Hallo Ulli,
ja, das habe ich mit dem Bild im Eingangspost gemacht.
Ich kenne Gimp nur oberflächlich. Mittlerweile sollte das genau so auch mit Gimp gehen. Der Ablauf in Affinity Photo ist grundsätzlich so, dass ich viele Duplikate der Hauptebene erstelle und mir dann die verschiedenen Bereiche der Störung häppchenweise vornehme. Also z.B. erst die dunkle Ellipse um den hellen Stern unten rechts. Dann in einer anderen Ebene den hellen Bogen darunter usw. So kann ich nochmal gezielt nachbessern. Es muss da noch deutlich genauer gearbeitet werden, als ich das gemacht habe.
Zum Zeitpunkt der Korrektur: ich würde zunächst die lineare Bearbeitung abschließen und darin nur Deconvolution und vielleicht die DBE erledigen. Dann das Bild strecken, als TIFF exportieren und den Fehler korrigieren. Danach in PI weiter bearbeiten.
Es hängt ein bisschen von deinem Workflow ab. Problematisch sind Bearbeitungsschritte, die mit Luminanzmasken durchgeführt werden. Die wirken dann nämlich auf die gestörten Bereiche anders, als auf den Rest des Bildes und wenn du dann ganz am Schluss erst korrigierst, sieht man die unterschiedliche Wirkung der Arbeitsschritte, denn bei der Korrektur in AP oder Gimp hellst du ja die Bereiche nur auf oder dunkelst sie ab.
Eine grundsätzlich bessere Alternative wäre sicherlich, wenn du einfach noch ein paar Sitzungen mit M63 dranhängst. Mehr Licht schadet ja sowieso nie, und dann könntest du mit dem bereits erwähnten Game-Script die Fehler einfasch schwärzen und bei der ImageIntegration sozusagen ignorieren
wie das hier bei Adam Block erklärt wird. Das wäre vermutlich ein besserer Weg.
Das Positive an der Sache ist in jedem Fall, dass man mit solchen Projekten viel über die Bildbearbeitung lernt und nützliche Fertigkeiten entwickelt.
Gruß
Sebastian