Hallo,
eine Sache ist mir noch generell an den neueren Kameras gegenüber den älteren aufgefallen.
Angefangen habe ich ja mit Asi120mc/mm, da ging der Gainbereich bis 100.
Wenn ich bei der Asi120mc über 80 verwendet habe, wurde das Bild schon sehr verrauscht.
Aber auch darunter habe ich immer versucht über 6000 Frames zu sammeln.
Bei guten Bedingungen stacke ich ca. 40% manchmal sogar mehr.
Meine Bearbeitungsschritte sind je nach Planet und Aufnahmegröße immer ähnlich.
Hatte ich früher mal nur 4000 Frames im Avi und davon 40% gestackt, trat bei den üblichen Schärfungsschritten recht schnell ein Rauschen auf.
Jetzt bei den neueren Modellen Asi662mc / Asi462mm ist schon das Livebild bei höherem Gain viel glatter.
Wenn es die Framerate zulässt nehme ich natürlich dennoch über 6000 Frames auf aber auch bei weniger ist das Summenbild besser bzw. es rauscht beim Schärfen nicht so schnell. Da reichen auch mal weniger Frames und ich kann meine normale Prozedur durchziehen.
Wenn ich Winjupos mit ins Boot hole, ist das natürlich eh nicht so wichtig. Aber das ist für mich schon ein Mehraufwand.
Im Prinzip beschränkt die Planetenrotation oder die Mondbewegung die Aufnahmedauer.
Sind mir die Monde wichtig, bin ich da auf knapp über 1 Minute limitiert.
Geht es nur um den Planeten habe ich folgende Erfahrungen gemacht:
Saturn: 3 Min. und mehr möglich
Jupiter: zwischen 1-2 Min.
Venus, Merkur : bis zu 5 Min., dies ist aber nur bei der Venus im UV Bereich für mich interessant, da dort die Belichtungszeit höher und die Framerate niedriger ist.
Mars: bis zu 3 Min.
Neptun / Uranus: über 5Min. möglich
Reicht mir dann diese Zeit nicht aus für genügend Frames um das Summenbild mit meinen üblichen Schritten zu bearbeiten, kommt Winjupos zum Einsatz.
Gruß,
Holger