Refraktor für NEQ5

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Marcel74

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Servus,

nachdem der Ausflug zum SW Mak127/1500 von kurzer Dauer war (Optiktyp zündete nicht, Auskühlverhalten) suche ich nun nach Ratschlägen zu einem Refraktor bis 110mm.

In die nähere Auswahl kamen da drei Modelle. Wichtig ist mir erstmal kein Chinaprodukt mehr. Daher 2x Vixen, 1x Tecnosky entdeckt. Letztere Firma kenne ich überhaupt nicht.

Ich mag gerne Mond und Planeten schauen und habe (noch!) eine NEQ5. Was trägt die denn so hebelmäßig? Ich nehme mal an, dass das China-Meter der SI-Einheit Meter gleichkommt: Gehen sich bspw. 1000mm Brennweite damit aus? Wird zu 99% eine rein visuelle Geschichte.

Wer hat einen Vixen A81M oder A105M (ohne F!) und mag seine Erfahrungen zu den Teleskopen mitteilen?
Dasselbe betrifft aber auch den Tecnosky. Find ich auch ganz nett.

Lg
Marcel
 
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Servus Uwe,

Danke für die Antwort. Ich bin heute nachmittag bereits ins kalte Wasser gesprungen und hab mich erstmal für einen VixenA81 entschieden. F11, nochwas. knappen Meter lang. Passt wohl ganz gut. Bin jetzt einfach mal von 5kg und einem Meter Länge ausgegangen und hab mir eine Holzlatte mit 4l Milch an die Montierung gepackt. Oben ein kleines Lidlscope mit flexibler Rohrschelle und dann mal bei 150fach gewackelt. Das geht ganz gut. So hilft man sich eben selber, wenn niemand schreibt :-)

Der nächste Test dann mal mit 6kg, wenn der kleine Vixen was taugt und ich Lust auf mehr Öffnung bekommen sollte.

Kann eigentlich daher zu,
lg
Marcel
 
Das Stahlrohrstativ (glaub das gibt es extra auch als Zukauf für die Stahlstativverwender) steht sehr gut mmn und bringt extrem viel. Ganz besonders, wenn die Zubehörhalterung schön eingeklemmt wird in dem Dreieck. Im Vergleich zu den wackeligen Stativen bislang, bringen die Stahlrohre schon was. Also nicht nur mehr Gewicht.

Die Befestigung der Beine zur Montierung sehe ich auch schon immer problematisch. Das gab es aber schon immer so, ausser man geht ein zwei Dekaden zurück und kauft hochwertig. Man beachte z.b. dass selbst Celestron (unsachlichen Seitenhieb entfernt durch Moderation) immer noch Plastik an diesem wichtigen Übergang verwendet (NexStar 4/5). Intern geht es da ja dann eh weiter, aber tut auch nichts zur Sache, will niemanden sein teures Teleskop schlechtmachen :)

An der EQ5 hätte man es besser lösen können, aber es geht in Ordnung. Mit 4kg Newton bei 900mm Länge verschiebt sich da am Übergang Beine, Montierung nichts. Viel mehr kommt weiter oben bei mir etwas nachteilig zum Tragen (vermute an der Lagerung gibt es eine "Fertigungstoleranz", die nichts mehr mit Passung zu tun hat in Europa wie auch schon bei cg-5 zuletzt erwähnt). Nichtsdestotrotz kann man die eq5 gerade noch empfehlen. Bin gespannt, wie lange die das alles mitmacht. Wahrscheinlich überleben dieses Mal eher die Beine...?! Naja....wer billig kauft....kauft eben 2x. War auch schon immer so. (Unsachlichen Seitenhieb entfernt durch Moderation)
 
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Ich denke man muss bei der EQ5 zwischen Alu und Stahl unterscheiden.
Ich finde das Stahlstativ MIT Spreizplatte recht Steif.

Ohne wuppt es immer ein bisschen.
(Bei Wartungsarbeiten an Optiken bemerkt)

Wer die Spreizplatte weglässt ist selber schuld.

Ist wie eine Jacke nicht zu machen und dann moppern daß es recht kalt ist.
 
Also die Platte ist bei mir Pflicht, schließlich wird alles Mögliche darauf abgelegt :)
 
Hallo,
ja. Stahl schwingt, Holz dämpft Schwingungen. Die Platte ist eher eine Spreizsicherung. Mein kleiner 80/480 Apo kommt zum Schnellspechteln auch auf eine Stahlstativ , sogar ohne Platte. Aber der wiegt auch nur 3kg und ist 40cm lang.

Die Frage war ja, was auf einer EQ5 geht. Und wenn man die ausreizen will, dann ist eben das Stativ der Schwachpunkt.

Gruß Uwe
 
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