Reflektor mal anders

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Station Albireo

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Hallo Sternfreunde,

Ich will hier mein Sebstbauprojekt zeigen. Es ist ein Newtonteleskop das nur fotografisch benutzt wird.

Das ist eigentlich mein zweites Selbstbauprojekt. Das erste war ebenfalls ein 8" f4 Newton.. Das Teleskop hat mir gutes geleistet. Fast alle meine Bilder bei Astrobin sind damit getan. Er hatte aber auch Paar schwachstellen. Das sind die typischen "Newtonkrankheiten" :
- Sehr starke "Flatabhängiket". Wegen die höhe Lichstärke müsste ich immer fleissig Flats machen, sonst waren Starken Gradienten zu sehen. Die Flats von einem Abend kann man nicht am nächsten verwenden.
- Sehr schache Justierstabilität. Ich muss jedes Abend justieren, auch wenn das Teleskop morgens von der Montierung ins Zummer und abends vom Zimmer zurück gebracht war. Wenn ich es nicht mache kriege ich "Eier" statt Sterne mindestens in einer Ecke.

Also zusammen gefasst : Ziel dieses Projektes ist ein Reflektor auf dem Niveau einen Refraktor zu bekommen.
Es ist ein ehrgeiziges Ziel und genau deswegen betrachte ich dieses Projekt mehr als ein muttiges Experiment. Es ist auch ein Spassfaktor dabei.

Das Wert von dem TUBUSDURCHMESSER ist ein Eckpunkt bei der Berechnung jedes Newtonteleskopes. Mann muss immer den Balans finden zwischen , Stabilität , Ausleuchtung, Korrektur.
Ich habe mir für den Fall eine ... andere Lösung überlegt.

Also erst mal Paar Bilder ;)

Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScope0015.JPG
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScope0016.JPG
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScope0014.JPG
Die Fangspiegelzelle lässt sich am Tubusrande justieren und FIXIEREN. Also nach der Justage werden die seitlichen M10 Schrauben festgezogen. Dann ist alles Fest.
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScope0001.JPG
Die Schiene ist direkt am Tubus geschraubt um Gewicht und Hebelwinkel zu sparren.
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScope0002.JPG
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScope0004.JPG

So seht eine Lieferung von dem "Laserschneider" aus :)
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScope0003.JPG
Hauptspiegelzelle bei der Montage.
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScope0005.JPG
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScope0006.JPG
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScope0007.JPG
Ich habe die Fangspiegelhalterung mit Velourfolie ausgekebt. Es war die einfachere Alternative zum Pulverbeschichtung.
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScope0010.JPG
Hier kommt das "besondere an diesem Projekt. Weil der Tubus so grosszügig dimensioniert war. Kamm natürlich die Problematik mit der OAZ lage. Um beide zu bekomm : Stabilität und Ausleuchtung müsste ich den OAZ in dem Tubus "versenken".
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScope0011.JPG
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScope0012.JPG
Am OAZ ist natürlich der richtige Platz für eine kleine "Infrastrukturinsel" :
- Strommverteiler
- Spannungmesser ist wichtig wenn man aufs Feld mit Batterien unterwegs ist.
- USB Hub ist unetbärlich.
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScope0013.JPG
Hier kommt die Hauptspiegelzelle. Der Spiegel wird erst mal von den 6 schienen "umarmt". Danach wird die Position über die obenliegende Blende fixiert.
Die Hauptspiegelzelle wird ebenso am Tubus justiert und fixiert wie die Fangspiegelzelle (sehe oben ). Da fehlen gerade Paar Teile auf dem Bild.
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopeSZ0002.JPG
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopeSZ0003.JPG
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopeSZ0005.JPG
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopeSZ0006.JPG

Hier muss der Tubus einiges leistn weill die Schiene direkt dran geschraubt ist. Der Getinax (Hartpapier) hat ziemlich gute Materialeigenschaften und rein rechnerisch war das nicht wirklich nötig. Ich habe es aber trozdem von innen verstärkt.
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopeSZ0007.JPG
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopeSZ0010.JPG
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopeSZ0011.JPG
So seht erst mal das "Gesamtpacket" aus.
Die HSZ ist noch nicht am Tubus verschraubt. Es müssen noch Paar Teile kommen. ( Schrauben und aus Blech gelaserte Teilen)
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopeSZ0009.JPG
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopeSZ0008.JPG

Technische Info :
Tubusdurchmesser 315 mm
Spiegeldurchmesser 200 mm
Fangspiegeldurchmesser 88mm
Gewicht : 11kg
Tubusmaterial : Hartpapier.

Das Projekt kann natürlich NICHTS werden. Es bleibt spannend ;) Das Firstlight wird es zeigen. Ich halte Euch am Laufendes !
Grüße und CS !
Petko
 
Hallo Petko,

Wow, das Teil gefällt mir richtig gut !

Was ist das denn für eine geniale Prismenschiene?
Ich suche auch gerade so etwas mit wenig Gewicht und der Möglichkeit, sie direkt auf den runden Tubus zu schrauben.
Wie hast Du den Tubus denn innen an den Verschraubungen der Schiene verstärkt?

Die gelaserten Teile sehen sehr lecker aus, wie sind denn Deine Erfahrungen mit Cutworks, ich habe da demnächst nämlich auch Bedarf :-)

Grüsse und weiterhin Gutes Gelingen!

Jochen
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin Petko,

schönes Selbstbauprojekt! Riesiger Aufwand, und bestimmt nicht günstig... Toll!

Hab zwar das ein oder andere Stirnrunzeln, aber wie ich immer sage: nur das Ergebnis zählt!

Bin auf die Performance am Stern, Ausleuchtung, Obstruktion und so weiter gespannt.

Bitte lass uns weiter am Werden teilhaben!

Super Projekt!

Gruß und viel Erfolg,
Ernie
 
Hi Petko,
wow, interessantes Projekt.

Ich bin total von Deiner "Infrastrukturinsel" begeistert. Da darauf noch kein kommerzieller Anbieter drauf gekommen ist...
 
...wohl weil es eigentlich "unnötiges" Gewicht auf den Tubus bringt, denke ich...

 
Hallo Zusammen,
Danke für die Komentaren.
Die Schiene ist diese.
Die wird mit 2 Schrauben an der Aluplate unter den Innenblenden geschraubt. Die Platte selbst übt keine Kräfte direkt am Tubus, sondern die "zieht" die Blenden nach unten und so werteilt die Kräfte.
Die Erfahrung mit Cutworks ist ganz ok. Die liefern immer schnell ( wernn man Expressabfertigung bezahlt ) und bis jetzt gab es keine Probleme. Sind aber leider nicht günstig.
So ein Strommverteiler und USB hub bring vielleicht 200g mehr. Das Gewicht bleibt aber einen Astrofotografen nicht gesparrt. Da hängen immer 100 Kabel drum rum.

Ich werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten. Das kann aber ein schwieriges Geburt werden.
Grüße
Petko
 
Hallo Petko,

ich habe mir die Bilder mal genau angesehen und habe lange überlegt, ob ich meinen Senf, bzw. meine Kritik dazu öffentlich machen sollte.
Du hast einen großen Aufwand betrieben, aber bei einigen deiner Ausführungen kommen bei mir hinsichtlich der Stabilität arge Zweifel.
Der Tubusdurchmesser ist massiv überdimensioniert und die Wandungsstärke erscheint, zumindest auf den Fotos zu gering.
Den größeren optischen Weg musst du über einen größeren FS kompensieren, um die gleiche Ausleuchtung zu erhalten.
Der Okularauszug sitzt auf einer dünnen Blechplatte ohne Sicken und Versteifungsprägungen und die auftretenden Kräfte werden über hauchdünne Stege zu den Verschraubgspunkten geleitet.
Deine gebogene Spinne ist zu filigran und nur soch hoch wie die Blechdicke.
In die Formel zur Berechnung des Flächenträgheitsmomentes, welches man zum Brechnen des Wiederstandsmomentes benötigt, geht die Höhe des Profiles mit der dritten Potenz ein.
Auf deutsch: eine gringe Steghöhe, in deinem Fall die Blechdicke, macht die Stabilität futsch.
Bei Wärmeausdehnung deiner Spinnestreben wirkt, bedingt durch die Bogenform ,ein Drehmoment auf den Fangspiegel.
Damit dreht sich der FS aus der optischen Achse. Sicher keine rießigen Beträge, aber es passiert.
Das alles, um Strom direkt unter dem Okularauszug zu verteilen?
Stören die Stecker nicht beim der Drehung der Kamera im Auszug?
Das Voltmeter strahlt dir direkt auf Augenhöhe ims Gesicht.
Meine wenigen Kabel binde ich im Feld mit einem Klettband nach Bedarf zusammen und irgendwo am Teleskop fest. Das war immer ausreichend.
Vielleicht wäre eine Verteilerbox, die du flexibel am Tubus befestigen kannst, optimaler gewesen.

Ich hoffe, du nimmst mir meine Kritik nicht zu krumm!
Vielleicht funktioniert das Grät ja besser als ich Schwarzmaler es befürchte.

Gruß und CS
Thomas









 
Hallo Zusammen ! Das Projekt kommt voran !
Ich freue mich auf Kritik und Diskussionstoff.
@Thomas
Zitat von eckehardt70:
Der Tubusdurchmesser ist massiv überdimensioniert und die Wandungsstärke erscheint, zumindest auf den Fotos zu gering.
Die Bedänken wegen dem Stabilität habe ich auch. Deswegen ist der Tubus mit Innenblenden verstärkt. Die erste Tests haben gezeigt dass es da keine Probleme geben wird. Der Tubus verformt sich nicht.
Zitat von eckehardt70:
Den größeren optischen Weg musst du über einen größeren FS kompensieren, um die gleiche Ausleuchtung zu erhalten.
Das stimmt nicht ganz, weil der OAZ "tiefer" in dem Tubus sitzt. Das kompensiert etwa den optischen weg.
Zitat von eckehardt70:
Der Okularauszug sitzt auf einer dünnen Blechplatte ohne Sicken und Versteifungsprägungen und die auftretenden Kräfte werden über hauchdünne Stege zu den Verschraubgspunkten geleitet.
Die erste Variante war mit 2mm Stahlblech und es war zu massiv und schwehr. Jetzt sitzt eine 3mm Aluplatte und da passt alles.
Zitat von eckehardt70:
Deine gebogene Spinne ist zu filigran und nur soch hoch wie die Blechdicke.
In die Formel zur Berechnung des Flächenträgheitsmomentes, welches man zum Brechnen des Wiederstandsmomentes benötigt, geht die Höhe des Profiles mit der dritten Potenz ein.
Auf deutsch: eine gringe Steghöhe, in deinem Fall die Blechdicke, macht die Stabilität futsch.
Bei Wärmeausdehnung deiner Spinnestreben wirkt, bedingt durch die Bogenform ,ein Drehmoment auf den Fangspiegel.
Damit dreht sich der FS aus der optischen Achse. Sicher keine rießigen Beträge, aber es passiert.
Ich habe hier nie Bedänken gehabt. Die Sträben sind 5mm dich und hoch und tragen den 88mm Fangspiegel locker. Ich hätte hier die Reservevariante mit dickeren Blech und Edelstahl, aber war gar nicht nötig.
Zitat von eckehardt70:
Das alles, um Strom direkt unter dem Okularauszug zu verteilen?
Stören die Stecker nicht beim der Drehung der Kamera im Auszug?
Das Voltmeter strahlt dir direkt auf Augenhöhe ims Gesicht.
Diese Konstellation mit Strommverteiler und USB Hub direkt am Teleskop hat sich für meine Bedürfnisse in der Praxis gut bewährt. Da gibt es kein Kabelsalat drum rum, keine lockere Stecker, keine Elektrikprobleme. Aufs Feld das ist die halbe Miete. Die Voltmeteranzeige macht Fotografisch nichts aus , und die kann man sicherlich abschalten ;)

Aber Du hast recht. Das Projekt ist sehr ... bedenklich.


Ich konnte in der Zwischenzeit die OAZ Platte neu machen (aus Alu) und alle Innenteile mit Velour auskleben :
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopeFO0002.JPGLink zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopeFO0003.JPG Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopeFO0004.JPG Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopeFO0005.JPG Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopePG0001.JPG Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopePG0002.JPG Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopePG0002.JPG Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopePG0004.JPG Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopePG0005.JPG Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/WEB_ALBUM_1/ProtoScopePG0007.JPG
Das Teleskop lässt sich gut justieren und es war langsam reif für die first Light.
Es fehlte noch ein Adapter für den USB Hub, deswegen müsste meine externe Verteilerbox dran hängen ...
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/FIRSTLIGHT/IMG_0631.jpg
Es war ein kurzes Test ( 2x 600s )weil ich gerade im moment Gesundheitlich angeschlagen bin. Interessant dabei war vorallem der Diffraktionsausdruck von der Fangspiegelzelle und ... die Ausleuchtung. Abbildung un Justiage waren auch wichtig.
Hier das Ergebniss zum anschauen :
First light. 600s Pferdekopf ohne Darks und Flats. Keine Bearbeitung, nur Hotpixelkorrektur.
Die Optik ist nicht gut justiert, wegen Probleme mit der Fixierung der Spiegelzelle (sehe unten ).

Im grossen und ganzen bin zufrieden. Die Schlussfolgerungenaus dem First Light :
- Die kreissformigen Sträben der Fangspiegelzelle funktionieren. Es gibt keine Abbildungverschächterung und die Spikes verschwinden.
- Die Rechnung mit dem Überdimensionierten Tubus geht auf. Die Vignetierung ist minimal.
- Der Spiegel ist nicht verspannt.
- Der Tubus verformt sich nicht und ist stabiel genug.

Das Projekt hat folgende Konstruktionsschwächen gezeigt.
- Die fixierung von der Spiegelzelle auf dem Tubuswand ist sehr schwach. Die Justage geht leicht verloren ( seht auf dem Foto ). Ich werde diesen Punkt neu bearbeiten mit breiteren Halterungen und vorallem ohne Schnappmutter.
- Das Gewicht von dem OTA ist 12.5 kg. Das ist etwa zu viel ist aber vom Anfang an im Kauf genohmen.
- Der OAZ ACU2 hat mich nicht sehr überzeugt. Beim Fixieren verrutscht der Fokus :(
- Ein Sucherschuh ist auch fällig ;)
Das Projekt läuft weiter. Ich werde die Halterungen neu bearbeiten und eine Fangspiegelheizung montieren.

Grüße und CS !
Petko
 
Ich habe gerade das "Erste Licht" Bild von gestern mit einem anderen Pferdbild verglichen.
Der Stern Alnitak zum Vergleichen:
Link zur Grafik: http://space-drift.org/astroequip/ProtoScope/FIRSTLIGHT/AlnitakCompare.jpg
Links die "Spiralsträbe", rechts fast "klassische" Sträbe.
Die kleine Sterne sind allerdings rechts etwa schärfer. Da muss ich aber zugeben dass links die Optik überhaupt nicht temperriert war. Die anderen Umstände : Durchsicht, Seeing, Belichtungszeit muss man auch bedenken.
Beide Bilder sind mit Baader 7nm Ha Filter.
Grüße
Petko
 
Hi Petko,

die gebogene Spinne funktioniert schon mal sehr gut :-)

Grüsse Jochen
 
Hi Petko,

wow das Projekt habe ich jetzt erst gesehen. Alle Achtung. Das ist schon ein enormer Aufwand den Du da wegen eines 8" Newton betreibst.
Das FirstLight sieht ja nicht schlecht aus. Ich drücke Dir die Daumen das Du die verbleibenden Probleme noch in den Griff bekommst.

Gruß Markus
 
Hallo Petko,

gut das du mir meine Kritik nicht krumm nimmst.
Erst einmal finde ich es super, wenn überhaupt jemand sich sein Teleskop baut und somit für etwas entscheidet, was letztendlich seine Bedürfnisse abdeckt.
Ich habe halt einiges anders gemacht und an meine Bedürfnisse angepasst.
Einige kritisierte Dinge hast du ja bereits erkannt und abgestellt.
Deine gebogene Spinne erzeugt keine Spikes, aber mich haben die zum Beispiel nie gestört.
Ist halt Ansichtssache.
Die Beugungseffekte sind größer und werden über das Bild verteilt.
Letztendlich geht da ein 15mm (3x5mm)breiter Steg über den Spiegel. Bei einer Standartspinne sind es 2mm(4x0,5mm).
Ob aber das ein limitierender Faktor ist, oder eher unser mäßiges Durchschnittseeing, bleibt abzuwarten.

Gruß und gute Besserung!
Thomas


 
Hallo,

ich habe gerade 2nd Light gemacht
NGC2264 in Ha 2h30min mit SBIG ST8300M und Baader 7nm Ha Filter
NGC2264Ha
Die Obstruktion schein keine Probleme zu machen. Da der Seeing macht viel mehr kaputt. In Deutschland ist selten Seeing unter 3-4".
Die Klemmung am OAZ ist sehr problematisch..
Ich habe den Baader MPCC III bestellt zusammen mit einem M65 Adapter. Mal schauen ob ich den am OAZ geschraubt bekomme.
Ich will auf dem MPCC III umsteigen weil der GPU sehr viel vignetiert und der große Fangspiegel bleibt ohne wirkung.
Das Teleskop hat sich heute bewährt und wird in der Zukunft benutzt.

Grüße und CS !
Petko
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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