Hallo Jacqueline,
nach dem was Du jetzt geschrieben hast, würde ich nach wie vor bei einem Dobson bleiben.
Einfach zu bedienen.
Rauf/Runter und Links/Rechts. Das Teleskop, ein Newton, wird in eine so genannte Rockerbox, eine Alt/AZ Montierung, gehängt.
Die Teile stehen stabil, wie geschrieben intuitiv zu bedienen und bieten ein gutes Preis/Leistungsverhältnis.
Da Du im Garten beobachten willst, ist ein 'Standard' Dobson mit 200mm Öffnung und 1200mm Brennweite (200/1200) ganz gut zu handhaben. Keine weiten Wege um die Rockerbox und den Newton zu transportieren. Ein 200/1200 ist schon ein imposantes Teleskop. Da gilt nach wie vor, so ein Teil mal Live und in Farbe anschauen. Es gibt auch kleinere Varianten und auch größere

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Grundsätzlich kann man mit jedem Teleskop alles beobachten.
Aber die 'eierlegende Wollmilchsau' gibt es einfach nicht.
Mit Teleskop Y geht die Objektgruppe A besser als mit Teleskop Z.
Meines Erachtens kommt aber so ein 200/1200 Newton der 'eierlegenden Wollmilchsau' schon ganz gut nah.
So einen Dobson bekommt man schon öfter mal gebraucht, aber neu sind sie, auch wenn die Preise ordentlich angezogen haben, noch erschwinglich.
Aber mit dem Dobson allein ist es nicht getan. Früher oder später werden Dir die mitgelieferten Okulare nicht mehr reichen. Für den Start reichen die meisten aber. Trotzdem die Kosten für anzuschaffende Okulare im Hinterkopf behalten.
In der Regel sagt man das für den Anfang drei Okulare ausreichen.
Eines zum Suchen und auffinden.
Eines für die mittlere Vergrößerung und eines für die Hochvergrößerung.
Später dann bei Bedarf die Lücken auffüllen.
Starte aber erst mal mit den mitgelieferten.
Was allerdings nicht fehlen darf, ist eine Rotlichtlampe um die Dunkeladaption der Augen nicht zu stören, wenn man z.B. eine drehbare Sternkarte (auch evtl. anschaffen) benutzt. Auch sonst ist so eine Lampe nützlich. Beim Okularwechsel z.B.
Ein weiteres Muss ist eine Hilfsmittel für die Justage des Newton. Diese sollte mehr oder weniger regelmäßig überprüft und gegebenenfalls durchgeführt werden.
Keine Panik vor der Justage. Ist erlernbar. Keine Raketenwissenschaft.
Filter, Barlow und weiteres nützliches Zubehör lasse ich erst mal außen vor. Je nach Bedarf und wenn sich mit der Zeit heraus kristallisiert wo die Reise mit der beobachtenden Astronomie hingeht.
So mal ein grober Rundumschlag.
Lass Dir Zeit und gib kein Geld aus, bevor Du Dir nicht auch die Grundlagen angeeignet hast und Dir ein Basiswissen zugelegt hast. Theorie gehört einfach auch dazu.
In diesem Sinne

Gruß
Mathias