Uranotopia_CM
Aktives Mitglied
Hallo,
habe eine Frage, wie Ihr den Sachverhalt einschätzt.
Habe einen 6" Petzval F/5 mit Monti (die Bauklasse ich dann ohnehin doppelt habe) als Ausstellungsware für 600,- + Versand erworben; lt. Hersteller/ Händler nur Gebrauchsspuren, aber Optik einwandfrei.
Weil man das ja kennt, habe ich zur Bestellung auf dem elektron. Formular darauf hingewiesen, dass vor Versand bitte Re-Justierung erfolgen sowie Kopie des Prüfprotokolls mit verschickt werden solle.
Das Geld wurde dann verbucht, die Teile kamen ohne Prüfprotokoll und ohne Kommentar, dass dies z.B. nicht möglich/ nicht üblich wäre o.ä.
Auffällig war zunächst, dass zwei Plastikschrauben der Sucherhalterung abgebrochen, zudem beide Polhöhenverstellschrauben verbogen.
Dies habe ich dann mit Fotodoku reklamiert, ebenso das fehlende Prüfprotokoll.
Am Tage (bei unserem Wetter bereits seit 2 Wo. keine Sterne zwecks Startest zu sehen) scheint mir der Farbfehler schon recht deutlich, vor allem aber die Detailschärfe deutlich schlechter, als beim zum Vergleich herangezogenen TS Individual 152/900 sowie einem Vixen NA130SS. Hinzukommt, dass die Bildfeldwölbung zumindest visuell auch nicht ganz optimal erscheint. Also, soweit aus Tagesbeobachtung ableitbar, schon diskrete Hinweise für nicht ganz optimale Justage...
Nun antwortet der Hersteller mir, ich könne ja das Gerät zurücksenden, bekäme das Geld zurück; man würde die Teleskope nicht vor Versand überprüfen, diese kämen vom Primärhersteller justiert und würden (als Ausstellungsware ?!???) immer äußerst sorgsam behandelt, so dass sich nicht dejustieren könnten/ würden. Ein Angebot zur Prüfung in deren opt. Werkstatt wird nicht mitgeteilt, auch nicht auf meinen Hinweis, dass man ja anscheinend meine beim Internetbasierten Kauf mitgeteilte Anforderung einer Rejustierung offensichtlich billigend in Kauf genommen habe, jedoch nicht durchgeführt...
Es ärgert mich schon sehr, denn wenn man mir vor Versand mitgeteilt hätte, dass eine Überprüfung der Optik vor Versand nicht erfolgen würde, wäre ich umgehend vom Kauf urückgetreten und hätte jetzt nicht den Ärger und Zeitaufwand! Irgendwo sehe ich den Hersteller schon in der Pflicht.
Ich fürchte vor allem aber, wenn ich eine Prüfung bei einem der namhaften Anbieter durchführen lasse und dort Fehler (die über das übliche Maß eines Petzval- Refraktors hinausgehen) gefunden würden, werde ich auf diesen zusätzlichen Kosten sitzen bleiben.
Hat hierzu jemand selbst Erfahrungen gemacht oder irgendwelche Tipps?
Vielen Dank vorab und beste Grüße aus Rheinhessen ("with sky full of clouds")!
Carsten
habe eine Frage, wie Ihr den Sachverhalt einschätzt.
Habe einen 6" Petzval F/5 mit Monti (die Bauklasse ich dann ohnehin doppelt habe) als Ausstellungsware für 600,- + Versand erworben; lt. Hersteller/ Händler nur Gebrauchsspuren, aber Optik einwandfrei.
Weil man das ja kennt, habe ich zur Bestellung auf dem elektron. Formular darauf hingewiesen, dass vor Versand bitte Re-Justierung erfolgen sowie Kopie des Prüfprotokolls mit verschickt werden solle.
Das Geld wurde dann verbucht, die Teile kamen ohne Prüfprotokoll und ohne Kommentar, dass dies z.B. nicht möglich/ nicht üblich wäre o.ä.
Auffällig war zunächst, dass zwei Plastikschrauben der Sucherhalterung abgebrochen, zudem beide Polhöhenverstellschrauben verbogen.
Dies habe ich dann mit Fotodoku reklamiert, ebenso das fehlende Prüfprotokoll.
Am Tage (bei unserem Wetter bereits seit 2 Wo. keine Sterne zwecks Startest zu sehen) scheint mir der Farbfehler schon recht deutlich, vor allem aber die Detailschärfe deutlich schlechter, als beim zum Vergleich herangezogenen TS Individual 152/900 sowie einem Vixen NA130SS. Hinzukommt, dass die Bildfeldwölbung zumindest visuell auch nicht ganz optimal erscheint. Also, soweit aus Tagesbeobachtung ableitbar, schon diskrete Hinweise für nicht ganz optimale Justage...
Nun antwortet der Hersteller mir, ich könne ja das Gerät zurücksenden, bekäme das Geld zurück; man würde die Teleskope nicht vor Versand überprüfen, diese kämen vom Primärhersteller justiert und würden (als Ausstellungsware ?!???) immer äußerst sorgsam behandelt, so dass sich nicht dejustieren könnten/ würden. Ein Angebot zur Prüfung in deren opt. Werkstatt wird nicht mitgeteilt, auch nicht auf meinen Hinweis, dass man ja anscheinend meine beim Internetbasierten Kauf mitgeteilte Anforderung einer Rejustierung offensichtlich billigend in Kauf genommen habe, jedoch nicht durchgeführt...
Es ärgert mich schon sehr, denn wenn man mir vor Versand mitgeteilt hätte, dass eine Überprüfung der Optik vor Versand nicht erfolgen würde, wäre ich umgehend vom Kauf urückgetreten und hätte jetzt nicht den Ärger und Zeitaufwand! Irgendwo sehe ich den Hersteller schon in der Pflicht.
Ich fürchte vor allem aber, wenn ich eine Prüfung bei einem der namhaften Anbieter durchführen lasse und dort Fehler (die über das übliche Maß eines Petzval- Refraktors hinausgehen) gefunden würden, werde ich auf diesen zusätzlichen Kosten sitzen bleiben.
Hat hierzu jemand selbst Erfahrungen gemacht oder irgendwelche Tipps?
Vielen Dank vorab und beste Grüße aus Rheinhessen ("with sky full of clouds")!
Carsten