Quark – Abstimmung der CWL

Volker_Witt

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Laut Manual lässt sich beim Daystar Quark die mittlere Wellenlänge des Filters (CWL) mit dem Drehknopf um +/- 0,5 Angström verändern. Eine Drehung im Uhrzeigersinn verändert diese demnach in Richtung Rot, bei entgegengesetzter Drehung in Richtung Blau.
Bei einer Reihe von Testaufnahmen, mit der ich diese Einstellungen verifizieren wollte, hätte ich wegen der Sonnenrotation eine entsprechende Auswirkung des Dopplereffekts am westlichen bzw. östlichen Sonnenrand erwartet.
So wäre beispielsweise am östlichen Sonnenrand (links) zu erwarten, dass eine Abstimmung der CWL in Richtung Blau (Drehknopf auf 9 Uhr) wegen des Dopplereffekts zu einer Aufhellung des Bilds, also zu einer kontrastreicheren Darstellung von Fackelgebieten, führen sollte. Denn hier bewegt sich ja der Sonnenrand auf den Beobachter zu, was eine geringfügige Frequenzerhöhung und damit kürzere Wellenlänge zur Folge hat.
Auf der anderen (West-) Seite (rechts) sollte das Gleiche durch eine Abstimmung in Richtung Rot (Drehknopf auf 3 Uhr) passieren.

Bei meiner Testreihe habe ich aber genau gegenteilige Erfahrungen gemacht:
Drehknopf auf 3 Uhr: optimal für Ostrand, Drehknopf auf 9 Uhr: optimal für Westrand
Wo liegt der (Denk-) Fehler?

Würde mich über entsprechende Aufklärung freuen.
Volker
 
Hallo Volker,

die Doppler Verschiebung ist zu gering, bzw. das Quark nicht schmalbandig genug. Die Umlaufgeschwindigkeut der Sonne beträgt, glaube ich, etwa 2,4 km/s. Die daraus resultierende Dopplerverschiebung ist zu gering um beim Quark aufzufallen, glaube ich. Mit einem Spektroheliographen läßt sie sich aber nachweisen.

Viele Grüße
Michael
 
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