Hans Guckindieluft
Neues Mitglied
Hallo liebe Astrogemeinde,
Ich habe mich hier neu angemeldet und das hier ist mein 1. Post in diesem Forum.
Ich heiße nicht Hans, wie mein Benutzername vielleicht vermuten lässt, sondern Bernhard. Ich lebe in Bayern, bin Ü60 und habe allmählich mehr Freizeit als mir lieb ist.
Ich will mich wieder mit Astronomie beschäftigen. "Wieder" bedeutet, dass ich schon mal ein Newton hatte (114/900 parallaktisch montiert). Das ist zwar mehrere Jahrzehnte her, aber ich weiß ungefähr, was mich beim Blick durch ein Teleskop erwartet, kenne die Enttäuschungen und die freudigen Sternguckermomente und ich weiß auch, dass ich (vorerst) kein Spiegelteleskop möchte.
Ich bilde mir einen handlichen kleinen Refraktor ein, Öffnung 80 -100mm. Ich würde meistens vom Balkon aus beobachten (der ist nicht so besonders geräumig!) oder mit dem Rohr ab und an mal etwas raus fahren, wo die Lichtverhältnisse etwas besser sind als bei mir zu hause. Kurz, das Teleskop sollte handlich, transportabel und praktisch sein.
Was will ich mir ansehen: Ich bin so der Kometensuchertyp und bisserl Planeten gucken, Mond natürlich, vielleicht auch mal Sonne. Hellere DeepSkyobjekte vielleicht auffinden, aber ich brauche sie nicht hoch aufgelöst. Ich will keine Elektronik, brauche auch keine parallaktische Montierung und mache auch (noch...) keine Astrophotographie. Ich lege aber Wert auf eine stabile Montierung, gute manuelle Steuerbarkeit und, ich bin 193 groß, hätte also gerne ein Stativ, das vielleicht etwas höher gestellt werden kann.
Ich habe schon gelesen, das einfache Chromaten Farbfehler aufweisen (je nach Vergrößerung), aber ich kann überhaupt nicht abschätzen, wie schlimm oder störend das ist. Kann mir das jemand beschreiben?
Budget spielt erst mal nicht die ganz große Rolle, aber ich denke, dass ich bei einem Chromaten mit vernünftigem Stativ und 2 Okularen noch 3-stellig bleibe. Bei einem Apochromaten wird das wahrscheinlich schwierig. Evtl. würde ich auch gebraucht kaufen. Neukauf ist derzeit ja eh schwierig (weiß eigentlich jemand, wann sich der Zustand wieder normalisiert?)
Ganz allgemein will ich eine Materialschlacht vermeiden. Jedes Teleskop hat seine Grenzen und es macht Spaß, diese auszuloten. Und ja, es gibt immer was größeres, besseres...
Über ein paar Meinungen, Tipps oder konkrete Vorschläge zu meinem Vorhaben würde ich mich freuen.
Schöne Grüße Bernhard
Ich habe mich hier neu angemeldet und das hier ist mein 1. Post in diesem Forum.
Ich heiße nicht Hans, wie mein Benutzername vielleicht vermuten lässt, sondern Bernhard. Ich lebe in Bayern, bin Ü60 und habe allmählich mehr Freizeit als mir lieb ist.
Ich will mich wieder mit Astronomie beschäftigen. "Wieder" bedeutet, dass ich schon mal ein Newton hatte (114/900 parallaktisch montiert). Das ist zwar mehrere Jahrzehnte her, aber ich weiß ungefähr, was mich beim Blick durch ein Teleskop erwartet, kenne die Enttäuschungen und die freudigen Sternguckermomente und ich weiß auch, dass ich (vorerst) kein Spiegelteleskop möchte.
Ich bilde mir einen handlichen kleinen Refraktor ein, Öffnung 80 -100mm. Ich würde meistens vom Balkon aus beobachten (der ist nicht so besonders geräumig!) oder mit dem Rohr ab und an mal etwas raus fahren, wo die Lichtverhältnisse etwas besser sind als bei mir zu hause. Kurz, das Teleskop sollte handlich, transportabel und praktisch sein.
Was will ich mir ansehen: Ich bin so der Kometensuchertyp und bisserl Planeten gucken, Mond natürlich, vielleicht auch mal Sonne. Hellere DeepSkyobjekte vielleicht auffinden, aber ich brauche sie nicht hoch aufgelöst. Ich will keine Elektronik, brauche auch keine parallaktische Montierung und mache auch (noch...) keine Astrophotographie. Ich lege aber Wert auf eine stabile Montierung, gute manuelle Steuerbarkeit und, ich bin 193 groß, hätte also gerne ein Stativ, das vielleicht etwas höher gestellt werden kann.
Ich habe schon gelesen, das einfache Chromaten Farbfehler aufweisen (je nach Vergrößerung), aber ich kann überhaupt nicht abschätzen, wie schlimm oder störend das ist. Kann mir das jemand beschreiben?
Budget spielt erst mal nicht die ganz große Rolle, aber ich denke, dass ich bei einem Chromaten mit vernünftigem Stativ und 2 Okularen noch 3-stellig bleibe. Bei einem Apochromaten wird das wahrscheinlich schwierig. Evtl. würde ich auch gebraucht kaufen. Neukauf ist derzeit ja eh schwierig (weiß eigentlich jemand, wann sich der Zustand wieder normalisiert?)
Ganz allgemein will ich eine Materialschlacht vermeiden. Jedes Teleskop hat seine Grenzen und es macht Spaß, diese auszuloten. Und ja, es gibt immer was größeres, besseres...
Über ein paar Meinungen, Tipps oder konkrete Vorschläge zu meinem Vorhaben würde ich mich freuen.
Schöne Grüße Bernhard


