Die Methode mit den Spiralbohrern!
Keine Angst, es soll nicht die Pupille erweitert werden!
Das Prinzip:
Wenn man vor das Auge einen Stab hält, der einen kleineren Durchmesser hat als die Augenpupille, und dabei einen Stern anschaut, wird der Stern nie ganz verschwinden, da auf der einen oder der anderen Seite des Stabes immer Licht vorbeigeht, das die Pupille trifft.
Ist der Stabdurchmesser aber größer als der Pupillendurchmesser, kann das Auge ohne sich zu bewegen nicht an dem Stab vorbeisehen, wenn dieser genau mittig vor der Pupille ist.
Die Methode:
Man führt Stäbe mit wachsendem Durchmesser vor dem Auge vorbei bis man einen Stab gefunden hat, der den Stern verdeckt. Der Pupillendurchmesser ist dann größer als der vorletzte und kleiner als der letzte Stabdurchmesser.
Stäbe mit bekanntem Durchmesser sind die Spiralbohrer, die i.A. auch am Schaft den angegebenen Durchmesser haben (Ausnahme: Betonbohrer: Der Hartmetallaufsatz ist i.A. breiter als der Schaft).
Da das Licht vom Stern parallel einfällt, spielt der Abstand des Stabes vom Auge keine Rolle!
Man kann sich das auch so klar machen: der Stern verschwindet dann ganz, wenn die Pupille ganz im "Schatten" des Sterns liegt. Der Schatten ist aber in jedem Abstand vom Stab gleich breit, da der Stern praktisch punktförmig ist und so weit weg, dass das Licht parallel einfällt.