"Premium" Okulare - Televue und sonstiges, lohnt es sich, und wann wird es zu viel?

IonisierterWasserstoff

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Hallo, liebes Forum.

Ich setze mich nun seit längerem mit Okularen auseinander, aber es steht trotzdem sehr viel offen.
Televue Nagler, Panoptic, Ethos, Delos... wo kommt der Preis her und noch wichtger: Lohnt es sich? Ich kann verstehen, wie ein sehr gutes Okular die Beobachtung verschönert, aber um 600 Euro? Dazu dann auch mehrere? Wo ist die Grenze? Ja klar, ein paar gute Anschaffungen lohnen sich, aber bis wie weit?

Das verstehe ich nun noch nicht ganz. Können die Erfahrenen mal berichten, was für Unterschiede sie genau feststellen konnten, und ob sie es mit diesem Wissen nochmal kaufen würden, wenn man die Zeit umdrehen könnte. Zudem währe es auch schön zu wissen, welches bspw. Televue Okular sich lohnen würde, angenommen man kauft nur eins.

Natürlich geht es jetzt nicht nur um Televue, also berichtet gerne über andere Okulare. :)

LG
 
Hallo Wasserstoff,

TV-Okulare besitzen erfahrungsgemäss hohen Kontrast und hervorragende Haptik über Jahre, in unserem Fall über Jahrzehnte... Die Neupreise sind in Deutschland mittlerweile völlig überzogen, bei Interesse müsstest Du Dich entsprechend auf gebraucht zu erhaltende Okulare Deiner Wahl konzentrieren...

Mein Lieblingsokular ist das TV Plössl 13 mm, aber das hilft Dir wahrscheinlich wenig...

Viele Grüsse

Markus


Kleiner Nachtrag: Einen Vergleich zwischen einer 14 Jahre lang genutzten Skywatcher Goldkante 20 mm und einem etwa 38 Jahre lang genutzten TV-Plössl 21 mm kann ich bei Bedarf möglicherweise am Wochenende fotografisch zukommen lassen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

ich stehe auf Nagler Okulare: Ästhetisch hervorragend durch das weite aber nicht zu weite Gesichtsfeld, dazu das hervorragende Einblickverhalten, und ohne irgendwelche Abschattungseffekte. Braucht man das, sieht man damit mehr? 2x nein. Aber es macht einfach Spaß. Ich kann nichts mit den reinen Planetenokularen anfangen, da ist mir der Einblick einfach zu unbequem.

Alles sehr individuell. Ich habe meine Nagler gebraucht erworben (um 300 Euro pro Stück), allerdings nur die kurzen Brennweiten, teure lange Brennweiten machen bei meinem Himmel ästhetisch keinen Sinn, ich nutze diese Brennweiten ab 25 mm nur zum Auffinden von Objekten, da reichen mir die SWA von Omegon.

Andreas
 
Meine ganz persönliche Meinung zum Thema:

Meine Erwartungshaltung hinsichtlich Preis und Leistung wurden bisher von den absoluten Premiumokularen regelmäßig enttäuscht.
Wenn etwas 4x soviel kostet wie ein Vergleichsprodukt, muß mir der Qualitätsgewinn sofort ins Auge fallen, ich mußte immer danach suchen und ggfs. vergleichen.

Für andere kann genau der letzte Deut an Qualitätsgewinn unabhängig vom Preis der Schlüssel zur vollen Zufriedenheit sein.

Beides hat meiner Meinung nach seine Berechtigung und egal von welcher Seite man sich den nähert, entscheidend ist wohl die persönliche Psyche.

Gruß Horst
 
Televue Nagler, Panoptic, Ethos, Delos... wo kommt der Preis her und noch wichtger: Lohnt es sich? Ich kann verstehen, wie ein sehr gutes Okular die Beobachtung verschönert, aber um 600 Euro? Dazu dann auch mehrere? Wo ist die Grenze? Ja klar, ein paar gute Anschaffungen lohnen sich, aber bis wie weit?

Das verstehe ich nun noch nicht ganz. Können die Erfahrenen mal berichten, was für Unterschiede sie genau feststellen konnten, und ob sie es mit diesem Wissen nochmal kaufen würden, wenn man die Zeit umdrehen könnte. Zudem währe es auch schön zu wissen, welches bspw. Televue Okular sich lohnen würde, angenommen man kauft nur eins.

Hi
final wird Dir das niemand beantworten können, weil Deine Entscheidung für oder gegen immer Deine ist.
Du legst fest was Dir es Dir Wert ist, Du siehst ob und wieviel Du mehr siehst. Dazu kommen noch weitere Aspekte, deren Gewichtung auch Du am Ende festlegen mußt.

Woher der Preis?
Die teuersten Okulare haben zunächst mal 8 oder 9 Linsen, sind also aufwendiger gebaut als 4 oder 5 Linser wie Kellner, Plössl, Erfle...
Mehr Material, mehr Herstellungsaufwand, mehr Kontrolle der Ergebnisse.
Die Entwicklung kostet nicht unwesentlich, zumal wir bei den Topokularen i.d.R. Ultrawidefield und trotzdem ebene Bildfelder und möglichst wenige Verzeichnungen bekommen, und das sogar an f/4 und schneller. Dies zu vereinen braucht Zeit und Geld.
Dazu dann noch Nebenaspekte wie Augenabstand, Innenschwärzung, Gewicht, Haptik etc die wertig sein sollen.
Das ist ein Teil des Preises.
Die anderen sind Markennamen, Image, Gewinnmaximierungsbestreben bei mehreren Beteiligten und Dinge wie Zölle und Steuern.

Wo ist die Grenze?
Dort wo Du sie setzt.

Ich habe auch gehofft, überlegt und zahllose Okulare gekauft und wieder verkauft, getestet und verglichen und trotz monetärer Möglichkeiten lange nicht high end gekauft.
Und dann kam der Tag als ich eines der ersten Ethos das es in D beim Händler gab zum Test bekam. Ein 14 Antares Speeswaler und ein 13er Nagler T6 standen bereit zum Vergleich. Wenige Sekunden dauerte es, bis die Entscheidung gefallen war, das Ethos zu kaufen und die anderen abzugeben. Selbst die meilenweite Überschreitung meines einst gesetzten Okularbudgets war kein Grund. FÜR MICH!
Ich habe es nie bereut, und konsequent in Etappen alles ausgetauscht.
So habe ich monoklar 30m ES82, 26 Nagler T5, 20 TS XWA 100, Ethos 13 ,8, 6 und das Ethos SX 4,7, Nagler 2,5 T6 und XWA in 7 und 3,5mm.

Klar sagen muss man, dass
- das Okular macht das Bild. Hier zu sparen, ist sich selbst Teleskopleistung und Seherlebnis zu nehmen.
- die Höchstpreise krass geworden sind und
- der Mehrpreis nicht ein Vielfaches an Sehleistung ergibt.

Mal ist es Sehen oder nicht, mal sind es Details, mal das Feld und die Randabbildung.
CS
 
Das verstehe ich nun noch nicht ganz. Können die Erfahrenen mal berichten, was für Unterschiede sie genau feststellen konnten, und ob sie es mit diesem Wissen nochmal kaufen würden, wenn man die Zeit umdrehen könnte.
Hallo ionisierter Wasserstoff,:)

schwierige Frage, weil sehr individuell.

Okulare sind ja nur ein Glied in der Kette, die Himmelsqualität, die Primäroptik, die Erfahrung des Beobachters und seine optische Fitness, bei Systemen wie einem Refraktor spielt der/das Zenitspiegel/Prisma auch eine Rolle, dabei sind m.E. die Okulare auch nicht das wichtigste Glied.

Meine persönlichen Erfahrungen, sind das hochwertige Okulare im Zweifel (fast) immer einen leichten optischen Vorteil bieten, sei es beim Kontrast, der Achsschärfe oder Randaberrationen, bei der Streulichtunterdrückung und teilweise auch bei der Transmission.

Andererseits werden 3-4x teurere Okulare keine 3-4x bessere Leistung bringen, dass sollte auch klar sein, die optischen Unterschiede zu einem deutlich günstigeren Okular können mitunter sogar sehr gering sein und nur in genaueren 1:1 Vergleichen ermittelt werden.

Letztlich bleibt es eine individuelle Frage ob die vielleicht 5-10% bessere optische Leistung die Investition in deutlich teure Okulare lohnt.

Zu beachten gilt aber auch noch welches Okular wird mit welchen Okular verglichen! Mittlerweile gibt es einige günstigere Okulare die es mit einem teuren Okular durchaus aufnehmen können, während bei einem Vergleich mit einem anderen Okular signifikante Unterschiede sichtbar werden, wenn man die "Kirschen" bei den günstigeren Okularen findet kann man auch damit sehr gut leben.

Meine persönliche Präferenz bei den Televue Okularen ist die Delos-Serie, für Mond, Planeten und Doppelsterne verwende ich immer noch die ollen Radians, die auf der Achse m.E. immer noch zu den Top- Performern zählen.

Ansonsten, wenn alles passt, dass Seeing und die Transparenz sehr gut sind benutze ich immer noch Orthos, Supermonos und Plössls, besonders für Mond, Planeten, Doppelsterne und einige Deep-Sky Funzeln.
Auch wenn die nicht ganz so easy zu benutzen sind, sind die für mich von der optischen Performance immer noch unschlagbar.

Andreas
 
Moin!

> Wo ist die Grenze?
> Dort wo Du sie setzt.

Genau - das ist genau die 100% richtige Aussage! :y:
Wenn "TV und sonstiges " das Maß aller Dinge sein würden, dann hätte sie jeder. Das ist eine ganz einfache Schlußfolgerung.
Vermutlich wären wir mit der gleichen Argumentation alle Porsche-Fahrer. Sind wir aber nicht.
Warum hat diese hochwertigen Okulare dann nicht jeder? - Weil es auch Leute gibt, die andere Ansprüche an Qualität und Kosten/Nutzen-Effektivität stellen als andere.
Außerdem sind die Sehgewohnheiten der Leute unterschiedlich. Nicht jeder mag diesen oder jenen Okulartyp.
Nicht jeder sieht durch ein Teleskop das, was ein anderer zu sehen in der Lage ist.

Ich will das gar nicht weiter ausführen, denn die Diskussionen hier im Forum darüber sind ein Viertel Jahrhundert lang geführt worden und brachten kein einheitliches Ergebnis (wir fahren nun alle Porsche :giggle: ).
Ich habe auch schon durch diverse TV-Okulare geschaut, sie sogar selbst für eine Vereinssternwarte beschafft und von einigen der Typen habe ich meine eigene Meinung. Aber ich habe mir schon vor langem abgewöhnt, über diese und jene Eigenschaft der TV-Okulare irgendeine Feststellung öffentlich abzugeben. Da ist meine Meinung nämlich recht kontrovers zu dem Mainstream ("gut ist, was teuer ist" - "wer billig kauft, kauft zweimal" und weiterer Blödsinn), der hier im Forum ohne Widerspruch durchgehen würde. - und auf die Grabenkämpfe habe ich schon seit einiger Zeit keine Lust mehr.

Mein Tip: Schau die die Okulare mal genauer an und entscheide selbst, ob es was für dich ist. Die Entscheidung nimmt dir letztendlich auch niemand ab, auch kein vermeindlicher Experte. Auch fallem keinen Hobby-Astronomen die Augäpfel raus, wenn er keine TV-Okulare in seinem Bestand hat - aus was für Gründen auch immer.
 
Hey!
Ich habe ich vor kurzem mit der visuellen Beobachtung erst begonnen und auf die gleiche Frage haben mir einige einfach blind zu TV geraten. Ich dachte mir, dass dann. Ja auf was dran sein muss. Dann konnte ich in der Sternwarte die ES 82 Okulare testen und ich muss sagen die gefallen mir richtig gut! Also habe ich nach und nach 24, 14, 8.8 und 6.7 in 82 Grad gebraucht gekauft. Das 4.7 fand ich nicht so toll. Für Planeten habe ich ein Svbony 3-8 und ein Fujiyama 4mm Ortho (MEGA) die ich auch mit dem 3-6 Nagler Zoom verglichen habe. Das Fujiyama kann für mic beim Kontrast und der Farbe locker mithalten. Das Svbony ist nicht schlecht aber etwas weicher insgesamt.
Was mir noch fehlt ist ein etwas weiteres Okular. Da werde ich mir das 34mm 68 Grad anschaffen. Ich konnte das mit dem 30mm 82 Grad vergleichen und mir gefiel die Abbildung im anderen einfach deutlich besser.

Am besten ist wie immer, dass man sich nicht “nur” auf Erfahrungsberichte verlässt, sondern selbst testet. Achso, die Preisfrage war natürlich auch nicht unerheblich bei mir 🙂🙂.

PS: Wo kommst du denn her? Sonst könnte man sich ja mal zum ausprobieren treffen.

VG
Tom
 
Moin,

das ist ja auch immer abhängig vonDeinen Beobachtungsvorlieben, Deinem Himmel und ... Deinem Teleskop.

So macht z.B. ein - wenn auch gut gebautes - z.B. 25mm Huygens-Okular an einem f4-Dobson kaum Sinn, da a) die Bildfehler zu stark ins Gewicht fallen würden; so ein Huygens ist eben schlechter korrigiert, was bei kurzen Brennweitenverhältnis ins Kontor schlägt. Hingegen am f/15 Refraktor kann man mit so einem Oki durchaus wunderbar beobachten. Zudem: was ist so der Beobachtungsschwerpunkt? Planeten? Da reichen die ca 35-40° Gesichtsfeledes eines Huygens schon aus. Großflächige Nebel? Ääähh - ne. Und dann - der Himmel in Abhängigkeit von beobachtungsvorlieben.

Klar, ist das Huygens-Beispiel ein "etwas Extremes". Aber beziehe erstmal diese Punkte mit ein. Bevor man auf irgendwelche Marken (TV etc.) zu sprechen kommt.

Ich hab Naglers (feine Teile, unbestritten!) und all sowas. Liegen viel herum.

Meist bebachte ich am liebsten Doppelsterne, Planeten und kleine DS-Objekte. An meist langbrennweitigeren (f/8 aufwärts) Geräten. Da sind gute orthoskopische Okulare die Wahl. Klasse Kontrast, erkauft man sich aber mit kleinerem Gesichtsfeld. Und die sind nicht mal so teuer.


Grüßles Hannes
 
Kürzlich stand ich vor der Okularwahl für einen Binoansatz. Es sollte ein Pärchen Übersichtsokulare werden, die das größtmögliche Gesichtsfeld 1,25" Okulare zeigen. Da ich gleichzeitig weitwinkligere Okulare mag, 24mm SWA Okulare.
Bei der Recherche wie sich die ES 24mm 68° (neu um 120Euro) gegen TV panoptic 24mm (neu um 550Euro) schlagen, stieß ich auf folgenden Bericht auf cloudynights:


Ohne selber die Okulare vergleichen zu können, bestätigt der Vergleich im Grunde meine (zugegebenermaßen bescheidenen) Erfahrungen im Vergleich von TV-Okularen mit ähnlichen Okular Typen guter, günstiger Alternativen...

Gruß Horst
 
wo kommt der Preis her und noch wichtger: Lohnt es sich?
vll. einmal ein anderer, grundsätzlicher Ansatz und der ist nicht nur auf optische Erzeugnisse gegrenzt.

Bleiben wir bei dem deiner Frage nach aufgezeigten Okularen (gilt auch für Ferngläser, Objektive....etc.), es gibt qualitative Unterschiede. Auch hinsichtlich, wenn vorhanden, hinsichtlich mechanischer Komponenten. Z.B. die Fassung, also der Tubus, die Innenschwärzung oder die verstellbare Augenmuschel, Steckhülse (Schneckengang Objektiv, Mitteltrieb Fernglas..... etc.). Der Aufwand optische Fehler zu beseitigen (wäre nun ein eigenes Thema) und o.a. Ansatz für die mechanischen Bauteile eines Systems, bilden das Summenergebnis eines Erzeugnisses. In diesem Zusammenhang darf nicht vernachlässigt werden, wenn ein hoher optisch präziser Aufwand betrieben wurde und soll dieser seine Leistung nachhaltig generieren, muss eine adäquat qualitative Mechanik dem gegenüber stehen.
Nutzt ja nix, wenn Linsen lt. Rechnung 0,0015648971mm Abstand haben sollen, aber die Linsenfassung hat ein Spiel von 2mm :) Zahlen frei gewählt :) Linsenränder sind geschwärzt aber die Steckhülse ist innen verspiegelt (soll nur ein Beispiel sein).
Wenn ein 100m Läufer, sagen wir, für die Strecke 11 Sek. benötigt und er will auf 10,7 Sek. kommen, ist der Trainingsaufwand vll. 6 Monate? Auf 10,4 Sek. weitere 10 Monate und gar bei unter 10 Sek. 1-2 Jahre???
Leistungssteigerungen um wenige X% benötigen sehr oft um ein unverhältnismäßigen Y-%tigen Aufwand. Ob du einen nutzbaren, sichtbaren Gewinn davon hast?
Kommt ganz darauf an! Okulare sind in der Systemkette Objektiv Teleskop - Zenitspiegel/Prisma - Okular - Auge ein Glied in der Kette.
Ob sich bei einem hervorragendem Objektiv am Ende der optischen Komponentenkette ein "billiges" Okular als ausreichend erweist, kann nur jeder für sich beantworten. Hat ein Okular eine Systemtransmission von zum Beispiel 93% und ein anderes "nur" 87%, könnten die 6% Differenz am Objekt deiner Begierde den Unterschied zwischen Sehen und nicht Sehen machen (soll nur ein Beispiel sein).
Ist aber abgesehen von der Beantwortung der Frage durch den Anwender grundsätzlich davon auszugehen, dass ein Unterschied sichtbar/messbar sein müsste?
Ich würde sagen ja. Setzt allerdings voraus, Optik Teleskop und Okular passen zusammen, was nicht immer gegeben ist - wieder ein anderes Thema.

Wollte jetzt keine neue Debatte los treten, nur wenige grundsätzliche Aspekte aufzeigen, wie ggf. auf die berechtigte Frage der Preisfindung von Okularen zu blicken sein könnte.

Ich für MEINEN Teil habe die Frage durch meine Okularpalette beantwortet. Durfte durch viele Okulare blicken, habe viele besessen und nun am Ende meinen Frieden mit vorhandenen gefunden. Ich beispielsweise mag kein all zu großen Sehfelder und auch keine großen Gewichte, daher interessieren mich viele Okulare auch nicht.
Deine persönlichen Präferenzen und dein Teleskop werden in diesem riesigen Angebot sicher ihren Weg finden.
 
Hallo zusammen,

der Aufpreis für ein bestimmtes Okular lohnt sich auf jeden Fall, wenn es mehr Benefit bringt und in den meisten Grundbedürfnissen an Sehkomfort von keinem anderen übertroffen werden kann. Dass dies zwangsläufig in der Bewertung eine individuelle Entscheidung darstellt (wie oben mehrfach erwähnt) ist klar, zumal die einzelnen Bedürfnisse ja teilweise recht unterschiedlich sind.

Selbstverständlich ist der Multiplikator im Preis in aller Regel nicht äquivalent zum Zugewinn an Sehqualität. Das kann man allerdings auch nicht von den Teleskopen behaupten, denn mit beispielsweise einem high end Refraktor einer bestimmten Öffnung wird man auch nicht 5x höhere Auflösung erhalten im direkten Vergleich zu einem Gerät „von der Stange“.

Wenn ich jedoch am sogenannten „frontend“ auf aller höchste Qualität achte, mich aber mit Okularen eher zweiter (oder dritter) Wahl zufrieden gebe, könnte es leicht passieren, dass das optimale Seherlebnis für mich eben doch nicht erreicht werden kann. ;)

Viele Grüße
Werner
 
Wenn bei Premiumokularen wenigstens der Eindruck höchster Qualität in allen Aspekten gegeben wäre. Aber wenn in Teildisziplinen gar die "zweite Wahl" das Maß aller Dinge darstellt, frage ich mich schon. Warum 4x soviel ausgeben?

Um bei meinem Beispiel von oben zu bleiben, findet sich im Resümee folgende Aussage:

I particularly liked the precision of the star points in the TV Panoptic, yet often found myself reaching to the ES-68 as a preferred viewing choice because of the brighter image it provided, impression of a darker background, and the more engaging character it gave the target being viewed.

Gruß Horst
 
Hallo ionisierter Wasserstoff,

ich habe zwei Okulare von TeleVue, die ich beide gebraucht erworben habe: das Nagler 16 mm T5 und das Nagler 11 mm T6.

Das 16 mm Nagler war vor 15 Jahren ein günstiger Glücksgriff im Astronomie-Gebrauchtforum und ist bis heute mein Lieblingsokular. Das liegt teilweise daran, dass ich davor nur das typische Plössl-Gesichtsfeld hatte und auf einmal mit 82° verwöhnt wurde, bei praktisch gleicher physikalischer Größe des Okulars. Mich beeindruckt an dem Okular vor allem, dass ein so großes Gesichtsfeld bei einer so kleinen Bauweise möglich ist. Optisch macht es auch eine gute Figur am 10-Zoll-Newton und 5-Zoll-Schmidt-Cassegrain.

Aufgrund meiner Begeisterung für das 16 mm Nagler wollte ich um das Jahr 2020 herum ein ähnliches Kompakt-Okular mit anderer Brennweite erwerben und entschied mich für das 11 mm Nagler. Leider war das 11 mm Nagler T6 damals schon nicht mehr neu zu erwerben und die Gebrauchtpreise erschienen mir gleichzeitig sehr hoch. Ich habe dann zunächst das 11 mm Explore Scientific (ES) 82° neu gekauft, das günstiger als ein gebrauchtes 11 mm Nagler war. Das Okular ist wirklich gut und für die Leistung sehr günstig, wurde an meinem Okularauszug aber oft übergangen (ich bin direkt vom 16 mm Nagler auf das 7 mm Pentax XW gewechselt und habe die 11 mm ausgelassen).

Im letzten Jahr kam mir der Gedanke, dass es nicht an der Leistung des Okulars liegt, sondern daran, dass ich die teuren Edelokulare einfach lieber nutze (also nicht wirklich rational handle). Ich habe dann letztes Jahr ein gebrauchtes 11 mm Nagler T6 gekauft und es mit dem 11 mm ES verglichen. Optisch war das 11mm Nagler nicht besser. Das Nagler hat im Vergleich zum ES einen deutlich wärmeren Ton. Dieser Ton gefällt mir außer vielleicht bei der Beobachtung von Planeten nicht, aber dafür nutze ich andere Brennweiten. Das ES ist im Vergleich deutlich neutraler im Ton. Eventuell war das Nagler am Rand etwas besser, aber das war auch nur schwer zu quantifizieren. Es folgte eine längere Überlegung, von welchem Okular ich mich trennen sollte. Letztendlich habe ich das ES verkauft und das 11 mm Nagler behalten. Das 11 mm Nagler benutze ich deutlich häufiger am Teleskop als das ES früher. Macht das Sinn? Rein rational vermutlich nicht. Aber ist das bei einem Hobby wirklich schlimm?

Viele Grüße
Alexander
 
Hi,

es wurde dazu ja schon einiges geschrieben. Wie Alexander (wir kennen uns) schon schrieb, ist das 16mm Nagler T5 auch mein absolutes Lieblingsokular. Kompakt und optisch topp. Habe es seit 20 Jahren, da relativiert sich der Preis.

Wenn also genau 1 TeleVue, dann dieses.

Ich bin nicht auf TV abonniert. Hatte mal anno 1988 das damalige 9mm Nagler gegen ein Meade UWA 8,8mm Serie 4000 verglichen. Die Unterschiede waren minimal, das Meade eine Spur von kontrastreicher. Habe das Meade gekauft, damals für 600 DM, viel Geld. Aber was soll ich sagen: inzwischen etwas mehr als 15 DM / 8 Euro per anno und immer noch jedes Mal eine Freude, wenn ich es benutze.

Zu meinen sehr geschätzten Okularen gehören auch das 35mm Panoptic und das 5mm Radian für Planeten und kleine Nebel. "Planetenokulare" habe ich ein paar ausprobiert, keines kam an das 5mm Radian heran. Der Vergleich ist aber auch schon locker 15 Jahre her.

Ich ticke vielleicht anders als die "ewigen Optimierer", kaufe gerne hochwertig und bleibe dabei. Das nimmt den Vergleichsstress, macht dauerhaft Freude mit dem Produkt und letztlich ist es auch die sparsamere Variante. Vor allem beschäftige ich mich dann mit dem Himmel und nicht mit dem Equipment. Aber das muss jede(r) selbst wissen.

LG Tom
 
Um bei meinem Beispiel von oben zu bleiben, findet sich im Resümee folgende Aussage:
die wie zu lesen ist höchst subjektiv ist. Andere legen wert auf präzise Sternabbildung würden ggf. dann zum TV greifen. Die pers. Perspektiven solche Handlungen sind nicht immer rationell zu erklären, niemand muss sie akzeptieren, aber respektieren. Die ästhetische Widergabe in einem Okular unterliegt der Wahrnehmung, auch in der des gewählten Okulars. Seltsam, ja, aber menschlich, absolut natürliches Phänomen.
 
Ich wollte damit nur aufzeigen, dass selbst ein 4x so hoher Preis keine Garantie dafür ist ein in allen Belangen besseres Okular zu erwerben...

Gruß Horst
 
Ich wollte damit nur aufzeigen, dass selbst ein 4x so hoher Preis keine Garantie dafür ist ein in allen Belangen besseres Okular zu erwerben...
ja, stimmt und verstanden.
Nur, die Preis-Leistung in allen Belangen gegenüber zu stellen, ist m.E. auch ein vollkommen falscher Ansatz.
M.W. kann ein Optikdesigner nur mit den zur Verfügung stehenden Auslegungsparametern versuchen ein Optimum zu erreichen. Für die Festlegung der hauptsächlichen Abbildungscharakteristik opfert er in gesetzten Grenzen andere. Wird das bis je nach Anforderung vom Design des Okulars an die möglichen Grenzen betrieben, kommen Preise zu Stande, wie o.b. erklärt. Abseits davon gibt es natürlich marktwirtschaftliche Gründe.
 
Solche Tests und Vergleiche mit unterschiedlichen Qualitäten betrachte ich meist mit gemischten Gefühlen.
Aussagen wie „ich konnte keinen Unterschied erkennen“ sind häufig subjektiv, da die zugrunde liegenden Test- und Rahmenbedingungen meist nicht oder nur unzureichend dokumentiert werden.

Aus eigener praktischer Erfahrung weiß ich, dass zahlreiche Faktoren das Ergebnis maßgeblich beeinflussen können.
So kann es beispielsweise sein, dass ein kleiner Super-APO aufgrund seiner begrenzten Öffnung nicht genügend Auflösung bietet, um feine Details und Kontraste darzustellen.
Ein Semi-APO aus China könnte unter Restfehlern wie Zentrierkoma, einem Farbstich oder chromatischen Aberrationen bei hohen Vergrößerungen leiden.
Bei SC/MC Teleskopen kann selbst nach mehreren Stunden noch eine Grenzschicht vorhanden sein.
Newton-Teleskope können durch Tubusseeing beeinträchtigt sein, während offene Gitterkonstruktionen anfälliger für Streulicht, thermische Effekte oder Justageprobleme sind.

Hinzu kommen noch äußere Bedingungen, z.B. dass ein Test vielleicht nur an ein oder zwei Nächten möglich war, oder durch seeing verfälscht wurde?
Eine manuelle oder mangelhafte Nachführung, kann bei hohen Vergrößerungen zu Zitterbewegungen führen und feine Details verschmieren.
Auch ein niedriger Stand über dem Horizont von Mond oder Planeten wirkt sich negativ auf die Beobachtungsqualität aus (seeing und atmosphärische Dispersion).
Aus einer solchen Gemengelage wird dann mitunter ein pauschales Urteil abgeleitet.

Daher halte ich solche vereinfachten Tests für nur eingeschränkt aussagekräftig.
Häufig fehlt ein strukturierter, reproduzierbarer Testaufbau, eine Referenzoptik, eine stabile Nachführung, definierte Targets oder Testobjekte, sowie systematische Vergleiche mit unterschiedlichen Beobachtern, Teleskopen, Öffnungen und Austrittspupillen.

Im high-end Bereich habe ich schon Okulare gekauft und erst 1/2-3/4 Jahr später gesehen was das Okular kann.
Im mittleren Preissegment ist mir schon häufig eine "Blauschwäche" vor die Nase gekommen, Mond, Planeten und Sterne erschienen gelblich bis bräunlich eingefärbt, oder die Okulare hatten eine nicht ganz so perfekte bis mangelhafte Randabbildung.
Und im billig Segment gab es schon so manche Überraschung, von matschigen Bildern, farbigen und unscharfen Rändern, Staub Partikel welche aufleuchteten bei hellen Sternen, bis zu 6. extra Spikes.
LG
 
Ich habe 3 Okulare von Televue. Optisch sind sie absolut top und ich bin froh, dass ich sie besitze.

Aber: Als ich sie vor vielen Jahren gekauft habe, war der Preis ungefähr bei 40% von heutigen Neupreis. Damals fand ich den Preis angemessen. Beim heutigen Preis würde ich sie - trotz der hohen Qualität - nicht mehr kaufen.

Mittlerweile würde ich eher im guten Mittelfeld der Anbieter schauen, denn auch dort gibt es gute Leistung für einen annehmbaren Preis.

Gruß Carsten
 
Aber: Als ich sie vor vielen Jahren gekauft habe, war der Preis ungefähr bei 40% von heutigen Neupreis. Damals fand ich den Preis angemessen. Beim heutigen Preis würde ich sie - trotz der hohen Qualität - nicht mehr kaufen.

Mittlerweile würde ich eher im guten Mittelfeld der Anbieter schauen, denn auch dort gibt es gute Leistung für einen annehmbaren Preis.

Gruß Carsten
Hallo Carsten,

ich finde auch das die TV-Okulare, zumindest die meisten Serien (die Plössl gehen ja vielleicht noch) mittlerweile merklich überteuert sind, ich habe in den letzten Jahren auch nur noch gebraucht gekauft.
Auf CN wird berichtet das die nochmal teurer werden, vielleicht nur in den USA wegen Trumps "genialer" Zollpolitik?!

Wenn man im mittleren Preisbereich die Perlen findet, braucht man auch nicht unbedingt so viele Kohle investieren, dass ist natürlich zeitintensiv, bei TV und ähnlichen Anbietern bekommt man halt Qualität ohne sich mit der Frage noch lange auseinandersetzen zu müssen.

Andreas
 
Hallo,
Aber: Als ich sie vor vielen Jahren gekauft habe, war der Preis ungefähr bei 40% von heutigen Neupreis. Damals fand ich den Preis angemessen. Beim heutigen Preis würde ich sie - trotz der hohen Qualität - nicht mehr kaufen.
Dem schließe ich mich an. Wenn Geld keine Rolle spielt, kann man die schon kaufen und macht bestimmt nichts falsch, aber wenn das Hobbybudget endlich ist, bekommt man heute für 30% des Preises 80% der Qualität. Simpel ausgedrückt. Es kommt auch sehr auf das Fernrohr an und vor allem auf die eigenen Augen. Was nützt mir ein Weitwinkelokular, mit dem ich „bis in die Ecken“ scharf sehen kann, wenn meine Augen das gar nicht können?

Den ganz großen Unterschied macht für mich der Übergang von einem einfachen Okular mit 40-50° Gesichtsfeld auf ein Weitwinkelokular ab 70° aufwärts. Selbst wenn das am Rand nicht ganz scharf ist, der Eindruck von Weite, den es einem verschafft, ist einfach überwältigend. Wir sehen ja auch nur im Zentrum des Gesichtsfeldes scharf. Ich sehe damit den Jupiter genauso groß wie mit dem Plössl, aber auch noch mehrere Monde und viele Sterne im Feld. Das ist für mich der große Gewinn, aber den kann ich schon für 150 Euro haben, dafür muss ich nicht 600 oder mehr bezahlen.

Viele Grüße
Maximilian
 
Wir sehen ja auch nur im Zentrum des Gesichtsfeldes scharf. Ich sehe damit den Jupiter genauso groß wie mit dem Plössl...
Hallo Maximilian,

kurioserweise ich nicht.

Wenn ich zum Beispiel das XWA 7mm. mit einem 7mm. Fujiortho vergleiche erscheint mir Jupiter im kleineren Feld etwas größer.

Gut zunächst mal könnten die Brennweiten leicht unterschiedlich sein, andererseits erhalte ich praktisch immer das gleiche Ergebnisse, dass Okular mit merklich kleinerem GF. bildet das Objekt scheinbar leicht größer ab.

Besonders signifikant finde ich das Phänomen bei den TMB Supermonos mit ihrem gerade mal 30-32° Grad GF. habe das 14mm. mal mit dem Nikon Nav. 14mm verglichen, tatsächlich hatte ich den Eindruck als wenn es sich um wirklich zwei verschiedene Brennweiten handelt.

Tatsächlich glaube ich aber das es sich um eine optische Täuschung handelt, im Weitwinkel ist mehr Raum zu erfassen, während man im Ortho meistens nur das Zentrum im Blick hat und außenherum nicht mehr viel wahrnimmt, somit fällt die ganze Konzentration auf die Achse und das Objekt erscheint etwas größer.

Keine Ahnung, wäre jetzt eine laienhafte Erklärung, zumindest kann ich diesen Effekt reproduzieren.

Soweit ich erinnere hat sich Tom Back auch mal zu diesem Thema geäußert, vielleicht sind die Supermonons deshalb auch so grandios, weil sie ausschließlich der Detailerkennung dienen?!

Andreas
 
Hallo zusammen,
Vielen Dank für die vielen Berichte eurer Erfahrungen.

Da scheint es ja wirklich sehr darum zu gehen, was man selber haben will. Ich schaue mir das alles die Tage nochmal in Ruhe an, aber jetzt besteht für mich die Frage:

Wenn es ein "Premium" Okular sein sollte, welches (benutzt ist eine Option, wenn möglich max. 400 EUR)? Ich habe schon über die TV Panoptics nachgedacht, aber mehr wirklich nicht.

Zudem währe eine Meinung zu den ES Argon Okularen ganz schön, die hatte ich schon länger im Auge... sind die besser als die Baader Hyperions? Ich würde personlich ein weit flaches Feld mit guter Farbreinigkeit bevorzugen.

Nochmals vielen Dank für eure Einblicke,

CS.
 
Ich nutze von den ES 68°, 82°, 92° und 100° Okularen eine ganze Reihe und bin durchweg sehr angetan von der Qualität. Das sind die "Kirschen" der günstigeren Alternativen von denen schon die Rede war.
So konnte ich erst kürzlich 2 neue Pärchen der 24mm 68° und 16mm 68° zum Gebrauchtpreis eines einzelnen Panoptic-Okulars für meinen Binoansatz erwerben.
Ebenfalls zu diesen Kirschen zähle ich die 100° XWA Okulare die unter verschiedenen Labeln angeboten werden (z.B. APM HDC) als Alternative zu Ethos Okularen, Baader Morpheus als Alternative zu Delosokularen und das SVbony 215 3-8mm als Alternative zum Nagler Zoom.

Gruß Horst
 
Hi

das individuelle ist letztlich, was es Dir wert ist.

Optisch gibt es nachvollziehbare und eindeutig sichtbare Unterschiede, auch wenn man sie nicht immer sofort sieht.
Für die letzten paar Prozent Mehrleistung zahlst Du manchmal den 2 oder 3 fachen Preis.
Das ist der Punkt, den jeder für sich bewerten muss.
Gerade wenn man viel probiert und testet, merkt und sieht man die Unterschiede schon, genau wie Uwe (Quanten) schreibt.
Okulare testen bedarf mitunter einiges an Zeit, Erfahrung und, so mache ich es immer, Kollegen die das überprüfen können.

Wenn Du überlegst nun doch etwas Geld in die Hand zu nehmen, komme ich zurück zum Arbeitspferd für Dich.
Da wärst Du mit einem 13mm XWA aktuell im Angebot unter 300 und hast etwa 97 % eines Ethos.
In der Richtung habe ich das zusammengefaßt versucht zu bewerten, als ich seinerzeit
13 Ethos, gg 13 XWA und 14mm ES 100 zum Vergleich hatte.

Evtl hast Du ja die Möglichkeit solches zu bekommen oder durchzusehen.

Panoptik:
Sind prima Okulare für sich gesprochen.
Aber, sie haben nur einen moderaten Weitwinkel und sind möglicher Weise keine Dauerbesetzung.
Solltest Du perspektivisch mal mehr Öffnung wollen, wird es fast sicher f/5 bzw. schneller.
Die PanO sind bis f/5 top, f/4,5 ist der Rand ein Thema und bei f/4 sind die PanO wegen des Randes keine Empfehlung für mich.
Gehen wir sie durch:
PanO
41mm könnte für Dich ein Übersichtsokular sein, wenn Dein Himmel sehr gut ist. AP wäre 6, 8mm also sehr viel.
Hier würde ich aber zum ES 40mm 68 schon ob des Preises greifen.
35mm wäre 5,8mm AP also etwas für die Übersicht. Das wäre top. Kommt irgendwann f/5 und schneller ist das 35iger ob zu großer AP draußen.
27mm gibt eine AP die mitunter zu viel oder zu wenig ist. Da würde ich zur ES 82 Grad Serie greifen, also 30 mm. 24 wäre mir zu wenig AP und Feld.
19mm und ff hier gibt es preiswerter mit mehr Leistung und vor allem Feld die XWA Okulare in vergleichbaren Brennweiten, die zudem auch f/4 können.
CS
 
.................. die Stellungnahmen in diesem Faden sind allesamt lesenswert, dokumentieren sie doch Erfahrung, Expertise und Vorlieben, eine Vielfalt.

Worauf wir uns einigen KÖNNTEN, Merke: Was das Auge nicht leisten kann, sollte durch die Leistung des Systems Teleskop - Okular etc. nicht noch verschlechtert werden (beispielweise hat jeder von uns eine altersbedingte Akkommodationsfähigkeit, oder ist Brillenträger-hier als AP Längenabstand..... etc.)


mit welchen präferierten Eigenschaften?
Ich würde dir auch die Pentax XW SMC im Optionskatalog eintragen wollen, die m.E. angesichts des Preises und der gebotenen optischen wie mechanischen Leistungen sehr erwähnenswert sind.
 
Übrigens zu den Kirschen mit guten Preis-Leistungsverhältnis wird man noch die neuen komakorrigierten Houdini-Okulare zählen können, die an schnellen Newton einen externen Komakorrektor überflüssig machen.

Aber für welches Teleskop und welchen Anwendungszweck wird denn ein Okular gesucht? Ist großer Augenabstand ( Brillentauglichkeit) ein Punkt?

Gruß Horst
 
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