Problem mit SVBONY SV48P

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Hi!

Dann habe ich noch ein Trivia, wenn wir schon beim fachsimpeln sind: Die ursprünglichen T-Ringe sind massiv aus einem Stück, T2-Ringe sind die verdrehbaren, um die Kameraposition anzupassen. Meint zumindest Wikipedia ;)

Beste Grüße,
Alex
 
Was war zuerst da, M42x1mm oder M42x0,75mm? Hätte man nicht bei einer Steigung von 1mm bleiben können? Dann wäre ein e Adaption von Fotoausrüstung simpel gewesen! Nobody bräuchte einen Adapter, das Klima wäre kühler! Da weniger Schiffsverkehr aus China.
VG Frank
 
Was war zuerst da, M42x1mm oder M42x0,75mm? Hätte man nicht bei einer Steigung von 1mm bleiben können? Dann wäre ein e Adaption von Fotoausrüstung simpel gewesen! Nobody bräuchte einen Adapter, das Klima wäre kühler! Da weniger Schiffsverkehr aus China.
VG Frank
Wen interessiert schon das Klima, hier geht es um weit wichtigeres wie die Baulängen von Zubehör am OAZ oder T-Adapter ;)
 
Laut Wikipedia wurde M42x1 anno 1949 vom VEB Zeiss Ikon in der Contax S verwendet, und im selben Jahr in der Praktica von Pentacon, ebenfalls in der DDR.
T2 wurde 1957 von Tamron in Japan eingeführt.

Dazu passt, dass ich M42x1 noch als "Russengewinde" kenne. Der Westen hat M42x0,75 verwendet, der Ostblock M42x1. Und mittlerweile verwenden die ganzen Kamerahersteller eigene Bayonette, um ja mit niemandem kompatibel zu sein:mad:

Aber die Astros kriegen ja nicht mal einheitliche Filtergewinde hin, ich verweise immer gerne auf diese Seite.

Beste Grüße,
Alex

Edit meint: Jetzt fällt mir erst auf, dass T-Gewinde für Tamron-Gewinde steht...
 
Dazu passt, dass ich M42x1 noch als "Russengewinde" kenne. Der Westen hat M42x0,75 verwendet, der Ostblock M42x1. Und mittlerweile verwenden die ganzen Kamerahersteller eigene Bayonette, um ja mit niemandem kompatibel zu sein:mad:
Siehste, im Ostblock war die Standardisierung ein wichtiges Kriterium. Stichpunkt RGW. D.h. es gab für alle Produzenten die gleichen standarts!
Im Westen hat halt jeder gemacht was er wollte und das läuft aktuell immer noch so! Aber vielleicht ist das ja besser für Umwelt und Klimaschutz! Jedem Tierchen einen passenden Adapter im Adapterdschungel! Nichts passt auf Anhieb! Warenströme von Adaptern umkreisen den Planeten! Sicher auch nicht ganz ohne in bezug auf die CO2 Emission.
VG Frank
 
Was war zuerst da, M42x1mm oder M42x0,75mm? Hätte man nicht bei einer Steigung von 1mm bleiben können? Dann wäre ein e Adaption von Fotoausrüstung simpel gewesen! Nobody bräuchte einen Adapter, das Klima wäre kühler! Da weniger Schiffsverkehr aus China.
VG Frank
Moin,

das hat seinen Sinn.

Das M42-Schraubgewinde, auch "Pentax Screw Mount" genannt war zuerst da. Es sollte ein Standard-Anschlußgewinde für Spiegelreflexkamras sein und wurde es für eine längere Zeit ja auch.

Das T-Gewinde war ursprünglich eine Tamron-Idee, um ca. 10mm hinter dem normalen Kameraanschluß mit etwa gleichem Durchmesser eine Schnittstelle für alle möglichen Kamerasysteme zu schaffen, nachdem doch letztlich jeder sein Bajonett verwendet hatte und das gewählte Abstandsmaß von 55mm zum Film größer war als alle Kleinbildsysteme.

Man konnte so an die Universalobjektive einen Ring schrauben für die verschiedenen Kamerasysteme, das T-, später T2-System war geboren, das es sogar in einer Variante mit Springblende gab (sehr selten!). Der Durchmesser dieses Gewindes, ebenso 42mm, ergab sich aus den DImensionen der damaligen Objektive, der Adapterring war in etwa so dick wie die Objektive, so dass sich ein stimmiges Ganzes ergab. Daher, um Verwechslungen auszuschließen, wählte man die niedrigere Gewindesteigung von 0.75mm/Gang.

Seine Fortsetzung fand das ganze später dann in dem Adaptall-System, das dann auch verschiedene andere Steuerelemente in Universaladaptern umsetzen konnte für die dann übliche Offenblendenmessung.

CS
Jörg
 
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