Hallo ihr beiden,
freut mich wenn es gefällt!
Die Optik ist natürlich die selbe, wie bei den vorherigen, ein C14. Das an und für sich ist ja schon ein Kaliber.
Die Auflösung ist schon gewaltig und ich denke, mehr wird selten möglich sein, aber nicht unbedingt unmöglich, denn vom atmosphärischen Seeing war hier noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, also da geht schon noch was.
Ich persönlich wäre froh, wenn es mir mit Planeten auch sogut gelänge, wie beim Mond, aber da bin ich weit entfernt, ich denke da muß das Seeing dann schon nahezu perfekt sein, und das war ja schon lange nicht mehr der Fall.
Weiters benutze ich den Astronomik IR-742 Filter und zur Brennweitenverlängerung nutze ich die Baader Q-Turret mit der kürzesten Baader-Verlängerungshülse und komme damit auf etwa 1,7-fachen Faktor. Das mache ich aber eigentlich nur, um nicht auf über 1/30s Belichtung zu kommen, vor allem bei Planeten, Saturn bildet auch hier trotzdem die Ausnahme.
Die Q-Turret Barlow ist wirklich erstaunlich gut für ihr Geld, seit ich die habe, kommt der FFC Konverter nur noch selten zum Einsatz. Die Kamera ist die Skyris 445m, da bin ich eigen, denn ich denke, der CCD-Chip ist dem Cmos einfach immer noch überlegen, allerdings in der Geschwindigkeit klar unterlegen.
Überrascht hat mich an der Skyris dann doch der deutliche Empfindlichkeitsabfall von Rot zu IR, das war mit dem 618 er Chip eher anders herum, mindestens aber auf gleichem Niveau. Wir wollen aber nicht vergessen, das ich hier 5,6my mit 3,75my vergleiche.
Schade find ich auch, das diese doch sehr teuren Kameras nicht schneller als 30 Bilder pro Sekunde laufen können, wenn man die Chipgröße reduziert.
Auswerten tu ich mit Avistack 2, allerdings nicht mehr im Batchmodus, denn da werden die Ausrichtpunkte etwas zu suspekt gesetzt. Schärfen mit Registax 6 und zusammensetzen mit Microsoft ICE. Der Rest wird dann mit Fitswork erledigt. Ich warte schon sehnsüchtig auf einen Nachfolger von Avistack 2.
Gruß Wolf Manfred