Jan_Fremerey (verstorben)
Aktives Mitglied
Zu diesem Thema hatte ich mich anlässlich einer bereits zuvor gezeigten Saturnaufnahme schon geäußert und dort zur Verdeutlichung des Phänomens diese kontrastverstärkte Ausarbeitung des Summenbilds aus einem von mir am 2. Juni um 21:15 UT aufgenommenen Rot-Video gepostet:
Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/conv_Drizzle15_Sat_231533_g3_ap4_R_p80lumi_dSinc120_wD2400_0-70Kg100_Hexagon.png
Erst jetzt beginne ich zu begreifen, dass die gegenwärtige Saturn-Saison möglicherweise die erste ist, die die Gelegenheit bietet, das Phänomen von der Erde aus zu identifizieren. Denn die letzte Gelegenheit, den Nordpol des Planeten mit dieser Neigung zu beobachten, liegt immerhin 20 Jahre zurück. Damals war die Planetenfotografie bei weitem noch nicht so fortgeschritten, dass man die Sechseck-Struktur der nördlichen Polkappe - zumindest mit Amateurmitteln - hätte nachweisen können. Erst beim Vorbeiflug der ersten Voyager-Sonde vor etwa 20 Jahren wurde diese Erscheinung überhaupt entdeckt, und es wurde seitdem viel darüber gerätselt und geschrieben. Inzwischen konnte das Phänomen - wie bereits erwähnt - im Labor mittels einer in Rotation versetzten Flüssigkeit nachgebildet werden.
Bei der Suche nach anderen Abbildungen des Sechsecks war ich als erstes auf die bereits zuvor erwähnte Aufnahme von Akahiro Yamazaki aus Tokyo gestoßen, die nur 16 Stunden später entstand als meine. Eigentlich sollte man bei der gegenwärtigen Stellung des Planeten im südlichen Teil der Ekliptik viel bessere Aufnahmen des Sechsecks von der Südhalbkugel der Erde aus erwarten. Da wird man gewiss auch einiges bei ALPO-Japan und in anderen vergleichbaren Bild-Datenbanken finden können.
Gruß, Jan
Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/conv_Drizzle15_Sat_231533_g3_ap4_R_p80lumi_dSinc120_wD2400_0-70Kg100_Hexagon.png
Erst jetzt beginne ich zu begreifen, dass die gegenwärtige Saturn-Saison möglicherweise die erste ist, die die Gelegenheit bietet, das Phänomen von der Erde aus zu identifizieren. Denn die letzte Gelegenheit, den Nordpol des Planeten mit dieser Neigung zu beobachten, liegt immerhin 20 Jahre zurück. Damals war die Planetenfotografie bei weitem noch nicht so fortgeschritten, dass man die Sechseck-Struktur der nördlichen Polkappe - zumindest mit Amateurmitteln - hätte nachweisen können. Erst beim Vorbeiflug der ersten Voyager-Sonde vor etwa 20 Jahren wurde diese Erscheinung überhaupt entdeckt, und es wurde seitdem viel darüber gerätselt und geschrieben. Inzwischen konnte das Phänomen - wie bereits erwähnt - im Labor mittels einer in Rotation versetzten Flüssigkeit nachgebildet werden.
Bei der Suche nach anderen Abbildungen des Sechsecks war ich als erstes auf die bereits zuvor erwähnte Aufnahme von Akahiro Yamazaki aus Tokyo gestoßen, die nur 16 Stunden später entstand als meine. Eigentlich sollte man bei der gegenwärtigen Stellung des Planeten im südlichen Teil der Ekliptik viel bessere Aufnahmen des Sechsecks von der Südhalbkugel der Erde aus erwarten. Da wird man gewiss auch einiges bei ALPO-Japan und in anderen vergleichbaren Bild-Datenbanken finden können.
Gruß, Jan