Reisemontierung samt Stativ für MAK 102/1325

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Sternenjaeger

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

gestern konnte ich mal 10 Minuten lang mein neu-gebrauchtes MAK 102/1325 (Celestron NexStar 4SE OTA) am Mond ausprobieren, ehe er wieder vollends von den Wolken verschluckt wurde. Kurz vorweg: Das MAK habe ich mir als Ergänzung zu meinem 8" Dobson gekauft, damit ich auch auf Reisen ein Teleskop mitnehmen kann.

Gedacht war der Betrieb an einem Bereits vorhandenem Fotostativ (Bilora 674 Ideal Profilo-N). Leider habe ich, auch nachdem ich Google befragt habe, keine Infos über Tragkraft usw. gefunden. Das MAK machte auf jeden Fall erstmal einen stabilen Eindruck.

Beim Beobachtungsversuch musste ich dann aber doch feststellen, dass das Ganze eine wackelige Angelegenheit ist, wenn man fokussieren möchte oder das "Auge" das Okular berührt. Auch die Nachführung ist... sagen wir mal... gewöhnungsbedürftig um nicht zu sagen schwierig.

Jetzt mein Anliegen: Hat jemand einen Tipp, welches Stativ samt Montierung für mein kleines MAK geeignet ist, und ich es immer noch, im Besten Fall, an meinem Rucksack anbringen kann, ohne das Kampfgewicht extrem zu erhöhen? Preislich wäre ein Rahmen von EUR 150,- klasse. Der MAK soll wie erwähnt schnell eingepackt und transportabel sein, und nur auf Reisen bzw. morgens/abends mal schnell griffbereit sein um den ein oder anderen Blick auf unsere schönen Planeten zu werfen, ohne Zwang den Dobson durch die Gegend zu tragen.

Ich füge noch ein paar Fotos als Bestandsaufnahme bei. Eventuell ist ja jemand schlauer, was das Stativ angeht (hat mir mein Vater aus seinem Bestand zur Verfügung gestellt, wie auch den Rucksack :)).

Am Liebsten würde ich mich dann nach einer gebrauchten Lösung umschauen. Herzlichen Dank an alle, die sich meinem Anliegen annehmen. :)
 

Anhänge

  • MAK001.jpg
    MAK001.jpg
    95,3 KB · Aufrufe: 861
  • MAK002.jpg
    MAK002.jpg
    80,8 KB · Aufrufe: 879
  • MAK003.jpg
    MAK003.jpg
    75,8 KB · Aufrufe: 874
Hi, Sascha,
gucken
leicht, stark, preis"wert"

Gruß
Thorsten
 
Hallo,

habe gestern die az3 auf mit einem 80/400er Refraktor bekommen. Konnte sie nur kurz testen. Dein Mak müsste von dieser Montierung noch gut getragen werden. Mit dem Mak wirst du sicherlich viel Planeten und Mond beobachten, da ist die Feinbewegung für beide Achsen zum Nachführen sicherlich sehr Hilfreich.

Die Montierung kann man schnell auseinander und zusammenbauen. Passt in eine Sporttasche gut rein. Zum auseinanderbauen brauchst du allerdings Schraubenzieher und Schlüssel, was ja aber kein Problem ist. Hab mir das Teleskop mit der Montierung auch für Campingurlaube gekauft, ich denke du könntest mit der Montierung sehr zufrieden sein.

Liebe Grüße,
Davin
 
Hallo nochmal,

@ Thorsten:

Interessant, den Aufsatz kannte ich noch nicht. Wie ist deine Erfahrung hinsichtlich der Stabilität und Präzision der Positionierbarkeit am Himmel im Vergleich zu klassischen Azimut-Montierungen mit Feinbewegungen?

@ Davin:

Das Werkzeug benötigt man meiner Erfahrung nach nur beim allerersten Zusammenbau, danach wird beim Aufbau im Gelände doch nur die Zubehörablage mit drei Flügelschrauben per Hand angeschraubt, oder hat sich da etwas verändert? Die biegsamen Wellen kann man auch mit einer Münze festziehen.

CS und VG Christian
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Tipps! Aktuell habe ich die AZ-3 von Skywatcher wirklich in die engere Auswahl genommen. Vom Preis her schein mir diese wirklich fair zu sein.

Eine Frage, vielleicht kann da auch gerade Davin helfen, weiss nicht ob Du, Christian, eine AZ-3 parat hast: Wäre es möglich, das Du ein Bild hochlädst, wo die AZ-3 samt Stativ zusammengeklappt ist? Ich kann auf den Bilder bei div. Shops schwer erkennen, ob es dann noch möglich ist, die am Rucksack zu befestigen, oder ob ich dann noch eine separate Tasche mitnehmen muss. Das wäre zwar kein Beinbruch, aber einfach gut zu wissen. :)
 
Hallo Sascha,
den Mak schnell mal rausstellen um den Mond oder die Planeten anzusehen geht nicht, der Mak braucht mindestens 1 bis 2 Stunden um sich der Umgebungstemperatur anzupassen, vorher kannst du nicht hoch vergrößern.
Gruß
Rolf
 
Guten Abend,

ich schaue mal das ich Fotos mache und die hochlade. Allerdings weiss ich nicht ob ich das vor Sonntag schaffe da ich Samstag nur kurz oder evtl auch garnicht zuhause bin. Ich kann dir aber schon sagen dass die Montierung etwas sperriger als ein Fotostativ ist. Da ich alles in eine größere Sporttasche kriege stört das kein bisschen. Ich habe aber auch einen Wanderrucksack mit 40l Volumen. In diesen Passt die Montierung nicht mehr gut rein. Die Beine der Montierung kann man an einer Stelle ausfahren, dementsprechend ist die Montierung unausgefahren trotzdem sperriger als ein Fotostativ welches man meistens an zwei stellen in der Höhe verstellen kann. Hoffe das konnte schon ein bisschen helfen. An sonsten folgen die Fotos sobald ich zuhause bin.

Liebe Grüße,
Davin
 
Hallo,

ich habe folgendes Problem: habe Fotos von dem Stativ gemacht, allerdings kann ich diese hier nicht hochladen. Jemand müsste mir erklären was ich tun muss damit ich die Bilder hochladen kann. Habe probiert sie auf 100kb zu komprimieren, dann sind die Bilder aber nicht mehr hilfreich.

An sonsten habe ich ausprobiert aus einem Spanngurt einen Trageriemen zu basteln. Das hat auch problemlos funktioniert da es an den Beinen jeweils zwei Stellen gibt an den man den Gurt durchfädeln kann. Es ist allerdings ein sehr schmaler Spanngurt, von der Breite her hat er aber genau gepasst. Die Beine kann man zur Sicherheit zusammenbinden damit sie beim tragen nicht auseinander klappen.

Die Montierung ist allerdings deutlich schwerer als ein Fotostativ und wiegt einiges. Wenn man sich das Stativ umhängt und mit dem Fahrrad und Rucksack unterwegs ist kann ich mir gut verstellen das es auf dauer recht schwer wird.

Falls mir jemand weiterhelfen kann lade ich noch Fotos hoch.

Liebe Grüße,
Davin
 
Hallo Davin,
hallo zusammen,

vielen Dank für deine Mühe schonmal. Du könntest mir die Bilder auch per E-Mail zusenden: treffen(AT)sternenjäger(PUNKT)de

Meine paar Bilder habe ich ja auch komprimiert, zu Lasten der Qualität. :-/

Gestern habe ich einen weiteren Versuch mit dem MAK auf dem Balkon gestartet (natürlich brav ausgekühlt ;) ). Der Mond war das Ziel (einen kleinen Bericht dazu, da ich auch den Dobson in Aktion hatte, folgt noch).

Der MAK bietet ein absolut scharfes Abbild, wenn man den Mond mal im Okular hat. Wenn... das Fotostativ ist wirklich eine Qual! :( Sehr, sehr schade! Hatte echt Mühe das "Ziel" anzuvisieren.

Beim Stöbern und durch einen Tipp per Mail bin ich dann noch auf folgende Monierung gestossen: Eine "Mini" Dobson Montierung http://www.astroshop.de/azimutal-ohne-goto/omegon-mini-dobson-montierung/p,46439

Der Vorteil daran wäre auch, dass der Einblick ins Okular von Oben wäre. Aktuell auf dem Fotostativ ist er ja seitlich. Wenn das Stativ dann nur wenig ausgezogen wird, um die Stabilität etwas zu erhöhen, muss man schon sehr weit nach unten.

Nachteil ganz klar: Man muss den Minidobson irgendwo draufstellen. Und die Frage ist, wie Stabil ist das ganze "einarmig"?

Zudem habe ich gesehen, dass es auch eine AZ-4 gib, mit Einarmmonierung für die Prismaschiene des MAK 4SE. Vom Gewicht her scheint diese aber höher zu sein, und auch größer, was den Transport wieder etwas einschränkt. Muss mich mal schlau machen ob nicht ein Händler in der Nähe beides zur Ansicht aufgebaut hat.
 
Hallo Sascha,

Zur AZ-4 kann ich ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.

Ich besitze diese Montierung und das dazugehörige Alu-Stativ und nutze sie mit meinem Heritage 130p. Die AZ-4 wiegt 3 kg und das Stativ etwa 2,4 kg. Zusammengeschoben ist das Stativ 70 cm lang und etwa 15,5 cm breit. Diese Ausrüstung nehme ich mit, wenn ich mit dem Rad in die Dunkelheit flüchte. Eine Zeit lang hatte ich das alles in einem großen Rucksack (das Stativ außen festgeschnallt). Mit allem, was ich sonst noch so zum Beobachten brauchte, waren das etwa 14 kg, die ich auf dem Rücken hatte. Zu Fuß war das noch in Ordnung, aber auf dem Rad war das Fahrgefühl auf Grund des hohen Schwerpunktes etwas unangenehm.

Mittlerweile transportiere ich das Stativ samt Montierung in einem Stativköcher, den man seitlich am Gepäckträger einhaken kann:

http://www.koenig-photobags.de/stativhalter/

Als Gegengewicht habe ich auf der anderen Seite des Gepäckträgers eine Tasche mit der restlichen Ausrüstung und im Rucksack nur noch das Teleskop. Somit ist das Gewicht besser verteilt.

Mein Heritage 130p trägt die AZ-4 ohne Probleme. Es gibt also kein visuelles Beben im Okular, wenn ich irgendetwas berühre oder mit Absicht gegen stoße, um die Stabilität zu testen. Hin und wieder klemme ich auch mal meinen kleinen 90/1250 Mak an die Montierung. Diese Montierung hat zwar keine Wellen zur feinfühligen Nachführung, aber das wird durch den Hebel, den man in zwei Positionen an der Höhenachse befestigen kann, etwas ausgeglichen. Dieser Hebel erleichtert vor allem bei kurzen Teleskopen das Nachführen.
 
Hallo Heiko,

vielen Dank für deinen Beitrag! Das klingt wirklich gar nicht mal so schlecht. Auch der Tipp mit den Fahrradtaschen ist super. Den behalte ich mir mal im Sinn. Gerade weil ich ja selbst kein Auto fahre, und sowieso mehr "Sport" machen sollte, wäre das doch mal eine schöne Alternative - einfach Astronomie mit einer Radtour zu verbinden.

Mir ist es aber auch definitiv wichtig, dass ich die Kombination gut zu Fuss transportieren kann und das ganze in einem Auto (demnächst mit Isofix und Kindersitz auf den Hintersitzen) noch gut verstaubar sein soll (trotz Reisegepäck).

Beim nächsten Stammtisch hör ich mich mal um, ob nicht jemand eine AZ-3 und eine AZ-4 hat, die ich mir mal anschauen kann. Ich hab ja noch keine Montierung live gesehen, da macht das sicher Sinn. Als schnell Lösung für die Weihnachtsfeiertage, die wir in dunkleren Gefilden verbringen, habe ich mir mal die Dobsonmontierung bestellt. Dann kann ich dazu auch mal was sagen. :)

Für weitere Tipps und Ideen bin ich gerne offen. Und wenn jemand zufällig aus Frankfurt und näherer Umgebung das hier liest, der die genannten Montierungen zuhause hat, und mir diese Mal zeigen kann, würde ich mich sehr freuen.
 
Hallo Sascha,

ich würde bei einem hochvergrößerungsfähigen Gerät, d.h. gerade einem MAK, nicht auf Feinbewegungen in den Achsen verzichten wollen. Mein Favorit wenn es klein und leicht sein muß ist die EQ1. Diese kleine Monti wird m.E. zu Unrecht viel geschmäht. Sie ist natürlich in der Anwendung auf kleine leichte Teleskope und Spektive limitiert, das Achskreuz allein wiegt gerade mal 2,2 kg. Gemessen daran ist die Tragfähigkeit aber wirklich in Ordnung: der Hersteller gibt max. 3,2kg bei max 50cm Hebel an, für Deine Zwecke reicht das nicht nur locker, sondern da kann man sogar auf das Gegengewicht (2,4kg) verzichten. Meinen Vixen 110L trägt sie samt Binoansatz (ca. 2,1kg + 0,8kg) stabil und problemlos.

Für's Schnellspechteln vom Fenstebrett aus nutze ich die Tischstativ-Variante. Ich schnalle da manchmal sogar den FH 120/600 mit dem Bino drauf, das sind dann immerhin 5kg Belastung mit knapp 70cm Hebel, plus dann weitere 4 kg als nötiges Gegengewicht. Natürlich muß man vorsichtig sein, wenn man die Monti derart hoffnungslos überlädt und dann alles genau austarieren und langsam überlegt bewegen - aber es geht, und zwar erstaunlich gut!

Wenn man den Tischfuß abschraubt, dann kommt ein klassisches 3/8 Zoll Fotogewinde zum Vorschein, womit man das Achsenkreuz problemlos auch auf ein stablies Fotostativ setzen kann. (Ob das ausziehbare Alustativ bei der anderen Variante genügend taugt weiß ich nicht, da hätte ich Zweifel.) Die Monti kann mit einem Handgriff zwischen parallaktisch und azimutal umgestellt werden, ein weiterer großer Vorteil, wenn man einerseits am Himmel eingenordet nur eine Achse nachführen will, aber andererseits, z.B. bei Tagbeobachtung, auch schon mal die intuitive azimutale Verstellung bevorzugt. Wenn man die Klemmen löst und gut austariert hat, hat man sogar eine azimutale Schwenkeinheit, bei der das Teleskop in einem gewissen Bereich in jede Position verschwenkt werden kann und dort stehen bleibt. Für den Transport lässt sie sich außerdem winzig klein zusammenklappen.

Wenn man will kann man die Nachführung in RA sogar motorisieren, oder mit Bastelgeschick sogar einen Polsucher anbringen und damit die ersten Schritte in Sachen Fotografie machen. Und kosten tut das Ding auch nicht die Welt. Ist natürlich kein Präzisionsteil - aber für das was sie kann und bietet für mich unverzichtbar.

Gruß,
Mathias
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Matthias,

ich habe mal die EQ-1 mit dem 90er Mak (also nur geringfügig leichter als die 103mm-Version) mit der Tischstativ-Version am Mond bei über 100-fach nutzen können. Die Stabilität war nach meinem Empfinden erstaunlich gut. Tischstative sind besser bzw. stabiler als ihr Ruf. Hier ist die Stabilität des Tisches das schwächste Glied in der Kette.

Und im Bekanntenkreis gelte ich als Überempfindlich, was die Stabilität von Montierungen angeht. Was für viele in dem Punkt "noch ok" ist, ist für mich schon zu wackelig.

Dennoch würde ich Herstellerangaben zur Belastbarkeit grundsätzlich mit etwas Vorsicht genießen. Da wird oft etwas mehr angegeben, als in der Praxis noch vernünftig ist.

VG Christian
 
Hallo zusammen,

vielen Dank auch für deinen Tipp, Matthias. Annette hatte in einem anderen Thread (Beobachtungsbericht) auch schon die EQ1 vorgeschlagen. Die muss ich mir dann auf jeden Fall auch ansehen.

Ich halte allgemein mal die Augen offen, ob ich preisgünstig an eine der Montierungen kommen kann. Ich denke meine Entscheidung die EUR 30,00 für die Dobsonmontierung für mein MAK zu investieren ist nicht so schlecht. Dann habe ich erstmal etwas, und kann mich dann nach einer weiteren Lösung umsehen, die dann auch auf ein Stativ angebracht werden kann.

Eine Frage: Haben die kleinen Montierungen grundsätzlich einen Fotostativanschluss, oder ist das nur bei der Tischstativ-Variante der EQ-1 so?

Das beruhigt mich sehr, Christian. Ob ich bei Stabilität pingelig bin, kann ich leider noch nicht so sagen. Beim Dobson hab ich das Problem soweit zum Glück nicht. Das Fotostativ ist aber m.E. weit weg von Stabilität wie ich mir diese Wünsche. Eventuell ist einfach das Gewicht des MAK zu hoch, da ich ja leider keine Information über die Tragkraft habe. Und ich pflichte dir auch bei: Bei solchen Herstellerangaben bin ich auch eher etwas vorsichtig. Lieber ein wenig Puffer einplanen als knapp-auf-knapp planen.
 
Hallo zusammen,

heute ein kleines Update. Die Omegon Mini-Dobson Montierung ist angekommen. Gestern Abend durfte ich sie auch gleich testen. Ziel war der Mond. Aufgebaut habe ich alles auf dem Balkon und dem dort vorhandenen Tisch.

Mein MAK konnte ich problemlos an der Montierung anbringen. Ein kleines Manko hat die Montierung allerdings schon: An dem Einschub für die Schiene sind zwei Lackabplatzer zu sehen. Muss ich mir bei Tageslicht nochmal genauer anschauen ob ich das reklamiere. Alles macht einen stabilen Eindruck.

Beim Balkontest hat sich dann gezeigt, dass es wirklich auf den Unterbau ankommt. Der Tisch schwingt ganz schön nach. Eine Mauer sollte hier Abhilfe schaffen. Für den Mond hat es allerdings auch so ganz gut geklappt. Durch die Montierung lässt sich mein MAK echt gut einstellen. Den Mond habe ich ohne den Sucher gefunden (folge dem hellen Leuchten :) ). Die Schärfe und die Details sind super! Ich hatte erst mein Zoom-Okular verwendet, später dann auch nochmal das Baader Hyperion 13mm und das Kasai Ortho 9mm. Alles einwandfrei. Auch den Mondfilter (variabel) habe ich an die Okulare geschraubt. Da ist mir dann aufgefallen, dass das Okular nicht mehr ganz eingefasst ist. Durch die Verlängerung durch den Mondfilter scheint es irgendwo anzustoßen.

Beim weiteren Ausprobieren ist mir dann leider noch aufgefallen, dass ich beim drehen der Montierung nach links und rechts die ganze Montierung dreht. Sprich: Ich drehe nicht das Lager der Montierung sondern die kompletten Montierung über den Tisch. Das ist ungünstig. Auch hier muss ich mir bei Tageslicht mal die Füße der Montierung ansehen, ob man hier Abhilfe schaffen kann. Eventuell hilft es, ein Schräubchen etwas lockerer zu drehen.

Fazit: Alles in allem schon sehr viel hilfreicher und erfolgreicher als beim Fotostativ. Allerdings muss ich noch schauen, wie ich die genannten Mankos in den Griff bekomme. „Im Feld“ braucht man auf jeden Fall eine Möglichkeit den Mini-Dobson irgendwo sinnvoll draufzustellen. Liegend beobachten ist sicherlich nicht so angenehm. ;)

Hier noch zwei Bilder:

Link zur Grafik: http://www.sternenjäger.de/MAKDOB001.jpg
Link zur Grafik: http://www.sternenjäger.de/MAKDOB002.jpg
 
Hallo Sascha,

ein sehr interessanter Testbericht. So wie es aussieht, hat sich Omegon hier vom Heritage insperieren lassen, nur der Tragegriff an der Seite fehlt. ;-) Aber mechanisch scheint das, deiner Beschreibung nach zu urteilen, eine eher schlechte Kopie zu sein.

Das Heritage 130P hat unten an der Montierung ein Stativgewinde, mit dem man es auf ein Stativ setzen kann. Schau mal nach, ob das auch hier der Fall ist.

VG Christian
 
Hallo Christian,

vielen Dank. An der Unterseite in der Mitte befindet sich bei der Omegon Montierung die Schraubenmutter, also leider kein Stativgewinde. Dort werde ich dann auch mal versuchen die "Leichtigkeit" etwas einzustellen. Eventuell hilft das.

Ich hoffe sehr über die Feiertage noch ein wenig damit rumspielen zu können. Vielleicht bin ich dann schon schlauer. :)
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben