**DONOTDELETE**
Hallo Sternfreunde,
ich habe versucht eine Ritchey-Chretien Optik zu simulieren.
Dazu habe ich das Programm wspot32 benutzt welches man auf
der Seite von Dave Stevick findet und herunterladen kann:
http://bhs.broo.k12.wv.us/homepage/alumni/dstevick/weird.htm
Es ist ein sehr einfaches Programm und deshalb meine Nachfrage
ob jemand mein Ergebnis mit einem anderen Programm überprüfen kann.
Ich habe ein RC mit 200mm Öffnung und f/9 simulieren wollen.
Der Fokus sollte so etwa 16cm hinter dem Primärspiegel liegen.
Die Daten (anstatt eines , ein . weil das Programm es so will:
1200mm Primäspiegelradius
1.1 konische Konstante des Primärspiegls (Hyperboloid)
410mm separation zum Sekundärspiegel
-571mm Sekundärspiegelradius
5.09 konische Konstante des Sekundärspiegels
568.0149 Seperation bis zur Fokalebene (dieser krumme Wert ergibt sich nach betätigen des Schalters Focus! )
Bei dem reultierenden System ist nach dem Programm wspot32
der Öffnungsfehler aukorrigiert, er beträgt nur 0.005874
Ich habe dem Programm 0.7 Grad Field semi angle eingegeben,
also 1,4 Grad Felddurchmesser. Damit dieses Feld nicht vignettiert
wird muß der Sekundärspiegel 73.63mm groß sein.
Die Trace! Funktion gibt die Werte für die Bildpunkte
am Rande dieses Fldes wie folgt an:
Coma (sagittal): 0.000804
Coma (tangential): 0.002945
Die Koma wäre also weitestgehend auskorrigiert. Stimmt das tatsählich?
Der Astigmatismus ist leider stark: 0.7345
Die off-axis Spots sind zwar komafrei, aber auf einem flachen
Bildfeld leider wegen der Bildfeldwölbung und des Astigmatismus
trotzdem sehr groß. Am besten stellt sich mir die Situation dar,
wenn ich statt des flachen Bildfeldes ein gekrümmtes Feld mit
etwa 210mm Radius eingebe.
Nun meine Frage an die Besitzer von Zemax und ähnlich tollen Programmen:
1) Bis zu welchem Felddurchmesser bleibt die Größe der Spots
noch im Beugungsscheibchen?
2) ist der Aufbau meines Systemes mit einem f/3 Primärspiegel
realistisch und die konische Konstante von 1.1 richtig?
3) Wie muß ich ein Sytem auslegen, welches das Feld von 1°
ohne zusätzliche Bildfeldebnungslinsen oder Korrektoren
beugungsbegrenzt abbilden kann? Ist das überhaupt möglich?
Wenn ich das recht sehe ist die Bildfeldwölbung bei "meinem"
System noch zu stark. Ich müßte also den Fangspiegel im Radius
dem Hauptspiegel weiter annähern, was allerdings die Obstruktion
sehr groß werden läßt. Aber falls man da so macht, reicht es
dann ohne zusätzlichen Korrektor, oder ist der Astigmatismus
des Systems noch zu störend?!
Vielen Dank für eure sachdienlichen Antworten!
Gruß, Karsten
ich habe versucht eine Ritchey-Chretien Optik zu simulieren.
Dazu habe ich das Programm wspot32 benutzt welches man auf
der Seite von Dave Stevick findet und herunterladen kann:
http://bhs.broo.k12.wv.us/homepage/alumni/dstevick/weird.htm
Es ist ein sehr einfaches Programm und deshalb meine Nachfrage
ob jemand mein Ergebnis mit einem anderen Programm überprüfen kann.
Ich habe ein RC mit 200mm Öffnung und f/9 simulieren wollen.
Der Fokus sollte so etwa 16cm hinter dem Primärspiegel liegen.
Die Daten (anstatt eines , ein . weil das Programm es so will:
1200mm Primäspiegelradius
1.1 konische Konstante des Primärspiegls (Hyperboloid)
410mm separation zum Sekundärspiegel
-571mm Sekundärspiegelradius
5.09 konische Konstante des Sekundärspiegels
568.0149 Seperation bis zur Fokalebene (dieser krumme Wert ergibt sich nach betätigen des Schalters Focus! )
Bei dem reultierenden System ist nach dem Programm wspot32
der Öffnungsfehler aukorrigiert, er beträgt nur 0.005874
Ich habe dem Programm 0.7 Grad Field semi angle eingegeben,
also 1,4 Grad Felddurchmesser. Damit dieses Feld nicht vignettiert
wird muß der Sekundärspiegel 73.63mm groß sein.
Die Trace! Funktion gibt die Werte für die Bildpunkte
am Rande dieses Fldes wie folgt an:
Coma (sagittal): 0.000804
Coma (tangential): 0.002945
Die Koma wäre also weitestgehend auskorrigiert. Stimmt das tatsählich?
Der Astigmatismus ist leider stark: 0.7345
Die off-axis Spots sind zwar komafrei, aber auf einem flachen
Bildfeld leider wegen der Bildfeldwölbung und des Astigmatismus
trotzdem sehr groß. Am besten stellt sich mir die Situation dar,
wenn ich statt des flachen Bildfeldes ein gekrümmtes Feld mit
etwa 210mm Radius eingebe.
Nun meine Frage an die Besitzer von Zemax und ähnlich tollen Programmen:
1) Bis zu welchem Felddurchmesser bleibt die Größe der Spots
noch im Beugungsscheibchen?
2) ist der Aufbau meines Systemes mit einem f/3 Primärspiegel
realistisch und die konische Konstante von 1.1 richtig?
3) Wie muß ich ein Sytem auslegen, welches das Feld von 1°
ohne zusätzliche Bildfeldebnungslinsen oder Korrektoren
beugungsbegrenzt abbilden kann? Ist das überhaupt möglich?
Wenn ich das recht sehe ist die Bildfeldwölbung bei "meinem"
System noch zu stark. Ich müßte also den Fangspiegel im Radius
dem Hauptspiegel weiter annähern, was allerdings die Obstruktion
sehr groß werden läßt. Aber falls man da so macht, reicht es
dann ohne zusätzlichen Korrektor, oder ist der Astigmatismus
des Systems noch zu störend?!
Vielen Dank für eure sachdienlichen Antworten!
Gruß, Karsten