Guido_M
Aktives Mitglied
Die Idee ist aus einem Beitrag von 2014 aus dem blauem Forum ("Montierung mit Planeten Friktionsgetriebe").
Ich wollte mal ein Gefühl dafür bekommen und habe Drehmaschine und CNC-Fräse angeschmissen:
Die Kugellager sind 6mm/19mm und die Welle ist 4mm. Somit ergibt sich ein Innendurchmesser des äusseren Rings von 42mm.
Warum das Ganze? Nach meiner Erfahrung mit dem Bau einer reinen Riemenuntersetzung überlegte ich, ob man einen Teil Untersetzungen durch eine Reibraduntersetzung ersetzen kann. Ein zweistufiges Planetengetriebe könnte drei Riemenstufen ersetzen. Wenn die letzte Untersetzung weiterhin per Riemen realisiert wird, wäre die Anforderung an das Planetengetriebe wesentlich geringer, als wenn es direkt eine Achse antreiben müsste.
Die Schwierigkeit die ich hier sehe ist die richtige Einstellung der Vorspannung. In diesem Fall sind Welle- und Kugellagerdimensionen gegeben, also drehte ich ein Rohr etwas auf Untermass. Aber auch nur Pi x Daumen auf 41,9mm. Wenn ich das jetzt im Dreickbackenfutter kräftig einspanne bekomme ich das Innenleben leicht herein. Den Ring würde ich noch durch eine passend dimensionierte Klemme stabilisieren und in Form zwingen wollen.
Was sagen die Mechaniker und Konstrukteure? Ist das praktikabel oder 'ne blöde Idee?
Meine Sorge ist, ob ich das Rohr jeweils auf genau das richtige Innenmass bekomme, um genau die richtige Vorspannung zu erreichen.
Übrigens gibt es solche Friktionsplanetengetriebe anscheinend bei Fahrradantrieben.
Gruß + CS
Guido
Ich wollte mal ein Gefühl dafür bekommen und habe Drehmaschine und CNC-Fräse angeschmissen:
Die Kugellager sind 6mm/19mm und die Welle ist 4mm. Somit ergibt sich ein Innendurchmesser des äusseren Rings von 42mm.
Warum das Ganze? Nach meiner Erfahrung mit dem Bau einer reinen Riemenuntersetzung überlegte ich, ob man einen Teil Untersetzungen durch eine Reibraduntersetzung ersetzen kann. Ein zweistufiges Planetengetriebe könnte drei Riemenstufen ersetzen. Wenn die letzte Untersetzung weiterhin per Riemen realisiert wird, wäre die Anforderung an das Planetengetriebe wesentlich geringer, als wenn es direkt eine Achse antreiben müsste.
Die Schwierigkeit die ich hier sehe ist die richtige Einstellung der Vorspannung. In diesem Fall sind Welle- und Kugellagerdimensionen gegeben, also drehte ich ein Rohr etwas auf Untermass. Aber auch nur Pi x Daumen auf 41,9mm. Wenn ich das jetzt im Dreickbackenfutter kräftig einspanne bekomme ich das Innenleben leicht herein. Den Ring würde ich noch durch eine passend dimensionierte Klemme stabilisieren und in Form zwingen wollen.
Was sagen die Mechaniker und Konstrukteure? Ist das praktikabel oder 'ne blöde Idee?
Meine Sorge ist, ob ich das Rohr jeweils auf genau das richtige Innenmass bekomme, um genau die richtige Vorspannung zu erreichen.
Übrigens gibt es solche Friktionsplanetengetriebe anscheinend bei Fahrradantrieben.
Gruß + CS
Guido


