K-H_49
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Hallo Planetenbeobachter,
am 31. August konnte ich Saturn in dieser Beobachtungsperiode erstmals beobachten. Die Opposition am 21. September ist bald erreicht. Die Ringe erscheinen sehr schmal. Der Wechsel von Nord nach Süd erfolgte bereits in der zweiten Märzhälfte 2025. Im November erreichen die Ringe geozentrisch ein Minimum an Öffnung, 0.4° in Neigung oder die kleine Achse ist mit 0.3" sehr schmal. Saturn beobachten kann 2025 noch sehr interessant werden.
Nun zu meiner Beobachtung am 31. August.:
Aufgenommen habe ich mit C8, ASI 290mm, RGB-Filter, IR-Filter, Q-Barlow und bearbeitet mit Astrosurface und Fitswork.
Die Ephemeriden zur Beobachtungszeit:
geozentrische Deklination: -2.3°; Phasenwinkel: 3.4°
Deklination (Erde): -2.5°; Deklination (Sonne): -1.7°
Durchmesser Planet: Äquator: 19.2"; Pol: 17.1"; Durchmesser der Ringe: gr. Achse 43.5"; kl. Achse geoz. 2.0" helioz. 1.4".
Was war zu beobachten:
Vor der Opposition ist auf der rechten Seite ein Schatten des Planeten auf den Ringen zu sehen. Zur Beobachtungszeit war die Deklination der Erde mit -2.5° größer als die der Sonne von -1.7°. Wir blicken somit etwas steiler auf den Planeten als die Sonne und können bei sehr guten Bedingungen den Schatten der Ringe an der Innenkante zum Äquator hin auf dem Planeten erkennen. Dieser Schatten ist auf meinen Bildern allerdings nicht sicher zu sehen, da bei der Auflösung mit dem C8 schmale Details breiter und kontrastärmer abgebildet werden.
Auf dem Planeten ist eine breite helle Zone sichtbar. Beidseits schließen sich mehrere dunklere Bänder an. Die Südpolregion erscheint auffällig dunkler.
Hier ein R-RGB-Bild (22:36 UT) und ein IR-Bild (22:41 UT):
Nun habe ich noch etwas experimentiert mit einer Q-Barlowlinse. Hier ein IR-Bild (23:00 UT):
Das Bild ist in der Abbildung nicht ganz fehlerfrei, aber es sind etwas mehr Details zu erkennen. Da durch die Q-Barlowlinse die Abbildung dunkler ist, benötigt man mehr Zeit zum Aufnehmen. Vielleicht wiederhole ich Aufnahmen mit dieser Q-Barlowlinse. Ich hatte 13000 Bilder mit einer Einzelbelichtung von 33 ms aufgenommen, ohne Barlowlinse betrug die Belichtungszeit nur ca. 8 ms.
Gruß
Karl-Heinz
am 31. August konnte ich Saturn in dieser Beobachtungsperiode erstmals beobachten. Die Opposition am 21. September ist bald erreicht. Die Ringe erscheinen sehr schmal. Der Wechsel von Nord nach Süd erfolgte bereits in der zweiten Märzhälfte 2025. Im November erreichen die Ringe geozentrisch ein Minimum an Öffnung, 0.4° in Neigung oder die kleine Achse ist mit 0.3" sehr schmal. Saturn beobachten kann 2025 noch sehr interessant werden.
Nun zu meiner Beobachtung am 31. August.:
Aufgenommen habe ich mit C8, ASI 290mm, RGB-Filter, IR-Filter, Q-Barlow und bearbeitet mit Astrosurface und Fitswork.
Die Ephemeriden zur Beobachtungszeit:
geozentrische Deklination: -2.3°; Phasenwinkel: 3.4°
Deklination (Erde): -2.5°; Deklination (Sonne): -1.7°
Durchmesser Planet: Äquator: 19.2"; Pol: 17.1"; Durchmesser der Ringe: gr. Achse 43.5"; kl. Achse geoz. 2.0" helioz. 1.4".
Was war zu beobachten:
Vor der Opposition ist auf der rechten Seite ein Schatten des Planeten auf den Ringen zu sehen. Zur Beobachtungszeit war die Deklination der Erde mit -2.5° größer als die der Sonne von -1.7°. Wir blicken somit etwas steiler auf den Planeten als die Sonne und können bei sehr guten Bedingungen den Schatten der Ringe an der Innenkante zum Äquator hin auf dem Planeten erkennen. Dieser Schatten ist auf meinen Bildern allerdings nicht sicher zu sehen, da bei der Auflösung mit dem C8 schmale Details breiter und kontrastärmer abgebildet werden.
Auf dem Planeten ist eine breite helle Zone sichtbar. Beidseits schließen sich mehrere dunklere Bänder an. Die Südpolregion erscheint auffällig dunkler.
Hier ein R-RGB-Bild (22:36 UT) und ein IR-Bild (22:41 UT):
Nun habe ich noch etwas experimentiert mit einer Q-Barlowlinse. Hier ein IR-Bild (23:00 UT):
Das Bild ist in der Abbildung nicht ganz fehlerfrei, aber es sind etwas mehr Details zu erkennen. Da durch die Q-Barlowlinse die Abbildung dunkler ist, benötigt man mehr Zeit zum Aufnehmen. Vielleicht wiederhole ich Aufnahmen mit dieser Q-Barlowlinse. Ich hatte 13000 Bilder mit einer Einzelbelichtung von 33 ms aufgenommen, ohne Barlowlinse betrug die Belichtungszeit nur ca. 8 ms.
Gruß
Karl-Heinz