Satellit im Orion-Nebel?

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Nachteule

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Hi Leute,

gestern habe ich, eigentlich mehr spontan - da mal keine Wolken am Himmen waren <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" /> , meinen 6-Zoller Dobson auf die Terasse gewuchtet um "mal eben" ein bißchen zu spechteln:
Saturn: - ja... die Teilung der Ringe war sehr schön zu erahnen.
Einmal durch den Fuhrmann: da ich mit dem Fernglas einen Nebenfleck gefunden hatte - löste sich im Teleskop toll in viele einzelne Sterne auf, - wohl M 37...
Und einmal den Orion-Nebel:... natürlich... immer wieder schön, das kleine "Trapez" der vier Sterne, bei 60x Vergrößerung sehr deutlich... und da ein fünfter (!) Stern, genauso hell wie die anderen vier...
Moment, ein fünfter? Und der bewegt sich? Und jetzt ist er weg,... da, wieder, etwas weiter rechts,... aber sehr langsam.

Ein Satellit? Aber die sind doch meißt so schnell, dass man kaum mit dem Fernglas hinterherkommt. Dieser hier war sehr langsam: ich brauchte etwa nach 3 Minuten meinen Dobson erst nachzuführen. Dieser Lichtpunkt leuchtete etwa alle 10 Sekunden hell auf und verschwand dann wieder. Richtung: von Westen nach Osten, Höhe: etwa 30 Grad. Helligkeit wie gesagt: so hell wie das "Trapez" im Orion-Nebel (6mag?). Vergrößerung: 60x (20mm-Oku) Standort: 50°42´33´´N, 7°16´52´´O. Zeit: zwischen 23.55-00.05Uhr am 6./7.1.2005.

Hat jemand das auch beobachtet? War es ein "geo-stationärer Satellit" (aber da hätte ich ja garnicht nachführen brauchen, oder?) Weltraumschrott? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" />

Gruß
Stefan (die Nachteule)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Aaahhh, wenigstens einer, der antwortet, danke, Christian.
Dachte schon meine Frage wäre zu.... ähm, naja.... bin ja auch kein Profi und nicht so oft hier im Forum zu lesen.

Also: Flugzeug denke ich nicht. Jedenfalls hat es nicht "geblinkt" wie es normalerweise Flugzeuge tun: kurzes Aufblitzen, die Positionslampen in grün oder rot, Richtungsänderung usw.
"Es" benahm sich eher wie ein Satellit: "eiern", schwaches langsames Aufleuchten ca. 2-3 Sekunden, dann wieder langsames verschwinden ca. 10 Sekunden. und dass ziemlich gleichmässig. Wie gesagt über 10 Minuten konnte ich den Lichtpunkt verfolgen, bis Wolken auftauchten. Und es änderte in dieser Zeit die Richtung nicht. Brauchte nur meinen Dobson weiterzuschieben, die Sekunden zu zählen und warten bis es wieder aufleuchtete.
Nur bewegte es sich halt sehr viel langsamer, als ich das von den üblichen Satelliten (nach denen man ja die Uhr stellen kann) gewohnt bin. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" />

Gruß
Stefan (die Nachteule)
 
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