Preissenkung bei fast allen Vixen-Produkten

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Fernrohrland

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Liebe Sternfreunde,

zur Freude aller hat sich bei den Preisen von VIXEN was getan!
Es hat zum Teil drastische Preisreduzierungen im Lieferprogramm der Fa. Vixen gegeben!

Wir haben uns der neuen Marktsituation angepasst und die
Preise in unserem Webshop dementsprechend nach unten korrigiert.

Viele Grüße

Das Fernrohrlandteam

www.fernrohrland.de
info@fernrohrland.de


 
Danke an dieser Stelle an Wolfgang Ransburg, der sich für Gerechtigkeit eingesetzt hat !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
Hi Markus,

ein Kompliment möchte ich Dir machen ... Du hast Charakter. Andere Händler profitieren davon aber Du bist auch während der harten Zeit zu mir gestanden und ich freue mich jetzt doppelt, daß wir erfolgreich waren und nun alle auch in Deutschland Vixen zu vernünftigen Preisen einkaufen können.

Markus ... Hut ab - vor Deinem Posting und auch Deinem Einsatz - ich bin froh, Dich zu kennen und freue mich schon auf ein nächstes Treffen.

herzliche Grüße

Wolfi
 
Hi allerseits,

ich kann mir gut vorstellen, dass wenn ihr (Händler) hier sowas wie eine "Deutsche Astrohändler Vereinigung" (... aber bitte kein "Astro-Kartell" ;) :biggrin: ) aufbaut, ihr bestimmt mit dieser bei noch mehr grossen Herstellern für euch - und somit wohl auch für uns alle ?) ;) - gute, sozusagen "globalisierte" Preise und Konditionen "rausschinden" könntets ...

Wohl an ... es scheint ja sowas wie ein Anfang gemacht zu sein :super: :)
 
Mit Verlaub,

kommt mir eher wie Selbstbeweihräucherung vor.
Der Dollarkurs sinkt gegen den Euro, ergo sind die Geräte de facto preiswerter im Einkauf. Vielleicht hat Vixen dazu noch die Preise gesenkt, ich kann es nicht beurteilen.

Im Ergebnis müssen die importierten Geräte also preiswerter als zuvor sein. Wer nun aber ein großes Warenlager auf Monate hinaus betreibt, kann ggf. die neuen Preise nicht mitgehen oder er macht Verlust (oder zumindest weniger Gewinn).

Im Ernstfall hieße dies, kleines Lager oder kaum Lagerhaltung, der Kunde muß warten, weil das Gerät gerade nicht vorhanden ist und erst dann bestellt wird, wenn der Kurs dies zuläßt und und und...

Der Dumme dabei wäre der Kunde, der lange auf das Gewünschte warten müsste. Alles hat nun mal seine zwei Seiten und ich weiß nicht, ob das einen Sinn macht, ein paar Euros zu sparen und dafür ggf. lange Wartezeiten in kauf nehmen muß.

CS
Winfried
 
Hi Winfried,

ich gebe Dir grundsätzlich recht aber leider wird Vixen nicht in Dollar, sondern in Yen abgwickelt.

Aber ... offen gesagt - ich weiß momentan nicht , wie der Yen Kurs läuft ...

Aber ich denke, so billig , wie der Dollar ist der Yen sicher nicht...

herzliche Grüße

Wolfi
 
Winfried

Fakt ist, hätten uns Kunden nicht mit Preisen aus dem europäischen Ausland konfrontieret , hätteen wir nicht bei Vixen gemosert bedziehungseise mit Direktimporten gedroht, währe wahrscheinlich nichts geschehen.

Woflfi war mit uns einer der ersten der auf die Barikaten ging und meiner Meinung nur dadurch ist die Preisreduzierung zustande gekommen. Wolfi verkauft deutlich mehr Vixen als wir, seine Drohung hat zum Ziel geführt, deswegen mein Bitte: zeigt ein kelin wenig Dankbarkeit das wir auch in eurem Sinne handeln und unterstellt nicht schon wieder irgentwas negatives , sowas kotzt mich an, ehrlich !


Tschüß bin jetzt 14 Tage weg in USA, ja, wieder für für die Kunden arbeiten und Frau alleine Zuhause lassen :-(
 
Hallo,

sind die Preise im Webshop schon geändert worden,
oder werden sie noch geändert?

Ich habe mal den Vixen NA 140 SS nachgeschaut.

Den gibt es in den USA zum Beispiel bei Anacortes

http://www.buytelescopes.com/product.asp?t=&pid=12567&m=

für 1999 USD, was umgerechnet 1360 Euro sind.

Wenn die Preise in Yen abgerechnet werden (was sicher nur die
in Japan gefertigten Teleskope und Zubehör betrifft, nicht
aber die in China hergestellten Teile des Vixen Sortimentes)
dann sollte der Preis in den Dollar-schwachen USA nicht so
deutlich UNTER den Preisen hier im Euro-starken D liegen ?!

CS,Karsten
 
Hi Karsten!
Hmmm...also mal ganz abgesehen von den Yen/Euro/Dollar Rechnereien finde ich den Preisunterschied bei dem Gerät gar nicht mal soooo groß.
Es mag zwar eine Art Zweckoptimismus sein, aber andere Produkte weisen da weitaus größere Differenzen auf.
Du musst bedenken, dass der Preisunterschied mit herausgerechneter MwSt, die bei Anacortes ja nicht drin ist und für die der deutsche Händler nun nichts kann, 1355 euro zu 1540 Euro, also rund 185 Euro beträgt. Da kann man jetzt wieder rumrechnen mit höheren Lohnkosten, besserer Gewährleistung etc., aber wieviel Aufschlag gegenüber den USA ist denn nun gerechtfertigt?
Also ich habe da schon "schlimmeres" als 12% "händlerbedingten" Aufschlag gesehen.

Davon abgesehen dürftest Du damit recht haben, das falls der Einkauf in Yen Erfolgt, der Vorteil ein paar Prozent über den 12% liegt... aber ich würde fast sagen, bis 20% ist ok....aus eigenem, nicht begründeten Empfinden :)
Zumal vorher ein Import gar nicht lohnt... zum Beispiel bei dem von Dir genannten Instrument wäre ein USA Import ja nun ABSOLUT uninteressant. Denn auf die 1360 Euro würden ja noch ca. 100 Eur Versand kommen, darauf dann noch Zoll und MwSt, so dass man auch bei ca. 1800 Euro -1900 Eur liegt, ganz ohne die hiesigen Vorteile.

Freundlichen Gruß

René
 
Hallo René,

ja du hast Recht, die Märchensteuer muß man fairerweise vom Preis
hier in D auch abziehen, oder die je nach US-Bundesstaat etwas
unterschiedliche (Aber immer deutlich niedrigerere) Steuer
auf den US-Preis aufschlagen, wenn es vergleichbar sein soll.

Naja, wenn man bedenkt daß D wegen des festen Euro gegenüber
den USA mit ihrem schwachen Dollar ja schon einen erheblichen
Vorteil beim Import aus dem Yen Land Japan hat ist es für mich
trotzdem nicht nachvollziehbar daß die Preise in D immer noch
so deutlich über den Preisen in den USA liegen anstatt
darunter zu liegen ...

MfG, Karsten
 
Hi Karsten!

Stimmt, das Steuer-System ist in den USA ein anderes, relativ kompliziertes, da es mehrere gültige Sätze gibt... im Prinzip hat ja jeder Staat seinen eigenen (Warum sie ja auch nicht im Voraus angegeben werden). Sie liegen meines Wissens nach grob gesehen zwischen 8 und 10 Prozent.

Aber ich meine,man sollte diese Rechnereien ein wenig anders angehen. Ob ein Preis verglichen zwischen zwei Ländern gerechtfertigt ist, lässt sich meines Erachtens NICHT aus dem direkten Vergleich sagen, sondern man muss immer die lokalen Eigenheiten betrachten.

Ein Vergleich sollte also auch das örtliche Preisniveau nicht ausser Acht lassen. Und das ist nun einmal in den USA einige Prozent geringer...ist ja nicht nur bei Teleskopen so. Liegt natürlich auch daran, das der durchschnittliche Amerikaner nach allen nötigen Abzügen einige Mücken weniger in der Tasche zur freien Verfügung hat. Auch wenn die Netto-Einkommen weitaus höher sind.

Wenn man also bedenkt, das fast alles in den USA ca. 10% Preiswerter ist, liegt es in etwa im üblichen Niveau und ich verstehe DANN auch den deutschen Preis.

Anders sieht es aus, was ja auch schon hier und da vorkommt, das zwischen 50% und 100% "Deutschland-Aufschlag" verlangt werden. DA läuft etwas Schief, entweder beim Importeur oder beim Hersteller, der mit überzogenen Preisvorstellungen in ein Land "hineingeht". Ich möchte dabei betonen, das es jetzt nicht nur um astronomische Artikel geht, sondern schon bei Banalitäten wie Kleidung oder Medien, wie Cds losgeht. Der hier oft (manchmal zurecht) bemängelte Preisunterschied ist also zwar definitiv vorhanden, bewegt sich aber bei dem von Dir ausgesuchten Produkt absolut im üblichen Rahmen, das Preisniveau USA/Deutschland stimmt da durchaus nach meinem Empfinden.

BEI ALLEN DINGEN ist nun einmal der Preis auch ein Produkt des Umfelds und ergibt sich nicht nur aus den puren Einkaufspreisen. Es wäre zum Beispiel auch durchaus möglich, das der Händler in den USA von Vixen einen anderen Preis erhält als der Händler in Deutschland. Genau das scheint hier ja der Punkt zu sein, der auch von "unseren" Händlern angegangen wurde.
Wie ist es z.B. bei Autos? Da geben die Hersteller auch die Autos in ein Land günstiger ab wie in das andere... der Gewinn für den Hersteller ergibt sich dann aus der Mischkalkulation. Er verdient in einem Land weniger, in einem mehr... Frag doch mal einen Autohersteller-Vertragshändler , ob er nicht gerne zu USA Preisen einkaufen würde. Bei Kleidung sieht zum Teil es ganz ähnlich aus. Ich kann Dir einige Turnschuhmarken nennen, bei den die EK der deutschen Händler über den VKs der Händler in den USA liegen.

Kurz: Eine Diskrepanz zwischen USA und deutschem Preis, der Nahe legen würde das im Verhältnis untereinander der Deutsche überzogen ist, erkenne ich hier nicht. bewegt sich alles im "normalen Rahmen".

Wobei es schon aufällig ist, das das Produkt genau soviel kostet, das ein Import aus einem anderen Land nicht mehr lohnt. Das ist für die Hersteller natürlich genau die Preisgrenze, wenn sie in dem teueren Land noch Absätze verzeichnen wollen. Andere Hersteller gehen hin und verhängen Exportverbote für die Händler des günstigeren Landes... der eine machts so, der andere so... Ich muss ehrlich gestehen, das ich die hier "gewählte" Variante da für uns um einiges fairer finde. Sie erspart Arbeit und Ärger, Risiko (z.B. Transportschäden) und wir haben als kleine Zugabe noch die bessere Gewährleistung (obwohl der Service bei US Händlern auch nicht schlecht ist, es gibt halt nur logistische Probleme).

Freundlichen Gruß

René
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi allerseits,

eine "faire Umrechnung" der Preise erreicht man nicht durch die pure Währungsumrechnung nach Devisenkurs ...

Ein gutes Mittel ist die Kaufkraftrelation ... man nimmt z.B. einen Facharbeiter, und rechnet dann aus, wieviele Arbeitsstunden (mit entsprechender "Belohnung") dieser aufwänden muss, um ein bestimmtes Produkt zu erwerben.

Ausserdem dürfte das "Gemeinkostenniveau" (Energie, Mieten etc.) und auch das "Lohnniveau" hier in DE um einiges höher liegen, als in den USA, so dass auch dadurch m Vergleich höhere Aufwändungen für hiesige Händler entstehen ... sogesehen sind wir eben ein "Hochlohnland" mit entsprechend hohem Preisniveau in allen Belangen ...

Ein polnischer Facharbeiter, der bei Renault 350EUR/Monat verdient hat, konnte damit in Polen einen Lebensstandard erreichen wie es hierzulande vielleicht ein Meister schafft ... ob es heute noch so ist, weiss ich nicht - das Beispiel ist einige Jahre alt und demnach nur exemplarisch ...
Fazit: Siehe ersten Absatz ;)
 
Hallo Rene & Karsten,

zur Info: der Versandpreis für z.B. einen 60/600 Refraktor mit einem Wert von ca. 1000$ ist bei Anacortes 350$. Mit deinen 100 Euro kommst du bei dem NA140 also bei Weitem nicht hin.

Vor ein paar Monaten gab es von Optikstar in UK ein Angebot: Die Sphinx + Polsucher + Vixen Stativ für 999 Pfund. Versand nach Deutschland 120 Pfund. Macht 1500 Euro ... Das ist immer noch günstiger als der aktuelle Preis der Monti. Trotzdem hatte ich nicht zugeschlagen, sondern mir das Teil beim deutschen Fachhändler gekauft.

Was MICH ärgert ist, das manche ausl. Händler bestimmte Produkte nicht nach D verkaufen dürfen ODER den Preis für den Versand künstlich hoch halten. Wie im o.g. Beispiel mit Anacortes: 350 Euro für ein kleines Teleskop. Völlig überzogen. Ein 8" 700$ Hauptspiegel kostet bei Royce nur 40$ Versand ... Ich glaub, manche Würfeln ihre Versandpreise aus ...

Gruß

Matthias
 
Hallo Matthias,

das mit den 100 Euro Versandkosten war ein "Schuss ins Blaue". :)
Es kommt halt auch darauf an, was die Standart-Versandart ist. Das die Händler da die Kosten absichtlich beeinflussen glaube ich nicht einmal. So rechnet meines Wissens UPS z.B. noch mit Gurtmaß, also Umfang.
So kann es schon sehr große Unterschiede zwischen Spiegel (flaches Paket) und OTA geben.
Ausserdem kann es sein, das der Versandkostenrecher auf UPS Express eingestellt ist, in dem Fall sollte man nach "Ground" anfragen, z.B. telefonisch oder noch besser einem Versand per US MAil (dann kommt das Paket per DHL ins Haus). Das kommt dann zwar auch per Flugzeug über den großen Teich kann aber weitaus günstiger sein.
Ist von Fall zu Fall ganz unterschiedlich.

Gruß

René
 
Liebe Sternfreunde,

Auch wir möchten uns natürlich bei dieser Gelegenheit bei Wolfi und Markus herzlich für ihren beharrlichen Einsatz bedanken,aufgrund dessen diese Preissenkungen überhaupt erst zustande kamen.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!

viele Grüße an Alle

das Fernrohrlandteam

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Zitat von René_St:
.....oder noch besser einem Versand per US MAil (dann kommt das Paket per DHL ins Haus). Das kommt dann zwar auch per Flugzeug über den großen Teich kann aber weitaus günstiger sein.

Der Versand als Postpaket hat auch noch den Vorteil, dass DHL bei Übernahme der Sendung die Zollabfertigung vornehmen lässt, die fälligen Einfuhrabgaben vorstreckt, und diese dann bei der Übergabe an den Empfänger abkassiert.

 
Hallo Rene,

naja, ich weiss nicht, ob du schon mal einen Spiegel bestellt hast, aber so ein Paket ist nicht klein da die Teile besonders gepolstert werden müssen. Ich habe gerade er Einen bei TS bestellt und das Paket war grösser als das eines 80/550 Refraktor :-) Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, das US Mail mit Abstand an günstigsten ist. Leider versenden viele mit UPS... Der Preis von 350$ war übrigens UPS "Ground"...

Gruß

Matthias
 
Zitat von René_St:
Stimmt, das Steuer-System ist in den USA ein anderes, ...
Eine bemerkenswerte Abhandlung, aber es bleibt dabei, daß die USA Preise netto sind. Nach Abzug der Umsatzsteuer von hiesigen Preisen und Verrechnung des Wechselkurses hat man die nackten Händlerverkaufspreise, die man direkt vergleichen kann. Da auch amerikanische Händler etwas verdienen wollen, kann man auch auf Marge und Händlereinkaufspreise schliessen.
 
Hi!

Wie schon angedeutet bezweifle ich das man direkt auf EK und Marge schließen kann, da ich nicht glaube das die Hersteller in jedem Land zum gleichen Händler-Einkaufspreis liefern. Das ist bei praktisch KEINEM Produkt so... Das ist doch gerade hier der Punkt bei Vixen um den es geht, und an dem unsere hiesigen Händler angesetzt haben. Sie haben ihre Einkaufspreise "gedrückt"... Wie willst Du also schließen? Ich gehe davon aus, das sie jetzt, nach der Anpassung in etwa identische Einkaufspreise wie die Übersee-Kollegen haben. Und dann ergibt sich eben noch eine Differenz in der Marge von max. 185 Euro bei dem hier speziell betrachteten Gerät, von denen auch höhere Kosten bestritten werden müssen...

Freundlichen Gruß

René
 
Hallo René,

Liegt natürlich auch daran, das der durchschnittliche Amerikaner nach allen nötigen Abzügen einige Mücken weniger in der Tasche zur freien Verfügung hat. Auch wenn die Netto-Einkommen weitaus höher sind.

ich habe Verwandtschaft in den USA und bin deshalb ganz gut orientiert
was die Preise und die Einkommen betrifft.

Durchschnittlicher Amerikaner:
Das ist natürlich schwierig. Wie auch hier gibt es Leute die
von ihrem Einkommen praktisch nicht leben können, und es gibt
die Topmanager die exorbitant viel verdienen. Beide können
kein Maßstab sein.

Gehst du aber vom Facharbeiter aus so hat der in den USA
Netto deutlich mehr übrig.
Nach der privaten Absicherung für das Alter, Energiekosten,
Automobil, etc hat er immer noch mehr als der hiesige Facharbeiter.

Wie acuh immer. Im Handel rückt die Welt zusammen und wenn
der Kunde mit wenigen Mausklicks woanders wesentlich günstiger
einkaufen kann als in D, so tut er das.
Da kann sich kein Unternehmen vom internationalen Wettbewerb
völlig abschotten. Selbst wenn ein Unternehmen es ihren Händlern
direkt verbietet an Kunden außerhalb der USA zu liefern so
finden sich Wege dies zu Umgehen. Z.B durch Verwandte in den USA.

Wenn der Vertrieb das einsieht ist das gut, wenn nicht wird
er bald keinen Vertieb mehr haben. Und was Vixen betrift:

Irgendwie hat da wohl auch das Image bei der Ausbootung von
Vehrenberg stark gelitten.

Und dann hat man bei Vixen immer noch nicht wirklich auf die
neuen Anfordeungen des Marktes reagiert. Was wird denn derzeit
vom Kunden stark nachgefragt? Ist Vixen in den Segmanten
tatsächlich vetreten? Oder eher nicht?

Soweit meine Gedanken zum Thema, Karsten
 
Wieviel der Senkung sie wohl weitergeben?

Wohl fast 100%, denn ansonsten lohnt es ja nicht mehr für den hiesigen Kunden bei den deutschen Händlern zu kaufen. Siehe dazu das Posting von Karsten.
Das ist ja ihr Problem, weshalb sie tätig geworden sind.

Mir ist ja schon auch klar, das unsere Händler nur indirekt die "Aktion" gestartet haben um den Kunden einen Gefallen zu tun, vielmehr wollen sie ihren Absatz bei den Produkten von Vixen sichern. Ist ja auch das EINZIGE Verünftige als Kaufmann. Mir ging es hier vielmehr darum, dass Karsten meinte, es bestehe immer noch ein imenser Preisunterschied zu den USA, worauf hin ich halt versucht habe auszuführen, das der sich aber auch anders erklären lässt als durch "ungerechtfertigt" hohe Margen unserer Händler, sondern an der allgemeinen Preisstruktur liegt, das diese in den USA praktisch immer 10-20% unter den hiesigen liegen.

Schönen Gruß
René


 
Guten Morgen Karsten!
Bei dem was Du über den Handel schreibst kann ich Dir nur 100% beipflichten und möchte nur noch anschließen, das ich ganz froh bin, das es mittlerweile kostengünstige und unkomplizierte Wege gibt im Ausland zu kaufen. Das hat mir auch schon den ein oder anderen Euro gespart. Es muss sich natürlich für mich lohnen...

Aber Du schreibst:

Gehst du aber vom Facharbeiter aus so hat der in den USA
Netto deutlich mehr übrig.
Nach der privaten Absicherung für das Alter, Energiekosten,
Automobil, etc hat er immer noch mehr als der hiesige Facharbeiter

Da möchte ich dann doch noch etwas zu sagen. Von Facharbeitern zu sprechen ist hier etwas irreführend. Die gibt es in den USA nicht. Alerdings ist das Einkommen, wie überall natürlich stark vom Bildungsstand abhängig.

Der persönliche Median (also das Brutto-Durchschnittseinkommen) 2006 lag bei einem High-School Absolventen bei 25.900 Dollar jährlich, bei einer Person mit Doktortitel bei ca. 81,400 Dollar jährlich. (Quelle Wiki)

Aber wie Du auch schon schreibst, bringen diese Zahlenspielereien nicht wirklich viel, da eben die Systeme nur bedingt vergleichbar sind. Bezahlter Urlaub, Fehlanzeige, staatliche Altervorsorge, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung etc. alles gibt es nicht oder nur bedingt.

Ein sehr kompliziertes Thema, das ich am liebsten so Zusammenfassen möchte: Der Lebensstandart ist ähnlich, vieleicht hier etwas(!!!) höher, wobei die um ca. 10-20% niedrigeren Nettoeinkommen, bzw. dass, was dem guten Mann am Ende des Jahres in der Brieftasche bleibt, drüben (bei vergleichbarer Vorsorge, Versicherung und vergleichbarer Jahresarbeitszeit)durch 10-20% niedrigere Preise ausgeglichen werden...
Das ist eben das, wovon man bei Einkauf in den USA durchaus profitieren kann.

Aber ich glaube, ich habe nun auch schon genug zu dem Thema geschrieben :-) Gerade solch erschöpfende Ausführungen sind irgendwie schöner in der Kneipe mit einem Glas Bier dabei...

Freundlichen Gruß

René



 
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