Rolldachhütte, Konstruktionsfragen!

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Alex_D

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Hallo zusammen,

nach langer Enthaltsamkeit melde ich mich mal wieder zu Wort und habe einige Fragen, die die Selbstbauer von Rolldachhütten sicherlich beantworten können. Denke mal ich bin hier mit dem Thema im richtigen Forum gelandet, falls nicht bitte verschieben.

Ich stecke gerade in der Planung einer Rolldachhütte mit Innenabmessungen 220x220cm.
Ich habe eine Rahmenkonstruktion aus Kanthölzern 10x10cm vorgesehen die ich dann aussen mit Nut+Federbrettern verkleiden möchte.
Der Dachaufbau ist noch nicht 100% fertig, denke aber das ich hier ebenfalls Kanthölzer 10x10cm nehme und das Dach mit OSB Platten decken werde (die ich wiederum mit Dachpappe belege).

Nun sehe ich ja viele Eigenbauten im Internet und bin mir mit meiner Rahmenkonstruktion nicht sicher, ob diese nachher auch stabil genug ist. Ich habe verstärkungen vorgesehen, doch wäre froh wenn ich mal ein paar Details eurer Hütten sehen könnte und/oder Tips bzgl. Verstrebungen/Verstärkungen bekommen könnte. Eine Ausbildung zum Holzhausbauer habe ich nämlich nicht genossen .

Darüber hinaus stellt sich mir die Frage: Was ist die beständigste Befestigung meiner Hütte auf dem Grund und Boden, den ich in Aussicht habe: 785cmx500x30cm Betonfläche. Wenn ich die Balken des Bodenrahmens direkt auf die in den Betonboden gedübelten Pfostenträger lege und verschraube, laufe ich ja Gefahr das diese auch mal im Wasser stehen könnten und dementsprechend schnell faulen. Gibts da ne Patentlösung .

Ich habe schon desöfteren etwas über Baupläne, die im Inet kursieren sollen, gelesen. kennt jemand dahin einen oder zwei Links?

Danke für eure Hilfe und Tips,

CS
Alex
 
Hallo Alex
Ich denke, dass sich ein paar Fragen klären, wenn du meine webseite durschaust.
www.astrofotos.at dann "my observatory" und dann findest du was.
Rest bitte hier fragen.

Wegen dem Befestigen am Boden....
Ich weiss nicht, wie gross die Gefahr besteht, dass Hochwasser deine Hütte plagt?
Aber grundsätzlich würde ich mit Lärchenpfosten eine langlebige Grundlage herstellen.
wichtig wäre - auch wenn das Holz mal nass wird, dass es dann wieder trocken wird. Schlecht wäre, wenn immer feucht.

Montierst du die Säule wahrscheinlich auch am selben Fundament, oder?

mfg
Robert
 
Hallo Alex,

ich kann Robert da nur beipflichten und dringen raten, die Konstruktion nicht direkt auf den Botonboden aufzulegen, sondern ca. 15 cm Bodenfreiheit zu lassen, so das auch der Holzfußboden in der Sternwarte von unten ausreichend gelüftet wird.
Das kann man mit Beton ausgiesbaren quadratischen Blumeneifassungen aus dem Baumarkt herstellen, darin lassen sich die Befestigungsanker dann mit einbetonieren.

Den Fußboden aus 3 cm OSB Platten oder Fußbodenplatten, beidseitig imprägnieren quer auf den 10 X 14 cm Fußboden - Tragbalken mit freiem Durchlass für die Säule verlegen. Den Fußboden nur mit wenigen Schrauben an den Balken fixeren dann kann man Ihn jederzeit anheben wenn nötig.
Meiner besteht aus 6 leicht anhebbaren Teilen, innen mit PVC Bodenfarbe gestrichen.

Ich würde das Dach mit 1mm Alu-Platten 2,0 X 1,0 m belegen (das spart enorm Gewicht und das Alublech heizt sich nicht so stark auf wie mit Dachpappe belegte Holzplatten) mit Silicon 3cm überlappend verkleben und mit VA Flachkopf Blechschauben auf die Dachspanten schrauben. Das hält bei meiner Gartensternwarte seit 1983 und war nie undicht. Da die Aluplatten bei der Herstellung einseitig mit Hartselicon beschichtet sind, glänzen sie noch heute wie am ersten Tag, ein Lackierung war bisher nicht notwendig.
Das Alublech wurde innen mit Heizkörpertapete bekleben, dann setzt sich zusammen mit einer guten Belüftung nie Kondenswasser ab.

Das Dach, rechteckiger Grundrahmen aus 10 X 10 cm Balken mit Firstbalken, Spanten in flacher A - Form oder bei einem flachem Schrägdach in Dreiecksform, in 50cm Abstand aus 3 cm dicken und 12 cm breiten Brettern herstellen und mit den Zimmermanns Dachwinkeln und Laschen an den Grundrahmen schrauben.
http://www.bayerwald-sternwarte.de/Sternwarte/Sternwarte1.JPG

siehe Avantar links und für eine Säulenkonstruktion http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/viewtopic.php?t=4


Gruß Günter
 
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