Quanten
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Hallo zusammen,
gestern hatte ich endlich wieder mal sehr gute Bedingungen, so konnte ich mit dem 16" Newton nach der Auskühlung quasi durchgängig bei 532x vergrößern, an Mond und Saturn ging sogar Zeitweise 640x.
Schon beim Justagecheck zeichnete sich ein gutes Seeing ab, da bei den Sternen Enif und Baham immer wieder das Beugungsscheibchen zu sehen war.
Saturn war trotz noch nicht ganz angepasstem Hauptspeigel schon schön scharf zu sehen.
Angefangen habe ich mit ein paar DeepSky Objekten, den Kugelsternhaufen M72, M15, M2, M30 und dem Helix Nebel.
Jedoch machte sich schnell der Mond im Osten störend bemerkbar, zumal auch immer wieder leichte Schleier Wolken unterwegs wahren, welche den Himmel zusätzlich aufhellten.
Dann erstmal eine kleine Pause und gewartet bis Saturn hoch im Süden stand.
Mein erster Blick bei 192x und ich dachte holla die Waldfee da geht doch was!
Gleich die 11mm Okulare ins Bino nochmal den ADC nachgestellt und dann ein Saturn bei 532x wie aus dem Bilderbuch.
Zuerst habe ich die Monde gezählt: Hyperion, Reha, Thethys, Titan, Dione, Japetus.
Enceladus und Mimas standen zu dicht am Saturn, blieben mir daher verborgen.
Dann die Ringe, ABC-Teilung farblich in verschiedenen Graustufen noch sichtbar zu unterscheiden und die weißliche Verdickung in den Ansen zur Cassini-Teilung.
Die Cassini-Teilung klar und deutlich jedoch nicht mehr umlaufend sichtbar.
Der Planetenschatten war auf den Ringen als kleines schwarzes Dreieck zu sehen.
Die Planetenkugel mit gelblichem Äquatorband und farblich verlaufend von Ocker bis braun-grünlich wirkenden Polgebieten.
Dann wieder erstmal eine kleine Pause gemacht und gewartet bis der Mond und Jupiter über ca. 35° kamen.
Obligatorisch noch schnell Neptun eingestellt, um ein schönes blaues Scheibchen zu sehen.
Und dann der Mondterminator, dieser zeigte sich ebenfalls von seiner schönsten Seite, mit einer phantastischen Auflösung von feinsten Details.
Der ganze Terminator, zeigte sich mit unzähligen kleinen Kraterchen, Hügelchen und feinsten Abstufungen.
Die Rillen im Atlaskrater sahen aus wie ein sich aufspaltendes Blitzlichtgewitter.
Die Kraterterrassen schneeweiß glänzend und dahinter absolute schwärze, die Terrassen von Langrenus und Petavius wunder terrassiert, welche wiederum mit kleinen Details gespickt wahren.
Ich glaube ich bin alleine am Mondterminator ca. 1h immer wieder auf und ab gewandert.
Zwischendurch musste ich immer mal wieder auf Jupiter schwenken um die Kulmination des GRF nicht zu verpassen.
Zuletzt noch Jupiter, wo ich jedoch mit der Vergrößerung erstmal runter bin auf 320x.
Später habe mich dann wieder auf 532x hochgetastet, bei 532x war Jupiter eine riesige Scheibe.
Im GRF waren unterschiedliche Farben zu sehen, von außen rosa bis orange in dessen Zentrum.
Die Verwirbelungen am GRF konnte ich Momentweise wirklich als Verwirbelung mit Struktur erkennen und nicht nur als heller weißlicher Fleck.
Das SEB war vom GRF weglaufend ein Stück als hellbraunes Band zu sehen, welches sich jedoch einschnürte und immer schmäler und heller wurde.
In der EZ (Äquatorzone) war gegenüber vom GRF stellenweise eine grau-blaue Girlande zu sehen.
Und in der SPZ blitze gelegentlich noch ein weißes Oval auf.
Die 4-Monde wahren alle als aufgelöste Scheibchen und in unterschiedlichen Farben zu sehen.
Nach dem ich mir hier immer Mike`s Jupiter Bilder und dessen Monde ansehe, meinte ich sogar feine hell-dunkel Strukturen auf Ganymed und Io gesehen zu haben, doch wetten würde ich darauf nicht wollen
Ein Blick auf meinen Beobachtungskalender zeigte mir beim Eintragen heute Morgen, dass dies die 4. Nacht in diesem Jahr war, wo ich mit dem 16" über 500x vergrößern konnte.
LG
gestern hatte ich endlich wieder mal sehr gute Bedingungen, so konnte ich mit dem 16" Newton nach der Auskühlung quasi durchgängig bei 532x vergrößern, an Mond und Saturn ging sogar Zeitweise 640x.
Schon beim Justagecheck zeichnete sich ein gutes Seeing ab, da bei den Sternen Enif und Baham immer wieder das Beugungsscheibchen zu sehen war.
Saturn war trotz noch nicht ganz angepasstem Hauptspeigel schon schön scharf zu sehen.
Angefangen habe ich mit ein paar DeepSky Objekten, den Kugelsternhaufen M72, M15, M2, M30 und dem Helix Nebel.
Jedoch machte sich schnell der Mond im Osten störend bemerkbar, zumal auch immer wieder leichte Schleier Wolken unterwegs wahren, welche den Himmel zusätzlich aufhellten.
Dann erstmal eine kleine Pause und gewartet bis Saturn hoch im Süden stand.
Mein erster Blick bei 192x und ich dachte holla die Waldfee da geht doch was!
Gleich die 11mm Okulare ins Bino nochmal den ADC nachgestellt und dann ein Saturn bei 532x wie aus dem Bilderbuch.
Zuerst habe ich die Monde gezählt: Hyperion, Reha, Thethys, Titan, Dione, Japetus.
Enceladus und Mimas standen zu dicht am Saturn, blieben mir daher verborgen.
Dann die Ringe, ABC-Teilung farblich in verschiedenen Graustufen noch sichtbar zu unterscheiden und die weißliche Verdickung in den Ansen zur Cassini-Teilung.
Die Cassini-Teilung klar und deutlich jedoch nicht mehr umlaufend sichtbar.
Der Planetenschatten war auf den Ringen als kleines schwarzes Dreieck zu sehen.
Die Planetenkugel mit gelblichem Äquatorband und farblich verlaufend von Ocker bis braun-grünlich wirkenden Polgebieten.
Dann wieder erstmal eine kleine Pause gemacht und gewartet bis der Mond und Jupiter über ca. 35° kamen.
Obligatorisch noch schnell Neptun eingestellt, um ein schönes blaues Scheibchen zu sehen.
Und dann der Mondterminator, dieser zeigte sich ebenfalls von seiner schönsten Seite, mit einer phantastischen Auflösung von feinsten Details.
Der ganze Terminator, zeigte sich mit unzähligen kleinen Kraterchen, Hügelchen und feinsten Abstufungen.
Die Rillen im Atlaskrater sahen aus wie ein sich aufspaltendes Blitzlichtgewitter.
Die Kraterterrassen schneeweiß glänzend und dahinter absolute schwärze, die Terrassen von Langrenus und Petavius wunder terrassiert, welche wiederum mit kleinen Details gespickt wahren.
Ich glaube ich bin alleine am Mondterminator ca. 1h immer wieder auf und ab gewandert.
Zwischendurch musste ich immer mal wieder auf Jupiter schwenken um die Kulmination des GRF nicht zu verpassen.
Zuletzt noch Jupiter, wo ich jedoch mit der Vergrößerung erstmal runter bin auf 320x.
Später habe mich dann wieder auf 532x hochgetastet, bei 532x war Jupiter eine riesige Scheibe.
Im GRF waren unterschiedliche Farben zu sehen, von außen rosa bis orange in dessen Zentrum.
Die Verwirbelungen am GRF konnte ich Momentweise wirklich als Verwirbelung mit Struktur erkennen und nicht nur als heller weißlicher Fleck.
Das SEB war vom GRF weglaufend ein Stück als hellbraunes Band zu sehen, welches sich jedoch einschnürte und immer schmäler und heller wurde.
In der EZ (Äquatorzone) war gegenüber vom GRF stellenweise eine grau-blaue Girlande zu sehen.
Und in der SPZ blitze gelegentlich noch ein weißes Oval auf.
Die 4-Monde wahren alle als aufgelöste Scheibchen und in unterschiedlichen Farben zu sehen.
Nach dem ich mir hier immer Mike`s Jupiter Bilder und dessen Monde ansehe, meinte ich sogar feine hell-dunkel Strukturen auf Ganymed und Io gesehen zu haben, doch wetten würde ich darauf nicht wollen
Ein Blick auf meinen Beobachtungskalender zeigte mir beim Eintragen heute Morgen, dass dies die 4. Nacht in diesem Jahr war, wo ich mit dem 16" über 500x vergrößern konnte.
LG