säule vibriert zu stark nach

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas cusil
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cusil

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hallo coommunity

wir haben im garten eine vorhandene säule.
die steht schon seit gut 1 1/2 jahre.

leider haben wir das problem, dass die säule zu stark nachvibriert.

der sockel wurde mit ca. 650kg beton gegossen
darin wurde das metallrohr reingesteckt.

die säule selbst ragt ca. 95cm aus dem sockel und
ist im inneren mit quarzsand ausgefuellt.

jetzt moechten wir aber die säule stabiler/vibrationsärmer machen.

hat hier jemand erfahrung damit, bzw. kann uns jemand einen tipp geben wie wir das bewerkstelligen koennen?

noch was: der sockel hat keinen gitterkaefig herum
er wurde einfach nur gegossen.

herzlichen dank fuer die antworten im voraus.

CS
cu

PS: bilder der säule sind auf
http://www.ccsu.priv.at/albums/astro/Saeule/
zu sehen.
 
hallo :)

ich habe zwar keine säule, aber wenn deine zu stark nachschwingt, ist meiner meinung nach die wandstärke des rohres zu gering. denn bei fast einem meter die sie rausguckt...
vielleicht mit beton füllen. nur wie kriegt man den sand wieder raus? gute frage? das wäre jetzt meine idee. aber vielleicht gibt es ja noch andere verbesserungen für die säule.
 
Hallo Charlie,

du hast zwar einen riesen Betonklotz, aber wenn man da ein so dünnes Rohr als "Säule" reinsteckt, dann nützt das alles nichts. Ich würde die Säule mit einem wesentlich dickeren Rohr neu bauen. Man könnte das vorhandene auch mit seitlichen Stützen stabilisieren, aber das würde nicht besonders schön aussehen.

Gruß
Torsten
 
Hallo Charlie,

die anderen haben es bereits gesagt: Die Säule ist zu dünn.

Möglichkeit 1: Verstärken mit Beton und Rohr, wie schon geschrieben.
Möglichkeit 2: neue Säule

Dazu meine Säule:
- Alte, schrottreife Sauerstoff-Schweißflasche (30€)
- Platte oben und unten anschweißen lassen mit Bohrungen
- 50cm tiefe Löcher bohren, D: 2cm und Gewindestangen einbetonieren.
- Säule drauf und fertig.

Kann hier keine Bilder reinstellen, aber a.W. schicke ich Dir Fotos meiner Säule via e-Mail.

CS
Winfried
 
Hallo Charlie,

ist zwar ärgerlich, aber es ist ja noch nichts verloren.
Eigentlich ist schon alles geschrieben, wie du die Säule stabieler machen kannst und ich wollte nur noch anmerken, das du anstelle des Tonrohres auch ein KG-Rohr verwnden kannst.
Das ist nicht so spröde und schlagempfindlich, hat aber den Nachteil, das es mit der zeit ausbleicht.

Gruß
Thomas
 
hallo community

erstmal herzlichen dank fuer all die antworten.
die entscheidung ist nach den antworten relativ leicht. :-))

da ich nicht eine neue säule bauen möchte, werd ich die vorhandene nachbetonieren.
sprich verschallen und mit beton aufgiessen.
den quarzsand im rohr selbst könnte man ja mit einem sauger entfernen.
der sauger sollte halt eben keinen staubsack haben, sondern einen behälter wie ein dyson-sauger oder ähnliches.

was ich mir jetzt noch überlege ist, ob die nachbetonierung eckig oder rund machen werde.

auf jedenfall werde ich zusätzlich im vorhandenem sockel eisenstangen einsetzen die dann mitbetoniert werden.

1 frage hätte ich aber dennoch.

ist es ratsam einen fertigbeton vom baumarkt zu nehmen, oder ist es besser den beton selbst nur mit sand und zement zu mischen.
wie schaut das mischungsverhältniss aus, wenn man selbst anrührt?

herzlcihen dank für eure antworten

CS
cu
 
Hallo,

die Michung kenne ich nicht, aber den Quarzsand kannst Du doch drinnen lassen, das ist besser als ausbetonieren, weil der Sand sich gleichmäßiger verteilt und dadurch, so denke ich, schwerer ist als eingefüllten Beton, der dann ggf. Luftlöcher hat. Also lasse ihn drin!

Wenn Du verschalst, dann würde ich es eckig machen. Ich weiß nicht, ob die Rohre dick genug sind. So 25x25cm würde ich die Schalung schon machen, wenn nicht 30x30cm, dann bist Du für alle Zeiten auf der sicheren Seite,

CS
Winfried
 
Hallo Charly,

die Säule wird auch stabiler wenn Du an die Säule 4 Flacheisen 50 x 5 mm der länge nach symmetrisch anschweißt.
Dies ist meines Erachtens die einfachste und schnellste
Lösung.

Gruß
wspeer
 
Hallo Charlie,

du machst es dir wirklich nicht leicht.
Für so kleine Mengen würde ich Fertigmörtel nehmen und da ergibt ein 40kg Sack etwa 20Liter Mörtel, wenn man ihn mit ca. 5 liter Wasser anrührt.
Als Schalung würde ich ein D=400mm KG Rohr nehmen, und keine Holzkiste zusammennageln. Wenn dir das Rohr nicht gefällt, dann schneidest du es wieder runter, wenn der Beton ausgehärtet ist. Du bekommst so keine scharfen Ecken an denen du dich stößt und die im laufe der Zeit ausbrechen. Außerdem wird der Beton sehr glatt.
KG Rohr gibt es als Rest auch eventuell bei Baufirmen als Verschnitt für ein paar Euro in die Kaffekasse.
Lass den Worten Taten folgen!


Gruß
Thomas
 
hallo thomas

nach reiflicher ueberlegung muss ich dir recht geben.

es ist halt wieder mein perfektionist durchgekommen. :-))

es ist wirklich am besten so wenig wie moeglich aufwand zu betreiben.

ich werd schauen, dass ich ein KG Rohr irgendwo besorgen kann.
250 - 300mm sollten reichen.

nur 1 frage haette ich da trotzdem noch.

wie ist das mit dem vorhandenen sockel?
muss ich den dann irgendwie aufrauen/aufmeisseln, damit der frische beton sich mit dem sockel verbindet?

oder reicht es, wenn ich den frischen beton einfach dazugiesse?
sollte ich noch zusaetzlich in der neuen betonsaeule eisenstangen mitbetonieren?

danke fuer die antwort.

CS
cu
 
Hallo Charlie,
Meine Vorredner haben gute Arbeit geleistet und Deine Entscheidung, die Eisensäule mit einer Betonummantelung zu stabilisieren, ist absolut richtig.

Im Grunde kannst Du so nichts falsch machen!

Da Deine Montierung weiterhin auf dem Eisenrohr ruht, ist eine Betonverbindung nicht zwingend erforderlich. Ich würde Dir dennoch dazu raten. Rauhe den Beton mit dem Meißel etwas auf und bohre mit dem Bohrhammer 4 - 5 dickere Löcher innerhalb des Umfangs der neuen Säule. 5 - 10 cm Tiefe genügen. Hier steckst Du Eisenstäbe hinein und gießt das ganze später einfach mit aus. Die Eisenstangen kannst du oberhalb noch mit ein paar Querstäben verbinden. Das sollte für die Bewehrung reichen. Es soll ja kein Bunker werden.:-)

Denke beim Einfüllen des Beton an rütteln und stampfen, damit die Masse sich gut verbinden und verdichten kann und es keine Hohlräume gibt.

Die Eisenstäbe bekommst Du preiswert bei jedem Schrotthändler. Gegen Rost brauchst Du übrigens nichts zu unternehmen, weil sie innerhalb des Beton geschützt sind.
Evtl. findest Du dort auch ein passendes Kunststoffrohr. Beim Durchmesser hast Du freie Hand, 25 bis 30 cm müsste genügen.

Und nun Ärmel aufkrempeln und an die Arbeit!

Vergiss nicht von Deinem Erfolg zu berichten.

Gegen Vibration, Für CS
Grüße nach Österreich
Willi



 
N`abend Charlie,
die Zeichnung sieht doch gut aus, so müsste es klappen.
Lass die Eisenstäbe nicht oben über die Verschalung herausragen. Die 11er Gewindestangen erscheinen mir auch etwas zu lang. Als Zwischenraum müsste doch 4 - 5 cm reichen, wenn es technisch für die Montierungsbefestigung ausreicht.
Aber das sind Kleinigkeiten, die Du auch später noch ändern kannst.

Ich wünsche viel Spass beim Bauen und in Zukunft keine Vibrationen mehr an der Säule.

Vibrationsfrei grüßt Dich
Willi
 
hallo

zwischenbericht::

habe mich jetzt entschlossen, doch eine eckige versoin der saeule zu machen.

die verschallung wurde gestern fertiggestellt.
mal schauen wie das wetter am WE wird.

heute ist eine gute gelegenheit zu betonieren.
die vorhandene verkabelung wird dann gleich mitbetoniert damit
das alles nicht so in der gegend herumhaengt.
auslaesse sind in der verschallung schon vorgenommen worden.

sprich eigentlich irgendetwas dagegen, wenn ich die bewehrung (eisenstangen) einfach weglasse und das ganze ohne
ausgiesse?
in der mitte ist ja sowieso das vorhandene 100mm eisenrohr.

CS
cu
 
Hallo Charlie,

nach dem abbinden des Betons wird du einen kleinen spalt zum Rohr bekommen und dann du hast keine gute Verbindung zum Rohr! Deshalb sind Anker aus Eisenstangen oder Schrauben über Kreuz durch das Rohr geführt zwingend notwendig! Da diese in den Beton hineinragen und diese feste Verbindung mit der Sockelmasse herstellen um die Schwingungen abfangen zu können!

Gruß Günter
 
Hallo Charlie,
wie schrieb Thomas "Du machst es Dir wirklich nicht leicht"
Ich wandle um in: Jetzt machst Du es Dir aber zu leicht" Wo ist der "Perfektionist" in Dir geblieben?

Warum holt man sich denn Rat, um ihn dann doch nicht zu befolgen ?
Ob die Säule rund oder eckig ist, dürfte egal sein. Ob sie 25 oder 50 cm Durchmesser hat, bleibt auch Dir überlassen. Viele Wege führen nach Rom...
Aber eine Säule ohne Bewehrung und Verbindung mit der Sockelmasse ??

Aber wenn es nicht klappt kann man ja wieder neu bauen..oder ?

Dem Rat von Günter ist nichts mehr hinzuzufügen!

Ende

Gruß Willi
 
hallo

anbei moechte ich euch meinen fortschritt ueber die verbesserung der vorhandenen säule nicht vorenthalten.

am samstag wurde die verschallung gemacht und dann mit fertigbeton ausgegossen.

3 sack zu a. 40kg wurden verarbeitet.

groesse der neuen betonsäule:
27x24x90 BxTxH

gestern dienstag wurde dann die verschallung entfernt.

die ergebnisse sind unter
http://www.ccsu.priv.at/albums/astro/Saeule/neu/
zu sehen.

da mein bruder keinerlei verstrebungen (bewehrung) an der vorhandenen säule angebracht hatte, bin ich froh, dass sich der beton an der säule nicht abgehoben hat.

der beton liegt ganz auf dem rohr an.
zu sehen auf einem der bilder.

und die enten mussten natürlich auch gleich mitgucken :-))

weitere schritte:
der beton wird dann noch diese woche weiter bearbeitet.
es kommt noch ein verputz drauf und die verkabelung wird dann noch gemacht.
aussensteckdosen 2 stk. anschlussbuchsen fuer die ansteuerung (seriel), aufklappbare ablageplatte fuer div. zubehoer.
neue nivellierplatte mit 4-punkt-montage.

geplant ist dann noch eine fixe montierung (vorhandene SP-DX) die aber leider noch nicht einsatzfaehig ist.

sobald das alles fertig ist, kommen dann noch bilder, wenns interessiert.

CS
cu
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

es gibt nur eine vernünftige Lösung, neu ausführen. Dein Problem beschreiben zwei Formeln der Mechanik und hier hilft keine lange Beratung usw.
1. Biegedeformation f:

f=(P*l^3)/3EI

2. Trägheitsmoment für den Querschnitt eines Rohres I:

I=(1/64)*PI*(D^4-d^4)

P - Querkraft
l - freie Länge des Rohres
E - Elastizitätsmodul, für Stahl E=210 GPa
PI - Konstante PI=3.1415
D - Aussendurchmesser
d - Innendurchmesser

Mit anderen Worten Deformation deiner Säule steigt kubisch
mit der Länge an. Um das abzufangen das Rohr soll entsprechend grossen Aussendurchmesser haben. Besorg mal aus dem Schrottplatz so dickes Rohr wie momentane Flanschdurchmesser. Dein Problem verschwindet. So, dann viel spass.

Michal
 
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