vivendi
Aktives Mitglied
Hallo Zusammen!
Fand kürzlich in ebay, ganz harmlos und versteckt, einen Schiefspiegler nach Kutter, auf Säule.
Vor dem Bieten Anfrage nach Details;
die Antwort: Sehr gepflegtes Liebhaberinstrument, 110er Spiegel, 2.720mm Brennweite, 70/700er Leitrohr, Säule, Okulare, E-Antrieb und und...
Ein paar Stunden vor Auktionsende nochmalige Anfrage: Ist Zustand ok, Beulen, Schrammen, Risse, Rostansätze, Optik ok?
Antwort: Alles bestens, von Liebhaber gehegt und gepflegt.
Da ich in den USA mehrmals durch einen Schiefspiegler geschaut habe (der dort übrigens weiter verbreitet ist als bei uns) und wußte, das dieser am Planeten, im Vergleich zum Newton oder zum Fraunhofer, phantastische Bilder liefert, Gebot abgegeben. 505 Eurodollar. Zuschlag. Schnäppchen, Jubel!
Schnell per email Abholtermin vereinbart. Raum Mainz. lumpige 250 km von mir entfernt. Heute hingefahren.
Ich mach´s kurz:
Zusammengeflickter Gammel <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/mad.gif" alt="" /> Keine Schraube oder Feder, die rostfrei war; Lack vergammelt, zerkratzt, verbeult, zurechtgeschnitten; alles verschmutzt. Von "liebevoller Pflege" keine Spur. Die Okulare kramte der "Liebhaber" aus einer alten Damenhandtasche, in der sie zusammengeworfen lagen. Nicht einmal mehr Lust verspürt, mir die Spiegel anzusehen.
Auf meine ärgerliche Einlassung, die zugesagten Eigenschaften der Ware würden nicht einmal ansatzweise erfüllt, sagte mir ein anwesender junger Mann, er habe das Gerät ins ebay gestellt und bis dahin leider nur Bilder gesehen.
Habe noch einen schönen Feiertag gewünscht und mich auf den Rückweg gemacht. 500 km für taube Nüsse! Mich tröstet: Bei Vorabüberweisung und Zusendung wäre ich meine Kohle los und hätte Müll teuer erstanden!
Die Moral von der Geschicht: Wenn man den Lieferanten nicht wirklich gut kennt, lieber Abholung und Barzahlung vereinbaren, auch wenn´s unbequem oder weit sein sollte.
Augen auf und verliert nicht Euer schwer verdientes Geld, wünscht und rät Euch, Ernst.
Fand kürzlich in ebay, ganz harmlos und versteckt, einen Schiefspiegler nach Kutter, auf Säule.
Vor dem Bieten Anfrage nach Details;
die Antwort: Sehr gepflegtes Liebhaberinstrument, 110er Spiegel, 2.720mm Brennweite, 70/700er Leitrohr, Säule, Okulare, E-Antrieb und und...
Ein paar Stunden vor Auktionsende nochmalige Anfrage: Ist Zustand ok, Beulen, Schrammen, Risse, Rostansätze, Optik ok?
Antwort: Alles bestens, von Liebhaber gehegt und gepflegt.
Da ich in den USA mehrmals durch einen Schiefspiegler geschaut habe (der dort übrigens weiter verbreitet ist als bei uns) und wußte, das dieser am Planeten, im Vergleich zum Newton oder zum Fraunhofer, phantastische Bilder liefert, Gebot abgegeben. 505 Eurodollar. Zuschlag. Schnäppchen, Jubel!
Schnell per email Abholtermin vereinbart. Raum Mainz. lumpige 250 km von mir entfernt. Heute hingefahren.
Ich mach´s kurz:
Zusammengeflickter Gammel <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/mad.gif" alt="" /> Keine Schraube oder Feder, die rostfrei war; Lack vergammelt, zerkratzt, verbeult, zurechtgeschnitten; alles verschmutzt. Von "liebevoller Pflege" keine Spur. Die Okulare kramte der "Liebhaber" aus einer alten Damenhandtasche, in der sie zusammengeworfen lagen. Nicht einmal mehr Lust verspürt, mir die Spiegel anzusehen.
Auf meine ärgerliche Einlassung, die zugesagten Eigenschaften der Ware würden nicht einmal ansatzweise erfüllt, sagte mir ein anwesender junger Mann, er habe das Gerät ins ebay gestellt und bis dahin leider nur Bilder gesehen.
Habe noch einen schönen Feiertag gewünscht und mich auf den Rückweg gemacht. 500 km für taube Nüsse! Mich tröstet: Bei Vorabüberweisung und Zusendung wäre ich meine Kohle los und hätte Müll teuer erstanden!
Die Moral von der Geschicht: Wenn man den Lieferanten nicht wirklich gut kennt, lieber Abholung und Barzahlung vereinbaren, auch wenn´s unbequem oder weit sein sollte.
Augen auf und verliert nicht Euer schwer verdientes Geld, wünscht und rät Euch, Ernst.