Problem bei Foucault-Test !!

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Harald_M

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Hallo!

Um es kurz zu machen: Wie soll man über die Messerschneide peilen?

Die Messerschneide kommt von rechts. Wenn ich nun die äußerste Zone testen will, dann muss ich ja den linken und den rechten Spiegelrand miteinander vergleichen.

Ich sehe nun zwei Möglichkeiten zu peilen:
A) Man sieht so über die Messerschneide, dass beide Hälften der Randzone gleichzeitig zu sehen sind
B) Man peilt so, dass man abwechselnd die linke und die rechte Randzonenhälfte genau neben der Messerschneide sieht. Macht man das mit der linken Randzonenhälfte, so ist die rechte Randzonenhälfte verdeckt. Macht man das mit der rechten Randzonenhälfte, so ist das identisch mit A).

Soll man nach A oder B vorgehen??????
Leider sind die Messergebnisse jeweils unterschiedlich, weil die Spiegelausleuchtung von dem Einblickwinkel abhängt.


Gruß Harald
 
Hallo Harald,

ich persönlich kann nur vergleichen, wenn ich beide Zonen
gleichzeitig sehe. Würde mich auch interessieren, wie die
anderen es machen.
Aber egal wie du es machst, es gibt schlichtweg keine
Möglichkeit die äußere Zone vernünftig zu beurteilen, wenn
der Spiegel nicht voll ausgeleuchtet ist! Dieses ist meiner
Ansicht nach absolute Voraussetzung für die Messung.

Ciao, Heiner
 
Ich meine nun festgestellt zu haben, dass der Unterschied in den Messergebnissen geringer wird, wenn der Abstand zwischen Auge und Messerschneide verringert wird.

Ich werde daher meinen Foucault-Tester etwas modifizieren, so dass der Einblick direkt hinter der Messerschneide möglich ist. Bisher war das nur etwa 3cm dahinter möglich.


Gruß Harald
 
Hallo,
Ganz deiner Meinung. Man muß mit dem Auge so dicht an die Messerschneide daß man alles überblickt, sonst gehts nicht. Das setzt aber veoraus daß man genug Platz für die Nase vorgesehen hat. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Grüße Martin
 
Genug Platz für die Nase ist vorhanden. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Ein bisschen störend ist die Lichtquelle, welche sich direkt über oder unter dem "Guckpunkt" liegen muss und welche eine gewisse Baulänge hat (LED).

Daher noch eine Frage:
Wie wäre es, wenn die Lichtquelle ca. 2cm vor (also in Richtung Spiegel) der Messerschneide angeordnet wird? (Tester hat mitbewegte Lichtquelle)
Hätte das irgendwelche Nachteile?


Gruß Harald
 
Hallo Harald,

theoretisch misst du dann eine Ellipse, aber was sind schon 2 cm. Mit 3 cm bist du wirklich weit von der Klinge weg, da siehst du tatsächlich nicht viel. Pass nur auf, das du keinen Ärger mit deinem Augenarzt bekommst.

Alles Gute,
Chris
 
Hallo,
Bei zwei cm passiert noch gar nichts, aber bei 10-20cm verändert sich die Wellenfront um etwa 1/4 Lambda. Es kommt natürlich auf den Spiegel an, aber das ist so die Größenordnung. (Hab ich mal ausprobiert)
Grüße Martin
 
Hallo!

Also ich habe jetzt den Einblick ca. 1cm hinter der Messerschneide. Die LED ist jetzt mit der runden Vorderseite in einer Ebene mit der Messerschneide.

Vorher benutzte ich eine klare LED (grünes Licht), vor die ich Butterbrotpapier als Diffusor platzierte. Das war gar nicht so ideal, da die klaren LEDs das Butterbrotpapier immer ungleichmäßig ausleuchten und ausserdem ein bisschen Streulicht im Butterbrotpapier war (=> unscharfer Lichtquellenrand). Nun benutze ich eine diffuse LED (weißes Licht) ohne Butterbrotpapier, bei der sogar ein Widerstand integriert ist. Das ergibt eine kreisrunde Lichtquelle mit scharfem Rand, welche recht gleichmäßig hell ist. Ausserdem erspart man sich eine Butterbrotkonstruktion.

Vorläufiges Resultat: Jetzt ist der Einblick und die Peilung über die Messerschneide sehr unkritisch. Ich vermute, dass nun reproduzierbare und genaue Messwerte möglich sind!

Das Problem war also tatsächlich ein zu großer Abstand zwischen Auge und Messerschneide.


Gruß Harald
 
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