003sec
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Hallo Forum,
ich habe es in dieser Saturn-Saison schon insgesamt 6-mal versucht. 3 Bilder hatte ich hier schon gezeigt, zwei erst gar nicht bearbeitet und das hier ist nun das 6. Als Maßstab muss ich natürlich die theoretischen Fähigkeiten meines 40 cm Geräts nehmen. Und dann eben auch die Bilder, die ich in anderen Jahren gemacht hatte. Und erst jetzt ... jetzt bin ich mit meinem Ergebnis zufrieden.
Dem ein oder anderen dürfte das Bild noch etwas zu verrauscht sein, aber in entwickle immer mehr eine Abneigung zu perfekt glatten Bildern, obwohl ich hier auch TopazDenois angewendet habe. Die Daten stehen im Bild. Die Bedingungen waren keineswegs perfekt, aber eben doch gut brauchbar. Eine Verwendungsrate von wenigen Prozent sagt das schon aus. Über die Farben wurde ja schon viel gesprochen, sie sind real, wenn auch allgemein (bei mir auch) etwas verstärkt. Die Luminanz wurde derotiert, die Farbe nicht. Es zeigten sich kleine Flecken auf dem Ergebnis, ob die real waren, konnte nicht sofort sagen. I.d.R. schärfe ich nur mit einem Radius in PS. Hier habe ich aber für den Ring und die Kanten einen etwas kleineren Radius gewählt. Ich trenne oft konturlose Bereiche und kontrastreiche Bereiche in der Bildbearbeitung. Das mache ich über den Sobel-Randerkennungs-Algorithmus, nicht mit Radiergummi, obwohl das Ergebnis im Grunde gleich ist. So konnte ich für den Ring und den Planetenrand 4 % der Bilder verwenden und weniger stark, mit kleinerem Radius, schärfen, und für die Fläche habe ich dann mehr Bilder verwendet und stärker geschärft.
Die Qualität der Filme war sehr homogen, deshalb entschloss ich mich mal immer 3 Minuten zusammen zu stacken, somit hatte ich 10 Bilder, und animierte diese als Gif. (wohlgemerkt, 10 versch. Bilder, nicht dieses Bild oben in Drehung versetzt).
Das Ergebnis hat mich umgehauen. Nicht nur konnte ich meine Fleckchen als real definieren, sondern es zeigten sich noch viele weiter, schwache Strukturen, gar nicht fest umgrenzt, die mitrotierten.
Ich schätze, das wird in Zukunft mein Weg sein, zumindest zusätzlich zu einem Einzelbild.
Und dann gibt es noch einen Schwerpunkt in Zukunft. Saturn im Methanband. In der Vergangenheit waren die Ergebnisse oft mau, weil ich eben bei 880-890 nm sehr lange Einzelbelichtungen machen musste. Mit meinem neuen Spielzeug, der ASI_715MC kam ich aber z.T. auf 20 ms für ein Einzelbild. Damit kann man arbeiten. Ist allerdings auch nicht ganz einfach, u.a., weil das Stacken nicht gut funktioniert. Ein erstes Ergebnis habe ich aber eingefahren und Saturn sieht man ja nicht so oft im Methanband.
Mein Fleckchen von oben ist auch zu sehen, aber hier geht in Zukunft noch mehr, da bin ich sicher.
Viele Grüße
ralf
ich habe es in dieser Saturn-Saison schon insgesamt 6-mal versucht. 3 Bilder hatte ich hier schon gezeigt, zwei erst gar nicht bearbeitet und das hier ist nun das 6. Als Maßstab muss ich natürlich die theoretischen Fähigkeiten meines 40 cm Geräts nehmen. Und dann eben auch die Bilder, die ich in anderen Jahren gemacht hatte. Und erst jetzt ... jetzt bin ich mit meinem Ergebnis zufrieden.
Dem ein oder anderen dürfte das Bild noch etwas zu verrauscht sein, aber in entwickle immer mehr eine Abneigung zu perfekt glatten Bildern, obwohl ich hier auch TopazDenois angewendet habe. Die Daten stehen im Bild. Die Bedingungen waren keineswegs perfekt, aber eben doch gut brauchbar. Eine Verwendungsrate von wenigen Prozent sagt das schon aus. Über die Farben wurde ja schon viel gesprochen, sie sind real, wenn auch allgemein (bei mir auch) etwas verstärkt. Die Luminanz wurde derotiert, die Farbe nicht. Es zeigten sich kleine Flecken auf dem Ergebnis, ob die real waren, konnte nicht sofort sagen. I.d.R. schärfe ich nur mit einem Radius in PS. Hier habe ich aber für den Ring und die Kanten einen etwas kleineren Radius gewählt. Ich trenne oft konturlose Bereiche und kontrastreiche Bereiche in der Bildbearbeitung. Das mache ich über den Sobel-Randerkennungs-Algorithmus, nicht mit Radiergummi, obwohl das Ergebnis im Grunde gleich ist. So konnte ich für den Ring und den Planetenrand 4 % der Bilder verwenden und weniger stark, mit kleinerem Radius, schärfen, und für die Fläche habe ich dann mehr Bilder verwendet und stärker geschärft.
Die Qualität der Filme war sehr homogen, deshalb entschloss ich mich mal immer 3 Minuten zusammen zu stacken, somit hatte ich 10 Bilder, und animierte diese als Gif. (wohlgemerkt, 10 versch. Bilder, nicht dieses Bild oben in Drehung versetzt).
Das Ergebnis hat mich umgehauen. Nicht nur konnte ich meine Fleckchen als real definieren, sondern es zeigten sich noch viele weiter, schwache Strukturen, gar nicht fest umgrenzt, die mitrotierten.
Ich schätze, das wird in Zukunft mein Weg sein, zumindest zusätzlich zu einem Einzelbild.
Und dann gibt es noch einen Schwerpunkt in Zukunft. Saturn im Methanband. In der Vergangenheit waren die Ergebnisse oft mau, weil ich eben bei 880-890 nm sehr lange Einzelbelichtungen machen musste. Mit meinem neuen Spielzeug, der ASI_715MC kam ich aber z.T. auf 20 ms für ein Einzelbild. Damit kann man arbeiten. Ist allerdings auch nicht ganz einfach, u.a., weil das Stacken nicht gut funktioniert. Ein erstes Ergebnis habe ich aber eingefahren und Saturn sieht man ja nicht so oft im Methanband.
Mein Fleckchen von oben ist auch zu sehen, aber hier geht in Zukunft noch mehr, da bin ich sicher.
Viele Grüße
ralf