Hallo Drachentöter !
Das Phänomen müsste man einmal selber sehen.
Ich würde 2 Effekte vermuten:
1.) Farbkorrektur (Abstand der Flint/Kronglaslinse) nicht optimal, damit siehst Du sozusagen in 2 Farbtönen besonders asugeprägt einen "Schatten", z.B. grünlich (das ist der Fall, wenn der chromatische Restfehler bei einer Lichtwellenlänge so weit in den sichtbaren Bereich geschoben ist, dass du den Schatten siehst (ein farblicher Rand rundherum, der hoffentlich konzentrisch über dem Hauptbild liegt, nur etwas grösser)
2.) und das vermute ich eher
Schlechte Streulichtunterdrückung bzw. Reflexionen.
Das ist der Fall, wenn keine Blendenringe im Tubus sind, oder durch Lichtreflexionen quasi ein zweites Bild des Mondes auf die Frontlinse projiziert wird.
Sieh´einmal von vorne in den Tubus rein, wenn es innen schwarz glänzend ist, dann hilft nur - entweder im Tubus Blendenringe installieren (die müssen aber dem Strahlengang des Lichtes entsprechend genau gerechnet und eingebaut werden), oder Du machst es so wie ich - ich habe schwarzen Selbstklebefilz bzw. Selbstklebeflies aus dem Baumarkt genommen, mit mattschwarzem Lack "stabilisiert", nachdem ich ihn in den Tubus geklebt habe, damit keine Fusel irgendwann im Tubus herumschwirren, und ich hatte bei meinem Eigenbaurefraktor ein traumhaftes Ergebnis ! Kontrast und Schärfe waren merkbar besser.
Allerdings muss es folgende Voraussetzungen geben:
1.) Optik in justierbarer Fassung
2.) Die Optik selbst muss entsprechend gut vollvergütet sein
(könnte nämlich auch sein, dass sich wuf einer schlecht vergüteten Glasfläche zwischen den beiden Linsen eine Reflexion bildet).
Ansonsten sollte der 80/500 Fraunhofer gute Ergebnisse bis 100x am Mond un Planeten und brauchbare Ergebnisse bis 120x ergeben.
So hab´s ich gemacht....
http://www.cloudynights.com/ATM/tal100r.htm
Clear Skies
Hans