Robert Zebahl
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
hier mal ein kleiner Test einer Rotlichtlampe, welche ich heute bekommen habe.
Bisher hatte ich eine alte Fahrradrückleuchte benutzt, deren Frontglas ich angeschliffen hatte und ein Poti verbaut bekam, um die Helligkeit nach unten zu drücken. Durch diese Maßnahmen wurde die Leuchtkraft sehr schwach, sodass viele kommerzielle Lampen deutlich heller waren. Für mich als Deepsky-Freak war das schon mal ein Fortschritt. Manchmal brauchte ich aber etwas mehr Licht und da ist eine dimmbare Leuchte von großem Vorteil. Also gab ich nach einigen Recherchen der Starlite Mini (nur die reine Rotlichtvariante) eine Chance:
Die Abmaße der Rotlichtlampe sind wirklich sehr kompakt. Der 9V-Block ist direkt auf die Plantine gesteckt. Die beiden roten LEDs sind gesockelt und lassen sich leicht auswechseln. Um an Platine und 9V-Block zu kommen, braucht man kein Werkzeug. Das Dimmrad ist größzügig und lässt sich gut verstellen. Die schwächste Stufe ist schon sehr schwach und vergleichbar mit meiner alten Lampe. Besonders auffallend war für mich, dass die Starlite in einem sehr tiefem Rot strahlt. Meine Fahrradrückleuchte ist im direkten Vergleich orange. Die hellste Stufe ist wirklich hell und sollte für den Auf- und Abbau ausreichend sein.
Etwas unschön war die Tatsache, dass die Platine samt Batterie etwas Spiel im Gehäuse hatten und es somit leicht klapperte. Ich habe hier einfach einen Streifen Velour dazwischen gelegt. Jetzt ist Ruhe
Durch das eckige, klare Frontglas ist der Lichtkegel natürlich nicht ganz so schön gleichmäßig. Eine Lage Backpapier in der Frontscheibe vollbrachte Wunder: Ein schöner, nahezu runder, diffuser Lichtkegel. Die Helligkeit wurde nochmals deutlich gesenkt. Die schwächste Stufe ist nun wirklich verdammt schwach. Für sehr lichtempfindliche Exemplare unter uns aber sicher von großem Vorteil. Die Dimmfunktion ist allerdings nicht vollständig stufenlos, sondern macht manchmal kleinere Sprünge. Für mich allerdings kein Problem. Getestet habe ich das in unserem Bad, welches ich (da ohne Fenster) nahezu vollständig dunkel gemacht habe.
Insgesamt bin ich vorerst mit dieser Rotlichtlampe sehr zufrieden. Ein Feldeinsatz steht allerdings noch aus. Vielleicht hilft dieser kurze Bericht zur Entscheidungsfindung, die diese Rotlichtlampen von Rigel Systems hier in Deutschland wohl nicht so sehr verbreitet sind. Ich habe bisher nur einen deutschen Händler gefunden, der diese im Sortiment hat.
Anbei habe ich mal versucht, die schwächste, mittlere und hellste Stufe fotografisch wiederzugeben. Manuelle Aufnahme bei ISO100. Bei den 1s-Aufnahmen wurde f/13 verwendet, bei den 4s-Aufnahmen f/3.5. Abstand der Kamera von der Lampe lag bei ca. 30cm.
hier mal ein kleiner Test einer Rotlichtlampe, welche ich heute bekommen habe.
Bisher hatte ich eine alte Fahrradrückleuchte benutzt, deren Frontglas ich angeschliffen hatte und ein Poti verbaut bekam, um die Helligkeit nach unten zu drücken. Durch diese Maßnahmen wurde die Leuchtkraft sehr schwach, sodass viele kommerzielle Lampen deutlich heller waren. Für mich als Deepsky-Freak war das schon mal ein Fortschritt. Manchmal brauchte ich aber etwas mehr Licht und da ist eine dimmbare Leuchte von großem Vorteil. Also gab ich nach einigen Recherchen der Starlite Mini (nur die reine Rotlichtvariante) eine Chance:
Die Abmaße der Rotlichtlampe sind wirklich sehr kompakt. Der 9V-Block ist direkt auf die Plantine gesteckt. Die beiden roten LEDs sind gesockelt und lassen sich leicht auswechseln. Um an Platine und 9V-Block zu kommen, braucht man kein Werkzeug. Das Dimmrad ist größzügig und lässt sich gut verstellen. Die schwächste Stufe ist schon sehr schwach und vergleichbar mit meiner alten Lampe. Besonders auffallend war für mich, dass die Starlite in einem sehr tiefem Rot strahlt. Meine Fahrradrückleuchte ist im direkten Vergleich orange. Die hellste Stufe ist wirklich hell und sollte für den Auf- und Abbau ausreichend sein.
Etwas unschön war die Tatsache, dass die Platine samt Batterie etwas Spiel im Gehäuse hatten und es somit leicht klapperte. Ich habe hier einfach einen Streifen Velour dazwischen gelegt. Jetzt ist Ruhe
Insgesamt bin ich vorerst mit dieser Rotlichtlampe sehr zufrieden. Ein Feldeinsatz steht allerdings noch aus. Vielleicht hilft dieser kurze Bericht zur Entscheidungsfindung, die diese Rotlichtlampen von Rigel Systems hier in Deutschland wohl nicht so sehr verbreitet sind. Ich habe bisher nur einen deutschen Händler gefunden, der diese im Sortiment hat.
Anbei habe ich mal versucht, die schwächste, mittlere und hellste Stufe fotografisch wiederzugeben. Manuelle Aufnahme bei ISO100. Bei den 1s-Aufnahmen wurde f/13 verwendet, bei den 4s-Aufnahmen f/3.5. Abstand der Kamera von der Lampe lag bei ca. 30cm.
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