Refraktor kurz oder lang Brennweitig

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SkyBob

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Hallo Zusammen.

Wenn man einen Refraktor ins Auge fasst, hat man ja bei Achromaten, das Farbfehlerproblem.

Sind dafür ausschließlich die Linsen verantwortlich,
oder macht es einen Unterschied, ob man einen kurz oder langbrennweitigen Refraktor hat?
Also einen 100/1000
oder 102/600

Farbfehler sind bei beiden da denke ich, aber tut sich da was durch die Brennweite ?


Gruß und clear sky
Markus
 
Hallo Markus,

es kommt auf das Öffnungsverhältnis des Objektives an (Brennweite/Durchmesser). Und auch auf den Durchmesser selber.

Der 102/600 (~1:6) hat wesentlich mehr Farbfehler wie der 100/1000 (1:10).

Ein, sagen wir mal 200/1000, hat wiederum erheblich mehr Farbfehler wie der 100/1000, obwohl er auch ein Öffnungsverhältnis von 1:10 hat.

Klassische Fraunhofer Achromaten lagen immer bei ca. 1:15 bis 1:20.

Grüße, Coyote


 
Hallo, Die Einführung der falschen Farbe oder chromatische Abberation ist sehr häufig in schnellen Achromaten jedoch, wenn Ihr Stil der Betrachtung mehr an deepsky Objekte wie messier Objekte gerichtet ist, als die Farbe ist kein Problem. Wenn Sie jedoch mehr Interesse an kritischen Planeten- und Mondbeobachtungen haben, wird die CA am besten ärgern. Ein gut korrigiertes Langobokalchromat, wie z. B. ein f12-f15, zeigt gute Planeten- und Mondansichten, ohne eine übermäßige Farbanfälligkeit zu haben, aber das Sichtfeld ist eng und ein langes Rohr erfordert mehr Befestigung durch den Schwungarm. Ihre Laufleistung kann variieren =)
 
Hi Markus

die Frage beantwortet sich von selbst.
Was ist der Farbfehler?
Ungleiche Fokuslage der verschiedenen Farben des Spaktrums.
Je stärker das Licht gebrochen wird, also je kleiner die Brennweite ist, desto größer wirkt sich die Streuung aus.
Bei gleichem Linsendruchmesser und gleichem Glas ist das farbfehlerfreiere immer das mit der längeren Brennweite.
cs
 
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