Probleme mit Sternbildern...

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Also ich weiss ja nicht ob ich der einzige bin, oder einfach nur blind und dumm, aber ich find die Sternbilder zu finden ist verdammt schwer... da sind 100e Sterne am himmel, und mit jedem davon kann man eine figur machn.
Ich frag mich nur welche fantasie hatten diejenigen, die die bilder "entgdeckten"? der kleine bär z.B ist totaler schwachsinn... ein bär hat keinen so langen schwanz lool, und für mich sieht das eher aus wie ne schubkarre... oder n kochtopf...

egal, hat jemand tipps, wie man die bilder schneller finden und identifizieren kann ? (sternkarte hab ich schon seit langem)

thx und mfg!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
 
Hi,

der Tipp ist einfach und gemein: Üben!
Bestes Hilfmittel ist eine drehbare Sternkarte ("Sternscheibe"), die Dir den aktuellen Himmelsausschnitt zeigt, wenn Du Datum und Uhrzeit an der Scheibe übereinanderdrehst. Zum Sternbilder lernen dürfte die Nachtleuchtende Sternkarte für Jedermann vom Kosmos Verlag ganz gut sein, denn sie ist mit Leuchtfarbe bedruckt, die Du z.B. mit einem Geldscheinprüfer aufladen kannst, so daß die Karte dann im Dunkeln einige Zeit lang leuchtet. Du kennst den Effekt sicher von den Leuchtzeigern einer Uhr.

Clear Skies
Sven
 
Hallo!

Wie Sven bereits gesagt hat, ist die beste Methode üben. Du stellst dich irgendwo ins Dunkle, dann werden auch die schwächeren Sterne leicht sichtbar und die helleren ja sowieso. Beginne dann mit einem Sternbild, dass laut Sternkarte viele helle Sterne enthält (das wären zur Zeit Orion am Südwesthimmel abends oder der Löwe am Südosthimmel). Wenn du dann ein Sternbild zweifelsfrei identifiziert hast, arbeitest du dich ausgehend von deiner Sternkarte und diesem Sternbild immer weiter zu den anderen vor. Und das immer wieder. So hab ich das auch gemacht.

Viel Erfolg!
 
Hi,
ist die Sternkarte, welche Du schon seit langem hast, eine drehbare und stellst Du das Teil auch richtig ein
und orientierst Dich richtig?
Ääh...keine Panik, ich erinnere mich noch dunkel, da auch ein paar Problemchen gehabt zu haben. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/blush.gif" alt="" />
Ok, das hat man irgendwann und dann hab ich mich von irgendwo, z.B. kleier Bär (Wagen) zum
nächstliegenden Sternbild gehangelt und so weiter.
Dabei fällt z.B. auf, dass die Sternkarte als flache Scheibe den Ort der Sternbilder richtig zeigt,
nicht aber die Größe.
Z.B. Orion...steht ziemlich am Rand der Scheibe und sieht recht klein aus. Den hab ich gesucht
und gesucht, bis mir klar wurde, dass dieses riesige Sternbild einen Großteil meines
Gesichtsfeldes einnimmt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Sternbilder lernen ist sehr wichtig und, wenn ein bequemer (Liege-)stuhl, die drehbare Sternenkarte
und noch ein Fernglas (zum ersten inspizieren des gefundenen) vorhanden sind, eine sehr
schöne Beschäftigung, wenn das astronomische Interesse geweckt ist.
Zu dem Fernglas passt dann schon der nächste "Lerner"!
Das wäre der "Atlas für Himmelsbeobachter" von Erich Karkoschka (Kosmos-Verlag),
weil im Fernglas tauchen schon mal so komische helle Flecke auf, die sich bei aller Scharfstellerei
nicht zu einem Punkt (Stern) vereinigen lassen. Da will man ja wissen, was das ist. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

CS
*entfernt*
 
Hallo Vornamensloser,

mein Tip ist ein Buch mit dem altväterlichen Titel "Welcher Stern ist das ?" von Kosmos, hier hast du für jeden Monat des Jahres jeweils für die vier Himmelsrichtungen ein Bild mit Wiedererkennungswert vor dir, du hältst einfach das entsprechende Ausschnittsbild in die richtige Himmelsrichtung und lernst Sternbild für Sternbild.

Wenn du als Anker erstmal den grossen Bären "erworben" hast, ist der Rest mit diesem Hilfsmittel recht einfach. Mit jeder neu dazu gelernten Konstellation wirds leichter.

So habe ich vor "unvordenklich" langer Zeit als dreizehnjähriger die Sternbilder gelernt, hält bis heute.
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

freundliche Grüsse
cs
Harald
 
Hallo,

ich gebe Dir im großen und ganzen recht, das Kraut welches die Erfinder der Tierkreiszeichen geraucht haben würde ich auch gerne mal probieren (unter ärztlicher Aufsicht) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />. Ich persönlich bin auch der Meinung, das es nicht notwendig ist diesen Käse zu lernen. Ein paar typische, und leicht zu erkennende Sternbilder sollte man allerdings schon erkennen (Orion, große Schubkarre <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> z.B), auch einige wichtige Sterne und gut sichtbare DS-Objekte (Pleiaden z.B.). Dann kommt man auch mit Sternkarten ganz gut klar. Ich persönlich bevorzuge Koordinatenangaben.

Gruß

Ingo
 
Also von meinem Balkon aus seh ich eh nur die hellen Sterne und die ergeben halt gerade die Sternbilder :P

Aber Du hast schon recht, unter einem richtig dunklen Himmel sieht das sehr chaotisch aus, da hilft nur üben.

Hendrik
 
Hi
da bleibt nur üben und trainieren.
Ich habe mit nem Taschenbuch, je Seite ein Sternbild, die Sternbilder gelernt.
Das klappte ganz gut, nur die Dimensionen am Himmel irritierten mich zu Beginn etwas.
Vielleicht helfen die Artikel Praxis orientierung und Sternbildraten auf der Hp auch schon mal weiter.
CS
 
Hallo Ingo,

also wie die Sternbilder heissen ist wohl an sich nicht wichtig, um ein Objekt zu finden. Aber wenn man sich mit anderen Sternfreunden über den groben Ort eines Objektes unterhält, sind die Namen wohl notwendige Vokabeln.
Ansonsten kann ich es nur befürworten, daß man lernt, sich am Himmel zurechtzufinden, weil man dann viel schöner sieht, wie sich der Himmel mit den Jahreszeien verändert, und weil man dann auch Planeten allein schon daran erkennt, daß sie "nicht ins Sternbild passen", usw.

Clear Skies
Sven
 
ok thx für die tipps ;-) das einzige bild was ich bis jetzt mal erkennen konnte war Orion... wollte mir nen nebel mit dem scope ansehen, doch eine ackse auf meiner azimutalen monti. is gebrochen, deshalb hab ich ihn immer verloren...
leider is im moment schlechtes wetter bei uns... mist

wo bekommt man eigentlich die sternkoordinaten her? von sternkatalogen oder wie?

thx und mfg!!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

ich verweise einen Neueinsteiger immer wieder gerne auf den "Skyscout" vom Oculum-Verlag.

Skyscout

Gruss aus Bonn
Wilhelm
 
Hallo

@Sven:
klar, die wichtigen Sternbilder sollte man kennen und auch finden - da gebe ich Dir recht. Wenn ich mich mit anderen Leuten über Beobachtungen unterhalte, sprechen wir die Objekte aber meist beim Namen an - also Bodes Galaxie z.B.

@MiraculousStudio
Zu vielen Teleskopen gibt es ganz brauchbare Software. Ich benutze nach wie vor gerne Cybersky - war bei meinem Aldi dabei, schlicht aber gut.
Ansonsten ist m.M ziemlich Informativ:
http://www.heavens-above.com
http://www.calsky.de/

Gruß

Ingo
 
Hallo MiraculousStudio

Wenn Du die Sternkarte nicht so magst und auch kein Geld für Bücher ausgeben willst so gibt es doch viele Programme für den PC die Freeware sind.
Z.B. Stellarium http://stellarium.sourceforge.net/

Das kann man in deutsch einstellen und kann die Sternbilder als Strichmuster oder Figur darstellen lassen.

Hier ein paar Screens:

Link zur Grafik: http://stellarium.sourceforge.net/img/screenshots/nebula.jpg

Link zur Grafik: http://stellarium.sourceforge.net/img/screenshots/constellation-art.jpg

Damit kannst Du zuhause üben und den Beobachtungsabend planen. Kannst Dir ja die gewünschten Objekte ausdrucken aber besser wäre natürlich die Kombination mit einer drehbaren Sternenkarte, findet man auch im Internet zum ausdrucken. Ist dann natürlich von minderer Qualität auf Normal-Papier aber dennoch zu gebrauchen.
Man muss sich eben schon mit der Materie befassen und auch ein wenig paucken und auswendiglernen aber ist doch ein Hobby und somit kein Problem, oder?

In diesem Sinne, viel Glück und nochmehr Spass...
 
Hallo MiraculousStudio

Mir hat nebst den drehbahren Sternkarten, die Freeware Stellarium
(siehe Beitrag von Oberwallis weiter oben)
sehr geholfen die Sternbilder zu finden.
Auch die Planetenbahnen werden damit sehr anschaulich.
Und man kann damit am Tag oder bei schlecht Wetter üben.
Die Grafik ist so gut, das es richtig Spass macht. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Wenn du mal einige Sternbilder gut kennst,
wird es leichter die anderen zu finden,
weil man mehr Orientrierungspunke hat.

liebe Grüsse Daniel
 
wow thx das prog is echt geil... kann man ja fast alles mit machn, man hat sogar koordinaten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
 
Hallo,

mit dem Orion hast Du Dir selbst eigentlich einen guten Tip gegeben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Versuche Dich einfach zunächst mal an den einfachen, sprich eindeutigen Sternbildern, dann bekommst Du ein grobes Raster über den ganzen Himmel. Das ist es, was die anderen mit Üben und Eindruck gewinnen meinen, so trainierst Du auch unbewusst, wie man aus Karten die Größe am Himmel einzuschätzen hat, was später wichtig wird für das Starhopping.

Hab Geduld mit Dir selbst und scahu nach Sachen, die Du Dir merken kannst, mit der Zeit wird das immer mehr.
BTW, der kleine Bär ist vielleicht nicht ohne Grund bei den Amis der Little Dipper, die Schöpfkelle. Man sollte also hinter den Namen von Sternbildern nicht immer zwangsläufig eine gepunktete Version eines so zu sehenden Bildes vermuten. Für mich z.B. hat der Orion eben nicxht eine Keule in der Hand, als Jäger hat der natürlich Pfeil und Bogen (rechter Bereich des Orion).
Die Zwillinge sind für mich zwei Strichmäneken, die sich an den Händen halten usw...
Eselsbrücken sind also durchaus erlaubt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
 
Also ich weiss ja nicht ob ich der einzige bin, oder einfach nur blind und dumm...

Hi,

mit dumm hat das weniger zu tun als mit Übung und Erfahrung. Aber das haben ja 1000 Andere hier bereits gesagt. Ich selbst hatte das Glück, dass mir mein Vater vor fast 1000 Jahren (bin schon ziemlich alt...) die meisten Sternbilder der nördlichen Hemisphäre gezeigt und erklärt hat. Und was man als Kind in sein Hirn eingebrannt bekommt, vergisst man nie mehr. Die etwas unscheinbareren Sternbilder wie Steinbock oder Sextant, die in unseren Breiten eh nur knapp über´n Horizont steigen, habe ich mir später dann u.a. mit der ganz banalen "drehbaren Sternkarte" "beigebracht". Dieses nur auf den ersten Blick banale Teil ist übrigens in ständigem Gebrauch und ich schäme mich deshalb 0,0. Um ein Gefühl für den Verlauf einer Nacht oder den Verlauf der Jahreszeiten bzw. natürlich die besten Beobachtungszeiten bestimmter Objekte zu bekommen, ist eine "drehbare Sternkarte" schlichtweg genial.

Noch was: Mein absolutes Lieblingssternbild ist Skorpion, das man in seiner ganzen Pracht nur ab etwa den Kanaren bewundern kann. Es ist in meinen Augen das einzige "Sternbild", in dem ich jene Figur erkennen kann, die sein Name bedeutet.

Viel Spaß beim "Sterne-Lernen" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Serenitatis

P.S.: Aus eigener Erfahrung kann ich übrigens sagen: Man benötigt keinen 5mW-Laser, um anderen Menschen Objekte am Sternenhimmel zeigen zu können, selbst wenn man mehrere "Sternenunkundige" in einer sternklaren Nacht um sich schart... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
 
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