Review zur Omegon veTEC571c

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frasax

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Hallo Forum,

Astroshop hat mir freundlicherweise eine OMEGON Pro veTEC571c Farbastrokamera testweise zur Verfügung gestellt. Es handelt sich genau genommen um eine Touptek Kamera die in Deutschland unter dem Markennamen OMEGON vertrieben wird. Die Kamera enthält den derzeit sehr beliebten Sony IMX571 Back Side Illuminated APS-C CMOS Sensor und somit liegt ein Vergleich zur ZWO ASI 2600mc sowie zur QHY268c nahe. Interessant bei dem Vergleich ist der deutlich günstigere Preis der OMEGON Kamera.


CS Frank
 
Toller Clip ?
Würde ich mir jetzt auch kaufen ? aber leider habe ich mir inzwischen die ASIAIR Plus bestellt.

Viele Grüße
Joachim
 
Hallo Joachim,

ich habe mir einen NUC gekauft, gebraucht allerdings, der war aber noch mit Schutzfolie drauf. Das Ding ist ziemlich klein und man kann es oben auf das Teleskop schrauben. Nachteile fallen mir gerade keine ein. Das ist ein vollwertiger PC, eigentlich schon viel zu überdimensioniert für die Zwecke. Bin da aber selber noch am probieren, also so richtig im Einsatz hatte ich den noch nicht. Ziel ist es den ganzen Kabelsalat kompakt zu halten und das Ganze dann via Remotedesktop oder Anydesk fern zu steuern.
CS Frank
 
Hallo Frank! Sehr gut Review, danke! Aber eine Frage muss ich stellen: wie hast du geschaft, das Omegon Camera mit SharpCap verbinden? Ich habe mit meine Camera probiert und SharpCap finde keine Driver.
SG aus Germering!
Liviu
 
Das Thema Mini PC würde mich brennend interessieren. Ich steuere über ein altes Laptop. Was hätte denn der Mini PC für Vorteile und was für Nachteile?

Ziel ist es den ganzen Kabelsalat kompakt zu halten und das Ganze dann via Remotedesktop oder Anydesk fern zu steuern.


Hallo Joachim, Hallo Frank

das Ziel von Frank habe ich wie folgt erreicht:
Ich habe inzwischen diesen MeLE Mini-PC im Einsatz:
der hängt sehr kompakt an meinem Setup vorne, unten an der Prismenschiene. So bleibt alles an einem Stück.
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Der PC bekommt seine 12V von der PegasusAstro Advanced Powerbox über deren „Always on“ 12V Ausgang über dieses Kabel:
So läuft kein zusätzliches Stromkabel für den PC hoch ans Teleskop. Der Mini PC ist so konfiguriert, dass er bei Power-on
automatisch bootet. Stecker der Powerbox in die Steckdose und alles läuft.
Ich greife via Remote Desktop in meinem lokalen WLAN auf den zu, egal ob vom iPad oder vom PC im Haus.
Das von Frank angesprochene Anydesk funktioniert ebenfalls.
Bin ich unterwegs, so dass kein WLAN und keine Internet Verbindung besteht erzeugt der Mini-PC ein eigenes WLAN mit Hilfe
von MyPublicWifi auf dem hier beschriebenen Weg:
Das ganze beschriebene Setup läuft super rund. Ich kann das komplett montierte Teleskop von der Montierung nehmen,
trenne dazu nur das Stromkabel von der Powerbox und das USB Kabel zur Montierung. Alles andere bleibt am Stück.

Ein PC ist für mich die bevorzugte Lösung da ich alle Freiheiten habe gute Software und beliebige Hardware zu nutzen, egal welche.
Ich nutze ebenfalls NINA zusammen mit PHD2. Ich norde das Teleskop mit dem Polaralignement Plug-In von NINA ein.
Seitdem hat der Polemaster ausgedient. NINA hat sich extrem gut entwickelt und bietet über verschiedene Plug-Ins
viele geniale Funktionen.

Soviel zu den Vorteilen.

Nachteile hat diese Lösung für mich nicht mehr, sei es in Sachen Kompaktheit, Gewicht, Verkabelung, Rechenleistung ist das für mich so optimal.
Vor dieser Art von Lösung hatte ich noch 5m USB Kabel vom Teleskop ins Haus an meinen stationären PC gelegt. Da gab es immer mal wieder
Aussetzer. In der beschriebenen Form mit dem Mini-PC läuft auf dem Balkon ein autarkes System das nur bei einem kompletten Stromausfall
Probleme hat.

Zum guten Schluss: Ich will hier keine Diskussion über PC vs ASI-Air, Stelarmate, Arduino, … & Co. starten. Dazu gibt es schon genug Threads denke ich.
Ich berichte nur über den von mir eingeschlagenen und über die vergangenen Jahre optimierten Weg. Bei Fragen dazu gerne melden.

CS
Christof
 
Zuletzt bearbeitet:
HiIch hab auch den Mele im EInsatz, hier die Konfiguration mit Cem26, Askar PHQ , Imx533, Asi290 Guide Cam und Zwo AF,
Der Mele ist hier direkt an dem Image Train angebaut, somit muss beim Zusammenbau nur Stom und das Kabel zur Mount Steuerung angesteckt werden.
Das ganze Setup besteht also praktisch nur aus 2 Teilen, die in 5 Minuten komplett montiert und einsatzbereit sind.
Natürlich ist das alles remote über NINA / One Machine bequem von der warmen Wohnung aus steuerbar.
DSCF6506.JPG
DSCF6504.JPG
 
Ich habe inzwischen diesen MeLE Mini-PC im Einsatz:
https://www.amazon.de/dp/B0BL3JHNK4?ref=ppx_yo2ov_dt_b_product_details&th=1 der hängt sehr kompakt an meinem Setup vorne, unten an der Prismenschiene. So bleibt alles an einem Stück.

Der PC bekommt seine 12V von der PegasusAstro Advanced Powerbox über deren „Always on“ 12V Ausgang über dieses Kabel:
https://www.amazon.de/dp/B085M3F4XQ?psc=1&ref=ppx_yo2ov_dt_b_product_details
Ich verwende auch ein Mele am PPBAdv und verwende stattdessen ein USB-C/DC-Adapterstecker, was wie ein “Pickel“ absteht und in Zukunft vermutlich für ein “Unfall“ sorgen wird.
Das von dir referenzierte gefällt mir da deutlich besser und ich überlege mein Stecker zur Seite zu legen.

Auch wenn du meine Frage schon mehr oder weniger beantwortet hast, frage ich sicherheitshalber nach:
Obwohl das Kabel für 5V von USB-C nach DC beworben wird, nutzt du es um die Mele am USB-C mittels 12V von der DC-Stromquelle zu betreiben und alles funktioniert?

gruß
Daniel
 
Hallo Daniel
bei mir funktioniert dieses Kabel mit 12V sowohl an einem Setup mit deiner Mele Bauart als auch an einem zweiten an dem ich den kleineren, zuvor verlinkten Mele verbaut habe. Den Kleinen habe ich unter die Prismenschiene gehängt, so dass das Stromkabel nach vorne zeigt wie du in dem Bild sehen kannst.
CS
Christof
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