Powerbank USB-C - Klinke

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defox42

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Tach!

vor einiger Zeit habe ich mir von Omegon die Powerbank mit Kabel USB-C auf Klinke geholt.
Bei der EQ-5 ist er etwas schwach auf der Brust.
Es sollte doch kein Problem sein, da eine stärkere Powerbank mit 12 V an USB-C dran zu hängen, oder kann es da ein Problem geben? USB-C war noch nie meine Stärke….

Viele Grüße,
Dennis
 
Hallo Dennis,

Was willst du genau wie verbinden?

Generell ist die Spannung bei USB (auch USB-C) mal 5V. Wenn Netzteil und angeschlossenes Gerät USB Power Delivery beherrschen (Laptops machen das z.B.), dann können die sich darauf einigen, mehr als 5V zu benutzen. Das müssen aber beide Seiten aktiv unterstützen.
 
Ich will die Montierung betreiben.
Und da kommen 12 V an der Klinke an. Wo das genau vereinbart wird, keine Ahnung. Kann dazu das Kabel ausreichen?
Weil die Powerbank ist China-Standard - zumindest für mich.
Viele Grüße,
Dennis
 
Und du hast da jetzt ein USB-C -> Klinke Kabel an deiner Powerbank? Seltsam, dass da überhaupt 12V rauskommen, wenn das Kabel nicht irgendwo eine aktive Elektronik drin hat. Da ich weder das Kabel noch deine Powerbank kenne, kann es schon sein, dass das Kabel da speziell für USB-PD konfiguriert ist. Dann würde es auch mit einer anderen Powerbank funktionieren, die USB-PD unterstützt (Doku lesen, denn viele unterstützen das nicht an allen Ausgängen).

Was mich allerdings wundert: Was meinst du mit "etwas schwach auf der Brust"? Hat die nicht genügend Kapazität oder gibt es sonst irgendwelche Probleme?
 
Es gibt elektronische Module, die eine PD Last an USB C simulieren. Ich vermute mal stark, dass in diesem Kabel mit Klinke so etwas verbaut ist. Die große Frage ist, wieviel Strom über das Kabel geht.

CS

Jörg
 
Hallo!

Ist das diese hier? Omegon Powerbank 10k 37Wh 12V
Die ist bei 12V mit 1,5A angegeben, das sollte für diese Montierung locker reichen. Auch die Kapazität von 3Ah sollte im reinen Nachführbetrieb ewig halten, für meine EQ5 hatte ich damals einen 6Ah Bleiakku den ich alle paar Monate mal aufladen musste.

Grüße
Maximilian
 
Danke für die Infos, ich bin beruhigt.
Ich teste noch, wie lange das mit Nachführen und Schwenks hält. Wenn das dann wirklich zu wenig Kapazität ist, sollte ja eine weitere, größere Powerbank helfen.
Faszinierend, was mit den Dingern geht.
Viele Grüße,
Dennis
 
Problem ist, dass das mit der Nexstar gut lief, die EQ5 mehr zieht und ich einen Plan B suche, falls die nicht lange genug funktioniert. Insbesondere, wenn es in den Winter geht.
Fragestellung war, ob ich das mitgelieferte Kabel auch an einer anderen Powerbank tut und mir nicht die Montierung grillt. Es klingt für mich ja, als ob das Kabel mit die passende Spannung und Polung bereit stellt.
Ich ziehe mir jetzt raus, dass das Kabel das wohl das kann und falls mir die Powerbank nicht reicht, ich eine andere mit USB-C und 12 V in den Specs nehmen kann.
Viele Grüße,
Dennis
 
Wenn das Kabel mit der Montierung mitkam, dann sollte es mit jeder handelsüblichen Powerbank funktionieren. Aber probier erstmal, ob die Kapazität wirklich ein Problem ist. Kommt halt auch drauf an, was du sonst noch damit versorgst.
 
Hallo Dennis
nur zur Info. Der Stecker ist kein Klinkenstecker wie Kopfhörer, weil beim einstecken machen diese einen Kurzschluß.
Der Stecker der Montierung ist ein Hohlstecker. Es ich die Überschrift leste dache ich, da möchte einer die Stromversorgen killen.
Ist nicht böse gemeint, nur das niemand auf die Idee kommt.
Gruß Rolf
 
Halllo,
wird das Kabel denn an einer Stelle warm während des Betriebes? Falls nein ist vermutlich kein Stepup auf 12V verbaut und diese spezielle Powerbank liefert von sich aus 12V. Dem Kabel ist das ja egal ob 5, ider 12V…
Eine herkömmliche Powerbank würde dann nicht funktionieren. Falls du eine Powerbank hast, z.B. um das Handy unterwegs zu Laden, kannst du es doch einfach messen, oder ausprobieren.
Bei 5V grillst du deine Montierung nicht, die tut dann nur nix…

Grüße Rainer

P.S.: das ist kein Klinken, sondern ein Hohlstecker, das hatte mich zunächst etwas verwirrt ;)
 
Falls nein ist vermutlich kein Stepup auf 12V verbaut und diese spezielle Powerbank liefert von sich aus 12V. Dem Kabel ist das ja egal ob 5, ider 12V…
Dann würde die Powerbank aber sehr schön alle möglichen USB-Geräte zuestören, die man da ansteckt. Ist wohl eher unwahrscheinlich. Ausserdem muss da kein Stepup verbaut sein, sondern das Ding muss nur USB Power Delivery unterstützen und 12V anfordern. Das dürften viele moderne Powerbanks unterstützen.
 
Hallo!
Dann würde die Powerbank aber sehr schön alle möglichen USB-Geräte zuestören, die man da ansteckt.
Nein, das macht sie nicht. Ich habe auch einige Powerbanks, die bis zu 12V liefern, und zwar sowohl an USB Typ C Steckern als auch an „normalen“ USB Steckern (*). Von den (mindestens) 4 Pins eines USB Steckers werden nur zwei für die Stromversorgung verwendet. Die übrigen dienen sowohl für die Datenverbindung als auch für die Einstellung der gewünschten Spannung und des Stoms. Das wird bei „normalen“ USB Steckern mit Widerständen gemacht, beim Typ C weiß ich nicht wie. Die Powerbanks mit 12V Funktion haben eine Elektronik eingebaut, die immer die gewünsche Spannung liefert. Wenn Du da einen einfachen Stecker ohne Spannungscodierung anschliesst, dann stellt sie sich defaultmäßig auf 5V ein. Keine Gefahr für irgendwelche Geräte!

Viele Grüße
Maximilian

(*) Solche „Hochspannungs“-Anschlüsse sind bei manchen Powerbanks orange gekennzeichnet. Man kann an diese aber auch gefahrlos 5V Geräte anschliessen.
 
Das beruhigt mich. Dann wird im Kabel Elektronik sein, dass 12 V anliegen.
Bei einer Bank, die nur 5 V kann, klappt es nicht, spricht gegen Step-Up.
Lustigerweise hatte ich Gestern Probleme, auf einmal ging nix mehr, da lagen dann nur 5 V an. Stecker rein-raus hat geholfen.
Für mich wird es spannend, wenn es kälter wird. Mal sehen, entweder reich sie oder es kommt eine dazu.
Vielen Dank für den Input!

Viele Grüße,
Dennis
 
Hab aus Neugier nochmal gegoogelt, falls es jemand nachschauen will: Das Zauberwort für die 12V fähigen Powerbanks (und Ladestecker und dergleichen) heisst „quickcharge“.
 
Hab mal gegoogled und was für Bastler gefunden:

Ich dachte immer, dass das Kabel über eine spezielle Widerstandskombination im Stecker die richtige Spannung aushandelt. Aber das geht über diverse Protokolle mit dem Endgerät.

Grüße
Hartmut
 
Hallo!
Ich dachte immer, dass das Kabel über eine spezielle Widerstandskombination im Stecker die richtige Spannung aushandelt. Aber das geht über diverse Protokolle mit dem Endgerät.
Wenn Du in Deinem verlinkten Dokument ein bisschen nach unten blätterst dann findest Du diesen Satz hier: „Luckily, the “signature” generation can be done through switching a couple of resistor networks connected to the USB data lines“. Es geht bei den meisten Powerbanks und Ladeadaptern auch noch mit Widerständen. Ich habe mir vor nicht allzulanger Zeit auch ein Kabel für ein Tablet gelötet, bei dem ich die Einstellung alleine mit zwei Widerständen machen konnte. Wie oben schon geschrieben, bei Typ C kann es sein, dass es nur noch per digitaler Kommunikation geht.

Grüße
Maximilian
 
Ah, ok. Vielleicht ist in dem IC des Moduls im oben verlinkten Beitrag auch ein Widerstands-Netzwerk vorhanden. Da scheint es eine ganze Reihe von Protokollen oder möglicherweise auch herstellerspezifische Widerstandskombinationen zu geben.
Gräbt man in dem Artikel weiter rum, kommt man auf diesen Link: https://www.electroschematics.com/usb-type-c-power-delivery-and-hobby-power/

Und da wird von 56kOhm, 22kOhm, 10kOhm, usw... PullUp gesprochen.
 
Hi,

ich glaube dur brauchst ein so genanntes USB-C Trigger Board. Mit dem kannst du jeder Quickcharge fähigen Powerbank sagen, sie soll 12V hergeben, vorausgesetzt sie kann es. Ich hab eine Zeitlang eine Mele PC damit über eine Powerbank betrieben. der Braucht 12V auf USB-C kann aber keine QC.

Gruß
Martin
 
Danke für den Input!

Das erklärt mir, wie das alles gehen kann. Das sollte ja auch teilweise in den Stecker passen.

Viele Grüße,
Dennis
 
Es gibt auch noch kleinere Boards, die dann nur Lötpunkte haben. Ich finde aber ein USB-C Kabel hat man schnell mal und soweit ich bei deinem Ur-Post gelesen habe, hast du eh schon einen USB-C auf DC Stecker. Den kannst du dann da weiter verwenden.
Du solltest eine Powerbank nehmen, die ca. 2A = 24W bei 12V kann. Hab grade etwas auf Amazon geschaut, aber so wirklich gefunden hätte ich grade nix, was mehr Kapazität als die 38.000 mAh hat und >1,5A bei 12V liefert :unsure:
 
Du solltest eine Powerbank nehmen, die ca. 2A = 24W bei 12V kann. Hab grade etwas auf Amazon geschaut, aber so wirklich gefunden hätte ich grade nix, was mehr Kapazität als die 38.000 mAh hat und >1,5A bei 12V liefert :unsure:
Guckst Du hier!
Damit betreibe ich eine Skywatcher AZ-EQ5 mit Starsense Kamera und Handkontroller, einem aktiven (12 V) USB Hub mit angeschlossenen ZWO EAF, ZWO ASI120MC, ZWO ASI 294MC (ungekühlt), Pegasus Falcon Rotator auch im Winter problemlos fünf bis sechs Stunden. Und man kann die Ausgangsspannung sogar auf einen gewünschten Spannungswert einstellen. Bei mir ist 14 V!
Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo,
ich habe per Zufall hier in einem anderen Beitrag gelesen, dass aus USB-C PD bis zu 20 Volt raus kommen.
Da ich schon eine 12000 mAh Powerbank mit 3 Ampere an 12 Volt und ein USB-C PD Kabel von meinem Handy hatte, habe ich online einen Adapter von USB-C auf Holstecker mit 12 Volt Ausgang für 3 Euro bestellt.
Das System hat an meiner Skywatcher SA GTI über viele Stunden kein Problem, An Meade LXD-Goto läufts, An EQ6-Goto reicht es nicht für volle Geschwindigkeit GOTO-Schwenks.
Es gab auch Kabel von USB-C auf Holstecker, die nur 1 Ampere Leistung vertrugen.
Ich denke, man sollte nicht nur die Leistung der Powerbank bei 12 Volt an USB sondern auch des Kabels und falls vorhanden, des Adapters auf Holstecker beachten.
Gruß Ralf
 
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