Red Sprites über Neuseeland

P_E_T_E_R

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Red Sprites, im deutschen Sprachgebrauch bisweilen auch als Kobold bekannt, sind sonderbare Gasentladungen in der Mesosphäre, die zwar schon im 19. Jahrhundert beobachtet und beschrieben wurden, lange Zeit aber als Seemannsgarn abgetan wurden. Erst 1989 gelangen erste Fotos und seitdem ist das Phenomen aus wissenschaftlicher Sicht recht gut verstanden. Die charakteristische rote Farbe kommt von angeregtem Stickstoff in der Hochatmosphäre, ähnlich wie bei den wohlbekannten Polarlichtern.

Einem Team von Astrofotografen sind jetzt spektakuläre Aufnahmen gelungen, die es sogar in die New York Times geschafft haben:

Take a Look at Rare Photos of Red Lightning in New Zealand

About 150 miles southwest of Christchurch, New Zealand, far away from the light pollution in urban centers, three photographers planned to capture the Milky Way galaxy over the clay cliffs outside Ōmārama on the night of Oct. 11.

But with an unusually big storm brewing off the west coast hundreds of miles away, they were able to spot an atmospheric phenomenon that has rarely been photographed: red sprites, sometimes called jellyfish sprites for their tentacles of otherworldly light.


Mit ihren astromodifizierten Kameras waren sie gut aufgestellt zur Ablichtung dieses wetterbedingten Rotlichtspektakels.

Gruß, Peter
 
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Hi,

zu diesem Komplex zählen auch Blue Jets sowie Elves.

Im weiteren Sinne sind das möglicherweise (Riesen)Blitze, da sie wohl meist durch atmosphärische Veränderungen im Rahmen von Gewittern entstehen.
 
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