Refraktor Frage | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Refraktor Frage

Pitufito

Mitglied
Hallo, hier im Forum.
Ich habe eine Frage bezüglich eines ED Refraktors von TS.
Das ist der "TS-Optics ED APO 102 mm f/7 Refraktor mit 2,5" R&P Okularauszug".
Ich müsste mal wissen wieviel Backfokus der hat, um mit ein Baader Herschel Keil(der weisse, im Magnesium Gehäuse) in Fokus zu kommen, visuell mit 2Zoll Okularen.
Und da braucht man ein 19mm mehr als mit einem 2Zoll APM Zenith Spiegel, der Baugleich ist mit dem von Meade, und anderen mehr die man manchmal angeboten sieht.
Ich frage hier im Forum, weil es besser ist die Sach von Benutzern zu wissen als von Verkäufern.
Das Okular was hauptsächlich geplant ist zur Beobachtungen ist das SkyWatcher Myriad 9mm 100º mit 2Zoll Hülse, das so am besten passt mit dem Baader Herschel Keil aus meiner kleinen Okular Auswahl.
Ja ich weiss es ist nicht die Beste Wahl an Okular, aber das ist was ich hab. Auf meinem Refraktor zur Zeit geht gut, aber den refraktor musste ich 15mm kürzen. Eine operation die ich nicht wiederholen möchte.
APM gibt an für den 2Zoll Spiegel 125mm, Baader sagen 115mm, was nicht so gerade bei mir stimmt, ich sehe da mehr 135mm, was ich nur sehr schwer exact prüfen kann.
Vielen Dank im voraus an alle.

Mit einem Gruss,
Martin
 

Kerste

Mitarbeiter
Hi!

Du hast das Teleskop bereits? Dann miss doch einfach selbst – wir haben ja gerade Vollmond. Fahr den Okularauszug mit allem nötigen Zubehör (2" Okularklemme, ggf. Reduzierstück auf 1,25") ganz ein, richte es auf den Mond, halte ein weißes Blatt dahinter und miss nach, in welchem Abstand der Mond scharf ist. Das ist dein verfügbarer Backfokus.

Beste Grüße,
Alex
 

Pitufito

Mitglied
Danke für die Antwort.
Nein ich habe das Teleskop nicht.
Ich bin derzeit an der Wahl zwischen dem ED f11 von TS, dem man 120mm abschrauben kann, und in normaler länge 150mm Backfokus hat. Mit der abgeschraubten Zwischenhülse hat der f11 Refraktor bis zu 270mm Backfokus. Ich mage den f11 der 50€ mehr kostet als der f7, eine schöne lange Brennweite hat für die Sonne und den Mond, und denk mal was Planeten tauglich ist, aber halt sehr lange ist, 980mm Transportlänge, also auf einer CEM25 schon so eine Zumutung, und zu vergessen bei Wind. Das geht nur gut bei Windstille, und nahe am Meer, und in der nähe von den Bergen ist das ein Ausnahmefall, im Sommer eine Hitzewelle, und da gibts dann nix zu sehen.
Darum investigiere ich den f7, 102mm Öffnung, 714mm Brennweite, 733mm lang bei ungefähr der gleichen Gewichtsklasse. 4.5-6kg hängen dann an der CEM25P dran, und das macht sie ohne weiteres zulässig.
Der Plan ist der f7, der macht gute Figur dann. Ein bischen limitiert für Astrofoto, FLP51 Version, macht mal 1.5 fachen besseren Eindruck bei der Farbverschiebung.
Hatte ein RC6, aber viel zu voluminös und schwer für eine CEM 25. Klasse Teil für Foto, aber nix für visuell ab 50facher Vergrößerung. Sehr schwach im Kontrast, und der Herschelkeil nicht machbar, verboten! Der verqualmt, und der Secundäre wird sicher knallen bei der Hitzeausdehnung in der Fassung.
Also mag nicht an die tausend gehen für den f7 FPL53, der noch besser wäre, denke reicht für meine Ansprüche ein f7 FPL51 Doublet ED, kann knapp werden für Astrofoto bei Mag2 Sternen, bin schon bewusst.

Mit einem Gruss,
Martin
 

Pitufito

Mitglied
Freundlicher-und Glücklicherweise! hat mir eine seriöse Person auf einem anderem angefragten Kanal geantwortet, und hat mich aufgeklärt Zwecks des "maximum intravels", was man noch "hinten" benutzbar hat: ~123mm.
Somit hat sich die Sach für mich gegessen mit diesem f7 Modell, ich komm nicht in fokus mit dem neueren Baader Herschel Keil, der ein ausgezeichnetes Gerät ist, und die Sonne ist ein sehr interesanter Stern, sehr nah!
So jetzt bin ich ein Stück weiter zum ED f11, und kommt noch ein anderer Kandidat rein bei dem ich eine grosse Frage haben werde zwecks der Linsen Fassung! Der 150er f5.9 900mm!
 

Radfahrer

Mitglied
Hallo Martin,

ich kann mir nicht vorstellen, daß der f/11 mehr Backfokus hat als der f/7. Auf den Fotos sehen die OAZ für mich bei beiden Modellen gleich aus. Außerdem bedeutet f/11 satte 40cm mehr Baulänge, das will bedacht sein.

Gruß Uwe
 

mettling

Mitglied
Hallo Martin,

warum nimmst Du nicht einen 1,25“-Herschelkeil? Der hat weniger optischen Weg und benötigt somit weniger Backfokus. Günstiger ist er auch, das gesparte Geld investierst Du in ein 1,25“-Okular. Die Sonne beobachtet man im Weißlicht bei hohen Vergrößerungen, da benötigt man keine 2“-Okulare. Und große Gesichtsfelder benötigt man auch nicht. So um die 68º sind völlig ausreichend.

Bis dann:
Marcus
 

Pitufito

Mitglied
Hallo Markus,

Ich habe schon ein 2" Baader!, und habe 4 Okulare, 38mm 2", 21mm 2", 9mm 2" und nur ein 5.5mm 1.25". Und die habe ich mir schon sorgfältig ausgesucht. Das einzige das in Zukunft noch getauscht wird, ist das einzige 1.25" Okular, und das wird verbessert mit einem 2" Okular. Damit habe ich alle gleich gut und im gleichen Gewicht.
Ich habe mir die Sache so eingeplant das ich erstens sowieso meist beobachte, einordne, danach lass ich die Kamera mit OAG am Ende dranhängen die ungefähr das selbe Gewicht hat bei der entsprechenden Distanz im Okularauszug als meine Diagonal mit einem meiner 2" Okularen. Und lass dann einfach mal die Fotoserien schießen. Muss halt nur aufpassen nicht gegen die Beine des Stativs zu stoßen für den Moment. Später wird das noch einen festen Stand haben zu Hause.
In der Zwischenzeit nehme ich gar nicht mehr den f7 Refraktor, ich schaff mir höchstwahrscheinlich den f11 an, der sieht gut aus, ist halt nur ein bissl lang wie schon gut gesagt, aber tauglich für die Sonne.
Ich habe ein Refraktor den ich 16mm abgdreht habe, ein f5.5, aber diese Operation hat danach auch Nachteile, wenn die Kamera dran kommt, muss noch ein Adapter den ich sowieso habe mit 19mm dran, das war kein Ding. Aber mit der Barlow klemmst dann Fotografisch. Bei analysierten Flatfields habe ich keine Abschattung(Vignetierung) gefunden, schattet definitiv das Prisma vom OAG ab an der Bildkante! Soweit das abdrehen war nicht so schlimm.

Hallo Uwe,
Doch da gibt es Unterschiede, auch bei der selben Marke, ohne spezifisch Marken anzugeben. Lichtstärkere, mit kürzeren Brennweiten Linsen Teleskope sehrr oft haben ein oder zwei Zentimeter weniger Backfokus.
Das TS ED f7 hat ~123mm, der TS ED f11 hat 150mm und diesen letzteren kann man noch was abschrauben, für Laut Fabrikant Binoviewers. Das man bis auf 270mm maxi Intravel hat.

Na gut es gibt keine eierlegende Wollmilchsau, jedes Teleskop hat so seine beste Benutzung.
Ich glaub so wie ich das gerne haben würde muss da so nen APO Trümmer ran. Das dann nicht past mit der Monti.
Und defintiv kann ich dann eine Seilwinde am Balkon anbringen!, den grossen Koffer dann in den zweiten Stock ins Treppenhaus hochzutragen wird dann noch lustiger, der wiegt schon 40kg!
Ich muss mich noch ein bischen mehr umgucken... .

Dieser TS ED 102mm f11 1122mm, wie ist das eigentlich mit dieser abnehmbaren 120mm Hülse, ist die mit einem ordentlichen Gewinde?, weil man sieht da so ne Schraube auf dem Foto, nehme mal an das das einfach die Arretierschraube sein müsste für das Gewinde?!. Schon ein bissl komisch so was da zu sehen. Hoffe nur das das nicht drei Schrauben sind, da wäre bei mir der Ofen gleich aus, der kommt dann nicht en den Warenkorb!
Noch so ne Frage wäre: dieser Okularauszug; taugt der was, mit nem bissl Gewicht!?
Bei mir hängen da schon so 1.2kg dran.
Wie schon gesagt, MUSS noch ein par gute Informationen haben.

Vielen Dank im Voraus an alle im Forum.

Mit einem freundlichen Gruss,
Martin
 
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