit Deinem "Schnappen" haben, es ist ja nicht so, dass man damit gar nichts sieht. 90 mm Öffnung sind schon ganz nett, ich habe neben (bessser auf) einen größeren Newton auch eine 100er Linse. Da geht schon was. :super:
Übrigens ist das Geplänkel zumindest meinerseits weder böse noch irgendwie angespannt. Genau genommen enthält es sogar jede Menge Information, sonst hätte ich das nicht geschrieben. Ich denke wer will, kann das auch verstehen und nutzen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Susa,

ich hatte nur das Posting von Schockwave123 gelesen, und dann
natürlich dein Anfangsposting.
Den Thread dazwischen aber nicht. Schön daß dein neues Teleskop
noch bei gutem Wetter angekommen ist. Viel Freude damit.
Schau dir gleich mal den Saturn an und auch den Mond.

MfG,Karsten
 
Hallo Leute,

dem will ich nichts mehr hinzufügen, denn wenn schon mein (noch recht junges) Alter als ein Indiz für Inkompetenz genommen wird, ist der Thread sowieso am Ende.
Zu meinem Verständnis: Ich interpretiere die Sache mit dem Fahrrad anders und glaube, dass es nur darum geht dem gröbsten Streulicht zu entrinnen. Sollte es darum gehen einen Ort aufzusuchen, an dem es sich wirklich lohnt einen Richfielder wie den 130/650er zu nutzen, wäre er die halbe Nacht beschäftigt.

Gruß und CS,
Marcel
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

@Marcel: Ich fand Deine Beiträge hilfreich und informativ.
Du hast meine Beobachtungssituation vollkommen richtig verstanden – hier auf dem Dach mitten in der Stadt ist es einfach arg hell & nächtliche Ausflüge auf dem Rad werden sich auf einige Kilometer in den Stadtpark etc beschränken.

Genau darum ist es auch erstmal der Mak geworden. Nichts ist so leicht und komfortabel für meinen Rucksack und Rücken.

Wenn ich mich später mal bei anderen Astro-Leuten aus HH angebiedert habe ; ) bekomme ich vielleicht die Gelegenheit mitgenommen zu werden. Dann kann ich immer noch sparen und mir einen 16" Dobson bauen... : )

Für heute soll's erstmal NACHT werden – ich will raus aufs Dach!!!!!

Lg Susa




 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Der Mond leuchtet jetzt schon schön am Himmel,
aber trau' mich noch nicht aufs Dach..

..die halten mich ja für 'ne Spannerin solange es noch so hell ist..
 
Hi Susa,

als Nachtrag evtl. noch einen Link zu Sternkarten im PDF-Format zum ausdrucken

http://www.asahi-net.or.jp/~zs3t-tk/atlas/atlas.htm

Da kannst du erste Starhopping Wege einzeichnen etc.
Ich hab da immer etwas Respekt in ein schönes Buch was einzukritzeln...
Auch das Aufquellen eines Buches durch die Nachtfeuchte ist so
eine Sache. Daneben sind die Seiten dann auch recht mobil.
Noch eine kleine LED-Taschenlampe mit durch einen
roten Filzer eingefärbten Glas könnte hilfreich sein.

Da du ja im HHohen Norden bist und astronomische Dämmerung
wohl limmitierend wird, wäre es zu überdenken mal einen Blick
auf die Sonne mit deinem Scope zu werfen. Natürlich mit der
Baader-Folie. Z.Z. kriegt die Sonne ja wieder Pickel (Sonnenflecken),
wahrscheinlich wegen dem Thread hier ;-)

CS

Michael


 
Hallo Susa,

Zitat von einsteiger:
Der Mond leuchtet jetzt schon schön am Himmel, aber trau' mich noch nicht aufs Dach..
..die halten mich ja für 'ne Spannerin solange es noch so hell ist..
ich beobachte häufig vom Stadtdach in dichter besiedeltem Gebiet, und habe die Erfahrung gemacht, daß es gegebenfalls Mißtrauen abbauen kann, wenn man das Gerät schon im Hellen aufbaut und dann z.B. Richtung Mond zeigend stehen läßt.

Aber sei bloß vorsichtig mit den Stativspitzen auf dem Dach, wenn dieses nur mit Dachpappe o.ä. gedeckt sein sollte - das kann teuer werden, wenn's undicht wird (ist einem Kommilitonen vor Jahren passiert).

Viel Spaß und Erfolg, Gruß+cs,
Dietmar
 
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