astropeiler
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Liebe Radioastronomie-Gemeinde,
zu unserem Repertoire von Teleskopen zählt ein 2,3-m Spiegel. Es handelt sich dabei ursprünglich um ein MIT Haystack SRT, welches wir von der Sternwarte in Bamberg übernommen haben und von Grund auf modernisiert haben (https://astropeiler.de/23-meter-spiegel). Bisher haben wir es für Wasserstoff-Beobachtungen und für Interferometrie-Experimente genutzt.
Nun haben wir mal den Versuch unternommen, es auch für die Detektion des stärksten Pulsars in der nördlichen Hemisphäre, B029+54 zu nutzen. Und in der Tat ist es gelungen, siehe die beiden Presto-Plots in der Anlage. Dazu ein paar Anmerkungen: In den Plots steht als Teleskop „Stockert 25m“. Es ist aber unser 2,3-m Spiegel, wir verwenden halt nur einen Observatory Code für unser gesamtes Observatorium. Auch sieht man, dass von der gesamten Bandbreite die unser Spektrometer unterstützt, nur etwa die Hälfte genutzt wird. Das liegt daran, dass wir in der HF-Kette vom 2,3-m Spiegel ein Filter mit etwa 50 MHz Bandbreite haben.
Der Beobachtungserfolg ist erheblich durch die Szintillation bestimmt. Wir haben jeweils etliche Stunden beobachtet. Nur zu bestimmten Zeiten, eben dann wenn die Szintillation gerade günstig ist, wird das Signal in den Daten sichtbar. Die beigefügten Plots sind dann jeweils Ausschnitte aus der gesamten Beobachtungszeit zu Zeiten wenn das Signal besonders stark war.
Ich denke, das demonstriert was auch mit kleinen Spiegeln möglich ist.
Viele Grüße
Wolfgang
zu unserem Repertoire von Teleskopen zählt ein 2,3-m Spiegel. Es handelt sich dabei ursprünglich um ein MIT Haystack SRT, welches wir von der Sternwarte in Bamberg übernommen haben und von Grund auf modernisiert haben (https://astropeiler.de/23-meter-spiegel). Bisher haben wir es für Wasserstoff-Beobachtungen und für Interferometrie-Experimente genutzt.
Nun haben wir mal den Versuch unternommen, es auch für die Detektion des stärksten Pulsars in der nördlichen Hemisphäre, B029+54 zu nutzen. Und in der Tat ist es gelungen, siehe die beiden Presto-Plots in der Anlage. Dazu ein paar Anmerkungen: In den Plots steht als Teleskop „Stockert 25m“. Es ist aber unser 2,3-m Spiegel, wir verwenden halt nur einen Observatory Code für unser gesamtes Observatorium. Auch sieht man, dass von der gesamten Bandbreite die unser Spektrometer unterstützt, nur etwa die Hälfte genutzt wird. Das liegt daran, dass wir in der HF-Kette vom 2,3-m Spiegel ein Filter mit etwa 50 MHz Bandbreite haben.
Der Beobachtungserfolg ist erheblich durch die Szintillation bestimmt. Wir haben jeweils etliche Stunden beobachtet. Nur zu bestimmten Zeiten, eben dann wenn die Szintillation gerade günstig ist, wird das Signal in den Daten sichtbar. Die beigefügten Plots sind dann jeweils Ausschnitte aus der gesamten Beobachtungszeit zu Zeiten wenn das Signal besonders stark war.
Ich denke, das demonstriert was auch mit kleinen Spiegeln möglich ist.
Viele Grüße
Wolfgang