Sand im Stativbein

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blackhawks61

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hallo,

Habe gelesen...und wollte natürlich auch dementsprechend Wissen. Es würde zu den Maßnahmen gehören (wie z.B das Innenleben des Tubuses mit Velour auszustatten) Sand in die Stativbein zu füllen...Um damit die Montierung zu stabilisieren! Bin ganz gespannt ob das jemand schon gemacht hat..die Theorie bestätigen kann...oder es gar für Unsinn hält. Natürlich nichts geht über eine gute Montierung, schwingungsfrei und stabil. Danke, Daniel
tut mir leid das hier im Forum immer mit irgend welchem Unsinn nerve...Aber irgendwie muss ich es ja lernen
 
Ich habe mal ein Stativ mit Beton gefüllt, das lässt sich im Gegensatz zu Sand freilich nicht rückgängig machen. Allerdings werden die Beine dann noch steifer. Es bringt auch was, einene Stein oder eine mit Blei gefüllte Konservendose an die Stativsäule zu hängen.
 
Hallo,

wenn wir schon beim Lernen sind. Einen Servus mit Namen ist hier gern gesehen. :/

Ich kann die Theorie praktisch bestätigen und möchte es nicht mehr missen. Habe das Alustativ meiner EQ-2 mit Quarzsand aus dem Baumarkt gefüllt.

Der große Gewinn liegt in der Gewichtszunahme, die das Stativ stabiler am Boden hält und eben auch Schwingungen unterdrückt.
Nachteilig ist das zusätzliche Gewicht dann natürlich beim Transport.

CS
Volker
 
Volker, was meinst du wieviel mehr Gewicht du mit dem Quarzsand in die Montierung gebracht hast?
danke erstmal für eure zusätlichen Tips. Einer von euch hat nicht ne Internetseite parat, wo solche Themen behandelt werden, oder?
cs, Daniel
 
Hallo Daniel,

also ich habe mir gerade die restliche Sandtüte angeschaut.

Ich habe nur den unteren (ausziehbaren) Teil der Montierung gefüllt. Das sind geschätzt so 3kg. Wenn man alles füllt, kommt man vermutlich so auf 6kg. Alles bezogen auf das Alustativ der EQ-2 (ist glaube ich das gleiche auf der EQ-3).

Gefühlt ist es allerdings im Transport und bei Benutzung des Teleskops ein Unterschied wie Tag und Nacht.

CS
Volker
 
Hallo Daniel,
ich kann die Idee nur unterstützen.
Bei meinem damaligen Alu-Stativ des Skylux habe ich auch die unteren Hälften der Beine mit Quarzsand gefüllt - das Ergebnis war überzeugend.
Einen weiteren Stabilitätsgewinn brachte der Austausch der zu dünnen Schrauben (hatten Spiel), mit denen die Stativbeine oben an der Montierungsaufnahme verschraubt sind.
Wenn Du Dir dann noch aus eBay solche Zusatzklemmen holst, mit denen man die Beine doppelt klemmen kann, wirst Du Dein Alu-Stativ nicht mehr wiedererkennen.
 
Zitat von wurzelwaerk:
Wenn Du Dir dann noch aus eBay solche Zusatzklemmen holst, mit denen man die Beine doppelt klemmen kann, wirst Du Dein Alu-Stativ nicht mehr wiedererkennen.

Also mein Bresser Stativ Bedarf solcher Veränderungen. Das vielleicht in der Gewichtsklasse der EQ-2 nahe kommt ...Qualitätsmässig eher ne Niete ist.Das mit den Zusatzklemmen und den Schrauben müsstes du mir allerdings genau erläutern.Danke auch an die anderen. Ich denke das waren jetzt mehrere Gute Gründe diese Maßnahmen anzugehen. Den basteln macht mir sowieso Spaß. Muss auch nochmal nach den Internetseitén fragen. Hat irgend jemand den Links zu dem Thema!?
 
Hallo,

geht es dabei nur um die höhere Masse oder um die Steifigkeit?
Meine Frage dazu: Würde es etwas bringen, an statt Sand, Kunstharz oder eine Sand-Kunstharzmischung einzufüllen.
War nur so`n Gedanke. Die Zusatzklemmung würde mich natürlich auch interessieren, da ich zu der standardmäßigen Klemmung meines EQ2 Stativs kein Vertrauen habe.

VG,
Micha
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Daniel, Hallo Micha,
beim befüllen mit Sand geht es wohl um beides. Der erreichte Effekt ist, daß Schwingungen wesentlich schneller gedämpft und abgebaut werden.

Hier mal ein Link zu so Zusatzklemmen:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&ssPageName=STRK:MEWAX:IT&item=110302176566
Die kann man sich natürlich auch selber bauen...
Wenn man damit die Beine am oberen Ende des ausziehbaren Teils zusammenzieht, wackelt alles weniger.

Das mit den Schrauben:
Da wo die Stativbeine mit der Montierungs-Aufnahmeplatte verbunden sind, waren bei mir zu dünne Schrauben verbaut. Die Löcher sowohl in der Platte als auch in den Beinen waren größer als der Schraubendurchmesser und hatten dadurch Spiel. Es war M6 verbaut, M8 hat aber locker gepaßt und nochmal etwas an Stabilität gebracht.
Ich hab da mal ein Bild hochgeladen, wo ich die Schrauben mit roten Pfeilen markiert habe:
http://www.flickr.com/photos/st4s/2974870665/
 
Hallo Daniel,

es geht u.U. auch anders: Ich habe auf die Stativbeinstreben eine Holzplatte geschraubt und darauf ein sehr massives Netzgerät für die Stromversorgung gestellt. Auch das trägt zur Stabilität bei, ohne daß mein Stativ selbst dazu schwerer wurde.
Als zweite Maßnahme habe ich die Gegengewichte näher an die Montierung geschraubt und dafür 2 zusätzliche Gegengewichte angebracht. Damit wird das gesamte System schwerer und die Last drückt nach unten.
Der Vorteil: Das Stativ wird dazu nicht schwerer und die Teile lassen sich besser transportieren. Man gewinnt dadurch eine Traglasterhöhung von guten 5-10 kg, visuell gesehen. Nur wenn es um Fotografie geht, reichen diese Maßnahmen natürlich nicht aus.

CS
Winfried
 
Hallo Daniel,

Noch eine Variante: Man hängt mittig unten an die Ablageplatte mit einem Seil "einen schweren Klotz". Ich hatte für meine SkyPro ein altes Standuhrgewicht und der Effekt war mehr als deutlich. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass das Transportgewicht des Stativs dadurch unverändert bleibt.

Grüße,

Andreas
 
Hi,

nicht mit Sand aber mit Kieselsteinen habe ich schon Alu-Stativbeine befüllt. Das bringt etwas mehr Stabilität (Ausschwingzeit) für das Gesamtsystem. Wenn die Monti unterdimensioniert ist, bringt es natürlich nichts.

Gruß

Lots
 
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