Ehemaliger Benutzer [10953]
Mein Alu-Wackelstativ sollte durch eine fixe Säule mit eingenordeter Montierung ersetzt werden. Allerdings wollte ich mir aus ästhetischen Gründen kein Klorohr in den Garten betonieren. Es sollte Granit werden, da dieses Gestein natürlich in meiner Gegend vorkommt und quasi allgegenwärtig ist. Die Arbeiten habe ich in einer kurzen Fotostrecke dokumentiert. Auch eine Planskizze ist beigefügt.
Auf Verkabelung habe ich bewusst verzichtet, da ich ausschließlich visuell beobachten möchte.
Für die Gewindestangen des Betonsäulenadapters habe ich vier 25cm tiefe Löcher in die Stirnseite der Säule gebohrt. Vorgebort mit 10mm, auf 14mm und abschließend auf 20mm erweitert. Die Gewindestangen habe ich mit 2K Injektionsmörtel eingeklebt.
Das Loch für das Fundament habe ich großzügig in der Form eines Pyramidenstumpfes ausgehoben. Um weniger Beton zu verbrauchen, wurden 20cm Bruchschotter (16-32er) als Unterlage eingebracht. Ein sog. Frostkoffer. Dieser Bruchschotter braucht nicht verdichtet zu werden und wirkt auch drainierend. Der selbst gebogene Käfig aus Baustahlmattenresten ist wahrscheinlich Luxus, das Material war aber vorhanden. Die Säule und das Betonfundament wiegen zusammen ca. 630kg
First Light:
Die Säule macht was sie soll. Sie steht bombenfest. Somit macht sie jedes zukünftige Teleskop zum Grab and Go! Mein jetziger 102/1000 Evostar auf EQ3 schaffte gestern auf Anhieb sinnvolle 200fache Vergrößerung am Mond. Das war bisher unvorstellbar.
Einkaufsliste:
Granitsäule aus dem örtlichen Steinbruch/Steinmetzbetrieb
Betonsäulenadapter
0.25m³ Bruchschotter 16-32
025m³ Betonschotter 0-16
3 Sack Zement
1 Kartusche 2K Injektionsmörtel
Für mich hat sich der Aufwand jetzt schon gelohnt.
VG *entfernt*
Auf Verkabelung habe ich bewusst verzichtet, da ich ausschließlich visuell beobachten möchte.
Für die Gewindestangen des Betonsäulenadapters habe ich vier 25cm tiefe Löcher in die Stirnseite der Säule gebohrt. Vorgebort mit 10mm, auf 14mm und abschließend auf 20mm erweitert. Die Gewindestangen habe ich mit 2K Injektionsmörtel eingeklebt.
Das Loch für das Fundament habe ich großzügig in der Form eines Pyramidenstumpfes ausgehoben. Um weniger Beton zu verbrauchen, wurden 20cm Bruchschotter (16-32er) als Unterlage eingebracht. Ein sog. Frostkoffer. Dieser Bruchschotter braucht nicht verdichtet zu werden und wirkt auch drainierend. Der selbst gebogene Käfig aus Baustahlmattenresten ist wahrscheinlich Luxus, das Material war aber vorhanden. Die Säule und das Betonfundament wiegen zusammen ca. 630kg
First Light:
Die Säule macht was sie soll. Sie steht bombenfest. Somit macht sie jedes zukünftige Teleskop zum Grab and Go! Mein jetziger 102/1000 Evostar auf EQ3 schaffte gestern auf Anhieb sinnvolle 200fache Vergrößerung am Mond. Das war bisher unvorstellbar.
Einkaufsliste:
Granitsäule aus dem örtlichen Steinbruch/Steinmetzbetrieb
Betonsäulenadapter
0.25m³ Bruchschotter 16-32
025m³ Betonschotter 0-16
3 Sack Zement
1 Kartusche 2K Injektionsmörtel
Für mich hat sich der Aufwand jetzt schon gelohnt.
VG *entfernt*