Refraktor

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sh1mmY

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hallo erstmal,

ich wollte mir, wie viele andere hier auch^^, ein eigenes teleskop zulegen. ich habe zwar bereits eines aber das ist leider nur ein sehr sehr einfacher newton glaube von tschibo, den ich mal geschenkt bekommen habe. das bild ist ansich gar nicht so verkehrt aber das stativ ist naja ihr kennt das ja ;)

da ich schon viel rumgekommen bin, bin auch im beheimateten verein unserer sternwarte, kenne ich die vorzüge und nachteile der einzelnen typen einigermaßen.
für mich kommt eigentlich nur ein refraktor in frage, fragt mich nicht warum aber ich mag sie einfach, und alle ansichten die ich durch einen refraktor hatte, gefielen mir immer am besten.

ich hatte zuerst überlegt von Celestron diese gerät zu besorgen:
Celestron Omni XLT 120

nun habe ich in diesem forum aber schon eine menge kritik dazu gelesen und ich bin der meinung, dass diese kritik durchgehend gerechtfertigt ist, denn es fehlen nunmal sehr viele angaben....aber als leihe merkt man das eben nicht so direkt.
auch wenn ich mit meinen 18 jahren noch recht jung bin, bin ich mir zu 100% sicher, dass ich ein begeisterter sternegucker bleibe, denn ich möchte auch astrophysik studieren. da so ein teleskop ja nicht wirklich kaputt geht o.ä. bin ich auch bereit etwas mehr auszugeben, so kam ich zu folgendem refraktor:

http://www.astroshop.de/?c_id=6294&..._medium=cpc&utm_term=7846&utm_campaign=dooyou

da ich mich mit den meisten merkmalen als anfänger eben nicht auskenne, wollte ich mir eure fachmännische meinung einholen.
was für mich wichtig ist:
-prallaktiche montierung
-KEIN goto (ist echt langweilig finde ich....)
-ein stabiles stativ, auf das ich am besten auch irgendwann ein anderes rohr setzen kann


ich weiß für den preis kriegt man auch rieeesen dobsons aber ich bin kein fan von den dingern, auch wenn das bild gut ist^^

hoffe auf viele antworten (bei fragen scheut euch nicht :))

lg sh1mmY
 
Hallo sh1mmy (ein richtiger Name wäre nett),

die Höhe deines Budgets wäre ganz hilfreich zu wissen. Aber wenn ich den Link verfolge, den du angegeben hast, dann bist du ja bereit mindestens einen 4-stelligen Betrag auszugeben.
Das Teleskop auf das der Link zeigt ist in Natura ein richtiges Monster. Ich weiss nicht, ob du damit glücklich wirst. Das Gerät ist auch ein einfacher Achromat, hat also einen starken Farbfehler.

Daher nun mein Rat zu einem 100 ED. Die haben einen stark verringerten Farbfehler. Die China-EDs (von denen ich auch einen habe) liegen so zwischen 800 und 1000 Euro und gibt es von Celestron, Vixen, Orion, Skywatcher .... Die Optik ist bei allen die gleiche , nur das Aussehen und die Ausstattung variieren. Hast du mehr Geld kann es auch ein 120er sein, mit dem habe ich aber keine Erfahrung.
Mechanisch sind diese Geräte solide, aber nicht überragend und teilweise verbesserungswürdig. Eine Alternative wäre noch dieses Gerät: ED 102. Darüber gibt es bisher aber noch keine Erfahrungen. Macht aber erst mal einen guten mechanischen Eindruck. Optisch kann man noch keine Aussage treffen.

Denk bei deinen Überlegungen auch an das Zubehör. Bei mir kosten meine Okulare das doppelte meines 100 ED. Die Kosten übersieht man schnell: Okulare, Filter, Bücher, Fernglas, Montierung, Transportkoffer,...


Gruß Oliver

 
Hallo sh1mmY,

zunächst mal: Ich hab keine Ahnung von Refraktoren. Aber weil es nicht nur China gibt (Celestron = Skywatcher), sondern auch weniger fernen Osten, könnten auch die Produkte von TAL interessant sein, insbesondere der 125er Refraktor.

Zu Robert Lebeks House of Optics darf man hier nicht verlinken (gibt es noch andere TAL-Händler hier in D?), deswegen der Link zu Lajos nach Österreich:

http://www.teleskop-austria.at/prod.php?tid=10&lng=de#refr-125-tal

Fände ich interessant. Und den hat nicht jeder!

Über http://www.talianer.de kommst Du zum TALianer-Forum. Da gibt es bestimmt noch was zu lesen.

Ciao
Martin
 
Also ich heiße Sascha und wohnhaft in NRW. Gehe noch zur Schule: gymnasiale oberstufe 12. klasse.

Gesehen durch einen Refraktor habe ich ein paar Nebel, zb Orionnebel.

Einige Galaxien zb M65 + M66 im Löwen.

Kugelsternhaufen, Doppelsterne und natürlich Planeten.

in zukunft wird das spektrum ähnlich sein, jedoch aufgrund der nahegelegenden großen städte hauptsächlich auf große objekte beziehen. also planeten ein paar galaxien etc.
wenn ich hier mal wegfahre nehme ich das teleskop natürlich mit, dann auch mal etwas lichtschwächere objekte.
(aber nur weil ich das teleskop auch mal mitnehme brauche ich kein extra leichtes! bitte darauf keine rücksicht nehmen)

@ martin: der Refraktor sieht sehr gut aus, so in diese richtung habe ich mir das gedacht. die montierung und das stativ machen einen stabilen eindruck.

danke schonmal für die vielen informationen ich hoffe es kommen noch ein paar dazu =)

lg sascha
 
Hallo Sascha,

Gesehen durch einen Refraktor habe ich ein paar Nebel, zb Orionnebel.

Einige Galaxien zb M65 + M66 im Löwen.

Kugelsternhaufen, Doppelsterne und natürlich Planeten

Dann ist Erfahrung da, gut gut.

Wenns denn unbedingt ein Refraktor sein soll: vielleicht auf die Montierung achten. Der 150er wiegt ja bereits 13Kg, das ist für die ADM schon an der Grenze. Wenn ich mich nicht täusche hab ich ähnliche Geräte für nen ähnlichen Preis schon auf einer eq6 gesehen.

CS

Klaus
 
Hallo Sascha,

ich bin von meinem 6" f/8 SKW Refraktor begeistert.

Den habe ich auf einer Giro II AZ Montierung mit Panoramaaufsatz und Stativverlängerung 80cm. Dies alles auf einem EQ6 Stativ.

Sehr stabil und macht einen sehr praktikablen Eindruck, nach dem ich das ganze seit 3 Monaten intensiv nutze. Meine Astro 5 DX hat das Rohr auch ausreichend getragen. Die bemutze ich wenn ich mal Lust auf GoTo habe.

Hatte einige Jahre einen TS 5" 820mm, mit dem ich auch sehr viel Freude hatte und davor einen Dörr 4" f/10 FH. Mit 6" kann man schon sehr viel sehen!

Die 3" und 4" ED-APO´s habe ich auch hinter mir, aber da ich keine Fotografie betreibe, sind die Öffnungen doch sehr gering für rein visuelle Zwecke. Obwohl hier hohe Vergrösserungen möglich sind und mein 4" z.B. M13 sehr gut auflösen kann.

CS

Charly
 
Hallo Sascha,

richtig ausbalanciert sitzt der Tubus 10-15cm weiter hinten, als in Deiner verlinkten Abbildung zu sehen ist. Das Stativ sollte daher voll ausgezogen mindestens 1,20m Höhe erreichen, sonst bekommst Du bei zenitnahen Objekten Probleme mit der Einblickposition. Ein möglichst flacher Hocker (ca. 40cm) und ein Sucher mit 90°-Einblick sind i.d. Zusammenhang ebenfalls von Vorteil.

Für Aufbewahrung und Transport (Tubus mit montierten Rohrschellen und Prismenschiene) ist eine gepolsterte Tragetasche recht komfortabel. Btw., eine gewisse körperliche Fitniss erleichtert die Handhabung, auch wenn sich später alle Griffe optimieren und vereinfachen. ;)

Bis denne,
Ronny
 
was haltet ihr denn von dem Refraktor den Martin gepostet hat?
dazu könnte man dann ja ein EQ6 Stativ nehmen. müsste doch eigentlich ganz ordentlich sein oder nicht?
zu dem allgemein bekannten zubehör problem, dass das nochmal einen ordentlichen teil ausmacht. ich hatte mir das eben so gedacht, am anfang lieber erstmal ein paar euros mehr für das grundgerüst ausgeben und das zubehör nachkaufen, als direkt viel zubehör und nach nem jahr oder so denkt man sich dann...mhhh hätte ich doch lieber eine nummer größer genommen...
das will ich eigentlich vermeiden.

astrofotografie werde ich in den kommenden jahren sicherlich auch nicht machen...dazu bräuchte ich ja dann auch noch kamera etc. es bleibt also vorerst visuell. bitte diesen aspekt auch berücksichtigen.

danke schonmal für die bisherigen anregungen.
mfg sascha
 
Hallo Sascha,

die EQ6 Montierung ist schon sehr Zukunftsicher, jedenfalls für Visuell.

Den Refraktor kenne ich nicht persönlich, aber die Gesamtqualität (optisch, mechanisch) ist schon sehr gut laut Aussagen der Besitzer. Ich durfte mal durch ein Ähnliches Beobachten. Hier viel das relativ kleine Gesichtsfeld auf. Schärfe und Kontrast waren sehr gut, der Farbfehler wahrnembar aber nicht Störend.

Ich habe mich für den 6" f/8 entschieden, weil er eben ein etwas grösseres Gesichtsfeld hat (mit 56er Meade >2°) und mehr Öffnung für DS. Bei Planeten benutze ich KontrastBooster und Semi-APO-Filter welche für mich sehr gut funktionieren. Bei DS muss aber auch bei höheren Vergösserungen mit einem Filter beobachtet werden, da sonst z.B. M13 bei >150fach nicht aufgelöst wird.

Mir reicht die Astro-5 DX, da ich nur rein visuell beobachte und der Refraktor (für mich) ausreichend getragen wird.

CS

Charly
 
Gut gut damit wäre dann dem stativ bzw der montierung genüge getan, bleibt natürlich die frage welches teleskop.
also überzeugter refraktorfan triffts bei mir wohl *gg*
außerdem heißt es ja nicht, dass es zeit meines lebens bei diesem einem teleskop bleibt oder? da kommt schon noch die eine oder andere investition.

@stefan, könntest du vielleicht deine meinung auch noch etwas ausschmücken? wäre sicherlich eine große hilfe =)

mfg sascha
 
Hallo,

und da sind sie wieder die Refraktor-Spiegel-Wahrnehmungs-Probleme!

Ich finde die Abbildungsdarstellungsartundweise und Handlinglangzeitwenigersorgen des Refraktors wesendlich besser, als die des Newton- und CAT-Prinzibs. Hatte alles schon mal längere Zeit getestet und besessen. Mit dem Refraktor, ob kurz oder lang, farbig oder APO, habe ich psychisch und physisch die wenigsten Probleme. Die Öffnung und das Preis-Leistungs-Verhältnis des Newton (Dobson) ist unschlagbar! Aber das Feeling durch einen Refraktor (je nach Anwendungsgebiet) zu beobachten ist für mich sehr Erholsam und immer ein Erlebnis. Ein 8-18" Dobson hat mich selbstverständlich rein Öffnungs- und Deteilwiedergabe-Mässig auch begeistert, aber das Drumherum (allein schon die Justierung) sind für mich zu viel, ich komme damit nicht zu Recht!

Es lebe der Refraktor! ;-)

CS

Charly
 
du sprichst mir aus der seele.
da ich vorerst ja wie gesagt auch keine astrofotografie machen will, ist der blaustich doch nicht so schlimm oder? also ich meine mich erinnern zu können, dass bei uns an der sternwarte jemand mal sagte, dass das immer so aufgeplustert wird mit dem blaustich. dort wurde gesagt, dass es eben bei fotografie natürlich mist ist, aber letztlich kann man den fehlern mit filtern doch einigermaßen beikommen oder?
nun schwanke ich aber immernoch zwischen
-celestron http://www.astroshop.de/?c_id=6294&..._medium=cpc&utm_term=7846&utm_campaign=dooyou
-skywatcher
http://www.teleskop-austria.at/prod.php?tid=10&lng=de#refr-152-sw
-TAL
http://www.teleskop-austria.at/prod.php?tid=10&lng=de#refr-125-tal

wobei ich sagen muss, TAL sagt mir leider gar nichts :/ aber bin ja auch noch neuling von daher kein wunder. sicher ist es schön etwas zu haben, was nicht so viele haben, aber ich sehe gerade deshalb auch nachteile, denn wenn ich mit dem skywatcher oder dem celestron probleme habe, dann gibt es da bestimmt einfacher wege und mittel um das wieder hinzubekommen. (einschicken-händler-community)
dadurch, dass diese geräte weiter verbreitet sind, bietet sich für einen neuling wie mich doch sicher der vorteil, dass ich leichter kontakt zu menschen finde, die selbiges gerät haben und mir bei problemen behilflich sein können.

andererseits ist es natürlich auch so, wenn ich ein problem bei einem refraktor habe, dann sind die probleme ja denke ich mal, allgemein bekannt bei refraktoren und sind nicht hersteller-abhängig oder?

mfg sascha
 
Hallo Sascha,

der "Farbfehler" ist pysikalisch da und sehr schlimm, da er die Wellen des Lichtes, welches auf Dein Auge treffen, unterschiedlich fokusiert und da durch "weniger" information in der Fokussierung erreicht. Dies bedeuted bei höheren Vergrösserungen (ca. ab 120 Fach) das das Bild unscharf wirkt/ist und der Kontrast sehr stark abnimmt.

Ich habe bei meinem Vixen ED102Swt 4" f/9 Refraktor, der sehr sehr "Farbrein" ist, z.B. eben M13 wesendlich aufgelöster gesehen als bei gleicher Vergösserung mit dem 6" Farbwerfer, M13 war dort ein "Brei". Das Bild im 4"er war wesendlich dunkler, aber Aufgelöster! Auch in einem 6" Bosma MAK war es so ähnlich wie im 4" ED.

Dies habe ich vor 3 Wochen vor dem Schneefall im Zillertal auf 1900m erleben dürfen. Da war ich mit beiden Teleskopen 4 Nächte beim Beobachten.

ABER:

Bis ca. 100fach ist es ein Erlebniss DSO zu beobachten. Sehr viele DSO werden definierter als z.B. in meinem ehemeligen C8 oder 8" china MAK gezeigt. Mir gefällt z.B. M51 im 6" FH besser als in den anderen zwei CAT´s usw. Der 4"er ED ist da wesendlich dunkler.

Ab 100fach benutze ich eine Blende auf 5" oder einen Filter (UHC-S, leichter Gelbfilter, Semi-APO oder KontrastBooster) da ist der "Farbfehler" schon wesendlich geringer. Die meisten DSO sind da noch hell genug um eine höhere Vergrösserung zu vertragen. Bei Planeten und Mond wirkt das wunder.

Doppel-Aber:

Die anderen Teleskoparten wie Newton und Cassegrain usw. habe auch sehr viele Vorteile. Für mich überwiegen aber die "Nachteile".

Nach vielen Jahren des Astronomieaktivseiens bin ich für mich bei den Refraktoreigenschaften am glücklichsten, obwohl ich heimlich immer wieder überlege ob ich mir nicht einen 12" Dob zu legen soll ;-) Mein C9.25 wäre noch die beste Alternative gewesen, wenn nicht die Justieranfälligkeit, Auskühlzeit, ein klitze kleines Shifting gewesen wäre.

Um ehrlich zu sein, hatte ich immer das Gefühl, das meine Newton und Cat´s von mir nie richtig justiert werden konnten, ob wohl ich stunden damit verbracht habe. Bei dem Refraktor stört mich das nicht so sehr, da gehe ich davon aus, das dieser gut justiert ist. Laut Cheshire ist er das.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich würde einen 6" f/8 von Skywatcher kaufen, da die meisten dieser Refraktoren vom gleichen Band fallen und meines Errachtens eine recht hohe Qualität für den Preis haben. Die Anderen sind wesendlich teurer z.B. TMB, D&G... aber auch wesendlich besser in der mechanischen und optischen Verarbeitung. Super wäre auch ein 6" ED oder f/15 FH!

Und wie schon beschrieben: Eine EQ6 Montierung mit hohem Stativ oder Stativverlängerung sind gut, oder auch mal eine Panoramamontierung auf EQ6 Stativ macht sehr viel Spass und ist schneller aufgebaut als die EQ6.

CS

Charly
 
Hi Sascha
ein Fabfilter jedweder Art ist immer eine Krücke.
Denn er macht das Bild nicht farbfehlerfrei, sondern er eliminiert einfach einen Teil des SPektrums und damit Informationen in der Farbe - egal ob störend oder nicht.
Und das merkt man auch.
Wenn schon Refraktor, dann lieber etwas weniger Öffnung und dafür farbreiner. Mit guter Optik kompensiert man mehr als mancher glaubt.
CS
 
@ Charly
danke für die sehr ausführlichen informationen.
habe ich das richtig verstanden, dass du mit einer Blende bei dem FH die Öffnung quasi verkleinerst also das verhältnis "korrigierst": beispielsweise f/8 auf f/9,6 ?
damit wäre ja dann dem farbfehler auch bei vergrößerungen über 100x einigermaßen genüge getan. dass ich mit einem solchen gerät natürlich nicht so groß vergrößern kann wie mit den ED's ist mir mittlerweile klar, aber dafür habe ich eine recht große öffnung und kann bei kleinen vergrößerungen auch lichtschwache objekte sichbar machen oder nicht?

man muss natürlich auch beachten, dass es einfach kaum ein perfektes gerät gibt um alles zu haben, da muss man eben prioritäten setzen. ich kann mir das mit dem farbfehler irgendwie noch nicht so richtig vorstellen wie "arg" das ist. im prinzip geht es mir um einen guten allrounder refraktor.

mfg Sascha
 
Hallo Sascha,

Du solltest mal die Diskussionen in http://www.cloudynights.com/ verfolgen! Unter "Refractors" treffen sich die Refraktorianer und schwelgen in Erinnerungen wie toll doch Refraktoren sind und um wieviel toller die Abbildung der Objekte sind gegenüber den mit Spiegeln, Opstruktion und Fangspinne. Unter "Reflectors" und "Cats & Casses" gibt es die andere Liga die es eher wichtig finden: nichts geht über Öffnung. Es ist wie mit Autotypen, ich stehe auf riesen Amischlitten mit irrem Spritverbrauch (fahre als Computerfuzzy aber keinen aus wirtschaftlichen Gründen) und die Anderen bevorzugen kleine Autos und können mit grossen Autos nichts anfangen und fühlen sich unwohl. Ich fühle mich in kleinen Autos sehr unwohl und bin super glücklich mit meinem Refraktor. Ber ich vermute Amischlitten- und Refraktor-Liebhaber sind "Spinner" ;-)

Das Abblenden mache ich je nach Objekt bis f/13.3 (90mm), seit dem ich die Blenden habe (die sind in der Taukappenabdeckung integriert, bzw. über Irisblende), habe ich den 4" ED-APO verkauft, auch wegen den gut funktionierenden Filtern. Es ist schon noch ein wahrnembarer Unterschied, aber dies war mir nicht Wert, ein so teures zweites Teleskop zu haben.

Vergrössern tu ich auch je nach Objekt bis über 240Fach ohne wirkliche Einbussen (ab und an bis 363fach). Bei der 90er Blende bricht aber nach ca. 200 Fach das Bild ab (es wird etwas "flau").

Ich denke der 6" f/8 kommt einem unkomplizierten Allroundrefraktor schon sehr nahe.

Jetzt kommen meine persönlichen Eindrücke und Vergleiche mit meinem 6" FH und meinem C8, die man nicht Verallgemeinern darf:

Ich habe M51 mit meinem Frafraktor definierter gesehen als wie mit meinem guten frisch professionell justierten C8. Indirekt Ansätze von Spiralarme.

Ich habe M13 noch nie so präsent erlebt bei ca. 100 fach. Im C8 heller aber verwaschener.

Den Mond erlebe ich wie aus einem Raumschiff kurz vor der Landung. Im C8 auch nicht schlecht, aber mit wesendlich weniger Kontrast.

Planeten sind wesendlich Kontrastreicher im C8, mehr Details zu erkennen.

Die Seeinganfälligkeit ist beim Refraktor sehr viel weniger.

Den Newton (8" f/5) habe ich in der Darstellungsbefriedigung meinerseits etwa zwischen den Beiden gesehen, obwohl der Newton etwas heller abbildet als das C8, und der 6" FH etwa so hell wie das C8.

So jetzt ist´s raus, aber wie geschrieben, es ist meine Wahrnehmung. Andere Sternfreunde werden dies anders erlebt haben. Je nach Qualität der Optiken und Beobachtungsumgebung wird sich die Wahrnehmung unterscheiden.

Man muss Refraktoren mögen. Sonst ist man mit einem 8" f/6 Dob besser bedient, der einem Allrounder sicher näher kommt.

BlaBla und CS!

Charly
 
Hi Sascha,
dann schau halt mal durch die Geräte. Dann siehst Du es und brauchst Dir nichts vorzustellen.
Öffnungs ist wichtig, aber sofern die Differenz nicht groß ist leicht über Qualität zu kompensieren.
So zeigt z.B. ein guter 80mm Apo mehr als ein klassischer 114/900er Spiegelteleskop mit Kugelspiegel wie es sie ja oft gibt. Da sieht auch Chinarefraktor mit 4" schon nicht mehr so toll aus.
UNd so ließen sich viele Beispiele bringen...

Ein Teleskop das ich erst mal weit abblenden muß um dann noch mit Filtern Spektralteile auszublenden ist für diese Anwendung ist bestenfalls eine Notlösung - eher das falsche Gerät.

CS


 
Hi Charly,
also wenn das C8 M13 verwaschen bei 100 bringt und die Spiralen bei M51 gradeso erahnbar sind, dann ist was faul gewesen.
M13 ist bei 111fach in meinem kleinen Willi schon mit massig nadelpunktfeinen Sternen durchsetzt, wenn auch nicht aufgelöst. Dafür ist die V zu gering.
Auf 90mm abgeblendet mit F/13 bist ja schon recht farbfrei,
aber da müßte ein 4" ED schon wieder deutlich mehr zeigen.

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber die Wahrnehmungen sich sicher nicht repräsentativ.
CS
 
Hallo Antares,

so ähnlich habe ich es auch beschrieben.

Ich habe mich lange "gezwungen", mich mit Spiegeln auseinander zu setzen (von 3" MAK bis C9.25 über 8" f/6 Newton), da viele (alle) beschreiben das kurze Refraktoren für DS nicht sinnvoll sind, da Spiegel besser usw. Ich war nie zufrieden und bin nun mit meinem Equipment zufrieden.

CS

Charly
 
Hallo Leute,

ich versuche mich Mal ein einer etwas ganzheitlicheren Darstellung.

Charly ist zufrieden und das hat seinen Grund.

Der 6“ F/8 Refraktor bietet im schon sehr viel Licht für Deepsky-Beobachtung. Und ein großes Feld bei niedrigen Vergrößerungen.
Nutzt er Licht, Feld und niedrige Vergrößerungen macht so ein Teil richtig Spaß und zeigt eine sehr schöne Abbildungsleistung.
Je höher er nun vergrößert, umso mehr kommt dann eine bauartbedingte Eigenheit dieser Teleskope ins Spiel. Sie können nicht alles Licht wieder in einem Punkt bündeln, welches sie vorher gebrochen haben (Refraktion).
Liegt der Fokus der vier Hauptfarben bei niedriger Vergrößerung noch sehr eng zusammen, rückt höhere Vergrößerung ihn immer weiter auseinander.
Nun tritt Fraunhofer auf den Plan welcher für achromatische Objektive Öffnungsverhältnisse berechnete, welche die Trennung des Fokuspunkte so eng begrenzten, dass sie sich bis zur öffnungsbedingten Auflösungsgrenze nicht störend sichtbar auswirken.
„Zu kurze“ Achromate lassen diese Berechnungen außer Acht und ab wann das wen stört ist, wie so vieles, Geschmackssache. Viel eher stört eben vielfach die erforderliche Baulänge nach Fraunhofer und der Gesichtsfeldverlust bei Minimalvergrößerung.
Mit anderen Kunstgriffen kann man gegensteuern, Gläser mit unterschiedlichem Brechungsindex rücken z.B. die Fokuspunkte enger zusammen (ED-Objektive z.B.), was wieder kürzere Brennweiten für die Objektive erlaubt und ein APO ist letztlich in der Lage alles Licht auf einen sehr engen Fokus zu vereinen, wenn es denn ein APO ist.
Der eindeutige Begriff „APO“ ist gerade dabei den Bach runter zu gehen, wie „Fraunhofer“ viel früher auch, es ist halt menschliche, eindeutige Begriffe noch mit -super, -halb und sonst was zu versehen, Hauptsache man schwimmt auf der Welle.
Mein liebstes Beispiel für solchen Unsinn ist der GAU, der „größte anzunehmende Unfall“. Noch längst nicht Jeder hatte begriffen, was ein Gau ist, da führten selbst Nachrichtensprecher schon den Super-Gau ein. Der sinnleerer Versuch etwas zu steigern, was normal sprachlich nicht zu steigern ist ….ich schweife ab.

Charly ist also zu Recht zufrieden, bis zu einem gewissen (Vergrößerungs)Punkt und dann blendet er ab….so nähert er sich Fraunhofer an. Den damit einhergehenden Öffnung- und Auflösungsverlust nimmt er in Kauf da der Vorteil wegen der auseinanderdriftenden Fokuspunkte ohnehin Makulatur wäre. Besser gleich ein kleineres Teleskop mit der gegebenen Brennweite ist auch eine Milchmädchenrechnung, weil die höhere Auflösung bis zum genannten Punkt sehr nützlich ist und zwei Teleskope sind aus unterschiedlichsten Gründen nicht jedermanns Sache.

Ein Reflektor, z.B. ein Newton, würde das alles umgehen, er bringt, mangels Refraktion, alle Farben auf den Punkt und das bis zur Auflösungsgrenze.
Charly hat das ausprobiert und andere Probleme bekommen. Fast Alle sind lösbar, wenn man denn gewillt und in der Lage ist, sie zu lösen. Charly wollte auf Dauer nicht, hat sich für den bequemen Weg entschieden und sein Teleskop gefunden.
Wie ich fi8nde, ein nachvollziehbarer Prozess.

Ich selbst genieße nun seit längerer Zeit einen Doppelpack aus 4“ F/5 Richfieldlinse und 8“ F/6 Newton auf gemeinsamer Dobsonmontierung.
Von über 4° Feld und 13facher Vergrößerung bis zur farbreinen sauberen 300fachen Vergrößerung liefert mir die Kombi alles was mein Herz und Auge begehrt,
auch ein Weg.

Dem interessierten Einsteiger muss man noch sagen, dass diese erschwinglichen Geräte nicht eben „High End“ sind, ja nicht sein können.

Auch bei einem Linsenteleskop kann Dezentrierung und Dejustierung der Linsen auftreten, allgemein zeigen Okularauszüge manchmal nicht auf den Punkt oder weisen Spiel auf. Spiegel sollten im Laufe der Zeit Mal auf die Einhaltung der Beugungsgrenze kontrolliert werden, Verspannungen, z.B. durch zu fest angezogene Schrauben findet man häufig vor, Innenschwärzungen, Verblendungen sind selten optimal, letztere beschneiden sogar ab und zu die Öffnung.
Vieles kann man „bebasteln“, manchmal hilft nur eine Reklamation.

Man darf dem interessierten Einsteiger aber auch sagen, dass solche Geräte, in der Regel schon „out of the Box“, sehr viele freudvolle und detailreiche Beobachtungen ermöglichen.
In der Summe entspricht es dann auch meiner Erfahrung, dass es auf Dauer etwas aufwändiger ist, dem Spiegelteleskop sein volles Potenzial zu entlocken.


CS
*entfernt*
 
Was Günther hier sagt, hat in meinen Augen noch ein anderes Ziel vor Augen:

Das allgemeine Teleskop ist ein Newton, gleich ob parallaktisch oder azimutal montiert. Es bietet in allen Belangen das Optimum an dem, was ich astronomisch damit erreichen kann.

Der "keine APO" oder Richfielder ist ein Gerät zum gelegentlichen Spechteln, eben dann, wenn ich den voluminösen Dobson nicht rausstellen möchte.

Er bietet mir bei schwacher Vergrößerung ein schönes großes Gesichtsfeld und die s.g. "nadelpunkt" -artigen Sterne. Aber es ist und bleibt ein Zweitgerät, das ich mir anschaffe, wenn ich ein anderes für hohe Vergrößerungen bereits besitze. Denn enge Doppelsterne werde ich mir darin nicht zufriedenstellend anschauen können. Und M57 u.a. gehen auch nicht optimal.

Daher ist der Streit zwischen den Systemen sinnlos, da beide Geräte für komplett andere Objekte entwickelt wurden.

Ich selbst bevorzuge bei schwachen Vergrößerungen mein 20/30x Miyauchi mit 45 Grad-Einblick. Es gibt auch hier FG`s, die Größer und auch billiger sind und die ich einem kleinen Refraktor jederzeit vorziehen würde.

Dies ist MEINE GANZ PERSÖNLICHE Erfahrung und Einstellung.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

nein so möchte ich den Beitrag nicht verstanden wissen.

Meine Vorstellung der Definition eines "Allroundteleskops" läuft zwar eine Öffnung von 6-10", Möglichkeit zur Minimalvergrößerung bei 7 mm AP und ca. 2° Feld bis zur Nutzung der gerätebezogenen V.-Max, ca. 300fach hinaus, dies kann aber durchaus ein 8" Newton oder auch ein 6" Apochromat sein.

Solche persönlichen Sichtweisen und Gründe lassen aber durchaus eine andere Sicht der Dinge und damit auch einen anderen Anspruch an das Teleskop zu.

CS
*entfernt*
 
Hallo Antares, Hi All,

also um die Verwirrung zu vergrößern oder zu verkleinern, je nachdem, noch etwas, was mir bei der Lektüre auffällt.
Und zwar hat ein Refraktor den großen Vorteil, dass man ihn sehr einfach aber wirkungsvoll mit Innenblenden gegen Streulicht schützen kann. Das wird auch gemacht. Fast alle anderen Teleskopsysteme sind in diesem Punkte schwieriger und somit anfälliger gegen Streulicht, das im Tubus herumgeistert und das Bild aufhellt (flau macht).
Dagegen kann man sich allerdings durch Selbstbau helfen, das Stichwort ist Velours-Auskleidung des Tubus. Das wirkt wirklich gut, sogar bei vielen Refraktoren noch. Natürlich gibt es auch noch so ein paar "Bauartprobleme" mit Teleskopen von der Stange, die einfach "Streulichtfreundlich" konstruiert sind. Da geht es zum Beispiel um zu kurze Tuben beim Newton.

Ich persönlich denke, dass man bei einem Gerät wie dem 150/1200 das Handling vor dem Kauf unbedingt ausprobieren sollte. Das ist schon nicht mehr ganz ohne, die Montierung muss sehr hoch sein (oder man beobachtet auf einer Iso-Matte liegend) und man sollte nicht unterschätzen, wie groß so eine 1,2m Röhre ist! Die Rückbank ist damit voll! Den Farbfehler sollte man sich am besten auch mal anschauen, wobei es schon reichen kann, durch einen 120/1000 zu schauen. Sogar ein Blick durch 100/1000 oder 90/1000 kann helfen, denn wenn an solchen Geräten der Farbfehler schon stört, weiß man, dass es bei 150/1200 noch schlimmer wird.

Normalerweise ist es so, dass man sich vielleicht sagt, dass man dann halt damit leben muss, weil einem der Refraktorwunsch eben wichtiger ist, aber auf lange Sicht kommt dann warscheinlich doch ein ED-Apo, der wirklich deutlich vielseitiger ist. Oder es kommt die Entscheidung, doch mit einer anderen Optikbauart an die Sache heranzugehen.
Dass jemand einen 120mm Apo verkauft und beim 150mm Achromaten bleibt, halte ich für einen ziemlich seltenen Fall. Aber Charly konnte das ja zur Genüge ausprobieren und wird wohl gewusst haben, mit welchem Gerät er lieber beobachtet.

Clear Skies
Sven
 
na das sind mal eine menge antworten *freu* =)
ja vermutlich läuft es darauf hinaus, dass jeder eben so seine n geschmack hat. Es ging mir eben um einen allround refraktor. es wird wohl das beste sein, wenn ich mal durch einen solchen gucke um den farbfehler selbst mal vor augen zu haben. denn ganz ehrlich vorstellen kann man sich den wirklich kaum.
da stellt sich allerdings das problem, dass ich glaube ich niemanden kenne, der ein solches teleskop in meiner nähe hat.
wie dem auch sei, also kann man mit blenden die öffnung verkleinern, damit wäre doch dann dem farbproblem bei höheren vergrößerungen genüge getan oder nicht?
sicher verliert man dann natürlich auch licht und kann eventuell ein paar lichtschwache objekte, die man vorher gesehen hat, gar nicht mehr warnehmen, aber das wäre für mich nicht so das problem.
wie gesagt ich wohne eben in der nähe einer sadt und auf der terasse beobachten geht zwar, aber ich bezweifel mal sehr, dass ich sehr lichtschwache objekte überhaupt sehen kann.

ich weiß jetzt könnte man sagen, dann kaufe dir doch ein teleskop was zb nur für planeten perfekt ist, naja also ich weiß nicht wie lange ich hier noch wohne, das wäre ein grund dagegen, ein weiterer ich will das gerät auch mal mit in den urlaub nehmen.(größe und gewicht sind dabei relativ unerheblich - auto ist groß genug und fliegen tue ich vorerst nicht mit dem ding)

also eben doch wieder wie vorher erwähnt ein allrounder.
es wäre eventuel auch eine hilfe, wenn ihr ein paar der eurer meinung nach am besten dafür geeigneten teleskope verlinken würdet, damit ich eine kleine übersicht bekommen kann. ich wäre euch da sehr verbunden, denn ich finde es spannend eure beiträge zu lesen, aber ich finde nicht immer alles was ihr aufschreibt.

mfg Sascha
 
Hallo,

vielen Dank vorerst für die Relativierungen ;-)!

Ich habe volgendes Equipment:

(Die Velinkungen sind nur Exemplarisch und sind bei anderen Händlern ähnlich bis genau so zu bekommen)

Teleskop SKW Refraktor 6" 1200mm Brennweite: http://www.teleskop-service.de/CTeleskope/CTeleskope.htm#1501200

Montierung Giro II mit Panoramamontierung:
http://www.teleskop-service.de/Antares/Montierung/Phanoramamontierung/TSRefraktorkl.jpg
Bei dieser Montierung habe ich mir noch zwei Prismenklemmen montiert um 3 Teleskope gleichzeitig zu benutzen.

Montierung Astro 5 DX mit zusatzlichem GotoStar GoTo:
http://www.teleskop-service.de/Antares/Montierung/montierung.htm#EQ52
Diese Montierung benutze ich nicht mehr, seit ich die Panoramamontierung habe, würde aber den 6"er visuell durch aus tragen. Die EQ6 ist aber besser und zukunftssicherer.

Uner den Montierungen benutze ich das Stativ der EQ6 und Säulenverlängerungen von 80cm bis 120cm, damit komme ich auf eine Gesamthöhe von ca. 2m.

Filter benutze ich:
http://www.teleskop-service.de/baaderseiten/baadervorschau/okularseitigeszub.htm#SemiApo
http://www.teleskop-service.de/baaderseiten/baadervorschau/okularseitigeszub.htm#Kontrastbooster
http://www.teleskop-service.de/baad...ularseitigeszub.htm#FilterGraufilterPolfilter

Okulare:

http://www.teleskop-service.de/SkyInst/SkyInstruments.htm#SWZoom
http://www.teleskop-service.de/baaderseiten/baadervorschau/okularseitigeszub.htm#HyperionZoom

35mm Scopos 2" Weitwinkelokular
56mm Meade Okular

Nur zum Besipiel!

CS

Charly

 
Ja ich möchte auch keine Montierung mit integriertem GOTO!!!
tut mir leid aber ich möchte selber suchen und finden, da geht mir sonst ne menge spaß flöten =)
motoren können gern drin sein, falls sie nur der nachführung dienen.
aber so hatte ich mir das vorgestellt, danke charly.
ich habe nur leider atm nicht so viel zeit, werde heute abend mir die links genauer ansehen :)
bis später dann
mfg Sascha
 
Hi Sascha
sicher hat jeden seinen Geschmack, das ist ohne Zweifel so.
Aber der ist längst nicht immer repräsentativ.
Und darum gehts auch.
Es ist sogar wichtig.
Warum? Weil das Ergebnis im Rohr nicht einfach nur aufs Rohr zurück geführt werden kann.
BSP: MOnddurchgang am Juppi gucken mit nem Kumpel. Ein 8" SC und ein 90m Mak waren dabei. Im Ergebnis, waren die Geräte fast gleich auf.
Höre ich nun auf zu berichten und benenne nichts weiter könnte man nun kolportieren, das der kleine Mak genauso gut wie das SC war.
War es in der Nacht sogar. ABER
Der Grund war nicht die Optik allein, sondern Seeing an sich, das dem kleinen Mak aber nicht störte. Das SC war lange nicht ausgekühlt ( Bauartproblem ) und noch dazu sicher kein TopSC.

Von daher muß man das differenziert sehen.

Nochmal zu abblenden. Ja der FF wird mit kleinerem Öffnungsverhältnis geringer. Aber Du verlierst gegen die volle Öffnung Licht, Auflösung und auch sinnvolle Vergrößerung. Auf 90mm geblendet ist der Deteilgewinn allerspätestens im Bereich 150-180 fach zu Ende.
Ales darüber ist Bild aufblasen.
Woher weißt Du das es Dir nichts ausmacht??

Genauso die Größe? Es ist ja nicht nur die Größe, sondern auch das Gewicht, das getragen aufgebaut und wieder abgebaut und getragen werden muß. Du wärst nicht der erste, der nach anfänglicher Euphorie irgendwann sagt: Die Schlepperei mag ich heute nicht und dann fällt gucken halt aus. Allein in meinem Mitbeobachterkreis habe ich einige die das erlebt haben. Mag vllt für DIch nciht zu treffen,
aber das ohne nachhaltige Erfahrungen beurteilen zu wollen, halte ich für unmöglich.

Ich meine im Momment urteilst Du verfrüht.
Geh mit anderen raus und guck mal Probe. Schlepp das Zeug und gehe dann mal kritisch Deine Einstellung dazu durch.

CS

 
Hi Charly,
sei Dir gegönnt das Du zufrieden bist.
Aus Dauerleser hier habe ich Dich ja öfter im Bieteboard gesehen ;-)
Dennoch erschließt sich mir nicht wo Du den Vorteil im Refraktor siehst. Schon gar nicht wenn Du sogar ein C9,25 hattest. Abegesehen von der Feldgröße müßte ein C9,25 den FH in allen Belangen visuell deutlich hinter sich lassen.

CS
 
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